Cuki stellt sich vor

  • Hallo Ihr Lieben. Ich bin die Susi, 28, stolze Besitzerin eines Altdeutschen Schäfer-Rüden ^^ . Ich bin in Wien zu Hause.
    Der Gin ist mir quasi "passiert" :P . Davor wollte ich immer einen haben, aber mein Verstand sagte mir ich habe die Zeit nicht. Und dann.. nach recht dramatischen Ereignissen schwuuups war er da. Die beste Entscheidung ever!
    Ich bin bei den Schäfer ein absoluter Neuling. Mit Gin lerne ich durch das Ausprobieren und durch das viele Lesen. So bin ich auf Euch gestossen :thumbup:


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  • Hallo Fenja, Knickohr, Lolu
    Danke Euch allen für die nette Aufnahme.


    Ginger ist jetzt 2 Jahre und 3 Monate. Habe ihn bekommen/erkämpft/rausbekommen/gekauft (wie mans nimmt) wo er 1 Jahr und 9 Monate alt war.
    Ja, ich bin auch sehr froh das er nun wirklich mir gehört. Ich kann es mir nicht vorstellen mehr ohne ihn ( obwohl es am Anfang rrrrrrichtig anstrengend wurde mit ihm )


    Es ist so.. Ich habe Gin meiner Tante abgekauft und es notariell bestätigen lassen. Sie ist zwar Familie.. aber ich bin echt nicht gut auf die zu sprechen.
    Tante und meine Mama sind Schwestern aber wie Tag und Nacht. Man bemerkt es auf jedem Schritt und besonders wo es um Verantwortung und Tiere geht.


    Gin wurde von der Tante nur deswegen von einem Züchter gekauft, weil eine der beiden Cousinen magersüchtig war und der Meinung war das sie nur mit einem DSH ( keinem anderem ) wieder
    zum Essen beginnt.
    Tante hatte zu dem Zeitpunkt schon 2 Hunde. Chiuhuahua welcher der zweiter Cousine die dort wohnte gehörte und einen chinesischen Schopfhund. Meiner Meinung nach sollte sie keinen haben.
    Nun gut Gin wurde angeschafft, den einen Monat war er für die kranke Cousine interessant und dann aber nicht. Um Gin kümmerte sich keiner.
    Zu der Zeit hatte ich nicht viel Kontakt zu meiner Tante, weil ich grundsätzlich sie nicht ab kann, ich weiß aber das Ginger zur einer Hundeschule abgegeben wurde.
    Ja, richtig. Abgegeben. In Polen. Für halbes Jahr fast. Die Tante war Urlaub und bei der Ausbildung nicht dabei.
    Als der Hund zurückkam, konnte sie mit ihm nicht umgehen.
    Wo komme ich ins Spiel?
    Ca. zur gleichen Zeit hatte ich einen guten Kontakt zu der anderen Cousine und so habe ich über Gin und was so abgeht gehört.
    Sachen wie: Gin Hund hat wieder mal in meinem Zimmer gepinkelt, die andere Cousine geht nicht mit ihm weg, oder die Cousine war mit Gin "Gassi", 2 min, sie hat Stiegentüre aufgemacht,
    den Hund um die Stiege laufen lassen und das wars.
    Das schlimmste aber habe ich mitbekommen wo ich auf Besuch war: Ginger hat sein Wasser auf der Stiege und er dürfte nur trinken wann jemand in die Wohnung hineinkam. Grund? Schüttet Wasser aus. :cursing:
    Da hörte der Spaß bei mir auf. Jeder Hund hat ein Recht auf Dauerzugang zum Wasser.
    Als ich dort war, beisste Ginger alle Leute die gerade in der Wohnung waren an den Knöcheln (gerade so das es weh tat), anspringen so und so.
    Der arme war total unasgelastet und ohne Bezugsperson dort.


    Naja, das sie alle zu faul waren mit Gin Gassi zu gehen, wurde ich gebeten, als ich dort war das zu tun.
    Es war dreist von denen aber ich lasse keinen Hund so auf der Blase sitzten.
    Ich war sehr überrascht wie sich Gin veränderte, wie er nach Aufmerksamkeit lechzte wie er gehorchen wollte, wo ich mit ihm Hundewiese war, Stockspielen.
    Summa summarum, ich war immer wieder mit ihm raus, und ehe ich mich versehte habe ich mich an ihn "gebunden" und der Gin an mich. Es war nicht beabsichtigt.
    Der wollte nicht in die Wohnung zurück.
    Die Tante hat mir ihn gegeben nach ´langen hin und her ( wortwörtlich ihre Woerte: für immer ). Ich war totall glücklich ihn da rauszuhaben.
    Nun ja, in meiner Blödheit habe ich keinen Kaufvertrag abgeschlossen und die Tante stand nach 3 Tagen vor der Tür ( dann mit Piolizei später ) und wollte "ihren" Hund zurück.
    Hat sie auch. Ich weinte durch, ich hatte einfach das Gefühl ich lasse Gin im Stich.
    Ich habe mich stark distanziert, das ganze tat mir ur weh, weil ich inzwieschen den Hund echt mochte.


    Eines Tages habe ich einen Anruf von Tante bekommen, dass ich den Gin haben kann, mit Kaufvertrag, ich entscheide mich jetzt oder Gin wandert in ein Tierheim.
    Was ist passiert? Chiuhuahua das Ginger regelmäßig ( habe selbst gesehen öfters ) auf der Schnauze gebissen hat ( richtig gebissen, der kleiner hängte wie auf einer Schaukel an seiner Schnauze )
    wurde am Auge erwischt von Gin. Und Gin muss weg.
    Natürlich habe ich Ginger gehollt. Diesmal mit Kaufvertrag und notarieller Bestätigung. :evil:


    Wie Ihr euch denken könnt, bei so einem Umfeld wo Ginger aufgewachsen ist hat er sehr viele Baustellen an denen ich arbeite. Wir haben schon sehr viel geschafft, einiges ist noch offen.
    Ich bin sehr glücklich das ich ihn gehollt habe. Es mag abgedroschen klingen, aber er bereichert jeden Tag von mir.
    Wir lernen gemeinsam.


  • Herzlich Willkommen !
    das ist ja eine schlimme Geschichte - habe aber das Gefühl, daß es ein Happy-End ist und es Gin jetzt gut geht und er die Vergangenheit schnell vergessen hat.
    Ein Hund ist ein Begleiter für 24 Std. am Tag !
    finde eine gute Beschäftigung, evtl. einen Trainer oder Verein um ihn richtig auszulasten

  • Hallo Roopa, Knickohr.


    Gin geht es gut :-) Er hat sich auch zimlich verändert. Ist nicht so rastlos, die Knöcheln anknabbern tut er auch nicht mehr.
    Er hat noch ein Paar Macken, sozusagen "Überbringsel" seiner schlechter Haltung, die nicht wirklich was mit Erziehung zu tun haben.
    Wegen der Erziehung werde ich, wenn ich ausreichend Zeit finde, einen Thread öffnen. Ich habe echt viele Fragen ;):D Insbesondere interessiert es mich ob meine Erziehungsmethoden ok sind und weshalb etwas nicht funktionierte mit der oder der Methode. Im Internet stehen viele Tipps, aber
    ich habe die Erfahrung gemacht das manche davon gar nicht hingehauen haben. Ich bin echt froh, das ein Forum wie hier existiert. Das aber später.


    Das Überbleibsel betrifft das Wasser trinken beim Gin. Am Anfang habe ich ihm einen Wasser Schüssel hingestellt bei mir in der Wohnung. Das muss man
    sich geben. Er hat so reagiert und sich gefreut als würde ich ihm gerade einen Teller voller Hühnerherzen hinstellen :huh: Ausgetrunken. Dann kam eine neune Portion. Ausgetrunken. Wieder nachgefüllt. Es brauchte 8 volle Wasserschüssel bis er kapierte, dass das Wasser immer kommt.
    Wegen dem Wasser passe ich besonders auf. Er hat immer 2 große Wasserschüssel parat die ich mind. 3 mal täglich wechsle.
    Das traurige finde ich, ist auch ein Überbleibsel, Gin trinkt nicht wenn ich nicht zu Hause bin. Mir scheint es er hat noch tief drinnen Angst das er dann
    Pipi muss wenn er trinkt, die gingen selten Gassi mit ihm, aber für das zu Hause machen wurde er bestraft ;( Dabei halte ich seine Gassi Zeiten penibel ein, habe gehofft, dass er nach der Zeit merkt das bei mir gibts immer Gassi, das Verhalten ist trotzdem noch da.


    Was die Beschäftigung angeht, hast du volkommen Recht Roopa. Morgen hat Gin und ich seinen ersten Hundeschule Tag mit Besitzerin. Ich freue mich schon. :)
    Habe beschlossen, dass es das beste sein wird wenn ich einen Gehorsam Kurs mit ihm mache. Er liebt es so und so neue Sachen dazu zu lernen und es wird im Altag praktisch, wenn es mir vielleicht gezeigt wird wie ich schneller zu einem Ziel komme als bis her :P Dann dachte ich an Fährtenarbeit.


    Jeden Tag verbringe ich mit Gin ( außer normalen Gassi ) 1-1.5h auf der Wiese, wo neben Ballspielen Gehorsam Übungen eingebaut werden, oder Sachen wie Versteckspiele gemacht werden.


    Ich bin ein Vielschreiber :P Hoffentlich gehe ich keinem hier auf die Nerven damit. Werde es in Grenzen halten. Versprochen :D^^

  • Du gehst hier ganz bestimmt keinem auf die Nerven!!! Zum Schreiben ist ein Forum ja schließlich da......und hier ist jeder froh, wenn er helfen kann und wenn ihm selber geholfen wird!
    Ich finde es toll, wie engagiert Du bist und wieviel Mühe Du Dir gibst! Einen Hund mit Macken nimmt nicht jeder auf und nicht jeder ist bereit, so viel an zeit und Geduld zu investieren, wie Du es machst. Kompliment dafür!!!
    Es spricht sehr für Dich, dass Du hier den austausch suchst und es ist doch toll, wenn Du ausführlich schreibst - desto besser kann man Dir weiterhelfen, weil man die Situation besser verstehen kann.
    ich denke, dass viele Sachen sich bei Ginger mit der Zeit von selber geben werden, wenn er sicherer wird und merkt, dass er tatsächlich und für immer bei Dir angekommen ist. Irgendwann wird er verinnerlichen, dass tatsächlich die Wasserschüssel immer da ist und er wirklich immer rauskommt. Ich denke, er glaubt vielleicht noch nicht so richtig an sein Glück. Er hat Schlimmes erlebt und manchmal braucht es viel zeit, bis diese Wunden wirklich heilen.

  • die Knöcheln anknabbern tut er auch nicht mehr.

    was ist das? Roopa knabbert seit letzter Zeit auch den Pfoten - ich spekuliere auf irgendqwelche Kleimntiere. zu sehen ist nichts
    wie interpretierst du es ?


    Dann dachte ich an Fährtenarbeit.

    suuuper ! einfach die Nase einsetzen, es ist in der Regel das Lieblingsspielzeug des Hundes. Wir sind täglich am üben und spielen - es gibt auch einen extra-thraed von mir, aber es gibt wenig andere schnüffler die mitschnüffeln - freue mich auf regen austausch

  • Roopa : Wie ich dem Text entnommen habe, meint sie eher das Knabbern an Menschenknöcheln.
    Ich vermute auch, dass es Kleintiere/ Insekten sind. Wenn es windstill und schwül ist, kann man sogar hier im hohen Norden beobachten, wie die Hunde von Mücken attackiert werden. Scheinbar werden Tiere mit dunklem Fell eher gestochen.
    Cuki: Krasse Geschichte! Toll, dass du so viel Initiative gezeigt hast. Das wird dir durch eine ganz große und besondere Liebe belohnt! Es ist natürlich noch erschwerend hinzu gekommen, dass du den Hund mitten in der Pupertät bekommen hast. Da haben die meisten Rüden auch ohne traurige Vergangenheit Baustellen. 8)
    Wir hatten vor unseren 2 Schwarzen eine "ausgemusterte" Zuchthündin übernommen. Sie war ihr Leben lang fast ausschließlich im Zwinger und hatte nichts kennengelernt.
    2 Jahre hat es gedauert, bis sie vollständig angekommen war und ihre Ängste bist auf ein Minimum abgebaut waren.
    Du hast den Vorteil, dass Gin noch so jung ist , dass du die zeitliche und finanzielle Investition in die Erziehung ein hoffentlich sehr langes Hundeleben genießen kannst.
    Es ist gut, dass ihr eine Hundeschule in Anspruch nehmt. Gerade als Neuling ist es doch nicht immer einfach, ein bestimmtes Verhalten des Hundes zu deuten. Tips aus Literatur und Foren helfen dann auch nur bedingt.
    Auf jeden Fall wünsche ich euch beiden viel Spaß und Erfolg beim Training. Und bei Fragen ist bestimmt immer jemand im Forum da, der dir einen guten Rat geben kann.

  • was ist das? Roopa knabbert seit letzter Zeit auch den Pfoten - ich spekuliere auf irgendqwelche Kleimntiere. zu sehen ist nichtswie interpretierst du es ?


    suuuper ! einfach die Nase einsetzen, es ist in der Regel das Lieblingsspielzeug des Hundes. Wir sind täglich am üben und spielen - es gibt auch einen extra-thraed von mir, aber es gibt wenig andere schnüffler die mitschnüffeln - freue mich auf regen austausch

    Ich meine da menschliche Knöchel :-)
    Wegen an Pfoten knabbern kann ich dir nicht helfen. Ist es keine Hautinfektion oder so?
    Oder Hundescarbis?
    Ehrlich gesagt keine Ahnung.


    Was die Fährtenarbeit betrifft, habe ich heute auf der Wiese mit Gin die gerade Linie mit dem schrfen Eck ausprobiert. Ich schreibe dir Morgen in deinem Thread wie es war :)



    2 Jahre? Puh, na dann braucht Gin noch Zeit. Manchmal tut er sich so gut, dass ich manchmal im Glauben bin er ist schon soweit :)
    Was waren die Hauptprobleme bei der ausgemusterten Hündin? ( Ängste technisch usw. )
    Ich finde es auch super von dir das du ihr eine Chance gegeben hast.


    auch von uns noch herzlich willkommen und weiterhin viel spaß mit ginger

    Hallo Maeuschen danke dir.

  • Das mit den 2 Jahren war eher ein Beispiel, ich glaube nicht, dass Gin so lange braucht. Ist ja ein ganz anderer Charakter. Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass manche Dinge einfach viel Geduld brauchen. Mit der Katze hast du ja schon mit viel Geduld und Konsequenz ein gutes Ergebnis erreicht.
    Inkonsequenz und Ungeduld sind die größten Fehler in der Hundeerziehung.
    Unsere Berta kannte keine Wohnungshaltung, was aber dann ihr größtes Glück war. Sie musste sich an den Fernseher, Alltagsgeräusche .....gewöhnen. Sie hat sich tagelang unter der Eckbank verkrochen. Wir haben ihr dann eine Flugbox gekauft, in die sie sich jederzeit zurückziehen konnte. Etwas lautere Gespräche oder wenn ich die Kinder gerufen habe, machte ihr schon Angst. Die Angst vor anderen Hunden hat sie witzigerweise als erstes überwunden. Vermutlich weil sie deren Sprache besser verstehen konnte. Die Angst vor lauten Fahrzeugen, wie Traktoren, hat sie nie ganz überwunden.
    Zum Glück hat sie ein großes Vertrauen zu uns aufgebaut, dass wir trotz ihrer Ängste viel mit ihr erleben konnten. 2 mal sind wir mit dem Zug an die Nordsee gefahren. Ging problemlos, Hauptsache ihre Menschen waren da. Vieles war einfacher, da die Süße ein absolutes Lämmchen war, nie böse, nie gefährlich. Wenn Leute vor ihr Angst hatten, habe ich die Welt nicht verstanden. Pöbeln kannten wir nicht. Sie bellte nur vor Freude, wenn sie hörte, dass ihr Herrchen nach Hause kam. Unschöne Hundebegegnungen hatten wir auch nie, da sie grundsätzlich unfreundlichen Artgenossen aus dem Weg ging. Also auf der einen Seite war sie ein absolut ängstliches Tier, auf der anderen ein absolut liebes Wesen.
    Lotte ist viel mehr Zicke, als es Berta war. Sie bellt eher Dinge oder Hunde an, die ihr Angst machen. Sie ist aber über das Spielen sehr gut zu händeln. Berta hatte keine Freude an Bällen oder anderem Spielzeug. Hat sie nie gelernt.

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