Harras - vom Welpen zum Junghund

  • So, dann will ich mal starten:
    Die Familie (seinerzeit noch 5 Personen: mein Mann, damals 55 Jahre, mein ältester Sohn 17 Jahre, die Tochter 15 Jahre, der Jüngste 11 Jahre und ich, damals 52 Jahre alt) ging seit einiger Zeit mit dem Gedanken schwanger, einen Hund zuzulegen. Die Kinder wollten das schon lange, aber ich war immer in dem Glauben, ich hätte eine Hundehaarallergie. Also habe ich erst einmal bei jedem Kontakt mit Hunden ausgiebig gestreichelt und dann die Finger in die Augen. Nichts, bzw. nur ganz selten Reaktion wie Augentränen. Ich dachte schon, dass es doch soviele allergenarme Hunde nicht geben kann.


    Einige unserer Aspekte, die für die Anschaffung eines Hundes sprachen:
    - die Kinder wollten schon immer einen
    - ich hoffte auf einen "Personal Trainer", der mir hilft meinen inneren Schweinehund klein zu bekommen und einen Grund zum Spazierengehen gibt (alleine habe ich immer keine Lust)
    - mein Mann brauchte dringend Bewegung (nach Schlaganfall und Herzinfakt)
    - vielleicht würde er unserer pubertierenden, überdrehten und psychisch angeschlagen Tochter gut tun
    - wir haben ein eigenes Reihenhäuschen in einer sehr naturnahen Gegend mittten in der Stadt in Bremen
    - mein Mann und ich haben als Selbständige eine eigene Firma, der Hund kann den ganzen Tag bei uns sein
    - wir sind Camper und Wassersportler und auf unserem Campingplatz sind Hunde erlaubt.


    Also weiter, Beratschlagung, was für einen Hund. Mein Mann wollte von vornerein einen Schäferhund. Dann waren wir im Tierheim. Viele süße Hunde, aber kein Schäferhund. Nur ein riesengroßen schwarzer Schnauzer-Sonstwas-Mischling (Format einer Dogge). Der hatte uns allen gefallen. Er drückte sich auch gleich ans Gitter und lies sich von uns streicheln. Nach Rücksprache mit den Pflegern wurde uns aber abgeraten. Der Hund weiß sich zwar in seinem Terrain zu präsentieren, aber er ist nicht ohne. Er war immer ein Zwingerhund und wurde nach der Schließung der Firma, in der er der Wachhund war, einfach im Zwinger vergessen, bis Passanten auf ihn aufmerksam wurden :cursing: . Mehrfache Vermittlungsversuche liefen negativ aus, auch im Zwinger ist er schon seine Pfleger angegangen, nur als die ihm Futter in den Zwinger stellten. Also haben wir das lieber gelassen. Mein Mann war eh der Meinung, lieber einen ganz jungen Hund zu nehmen "versauen können wir den dann selber". Wir haben dann auch im Vorfeld schon mit unserem Tierarzt gesprochen und uns durch ihn noch schlau machen lassen (auf was man achten soll etc.). Er schlug auch vor, vor dem Kauf eines Hundes mit dem Hund bei ihm vorbeizukommen. Dem würde jeder vernünftige Züchter zustimmen.


    Also weiter gesucht. U. a. bei Ebay-Kleinanzeigen. Ich habe dann mehrere angebotene Hundprofile mit Fotos ausgedruckt. Und in das Welpenfoto von Harras hat sich dann mein Mann verliebt. (das Foto ist etwas schlecht, weil es vom Papier abgescannt ist).
    Nach Anruf beim Verkäufer stellte sich heraus, dass der Wurf aus drei Rüden bestand und nur noch einer da ist. Also sind mein Mann und meine Tochter dorthin gefahren (großer Bauernhof im ostfriesischen Saterland mit gaaaaaanz vielen Kühen, großen Traktoren etc.). Der kleine Welpe kam freudestrahlend auf meinen Mann und meine Tochter zugelaufen. Seine Mutter ist die Hündin vom Hof und lt. Aussage meiner beiden "normal" groß. Der Vater ist der Hund von zwei Höfen weiter und den haben die beiden nicht kennengelernt.


    Die Autofahrt war wohl noch etwas ungewohnt für den Kleinen und er musste sich zwei Mal übergeben (das hat sich aber mittlerweile gelegt, er fährt gerne und problemlos im Auto mit). Dann wurde die Grundausstattung gekauft (riesengroßes Hundekissen, Näpfe, Spielzeug, Leine, Halsband etc.) und alle drei fuhren nach Hause. Futter haben wir noch vom Bauern mitbekommen. Da die Mutter Hexe heißt, wurden die Welpen vorerst mit H1, H2 und H3 bennant. Wir haben uns dann für den Namen Harras entschieden.


    Ja, und dann sind wir als erstes zu unserem Tierarzt gefahren. Harras hat dort alles ausgiebig angeschaut und beschnuppert und unser Tierarzt war hin und weg von ihm und sagte, er würde ihn sofort selbst zu sich nehmen. Er untersuchte ihn dann und wiederholte noch einmal, wie begeistert er von diesem Welpen sei. Seither geht Harras mit Freude zum Tierarzt, auch nach der ersten Spritze bei ihm (Spritzen kannte er wohl auch schon, denn die Grundimpfungen usw. hatte er bereits alle soweit erhalten).


    Zuhause angekommen hat er auch alles gründlich beschnüffelt und untersucht. Und ab der ersten Nacht war wirklich alles problemlos mit Harras. Der letzte Gang zum Pipimachen war so zwischen 23 und 24 Uhr, der erste Gang dann gleich morgens um 5 Uhr 30. Er war von Anfang an in der Nacht alleine; Küche und Flur standen ihm zur Verfügung und die Treppe nach oben haben wir zur Sicherheit verbarikadiert. Klar, es gab auch mal kleine Missgeschicke in Form von Pfützen und Häufchen in der Wohnung, aber immer nur auf den Fliesen. Und ich hätte nie geglaubt, wie schnell der Kleine dann stubenrein geworden ist.


    Sein Lieblingsplatz war denn unter dem kleinen Teil der Eckbank in der Küche; mittlerweile passt er nicht einmal mehr unter das lange Teil der Bank :D .


    Soweit für heute. Die nächsten Tage geht es dann weiter.

    :thumbsup: Mit einem kurzem Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken als ein Mensch mit stundenlangem Gerede.:thumbsup:
    Louis Armstrong

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  • Ich finde toll, wie ihr geplant und gesucht habt. Auch dass du deine Hundehaarallergie nicht außer acht gelassen hast, die zum Glück keine war.
    Wenn sich alle zukünftigen Erst-Hundebesitzer so gut vorbereiten würden, müssten nicht so viele Hunde wieder abgegeben werden.

  • Schon am folgenden Tag habe wir eine Hundeschule in der Nähe aufgesucht. Ich hatte da schon angerufen und es war gerade Welpentreff, so dass das passte.
    Wir waren etwas spät dran und hatten die erste Spielrunde nicht mehr mitgemacht. Ich wurde dann von der Trainerin sofort mit "Hast du Leckerlis dabei?" begrüßt. Auf meine Antwort "Ja schon, aber ich möchte nicht dass er nur frisst sondern gehorcht."
    Ihre Antwort bestand nur aus einem knappen "Na, das musst du ja wissen." Keine weitere Erklärung, warum vielleicht doch besser mit Leckerlis zu arbeiten ist oder sonst was. Immerhin bin ich Neuling in der Erziehung eines Welpen.


    Na gut. Dann haben wir mit unserem quasi brandneuen Hund die Übungen mitgemacht. Meine Tochter und meine jüngster Sohn waren mit. Durch Flatterband laufen, einer hält fest, der andere ruft den Hund zu sich. Ich hatte nicht geglaubt, dass Harras das macht, denn er war ja mal gerade einen Tag bei uns. Funktionierte aber wunderbar (und ohne Leckerlis :D ). Über einen Balken balanzieren und so einiges andere noch. Dann sollten die Welpen eine kleine Treppe gehen. Ich meinte nur, dass das wohl für einen zwei Monate alten Schäferhund noch zu früh sei. Antwort: "Das muss der aber auch lernen."


    Zum Schluß war dann noch einmal freies Spielen angesagt. Erst lief das auch ganz nett ab, aber dann war da ein etwas älterer Welpe, der ständig über Harras stand. Auch als Harras auf dem Rücken lag, lies dieser nicht von ihm ab. Immer wieder. Weder Besitzerin noch Trainerin schritten irgendwie ein. Schließlich rettete Harras sich unter eine Bank, aber der andere Welpe lief hinterher und lies ihn weiterhin nicht in Ruhe. Wir haben Harras dann unter der Bank rausgeholt und sind gegangen. Uns war klar, da gehen wir nicht wieder hin.


    Dafür haben wir dann selber mit Harras alles mögliche schon spielerisch geübt. Und wir haben den Rat unseres Tierarztes befolgt, ihm schon so viel Neues wie nur möglich zu zeigen. Wenn er noch so jung ist, geht er an alles noch mit Neugierde ran. Je älter, desto mehr Vorsicht lässt dann auch ein Hund walten. Also haben die Kinder Inliner, Longboards, Waveboards, Puppenwagen und ich weiß nicht was noch alles hervorgeholt. Und jeder Spaziergang wurde quasi mit irgend etwas begleitet. Wir haben Haaras mit ins Einkaufscentrum genommen. Und überall "Oh, ist der Süß" und "Ach wie niedlich!" oder "Darf ich mal streicheln?" gehört. (Komisch, dass hat irgendwie aufgehört ;) ). Mein Mann hat noch nie mit so vielen fremden Menschen sprechen müssen :D


    Wir haben Harras mit ins Restaurant genommen (dort benimmt er sich auch jetzt noch vorbildlich. Er liegt unterm Tisch und wird nicht gehört oder gesehen). Das einzige, was ich leider bis heute noch immer nicht mit ihm gemacht habe ist Bus bzw. Straßenbahn fahren (muss ich endlich bald mal machen). Auch bei unseren Bummeln über Flohmärkte ist Harras von Anfang an dabei gewesen. Naja, derjenige von uns, der den Hund führt kann dann nicht so richtig stöbern. Aber wir wechseln uns ab. Ganz oft bekommen wir mittlerweile zu hören, dass Harras ein hübscher Hund ist und dass man Schäferhunde gar nicht mehr so oft sieht.


    Harras ins Auto zu bekommen wurde dann allmählich immer anstrengender, denn Harras wurde immer schwerer. Mein Mann fährt einen Geländewagen, ich einen SUV. Springen soll ein so junger Schäferhund ja nicht so früh. Wir haben ihm dann beigebracht, mit den Vorderpfoten in den Wagen zu springen und die Hinterpfoten haben wir dann reingehoben. Zum Glück ist er nun so weit, dass er von alleine reinspringen kann. Genauso wurde es schwer, Harras ins Haus und wieder raus zu bekommen. Wir wohnen in einem Reihenhäuschen mit Außentreppe (fünf Stufen). Lt. Tierarzt ist es aber o.k., dass er diese kleine Treppe schon alleine geht, nur nicht ständig die Treppen im Haus rauf und runter. Also haben wir Harras beigebracht, die Treppe zu gehen. Ging alles ganz problemlos und er lernte es sehr schnell. Später habe ich dann mit ihm geübt, die Treppe langsam runter zu gehen (nicht das er mich mit runterzieht und ich hinfalle). Auch das haben wir schnell gemeistert. Wenn ich mit ihm nach Hause komme, muss er unten an der Treppe warten, ich gehe die Treppe rauf, schließe die Tür auf und gehe ins Haus. Erst dann darf Harras folgen. Und mittlerweile geht er auch die Treppen im Haus. Aber i.d.R. hält er sich nur in der Hochparterre-Etage auf. Im Moment liegt er aber neben mir in meinem Kellerbüro und schläft. Er liebt es, immer da zu sein, wo ich bin. Im Büro habe ich quasi immer einen Schatten. Nur manchmal verzieht er sich in die Küche auf die kühlen Fliesen (vor allem im Sommer hat er das oft gemacht).


    So, für heute wars das.

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    Louis Armstrong

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  • Dass die Trainerin gegen das Mobben nicht eingeschritten ist, geht gar nicht! ! Ludwig wurde in der Welpenschule massiv von einem Aussie gemobbt. Die Trainerin hat sich den Kerl geschnappt, die Besitzer waren pikiert. Ein paar andere Welpen waren auch nicht ohne. Am Ende hat unsere Trainerin gesagt, dass diese Gruppe nichts für Ludwig ist und er in einer jüngeren Gruppe besser aufgehoben sei. Das hat dann auch gepasst. Ein guter Trainer hat einen Blick dafür, ob sich alle Hunde in einer Welpengruppe wohlfühlen.

  • Du bist sehr konsequent mit der Erziehung. Ich finde es super das er von klein auf schon so viel lernt.
    Die DSH sind nicht ohne Grund Begleithunde genannt :P:D Das dir Harras überall folgen will zeigt es dass er eine gute Bindung zu dir hat.
    Meiner würde mich auch am Klo am liebsten begleiten würde ich es ihm erlauben :rolleyes: 
    Oh jaaa, je größer die werden desto schlagartig heißt es: böööser DSH. Klassiker.

  • Ich kann Lolu nur beipflichten. So wird nicht gespielt. Normalerweise müsste eingegriffen werden. Ich kann dir nur den Tipp geben, wenn deiner zu dir läuft und ein anderer Hund kommt in deinen Bereich stoß in weg. Harras sollten wissen bei dir ist es sicher. Aus meiner (begrenzten) Erfahrung kann ich nur berichten das machen die anderen Hund nur einmal :)

    Egal wie wenig Geld und Besitz du hast,
    einen Hund zu haben,
    macht dich reich.

    Louis Sabin

  • Meiner würde mich auch am Klo am liebsten begleiten würde ich es ihm erlauben

    Ja, bis dahin würde Harras auch mitkommen, aber er wartet dann immer ganz lieb.
    Aber wenn ich alleine im Büro lasse (Tür zu) und dann mal eben ins Lager gehe, das findet er nicht gut, dass ich dann ohne ihn gehe, dann jault er doch mal. Meistens darf er aber auch mit ins Lager.


    Dass die Trainerin gegen das Mobben nicht eingeschritten ist, geht gar nicht!

    Ich kann Lolu nur beipflichten. So wird nicht gespielt. Normalerweise müsste eingegriffen werden

    Ja ihr beiden, ihr habt voll und ganz recht. Und deswegen waren wir auch nur das eine Mal in dieser Hundeschule, so schön nah sie ja an unserem Zuhause auch ist (Wir könnten eigentlich zu Fuß dorthingehen).


    Ich habe dann von einer Bekannten den Tip von der Hundeschule bekommen, in die wir nun gehen. Ich muss da zwar eine knappe halbe Stunden mit dem Auto hinfahren, aber es lohnt sich. Allerdings war Harras, als wir mit der Schule und dem dortigen Platz anfingen, für die reine Welpenstunde dann schon zu alt. Wir sind also nach Absprache gleich zur freien Spielstunde für große Hunde allen Alters gekommen, um uns das ganze mal anzusehen. Eine sehr große Wiese zum Toben, mit vielen (Obst-)Bäumen (was allerdings zur Zeit für einige Hunde wohl ein kleines Problem darstellt. Aber dort ist auch ein Gärtner, der immer bemüht ist, u.a. das ganze Fallobst wegzuräumen). Eine Betonröhre, die durch einen Hügel führt, im Sommer kleine und größere Wasserbecken, Gebüsch zum Verstecken und eine große Kuhle zum Verstecken und auch Buddeln, große Steine, Baumstümpfe, gefällte Bäume und Bänke. Es ist immer mindestens ein Trainer da, auch während der freien Spielstunde, meistens zwei und wenn es sehr voll zu werden droht (Wochenende) auch drei. Und für einige Hundebesitzer auch wichtig: Eine Hütte zum Unterstellen mit Sitzgelegenheiten, schwarzem Brett und Kaffee ;) Bisher habe ich die Hütte einmal bei starkem Regen tatsächlich zum Unterstellen genutzt.
    Davor ist noch eine kleinere Wiese (extra abgezäunt) für Trainings wie Agility, Begleithunde etc. Und eine weitere recht kleine Wiese, die oft für die Welpenstunde genutzt wird.


    Das dort Hunde allen Alters sind finde ich sehr gut. Harras hat von Anfang an von den größeren gezeigt bekommen, wenn denen was nicht passt und er hat auch, wie ich finde, gut reagiert: sich klein gemacht und wenn es besser war gleich das Weite gesucht. Einige Hunde interessieren ihn überhaupt nicht, mit anderen kommt er super klar und spielt und rennt und tobt, und einige interessieren ihn schon, die wollen aber nicht mit ihm, aber er versucht es doch immer wieder mal. Er hat mittlerweile Freunde und Freundinnen vom Mops, über Bulldoge, Ridge Back, diverse Mischlinge, Border Collis, Malinois, Bluthund und eine fünf Jahre alte Schäferhündin. Die Schäferhündin ist sehr an Harras interessiert, jedenfalls weicht sie ihm kaum von der Seite bzw. vom Hintern. Allerdings interessiert Harras sich nur bedingt für sie. Meistens ignoriert er sie.


    Und neben zwei kleinen blauen Sandmuscheln mit Wasser sind da noch zwei große quadratische Maurerbecken als Wasserbecken. Harras liebt Wasser und ist jedes Mal mehrfach in den großen Becken drinn. Er setzt sich rein, bis nur noch die Ohren oben zu sehen sind. Wenige Hunde nutzen die Becken so intensiv wie Harras. Und zur Not springt er da auch rein um sich vor einem anderen Hund in Sicherheit zu bringen. Aber seit dieser Woche sind die Becken geleert und zu (es droht hier der erste Frost). Da die großen Becken in die Erde eingelassen sind, liegen da nun Spannplatten drauf. Harras war heute etwas irritiert, dass er nicht mehr ins Wasser konnte. Auf den Spannplatten waren jeweils eine Pfütze. Erst ist er da ausgerutscht, nachher hat er sich dann in die Pfütze gelegt; so ungefähr nach dem Motto "wenn schon kein Becken mehr, dann wenigsten eine Pfütze für mich".


    Spielstunde ist täglich, jeden Tag zu einer anderen Uhrzeit (also z. B. samstags um 10 Uhr, dienstag um 16 Uhr 30). Man kann kommen ohne Anmeldung. Der "normale" Kostenpunkt liegt bei 5 Euro. 10er Karte dann 40 Euro. Man kann auch eine Flatrate buchen. Und mittwochs und freitags ist jeweils nur eine 3/4 Stunde, dafür aber als kombinierte Spiel- und Übungsstunde und es werden immer drei Übungen in der Zeit gemacht. Am Mittwoch und Freitag kommen nicht so viele, aber ich finde das mit den Übungen immer sehr gut. Einmal waren wir nur zu dritt. Fürs Spielen dann etwas doof, wenn die Hunde sich nicht so recht mögen. Aber an dem Tag war es eigentlich ganz gut.


    Und dann werden noch viele Kurse angeboten: von der Welpenschule, übers Junghundtraining, Erziehungskurs und Leinenkurs (habe ich beide mit Harras gemacht), Training für die Begleithundeprüfung (machen wir jetzt) bis Agility, Nasentraining, Mantrailing, Dogscooter etc. etc. Auch Einzelstunden sind buchbar. Vorletzes Mal waren wir auch beim BH-Training ganz alleine. Das war sehr effektiv für mich. Wir haben nicht wirklich für BH geübt, aber das, was mir die Trainerin alles gezeigt hatte (speziell Leinengängigkeit und Bei-Fuß-Gehen) und zum Spaß auch "Touch" und "Tipp", das war einfach super und hat mir und somit auch Harras sehr viel gebracht.


    Demnächst wieder mehr von uns.

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    Louis Armstrong

  • Ja, das mit den Dogscooter interessiert mich auch. Aber dafür ist Harras mit seinen 10 Monaten noch zu jung.


    Mit fünf Monaten haben wir Harras ans Wasser gewöhnt. Das war eine Aktion an einem Nachmittag in diesem Sommer. Wir wohnen sehr nah an der Weser, schöner großer Park (sog. Weser-Ufer-Park) mit einem richtigen Strand (wurde vor einigen Jahre renaturiert). Harras kann buddeln nach Lust und Laune. Nur wenn es sehr voll war, Familien mit kleinen Kinder, dann haben wir den Strand gemieden. Ich muss nicht unbedingt von vornerein Stress mit meinem Hund bewirken.
    Mein jüngster Sohn hat sich Badezeug, seinen besten Freund und ein schwimmfähiges Spielzeug geschnappt und dann sind wir alle zum Strand gegangen. Als Harras das erste Mal keinen Grund mehr an den Pfoten spürrte war er schon irritiert . Aber dank des Spielzeugs haben wir ihn sofort zum Schwimmen bekommen. Am nächsten Tag waren wir wieder dort und Harras ist ohne Probleme sofort ins Wasser gerannt. Allerdings habe ich diesen Sommer so einige Spielsachen in der Weser versenkt. Einige habe ich zu weit geworfen, so weit wollte Harras dann doch nicht schwimmen, andere waren nicht schwimmfähig und sind untergegangen. Allerdings hat Harras einen Tick entwickelt: er gräbt liebend gerne riesengroße Steine aus und versucht diese mitzunehmen. Da es wirkliche Broken sind und er sie nicht so aufnehmen kann, bugsiert er sie ins Wasser und nimmt sie dort auf. Ich will aber nicht, dass er das macht. Außerdiem fiept er dann wie irre. Aber es ist mir bisher nicht gut gelungen, ihm das abzugewöhnen. Er ist dann wie von Sinnen. Er nimmt auch gerne kleinere Steine auf und trägt sie mit. Aber Steine im Maul kann doch für die Zähen nicht wirklich gut sein (denke ich mir). Daher habe ich in der letzten Zeit den Strand gemieden.


    Manchmal sind bei uns am Weserstrand auch Seehunde. Mittlerweile sollen es drei erwachsene Tiere und ein Jungtier sein (diesen Sommer geboren). Ich habe bisher immer nur höchstens mal zwei von ihnen gesehen. Manchmal lag einer am Strand. Ich habe mich dann mit Harras an einen anderen Bereich des Strandes aufgehalten. Bisher hat er die Seehunde noch nicht einmal wahrgenommen.


    Wir waren auch schon an und in der Nordsee mit Harras. Wir fahren gerne mit unseren beiden Schlauchbooten an der Nordseeküste entlang. Diesen Sommer leider nicht so oft, aber vier Mal waren wir dann doch mit Hund im Boot unterwegs. Harras ist ohne Probleme ins Boot gelangt, er hat keine Angst gezeigt, er wollte scheinbar einfach nur dort sein, wo wir alle uns befanden. Er steht dann vorne im Bug und lässt sich den Wind um die Ohren wehen und die Leftzen fliegen nur so. Es ist ein lustiges Bild. Wenn wir zurück in den kleinen Hafen sind, ist er zusammen mit meinen Kindern noch im Hafen geschwommen, hat Bälle und Stöcker gejagt und schwimmt schneller wie meine Tochter. Allerdings schnauft er dabei auch reichlich, wie ein Dampfschiff hört sich das fast an.


    Wir hatten ihm auch eine Schwimmweste gekauft, denn mein Albtraum wäre es, dass er mitten im Meer aus dem Boot springt und wir ihn dann nicht wieder ins Boot bekommen. Mit Weste könnten wir ihn zumindest anbinden und abschleppen. Die Weste haben wir aber zurückgegeben. Sie war für ein Maximalgewicht von 45 kg ausgelegt, die hat Harras ja bereits. Dann wurde die Weste unter dem Bauch mit Klettverschlüssen befestigt. Harras hat aber doch recht langes Fell und dauernd waren die Haare dann in den Klettverschlüssen. Das ging gar nicht. Fürs nächste Jahr gucken wir noch einmal bei einem richtigen Yachtausrüster.


    Demnächst wieder mehr.

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    Louis Armstrong

  • Unser alter Rüde hatte sich bei seinem Vorbesitzer auch den Tick mit den Steinen angewöhnt . Der ist sogar getaucht nach Steinen ! Die Folge waren abgeschliffene Zähne .
    Also besser Steine gleich wieder abgewöhnen ! Es gibt für das Wasser Bojen für Hunde, die schwimmen , sind gut zu fassen und sind sehr gut zu sehen. Unsere 2 stehen total auf das Ding.

  • unser rüde hat diesen steine tick auch. Auf spazierengänge im wasser überall wurden steine angehuckt.im wurde es ja vom erst besitzer nie verboten und es war seine einzige aufgabe.
    Bei uns gabs jedesmal ein nein wenn er nur den gedanken hatte dies zutun wenn wir das verpasst hatten gabs nen aus hat ers gemacht gabs nen keks ansonsten bin ich hin und hab ihn weg genommen.
    Im wasser darf er zwar graben aber sobald ich merke er sucht sich nen stein gehts raus und er muss sein spielzeug holen. Er fängt auch nur im wasser zu graben an wenn ihm langweilig ist beschäftigt man ihn dann passiert da nix.

  • Allerdings hat Harras einen Tick entwickelt: er gräbt liebend gerne riesengroße Steine aus und versucht diese mitzunehmen. Da es wirkliche Broken sind und er sie nicht so aufnehmen kann, bugsiert er sie ins Wasser und nimmt sie dort auf. Ich will aber nicht, dass er das macht. Außerdiem fiept er dann wie irre. Aber es ist mir bisher nicht gut gelungen, ihm das abzugewöhnen. Er ist dann wie von Sinnen.

    hab da eine ganz andere Interpretation:
    Roopa macht dies auch - aber wann? - ganz klar, wenn es ihm langweilig ist und er erregt ist. d.h. wenn ich z.B. mit jemandem laufe und mehr ins Gespäch vertieft bin, dann maccht Roopa seine eigene Beschäftigung und fängt an zu buddeln.
    oder: wir sind alleine unterwegs und machen unsere Such-Spiele. Breche ich dies plötzlich ab, um z.B. mich mit dem handy zu beschäftigen - schwups fängt er an zu buddeln: Steine oder große Ackerklumpen
    klaro läßt er es dann sofort sein, wenn ich es sage - aber der Punkt liegt eindeutig in der Beschäftigung
    er ist halt kein Hund, der so ruhig dahin trottet, sondern immer Action braucht
    wer uns schon mal getroffen hat, hat dies auch gesehen

  • Deine Hundeschule hört sich an wie ein kleines Stück Himmel :)
    Da würde ich ehrlich gesagt auch 30 min fahren.
    Deine Berichte sammt Fotos sind sehr unterhaltsam und für mich nicht unwichtig.
    Die Phase habe ich bei Gin nicht mitmachen können. Irgendwann möchte ich dann einen Hund wieder. Da kann cih dank dir schon vorab wissen was mich so erwartet und paar Sachen abgucken :)

  • Hallo Lolu, Sarah und Roopa, danke für eure Antworten. Das ist ja interessant, dass eure Hudne auch Steine mögen. Ich dachte schon, meiner spinnt da extrem. Na klar versuche ich ihm das abzugewöhnen. Diese Schwimmbojen hatte ich gesehen, als wir zum Abbaden mit Hund im Freibad waren. Werde ich Harras wohl auch mal besorgen.


    Wenn er hier auf dem Firmengrundstück mit Steinen ankommt fordere ich die auch gleich ab und schmeiße sie in die Mülltonne. Aber diese Brocken am Strand, da habe ich mir bisher nur mit Nichtmehrhingehen geholfen. :( . Mal sehen, wie ich es weiterhin löse (jetzt wrd es ja auch käter, das schient Harras zwar nicht zu stören, aber ich friere dann shcon beim Hinsehen wenn er ins Wasser geht ;( ).


    Deine Berichte sammt Fotos sind sehr unterhaltsam und für mich nicht unwichtig

    Danke, und ich finde das Gleiche bei deinen Berichten mit Ginger in der Hundeschule. :)

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    Louis Armstrong

  • Wir beide sind wieder im Kellerbüro und ich versuche mal weiter zuschreiben.


    In unserem Park sind natürlich auch viele andere Hundehalter mit ihren Hunden unterwegs. Da ich keine festen Zeiten habe und auch mal woanders gehe, treffen wir immer wieder andere Leute, aber manchmal auch die gleichen.
    Außerdem ist dort ein Discgolf-Parcours (Frisbeescheiben werfen). Das Miteinander der Discgolfer und der Hunde funktioniert sehr gut. Anfangs hatte ich auch eine Frisbee-Scheibe für Harras, aber ein Bekannter riet mir davon ab, um das Miteinander mit den Sportlern nicht zu gefährden. Daher hat Harras nur Bälle oder ähnliches zum Spielen.


    Doch auch Jogger und Radfahrer lieben diesen Park. Und da hatten wir dann Anfangs schon einige Probleme, denn Harras scheint alles toll zu finden, was sich schnell bewegt. So wollte er also immer hinter jedem Jogger und Radfahrer hinterher. Auch wenn er denen nichts tat, die wenigsten waren verständlicher Weise begeistert, wenn er auf sie zulief bzw. ihnen hinterher lief. Ich habe zwar immer versucht aufzupassen, aber am Anfang hatte ich Harras immer frei laufen lassen und dann so einiges nicht richtig bedacht. Z. B. macht der Weg an einer Stelle eine Biegung, die ich dann nicht einsehen kann. Da ist Harras dann schon mal vorausgesprintet. Also habe ich mir dann angewöhnt, ihn rechtzeitig vor der Biegung anzuleinen und erst wieder frei zu lassen, wenn ich sehe, dass "die Luft rein" ist. Gewisse Dinge musste ich eben auch erst lernen, denn bisher hatte ich immer ausgewachsene Hunde, die auch schon erzogen waren.


    Im Restaurant war Harras ja bereits mehrfach. Ich habe ihn dann auch mal mitgenommen zu meiner Freundin auf einen Tee, zur Schule (meinen Sohn abholen) und auch zu meiner Psychologin. Anfangs war es nicht leicht für ihn, einfach still auf dem ihm zugewiesenen Platz liegen zu bleiben. Aber mittlerweile geht das alles sehr gut: er darf sich etwas umsehen und schnuppern und dann legt er sich neben mich hin und schläft. In der Hundeschule hatten wir das mit einer Decke geübt. Vom Prinzip ja ganz in Ordnung, aber wenn ich mal spontan nach einem Spaziergang mit ihm zu meiner Freundin gehe, dann habe ich keine Decke dabei. Daher finde ich es besser, dass er auch ohne seine Decke dort bleibt, wo ich ihn haben möchte.


    Die ersten Besuche auf der großen Wiese unserer Hundeschule liefen auch seitens Harras erst einmal etwas zurückhaltender ab. Beim ersten Mal hat er sich nicht wirklich von mir entfernt und vom Zaun am Eingang der Wiese auch nur so eine Meter.
    Bei unserem zweiten Besuch ist er dann schon etwas weiter von mir und auch vom Zaun auf die Wiese gegangen. Und dann ging es ganz schnell und er hat die ganze Wiese für sich gewonnen. Manchmal sind unter den anwesenden Hunden kaum welche, mit denen er richtig spielen kann. Manchmal sind es so viele, dass er gar nicht weiß, mit wem er nun spielen soll. Aber das findet sich immer irgendwie. Nur mit einem schwarz-weißen Border Collie kann Harras nicht klar kommen. Er versucht es zwar immer wieder, indem er sich flach auf den Boden wirft und ranrobbt, aber der Border geht dann immer auf Harras los. Letztes Mal schien es so, als würden sie auf der Wiese, wenn sie sich eher zufällig begegnen, miteinander klar kommen. Danach lief Harras dann wieder wie gewohnt vorsichtig bis dehmütig zu diesem Hund, aber der ging dann wieder auf Harras los und hat ihn dabei auch im rechten Ohr erwischt und das Ohr leicht perforiert (also im Innenbereich ist eine kleine Wunde, nicht durchgebissen.) Aber der Border hatte eine recht blutige Schnauze, wir dachten erst, er hätte sich irgendwie verletzt. Aber das Blut kam aus der Wunde in Harras Ohr.


    Heute Nachmittag waren wir wieder bei uns im Park. Wir haben eine Bekannte mit ihrem 5 Jahre alten Labrador getroffen. Eigentlich spielt dieser Hund nicht gerne (lt. seiner Besitzerin), aber mit Harras ist er über die Wiesen und Büsche gerannt, beide hatten sichtlich viel Spaß miteinander und die Bekannte war erstaunt und begeistert, dass ihr Hund so rumtobt. Wir sind dann zusammen eine größere Runde gegangen und hatten dann zwei sichtlich zufriedene und etwas erschöpfte Hunde. Uns sind auch andere Mensch-Hund-Gespanne begegnet. Aber außer gegenseitiges Beschnuppern war da nicht viel. Harras und der Labrador waren sehr zufrieden miteinander.


    Letztes Wochenende war ich mit Harras dort im Park zum Ballspielen. Er bringt mir zwar den Ball zurück, will ihn aber immer nicht abgeben. Daher habe ich immer zwei Bälle. Wenn er den einen Ball herbringt lässt er ihn fallen, ich werfe den zweiten Ball und dann rennt er dem hinterher. Es kam ein Mann mit seinem kleinen Terriermix. Von dem wollte Harras nichts wissen, er wollte nur seinen Bällen hinterherlaufen. Auf dem Nachhauseweg hat er dann den einen Ball selbst getragen.


    Einmal habe ich auch bei so einer Ballspielaktion keine drei Meter von Harras entfernt einen großen Hasen aufgescheucht. Harras hat dem zwar hinterhergeschaut, aber er fand seinen Ball interessanter und ist dem Hasen nicht nachgelaufen. Ansonsten riecht er beim Spaziergehen jede Fährte und schnuppert hinterher. Und wenn dann mal eine Hase aufgescheucht wird, dann rennt er dem auch hinterher und ich kann ihm blöd hinterhergucken. Er kommt aber immer sehr schnell zu mir zurück, da die Hasen schnell irgendwo verschwinden. Dennoch habe ich mich dann schon versteckt und Harras musste mich suchen. Das habe ich am Anfang auch gemacht, wenn er nicht auf meinen Rückruf reagiert hatte und zuweit vorgelaufen ist.

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    Louis Armstrong

  • Ich würde den Ball nicht tragen lassen ! Das habe ich bei Ludwig anfangs auch gemacht. Wenn er irgendwas doch interessanter fand, war der Ball weg.
    Wichtiger aber ist, dass Harras das Spiel dominiert. DU solltest aber das Spiel beenden . Harras sollte unbedingt lernen , dass er den Ball abgeben muss. Der 2. Ball ist also kontraproduktiv , da er es so nicht lernt. Belohne ihn, wenn er den Ball abgibt. Keine Zerrspiele! Unsere Hunde lassen den Ball auch nicht immer gleich fallen. Aber ich kann ihn problemlos aus dem Maul nehmen. Man darf dann auch mal ruhig laut werden , oder mit dem Fuß aufstampfen. Ich habe die Bälle immer im Rucksack , wenn sie darin verschwinden , ist das Spiel beendet . Das akzeptieren die Hunde .

  • Da hinke ich mich ein. Wie bringe ich Gin das er "DAS" Spielzeug abgibt? Bringen ja, abgeben nö.
    Habe das selbe Problem mit dem Spielzeug wie Pinguetta.
    Bei uns ist es aber nur das EINE Spielzeug. Stöcke, andere Spielzeuge etc. bekomme ich sofort wenn cih "Aus" sage. Zu Hause bekomme ich wenn ich "Aus" sage auch DAS Spielzeug. Auf der Hundewiese keine Chance.
    Habe mit Wurst, Leckerli, Fleisch vor der Nase versucht. Habe es hingehalten richtig bei der Nase und Gin machte genau nix. Sabberte sich voll an aber abgeben wollte er es nicht. Werde ich lauter, niente. Ich muss ihn an der Schnauze packen und es aufmachen damit ich es bekomme. Hilfe :(


    Pinguetta ich sehe durch deine Beiträge wie viel Gin verloren hatte in seinen jungen Jahren. Harras kriegt sooooo viel soziale Konatkte mit anderen Hunden. Es ist echt toll!
    Das mit Radfahrer und Jogger hat sich auch gebessert ne? :thumbsup: Immerhin läuft er nur hinterher und zwickt nicht.

  • Habe das selbe Problem mit dem Spielzeug wie Pinguetta.
    Bei uns ist es aber nur das EINE Spielzeug. Stöcke, andere Spielzeuge etc. bekomme ich sofort wenn cih "Aus" sage. Zu Hause bekomme ich wenn ich "Aus" sage auch DAS Spielzeug. Auf der Hundewiese keine Chance.
    Habe mit Wurst, Leckerli, Fleisch vor der Nase versucht. Habe es hingehalten richtig bei der Nase und Gin machte genau nix. Sabberte sich voll an aber abgeben wollte er es nicht. Werde ich lauter, niente. Ich muss ihn an der Schnauze packen und es aufmachen damit ich es bekomme. Hilfe


    Ich trainiere das AUS nach der Balabanov-Methode. Hier bedeutet das AUS nichts negatives für den Hund,sondern es ist Bestandteil des Spiels. Nach dem AUS wird sofort weiter gespielt.
    Wenn der Hund das AUS verweigert, bestraft er sich selber, weil das Spiel damit beendet ist.



  • @Pinguetta
    das mit den Radfahrern hinterher laufen, würd ich nicht machen, weil er sich das merkt und später gibt es sicher mal Propleme
    es ist alles ok im Spiel 1x - aber wenn es nacher zur Gewohnheit wird, wenn er ein Frisbee sieht und hinspurtet, ist der Ärger programmiert
    lieber Spiel mit dir und gut - andere Menschen wirklich mit Bedacht
    wie du schreibst, alles was sich bewegt: klaro, aber jetzt ist es Spiel und später haben alle Angst vor deinem Hund und er sprintet überall hin
    in vielen Beiträgen kannst lesen: Hund kommt nicht her - also garnicht erst das weglaufen zulassen jetzt wo er jung ist - du hast hinterher große Mühe es wieder rauszubringen
    Hund hat immer in nächster Nähe zu sein und abrufbar - jetzt evtl. mit der Pfeife arbeiten und regelmässig herrufen (du bist der Mittelpunkt !)
    Border-Colli und Aussi sind spezielle Hunde und haben eine anderes Komunikationssystem wie viele andere Hunde - ich kann nur abraten mit denen in Verbindung zu treten, es sei denn es sind wirklich gut relaxte Hunde, die ausgelastet über allem stehen - Roopa kommt eigentlich mit allen Rassen zurecht, aber mit denen gibt es regelmässig Ärger, was in der Regel auch so schnell geht, scheinbar ohne Vorspiel

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