Harras - vom Welpen zum Junghund

  • Solche Übungen haben wir in der Hundeschule auch oft gemacht. Das ist toll in Hinblick auf Müll und auch auf Giftköder.

    Ludwig interessieren Leckerlies draußen kein bisschen. Lotte ist da offener.

    An die Schüssel wäre sie aber nicht gegangen.

    Wenn dort ihre Spielzeuge oder Bälle gelegen hätten, dann würde die Sache anders aussehen.

  • Mein PC war kaputt und daher war ich nur hin und wieder mit dem Handy im Forum. Nun habe ich erst einmal den Laptop von meinem Sohn.


    Auf den Hundeplätzen ist z. Zt. leider Weihnachtspause. Also bleiben Harras und mir nur unsere Touren, die im Moment leider wegen meiner Schmerzen nicht so groß ausfallen. Dafür versuche ich dann immer wieder zwischendurch mit ihm zu üben und zu spielen. Und abends geht mein ältester Sohn noch ein Runde mit Harras.


    Das vorletzte Mal Samstag auf dem Setter-Platz habe ich mich einmal vor Harras versteckt. Sobald er bemerkte, dass ich nicht mehr da war, war das Spielen und Rennen für ihn nicht mehr so wichtig. Er ließ sich zwar immer mal wieder kurz zum Spielen von einem anderen Hund animieren, aber so richtig war er nicht bei der Sache. Er lief dann nur noch über den Platz und suchte mich. Ich konnte ihn die ganze Zeit beobachten, aber er konnte mich nicht finden. Als ich dann endlich aus dem Versteck gekommen bin, war er auch sofort bei mir. Mit anderen Hunden zu spielen ist demnach also zweitrangig. Ich bin definitiv wichtiger für ihn. :)


    Die Trainingsrunde danach habe ich dann das erste Mal mit der neuen kurzen Leine und ohne Halti gemacht. Das war allerdings Schwerstarbeit für mich. Harras nur mit der Leine bei mir und bei Fuß zu behalten ist nicht leicht. Ich hoffe aber, wenn ich das jetzt öfters so mache, dass es dann doch endlich mal einfacher wird. Allerdings habe ich letzten Samstag noch nichts davon gemerkt;).


    Letzten Samstag war dann auch wieder Harras neue Lieblingsfreundin Lotta, die weiße Doodlehündin da. Und das erste Mal ging die Jagd der beiden nicht nur von Lotta aus. Auch Harras animierte Lotta mehrmals dazu ihn zu jagen. Wenn es Lotta aber zu viel wird, dann nimmt sie sich eine Auszeit und gibt das Harras auch unmissverständlich zu verstehen. Und wenn ich merke, dass Harras zu sehr aufdreht, dann nehme ich ihn auch aus dem Spiel. Wenn dann anschließend Training ist, braucht Harras immer erst eine Weile, bis er tatsächlich in den Trainingsmodus umschaltet und nicht immer nur nach allen anderen Hunden schaut. Aber dann läuft es ganz gut mit ihm. Ich habe ihn dann sogar nach der Trainingsrunde noch einmal mit ins freie Spiel entlassen. Aber als er dann doch wieder zu sehr aufdrehte, bin ich wortlos zum Tor gegangen und er ist mir sofort hinterher gekommen und mit mir und ohne Leine vom Platz gegangen. Auch hier zeigte sich wieder, dass ich wichtiger bin als alle anderen Hunde.


    Und am Morgen des Heiligen Abends bin ich mit Harras zu einer anderen Gegend gefahren, um mit ihm zu laufen. Da war es so nass, dass ich mich mit meinem Auto im Matsch festgefahren habe. Ich bin dann erst mit Harras spazieren gegangen und habe dann meinen Mann angerufen, damit er mich freischleppt. Während dieser Prozedur musst Harras am Deich liegen bleiben. Und obwohl mein Mann und ich jeder ins jeweilig Auto gestiegen sind, und dann kamen auch noch Spaziergänger vorbei, ein Jogger, ein Radfahrer und ein Mann mit einem Hund (also das volle Programm), ist Harras tatsächlich dort liegen geblieben wo ich es ihm gesagt hatte. O.k. er hat mal gebrummelt und gebellt. Aber er blieb!:thumbsup:

    :thumbsup: Mit einem kurzem Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken als ein Mensch mit stundenlangem Gerede.:thumbsup:
    Louis Armstrong

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  • Pinguetta

    muß immer wieder an euch denken, seit eurem Zwischenfall ... - ich bin viel achtsamer geworden, kontrolliere alle Personen und Roopa

    hast du die frau denn nochmal getroffen? würde mich sehr interessieren, was sie aus ihrer Sicht dazu sagt und auch wie ihre Stimmung war um evtl. zu erfahren, was Harras ausgelöst hat .....

    hatte wenig Zeit und habe die Beiträge nur überflogen - habe den Eindruck, daß die Basis, die Leinenführigkeit schon ein großes Problem ist, daß er zieht und nicht bei dir ist - kann da den Tip geben: verkürz die Leine auf 20-30cm (so daß deine Hand direkt am Hals ist und es keinen Spielraum gibt) - unsere Leine ist nicht länger und da gibt es nur eins: Fuß laufen und wir gehen keinen Schritt weiter bevor er mich nicht ansieht.

    Roopa ist jetzt zwar im Rentenalter, aber ich kann mich noch gut erinnern, als er 2 Jahre war......

  • hast du die frau denn nochmal getroffen? würde mich sehr interessieren, was sie aus ihrer Sicht dazu sagt und auch wie ihre Stimmung war um evtl. zu erfahren, was Harras ausgelöst hat ..

    Ja, ich habe sie noch einmal getroffen und ihr ein Entschuldigungsgeschenk übergeben. Sie sieht das zum Glück ganz locker. Und der auslöser bin definitiv ich, das habe ich auch schon mit unserer Trainerin durchgesprochen. Mir ging es an dem Tag nicht gut, ich habe immer wieder starke Gelenkschmerzen, und ich habe cie Frau im augenwinkel wahrgenommen und mich sicherlich schon versteift. Da hat Harras einfach als Schutzhund reagiert.


    Das mit der kurzen Leine versuche ich auch. Und das mit dem Blickkontakt klappt leider nach wie vor noch nicht so gut, denn Harras Nase ist eigentlich immer im Suchmodus auf dem Boden. Aber wie du auch schon anklingen lässt:

    aber ich kann mich noch gut erinnern, als er 2 Jahre war......

    Ich hoffe, dass wir das mit der Zeit alles hinbekommen. Immerhin haben wir zusammen schon sehr viel geschafft und er ist ja erst 2 Jahre alt.

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    Louis Armstrong

  • Versuch mal, den Blickkontakt erstmal ohne Ablenkung immer wieder mal zu üben. Und immer freuen und belohnen, wenn Harras dich ansieht. Und auch im Alltag den Blickkontakt üben. Futter nehmen, Spielzeug nehmen, Suche beginnen.....alles erst, wenn er dich anschaut.

    Harras muss verstehen, dass du der Dreh-und Angelpunkt bist und ohne dich nichts passiert.

    Für einen pupertierenden Rüden nicht so einfach, aber Hartnäckigkeit und Übung zahlt sich aus.

  • Versuch mal, den Blickkontakt erstmal ohne Ablenkung immer wieder mal zu üben. Und immer freuen und belohnen, wenn Harras dich ansieht.

    Ja, das mache ich jetzt. Hoffentlich bringt es auch das gewünschte Resultat. Zum Teil nimmt er mich im Moment nämlich nicht ganz ernst.


    Ich hoffe, eure Hunde haben Silvester alle gut überstanden. Harras hat die ganze Knallerei wieder nichts ausgemacht. Im Gegenteil: im Wohnzimmer hat er seine eigene Knallerei veranstaltet und ganz viele Luftballons zerbissen, und zwar mit wachsender Begeisterung. Und als dann das große Feuerwerk draußen losging, saß er wie im letzten Jahr neben uns auf er Treppe und schaute sich die bunten Lichter am Himmel an und war ganz entspannt dabei.

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    Louis Armstrong

  • "Versuch mal, den Blickkontakt erstmal ohne Ablenkung immer wieder mal zu üben."


    es gibt da noch eine Möglichkeit, welche ich auch immer wieder anwende: ich rede alles mögliche und zwar in heller Stimme und freudig und laufe des Weges und bleibe wiedr stehen und mache Kehrtwendungen usw. - der Text ist egal: über die Grashalme oder das laufen oder den Baum oder das der Roopa neben mir läuft - der Effekt: Roopa schaut mich an, was es da gibt, was los ist und dann kommt auch wieder ein Sitz und Belohnung zwischendurch

    Für einen Aussenstehenden hört sich das ziemlich bescheuert an - aber es funktioniert ! - Roopa ist auch sehr freudig und ist an meiner Seite (ohne Fuß zu sagen) und eben konzentriert auf dieses Spiel

  • Es läuft eigentlich ziemlich gut bei euch :)

    Ich wuste nicht, dass du am Platz das Fußgehen auch mit Halti machst. Es ist gut, dass du jetzt ohne probierst. Harras kennt es eigentlich nicht anders. Und es in einer "sicheren" Umgebung anzufangen ist auch psychologisch gut für euch.

  • Ich habe lange nichts mehr berichtet. Der Hauptgrund ist, dass es mir oft nicht so gut geht wegen meinem Rheuma. Mir fällt es dann sehr schwer mit Harras draußen zu sein, denn zum einen kann ich ihn nicht gut halten, wenn er mit seinen ca. 53 kg und wildem Temperament meint "mal eben" vorzupreschen. Zum anderen habe ich vor allem Schmerzen in den Beinen und kann dann nicht gut gehen und habe dann der Wucht und Kraft von Harras leider nichts entgegen zu stellen.


    Im Büro und zuhause spiele und übe ich nach wie vor immer wieder zwischendurch. Leckerli suchen, die Übungen aus unseren beiden wöchentlichen Trainingsstunden machen, Apportieren üben.


    Aber die Spaziergänge sind etwas schwierig für mich. Daher gehen wir meistens in Ruhe mittags in einem wenig frequentiertem Gebiet hinterm Industriegebiet bzw. neben der Autobahn. Da lasse ich ihn ohne Leine laufen und er kann in seinem Tempo (bei dem ich nicht mehr mithalten kann :() laufen und schnuppern und ins Wasser gehen und Vögel beobachten, Stöcke durch die Gegend schleppen usw. Vögel beobachtet er tatsächlich gerne: ich habe ihn mal beobachtet, wie er alleine in unserem Garten war. Da hat er sich hingesetzt und eine Amsel im Baum beobachtet. Und vor ein paar Tagen flogen zwei Rebhuhnhennen direkt vor uns aus dem Gras auf und vor uns weg. Harras ist NICHT hinterher gesprinntet, was ich mega toll fand, sondern hat den beiden nur hinterher geschaut.


    Allerdings hatte ich bei unseren Spaziergängen nun schon zwei Mal folgendes Erlebnis:


    Harras lief ein Stückchen vor mir und war am Schnüffeln. Auf einmal sprintete er auf mich zu (dachte ich), lief aber an mir vor bei, denn weiter hinter uns kam eine einzelne Person und auf die wollte er zu rennen. Zum Glück lies er sich beide Male gleich abrufen und kam wieder zu mir und ich habe ihn dann an die Leine genommen und als die Personen dann auf unserer Höhe war, bin ich mit Harras den Deich hinunter ausgewichen. Er bellt und will dann loslaufen, aber ich halte ihn mit meiner ganzen Kraft. Ich vermute, dass er mich vor diesen Personen schützen will, weil er merkt, das es mir nicht gut geht. Allerdings weiß ich nicht, wie sein Schutz aussieht. Ich befürchte, er würde diese Menschen mindestens anspringen, wenn nicht sogar nach ihnen schnappen und somit beißen. Das verunsichert mich nun nur noch mehr. ?( Und ich muss nach wie vor meinen "Radar" die ganze Zeit an haben, also nicht nur nach vorne gucken ob jemand/etwas kommt, sondern auch nach hinten. Entspanntes Spazierengehen ist da etwas anderes. Nächste Woche habe ich eine Einzelstunde bei einer unserer Hundetrainerinnen. Mal sehen, ob die mich wieder etwas aufbauen kann. Auch sonst scheint Harras zu jedermann hin zu wollen. Allerdings weiß ich nicht um seine Intentionen dabei und lasse ihn nur an der kurzen Leine.


    Auf unseren beiden Hundeplätzen lässt er sich von jedem, selbst wenn die neu auf dem Platz sind, anfassen und streicheln. Allerdings liegt sein eigenes Hauptaugenmerk auf allen anderen Hunden. Er rennt gerne mit anderen Hunden und kommt auch nach wie vor mit den meisten gut aus. Klar, in seinem Alter von nun gut 2 Jahren gibt es mit einigen Rüden auch schon mal Bellereien und wenn ich es nicht unterbinden würde auch Raufereien. Aber ich denke, dass ist normal. Und einigen Hündinnen scheint er zu lebhaft zu sein, die erklären ihm dann auch sehr deutlich, dass er sich woanders aufhalten soll ^^.


    Gestern war mal ein Tag, an dem es sehr gut lief und das tut mir in der Beziehung zu meinem Hund dann auch sehr gut. Ich habe mittags mal meine Vermeidungstaktik aufgegeben und wollte mit ihm bei uns in der Gegend gehen. Meine Tochter ist mitgekommen und hat Harras dann geführt. Allerdings führt sie ihn auch seht mit und übers Halti. Zumindest auf dem Hinweg. Der Rückweg war wie so oft wieder viel entspannter, da baumelte die Leine dann auch schon mal locker und das Beifußgehen geht dann im groben und ganzen ganz gut. Wir haben dann eine Runde mit viel Gehweg gemacht, zum Kiosk hin, ich in den Kiosk rein um Getränke zu holen und Hund musste mit Tochter draußen warten. Klappte alles sehr gut.


    Dann kam moch mein jüngster Sohn auf seinem Rad hinter uns her. Harras war total aus dem Häuschen und freute sich riesig. Er lief mit meiner Tochter an der Leine ganz gut neben dem Rad meines Sohnes mit. Wir sind zwar auch wieder mehreren Leuten ausgewichen (Straßenseite gewechselt) und an der Fußgängerampel machte er auch wieder einen riesen Aufstand, als da noch ein Fußgänger vorbei kam. Aber soweit alles i.O. und handhabbar.


    Und abends dann beim Training auf dem Platz der Setterfreunde lief alles sogar 1A! Ich konnte die Übungen mit Harras machen und er ist auch (im groben und ganzen) tatsächlich bei Fuß gegangen!

    Wir waren allerdings auch nur zu fünft (fünf HH unf fünf Hunde, davon neben Harras nur noch ein weiterer Rüde, und zwar ein 9 Jahre alter Labbi). Wir sind bei Fuß nebeneinander in einer Reihe und auch hintereinander und mit Kehrtwende und Wende übern Hund etc. gegangen. Dann haben wir noch eine Übung mit jeweils zwei Hunden gemacht: der eine Hund Slalom um Hütchen und der andere daneben bekam am Anfang ein Leckerli hingelegt, wurde abgerufen und dann durfte der Hunde sich das Leckerli holen (bei mir und Harras verbinde ich das immer mit "Bingo": erst wenn ich "Bingo" rufe, darf er sich das Leckerli holen. Klappt super bei ihm :saint:; übe ich allerdings auch gerne und oft zuhause und im Büro mit ihm).


    Diese Erlebnisse gestern haben mir mental sehr gut getan. Denn nach wie vor klappt es ja ganz gut mit Harras. Mal sehen, wie es heute Abend beim BH-Training läuft.

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    Louis Armstrong

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  • Gut von Euch wieder zu hören. Pinguetta, wieso fragst du nicht die Leute aus dem Platz ob die dir helfen können? Außerhalb des Platzes einfach, sollen die "um die Ecke kommen", Harras im Freilauf und LASS ihn hinrennen. Stelle die Situation nach. Er kennt die Leute, wird schon nichts sein. Kannst ihn dann abschätzen.

    Oder kannst du eine gute Freundin von dir darum bitten. Harras mit Mauli und nachstellen. Wirst sehen wie er reagiert. Weihe die Person ein, dass sie das Anspringen unterbindet oder den Hund komplett ignoriert. So wird ein Mensch uninteressant.

    Ich glaube das deine Aufregung da eine große Rolle in Harras seinem Verhalten spielt.

  • Weihe die Person ein, dass sie das Anspringen unterbindet

    Das ist eine gute Idee. Mal sehen, ob ich da jemand mit ins Boot bekomme. Danke dafür :thumbsup:.


    Ich glaube das deine Aufregung da eine große Rolle in Harras seinem Verhalten spielt.

    Ja, genau das denke ich ja auch. Und genau das ist meiner Meinung nach das / mein Problem :rolleyes:.

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    Louis Armstrong

  • Oder kannst du eine gute Freundin von dir darum bitten

    Ich habe mir jetzt einen Freund ins Boot geholt, der selbst einen Hund hat (Golden Retriever). Nun muss ich nur abwarten, dass er auch Zeit dazu hat. Danke noch einmal für den Tipp.


    Und die Trainerin vom BH -Training hat mich in ihre Alltagstrainingsgruppe mit aufgenommen. Da wird dann auch mal in der Einkaufs-Fußgänger-Zone und in solchen Gebieten geübt. Das ist genau das, was ich im Moment leider eher etwas meide. Ich hoffe auf positive Trainingsstunden. Außerdem wollen wir auch beim näcshten oder übernächsten Mal die BH-Trainingsstunde mal in öffentliches Gebiet verlegen. Schön, wenn man Trainer hat, die auf einen eingehen. :)


    Gestern beim BH-Training lief es super! Am Anfang hat Harras zwar einen Mini-Spitz-Welpen, der nebenan zur Welpengruppe sollte, total ausgebellt. Ich hoffe, der Kleine und seine Besitzerin haben nun keine Schaden fürs Leben davon getragen ;). Aber dann ging er auf die Trainingswiese und hatte gar kein Problem mehr damit wie sonst, Trainigswiese und Spielwiese gedanklich voneinander zu trennen. Er war offensichtlich gleich im Trainingsmodus. Na gut, am Anfang wollte er zu dem einzigen anderen Hund (noch mal ein Golden Retriever). Er hatte den zwar schon einmal beim Training gesehen, aber eigentlich ist er noch neu für uns. Aber das konnte ich gut und schnell unterbinden und der anderen Hundehalterin hat unsere Trainerin glaubhaft versichert, dass Harras gar nicht so wild und ruppig ist wie sein Bellen glauben lässt, dass er auch immer beim Spieltreff ist und ein sehr, sehr umgänglicher Hund ist (Allerdings scheinte die das nicht ganz glauben zu wollen :P). Aber egal, die ist mir nicht wichtig, die ist sowieso etwsa komisch. Als wir nach Ende der Stunde zu unserem Auto gingen, sahen wir, dass wsie während der ganzen Stunde noch einen zweiten Golden Retriever in ihrem Auto hatte! Der arme Hund musste über ein Stunde im Auto verbringen. Wenn ich mehrere Hunde hätte und nur mir einem zum Training gehen würde, ich würde den anderen lieber zuhause lassen. Aber ist ja nicht meine Angelegenheit, nur der Hund tut mir leid.


    Eine Übung war dann, dass Harras im Platz in der Ablage bleiben mussten, während wir ihn aber mit einem Zergel und noch einem Band mit angeknüpften Leckerlie versuchten aus der Reserve zu locken. Ging sehr gut, schien ihn gar nicht zu interessieren. Daher haben meine Tochter und ich dann einen Ball genommen. Und das war dann bei unserem Balljunkie schon viel, viel schwieriger: Er ist ein paar mal aufgesprungen und hat sich den Ball geholt. Aber nachdem er kapiert hatte, was ich von ihm wollte, blieb er liegen :thumbsup:. Ich bin mal wieder mega stolz!!!!! Und auch die Übungen mit bei Fuß gehe funktonierten auf dem Platz sehr gut (halt für mich sicheres Terrain).


    Zum Schluß haben wir zu dritt im Kofferraum meines Caddys gesessen und ausgiebig geschmust. Die beste Belohung überhaupt, für beide Seiten :).


    Meine Tochter war übgrigens zur Kur. Da gab es als Therapiehund einen 15 Monate alten Huskie. Lt. Aussage meiner Tochter hörte der nicht besonders gut (Anspringen der Patienten) und an Kommandos konnte der höchsten die Hälfte der Kommandos, die Harras mittlerweile beherrscht (wenn überhaupt soviel). Das nur mal am Rande.

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    Louis Armstrong

  • Als wir nach Ende der Stunde zu unserem Auto gingen, sahen wir, dass wsie während der ganzen Stunde noch einen zweiten Golden Retriever in ihrem Auto hatte! Der arme Hund musste über ein Stunde im Auto verbringen. Wenn ich mehrere Hunde hätte und nur mir einem zum Training gehen würde, ich würde den anderen lieber zuhause lassen. Aber ist ja nicht meine Angelegenheit, nur der Hund tut mir leid.

    Also bei den winterlichen Temperaturen finde ich es nicht schlimm, wenn das Fenster einen Spalt offen ist zwecks Frischluft..

    Es hängt von Hund ab. Gin liebt das Auto. Er fühlt sich dort sicher und kommt zur Ruhe. Mehr als in dem Box das uns gehört neben dem Hundeplatz.

    Wenn ich vor oder nach der Trainingsstunde mit beiden Hunden Gassi gehen will, dann würde ich auch einen Hund im Auto lassen (wenn keine Box + Winter ). Ich sehe da nichts verwerfliches.

    Gin bleibt im Auto bis zur 2 Stunden. Total entspannt und gerne.

    Ich habe mir jetzt einen Freund ins Boot geholt, der selbst einen Hund hat (Golden Retriever). Nun muss ich nur abwarten, dass er auch Zeit dazu hat. Danke noch einmal für den Tipp.

    Da sist gut, berichte wie es geht

  • Ich sehe da nichts verwerfliches.

    Vielleicht hast du Recht und sehe das nur zu eng. Aber wenn ich nach der Arbeit nur eben noch eine kurze Besorgung beim Supermarkt mache, mache ich mir schon Gedanken, wenn das eine halbe Stunde dauert und Harras so lange (natürlich mit geöffneten Fenstern) im Auto allein ist. Vielleicht bin ich aber auch nur so eine Art Übermutter (wie manchmal in der Vergangenheit bei meinen Kindern auch).

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    Louis Armstrong

  • Jaaa, das mit der Übermutti stellt mir auch immer mal ein Bein... ;)

    Wir hatten uns mal mit Freunden zum Frühstück verabredet, deren betagter Retriever lag die ganze Zeit im Auto. Waaaas? Boooaaah!!

    Ein Blick hinten ins Auto: da lag er entspannt auf seinem Schaffell und ratzte vor sich hin. Er liebte das Auto und war so nicht alleine daheim...

  • was soll Argos nur sagen?? Er lebt im Wohnmobil. Wenn wir nicht da sind ist er in seiner Box und entspannt. Mein erster Hund hat liegend gerne den ganzen Tag im (allerdings) offenem Kofferraum gelegen und den Hof beobachtet.

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