arte: Straßenhunde in Moskau

  • Interessante Doku. Einiges was dort gesagt wird hat auch schon Federson Peterson vor x Jahren ausgesagt. Interessant ist dort aber,das man da im Grunde Evolution direkt vor Augen hat. Und wie unterschiedlich sich Selektionsdruck auf Verhalten und auch Aussehen auswirkt.

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Den Bericht habe ich auch angeschaut nun. Mir kommt die Frage nur, etwas was in dem Bericht meiner Meinung nach fehlte; wieviele Generation brauchte es, damit die Hunde sich wie die letzte Kategorie verhalten: die verwilderten. Wie hat es angefangen? Durch schlechte Menschenerfahrungen? ( nach Fall der UDSSR die Masseneinschläferungen ? ) oder war es durch die Abgelegenheit der Gebiete zum Menschen. Und wie kein Jagdinstinkt und in Wildnis nicht überleben können? Also Gin hat Haufen Jagdinstinkt

  • Das mit dem Jagen bezweifel ich ebenso. Allein schon aus den Erfharungen heraus mit Lischie. Die konnte ja sehr gut jagen. Hat inerhalb von wenigen Sekunden sofort das älteste und schwächste Meerschweinchen (unter 10) im Gatter identifizieren können und jenes,wie auch eine Katze absolut shcnell,effizient mit einem Biß unblutig töten können. Etwas was nicht angeboren und (deshalb) auch ein Merkmal(unter Anderen) für Gutachter in der Lausitz ist,die beurteilen müssen ob ein gerissenes Nutztier von einem Wildhund angegriffen oder von einem Haushund gewildert wurde.
    Wenn die Streuner nicht jagen,dann denke ich auch eher daran das entweder das bloß nicht beobachtet wurde,oder aber es keine Gelegenheiten dafür gibt,mangels Wild (oder eben beispielsweise streunenden Katzen).


    Was die verwilderung angeht glaube ich nicht an anschneidende Erlebnisse. Ich bin ja gelernte Berufskraftfahrer und habe den Job bis voriges jahr noch ausgeübt. Währenddessen bin ich auch internationial gefahren. Italien,Spanien,Makedonien,Rumänien,Bulgarien...überall gibts viele Streuner. und überall sieht man dasselbe wie in der Doku. Es gibt Hunde die sich immer entfernt von menschen aufhalten und immer gingen,wenn wenn diese zu Nahe kamen. Und es gab aber auch immer bei den Raststätten udn Tankstellen Streuner die sich dort aufhielten und tatsächlich auch bettelten. Ich würde eher Herleiten das es hier einfach um Überlebensstrategien geht. Wobei es da vielelicht auch shcon so sein könnte das schlecht gehaltene ehemalige haushunde anfänglich eher dazu neigten sich von menschen fernzuhalten und so ihren nachkommen auch ein gewissen Feindbild/Scheu vorlebten. Aber als ausschlagegend würde ich eher einfache Wege der Problembewältigung sehen. Bei Hunden die betteln ,oder jenen die sich den Parkplatzwächtern wieder anschlossen,würde man ja auch nicht sofort besonders positive Erfharungen mit Menschen im Vorfeld vermuten,stimmts?

    Interessant zu wissen wieviel Generationen es dauert und ob jene auch unterschiede im Verhalten zeigen,wäre es dennoch,ja.

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

Wer war online

Heute waren bereits 13 Mitglieder Online - Rekord: 34 Mitglieder ()