Heute war es endlich soweit:-)

  • Hi,


    so, nach gefühlt vier Lichtjahren Wartezeit ist heute der kleine Gaius bei uns eingezogen. Er war so tapfer: Drei Stunden Autofahrt! Als wir hier ankamen, sind wir erstmal ne Runde raus. Autofahren und Leine kennt er schon vom Züchter, ging also auch problemos. Als wir im Feld waren, hab ich ihn losgemacht und er ist uns (braver kleiner Welpe) kaum von der Seite gewichen. Dafür hat er gleich ein großes und ein kleines Geschäft gemacht. Und dann, obwohl ich das verhindern wollte, ist uns natürlich auch gleich ein Hund begegnet. Und natürlich wars der Labbi von gegenüber. Konnt ich gleich mal sehn, wie Theorie und Praxis im Verhältnis stehen: Labbi (angeleint, ca. 5 Monate) natürlich voller Freude auf Gaius zu, der ihn schon von weitem gesehen und auch etwas Alarm gemacht hatte. Ich also brav den Kleinen wieder angeleint, in die Hocke, den Labbi begrüßt und gleichzeitig mit dem Arm leicht fern gehalten von Gaius, der das alles "von hinter mir" beobachtet hat. "Gebellt" hat er natürlich trotzdem. Und ich blieb sogar "hart" als sein Frauchen sagte "kurz beschnuppern können sie sich ja". Hab auf euren Rat gehört und auf mein Gefühl, das sagte "ne, heute noch nicht das richtige Kennenlernen". Labbi und Frauchen (in der Reihenfolge) sind dann weiter gegangen und Gaius und ich auch. Denke, die Situation war so für alle ok.

    Dann kam die Begegnung mit den Katzen. Die Kinder mussten still auf dem Sofa sitzen. Ich hab den Gaius an der Leine und leicht im Arm. Meine Frau hat dann den alten Kater (der hier definitiv das Sagen hat) ins Wohnzimmer geholt (wir hatten sie vorher im oberen Stock eingesperrt). Und der ist auch gleich zu Gaius hin, war aber relativ unsicher dabei. Kenne ich von ihm sonst so nicht. Beide haben sich dann Nase an Nase beschnüffelt und wir haben sie jeweils gelobt, was das Zeug hält (das aber versucht ruhig zu machen, um das Ganze nicht aufzuheizen). Nach ein paar Sekunden hab ich Gaius losgelassen. Er ist dann langsam, aber nicht lauernd zum Kater hin. Nochmal schnüffeln und dann sind sie ihrer Wege gegangen. Beim andern Kater, den wir dann dazu geholt haben und der sich erstma versichert hat, wie sein Papa (sind Vater und Sohn die Kater) die Lage einschätzt, liefs ähnlich. Allerdings ist der Kater in die Küche, weil ich die neuen Hundeleckerli offen liegen gelassen hatte. Gaius ist dann auch in die Küche getrapt. Als der Kater in der Ecke war und Gaius ihm zu nah kam, hat er gefaucht. Interessanterweise hat das Gaius irritiert. Er hat sich dann umgedreht und ist aus der Küche gegangen. Denke, da kommt noch einiges auf uns zu. Werden da sehr genau beobachten müssen. Auch wenn Gaius, der totmüde ist und unterm Tisch schläft, inzwischen von beiden Katzen intensiv beschnuppert wurde. Hat der nichtmal mitbekommen:-D Soweit ist also Ruhe eingekehrt. Kinder im Bett, Katzen wie immer auf iherm Kratzbaum im Wohnzimmer (und nicht in den ersten Stock geflüchtet) und Gaius schläft wie ein Stein auch im Wohnzimmer. Frauchen und ich sind auch alle. War ein langer Tag. aber ein sehr schöner. Wir sind gespannt auf morgen. (Und vor allem auf heute Nacht.....).


    Liebe Grüße

    Lupus

  • Hi,


    so, erste Nacht ist rum. Lief gut soweit. Ich schlafe ja die ersten Nächte bei ihm unten (haben da eine Matratze hingelegt). Dort lag dann gestern Abend meine Frau, die Katzen + Hund um sie herum. Das scheint also ok zu sein. Müssen nur schaun, dass er die Katzen in Ruhe fressen lässt. Zwar geht er nicht an ihr Futte (noch nicht...), aber sie fühlen sich schon gestört, wenn er ihnen zusieht. Die Küche wird also wohl doch zur Tabuzone.


    Das Haus bieb auch sauber. Nachdem er gestern Abend lange geschlafen hatte, bin ich gleich mit ihm raus. Dann hat er auch nach ein paar Metern sein kleines Geschäft gemacht. Nachts klag er dann auf der Matratze (ja, das müssen wir ihm auch wieder abegwühnen) und ich auf dem Sofa neben ihm. Hab dann durchgeschlafen bis heute morgen um 7:20 Uhr. Als ich wach wurde (weiß nicht, ob von seinem "Gewimmer" oder einfach so, lag er immer noch auf der Matratze und schaute mich an. Das ist so ein schönes Gefühl, wenn dann der ganze Hund wackelt vor Freude:-D Also bin ich mit ihm raus und er hat sein kleines Geschäft erledigt. Natürlich haben wir wieder Labbi getroffen....

    Dann gabs zum ersten mal Dose. Hat er inhaliert. Dann noch ma raus und großes Geschäft. Bisher also alles sehr entspannt:-)

    Ist ja mein erster DSH, aber eines fällt schon auf: Der ist unglaublich wach, beobachtet alles. Das kannte ich in der Form von den Rottis nicht. Sehr spannend:-)


    Liebe Grüße

    Lupus

  • Na dann herzlichen Glückwunsch!!

    Das hast du gut gemeistert mit dem Labbi und den Katzen!👍

    Bis 7.20 schlafen? Davon hätte ich anfangs nur träumen können! 😂

    Wie er der Kleine auf den Kater reagiert hat, finde ich toll. Der war eher da und hat dem Kleinen gezeigt, dass er das Sagen hat. Haben dich beide gut gelöst!

    Besser kann es gar nicht laufen. Dass die Katzen sich trotzdem frei bewegen, ist richtig super. Die sind nervenstark! Trotzdem würde ich die am Anfang immer im Auge behalten. Dass die Küche für den Hund der Katzen zuliebe zur Tabuzone erklärt wird, finde ich sinnvoll. Bei uns dürfen die Hunde auch nicht in die Küche. Es nervt, wenn vorm Kochherd ständig ein Hund liegt oder fliegende Haare in Töpfen oder Schüsseln landen. Wir haben anfangs ein Türgitter verwendet. Das hat sich bewährt.

    Viel Freude mit dem kleinen Kerlchen! Genießt die spannende Zeit! Die ist so schnell vorbei.

  • Hi,


    wobei Labbi-Frauchen vorhin schon recht kurz angebunden war. Sie lässt ihn an der Leine halt direkt an Gaius ran und ich hab mich wieder dazwischen gekniet und Labbi ganz lieb "weggestreichelt". Gaius hat natürlich wieder gebellt, woraufhin sie meinte (sinngemäß) der Kleine sei aber ganz schön vorlaut und was passieren würde, wenn sie Labbi loslassen würde. Sie hat ihm dann auch bisschen mehr Leine gegeben, so dass er n Stück nach vorne auf Gaius zukam. Hab ihn trotzdem "abgeblockt". Komische Situation irgendwie, keine Ahnung, was sie sich dabei gedacht hat. Habe dann vorgeschlagen, dass wir uns nächste Woche mal im Feld treffen und die beiden sich ohne Leine richtig kennenlernen sollten. Bin mal gespannt, was draus wird....


    Ja, bis 7:20 Uhr war extrem cool. Allerdings war ich davor auch um 1:30 Uhr noch mal draußen. Ist also nicht so lang gewesen. Gut ist, dass er schon anzeigt, wenn er muss. Er fiepst dann, wird unruhig, kann man schlecht beschreiben, aber man merkt, dass er dann raus will. Das ist insofern spannend, als er ja zuvor nie im Haus war beim Züchter. Besonders gut finden wir, dass er nicht in die Box muss oder angeleint werden zum Sauberwerden. Zumindest bisher nicht....


    Ja, die Katzen haben sich echt super verhalten. Vor allem auch, dass der eine Kater gefaucht hat. Macht er sonst selten - da gibts gleich die Pfote (auch mal mit Krallen). Aber Du hast vollkommen recht: Da müssen wir dran bleiben. Gaius wird sicher noch selbstbewusster werden. Das wird spannend. Das Kennenlernen lief aber immerhin schon mal sehr gut.


    Zwei Fragen: Das Küchentabu schon gleich am Anfang durchsetzen, oder? Ne Idee, wie man das ohne Gitter am besten macht? (Gitter sind noch blöd wegen der Kinder, die sie noch nicht aufmachen können. Daher haben wir bisher nur eines an der Treppe unten, damit er nicht hoch geht.)


    Habe gelesen, dass man nicht länger als 5 Minuten x Anzahl Montate spazieren gehen soll. Was bedeutet das genau? 5 Minuten laufen am Stück? Oder mit Pausen? Gilt das auch für Spielen? Und auch für einfach so draußen sein und auf ner Bank sitzen? Vorhin hat Gaius sich hingesetzt beiim Spazierengehen - das ist doch ein Zeichen für Müdigkeit, oder? Wir haben das vorhin zumindest so gedeutet...


    Noch ne Frage: Wie habt ihr euren ihre Namen beigebracht? Ich hab vorhin mal kurz bisschen "geübt" und das so gemacht, dass ich seinen Namen gerufen habe und wenn er mir in die Augen geschaut hat, gabs ein Leckerli. Gibts da noch andere Tricks/Methoden?



    Liebe Grüße

    Lupus

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  • Hey Lupus! Glückwunsch zu deinem Cäsaren!^^ Mach mal paar Bilder! ;)


    Die regelung mit dem Spazierengehen habe ich so noch nicht gehört. Allerdings muss man schon bedenken das die Ballen der Welpen noch weich sind. Das heißt diverse Steinchen und sowas können den Kleinen auch auf Dauer weh tun. Dazu die ganzen Eindrücke und die noch kurzen Beinchen,das ist halt alles anstrengend. Insofern kann man den auch mal tragen wenn er nicht mehr so richtig mag. Freilich nicht immer und nicht mehr mit 30kg!:D:D:D Aber im Hinterkopf sollte man das schon haben.


    Was den Namen angeht ist´s im Grunde einfach so das wenn der gerufen wird es für ihn immre angenehm wird. Fertig. Das muss kein Leckerlie sein . Das kann einfach auch Freude auf eurer Seite sein. Überschwenglich,hinhocken,Arme ausbreiten "eiiiiii jaaaa" wenn er entsprechend angehüpft kommt und ein kleines Spiel mit ihm. Insofern sind Namen mit i hintendrann immer vorteilhaft,weil man das i sehr hoch und lang ziehen kann,worauf Hunde immer ganz gut reagieren. Aber schlussendlich kann man jeden Namen eine entsprechende Tonlage verpassen. ;)

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Der ist unglaublich wach, beobachtet alles.

    ja, schaut dir ganz genau auf die Finger - beobachtet sehr genau die Umgebung und dich und natürlich dann später auch alles, was da kommt - eben Schäfi!


    was ich nach ein paar Tagen umbedingt testen mußte: der Laternen-Test: dicht an der Laterne mit Leine vorbeigehen, so daß der Hund auf die andere Seite muß und sich dann später an der Leine erwürgt - Roopa hat das sofort gemerkt und hat halt gemacht und ist dann hinter mir auf meiner Seite an der Laterne vorbei - hat mich sehr beeindruckt !


    Name und reden:

    es ist einfacher wenn Mensch nicht in ganzen Sätzen redet, sondern nur in Worten, die dann später auch bleiben sollen.

    also: "Gaius" und nicht: "lieber Gaius komm mal her zu Frauchen"

    Meine Küche war auch von Anfang "Sperrzone" das Wort gibt es noch heute und er versteht genau


    Hundekontakt: denke das ist Typ-Abhängig. Roopa war schon als Baby Draufgänger und vor nichts Angst und hat es mit jedem Hund "aufgenommen"


    Zeit: anfangs keine km, sondern nur 200m und 20 min und dann lieber 5x am Tag

    Da Roopa ja nicht schüchtern war hat er sofort mit den anderen Hunden gespielt und ungeheuer rumgedüst, was natürlich auf der einen Seite gut ist, aber auf der anderen Seite, der Gelenke natürlich sehr schlecht. Wir haben es sehr übertrieben !

  • Hi,


    ja, das mit dem Beobachten ist echt krass! Das Gute daran ist, dass man selbst dabei lernt, immer bewusster zu werden, sich selbst noch mehr zu beobachten. Und das ist so verdammt schwer, auch wenn es sich leicht anhört.


    Den "Laternentest" hatten wir gestern unfreiwillig auch. Ich habe versagt und bin mit der Leine um den Stab rum. Werd nächstes mal drauf achten. Àpropos Leine: Wir haben ja diese Fettleder Retrieverleine: Einfach nur super praktisch das Ding, lässt sich punktgenau einstellen, hat nen super Würgeschutz, sieht toll aus und liegt gut in der Hand.


    Dass die Küche "Tabuzone" ist, hat er auch schon verstanden. Natürlich vergisst er es ab und zu und kommt dann doch rein. Wir schimpfen aber nicht, sondern "bodyblocken" ihn sozusagen raus aus der Küche (hab das in nem Buch gelesen und es funktioniert tatsächlich) und sagen dann "Bleib". Klappt schon ganz gut.


    Totalversagen unsererseits dafür beim "Nichtinganzensätzenreden". Immer wieder am Labern mit dem Hund. Und auch wenn mein Opa immer über seinen Hund gesagt hat "der versteht jedes Wort!", wissen wir natürlich, dass dem nicht so ist. Daher danke für die Erinnerung:-)


    Gassigehzeit: Ah, ok, das bedeutet dann nicht länger als 20 Min am Stück und nicht insgesamt am Tag. Kam mir auch komisch vor. Gaius scheint eine faule Socke zu sein. Heut Nacht beim Gassigehen wollt er keinen Schritt von der Haustür weg. Wir lassen ihn ja hier ohne Leine laufen. Und wenn er zu weit weg ist, gehen wir einfach weiter. Das klappt super. Nur dann nicht, wenn er unser Haus sieht. Dann läuft re einfach zur Tür und setzt sich davor und wartet bis wir kommen. Dann denk ich: "Mhm, wenn Du jetzt zu ihm gehst, lernt er, dass er nur vor der Tür warten muss. So lustig: Vorhin das auch so gemacht. Gewartet, bis er n Stück läuft, mich aus den Augen verliert und dann so schnell wies geht zur Tüt, damit ich ja vor ihm da bin und er nix falsches lernt. Gaius dreht ne Runde ums Haus, kommt zur Tür und sieht mich da - Schwanzwedeln, als hätten wir uns ewig nicht gesehn und voll das überraschte Gesicht gemacht - Mission erfüllt;-)

    Frage dazu: Was macht ihr, wenn der Kleine einfach nicht laufen will, von der Zeit her aber muss (Geschäfte erledigen)? An der Leine ziehen? Mit Leckerli locken? Oder einfach wieder rein gehen und ne halbe Stunde später nochma raus?


    Noch ne Frage: Ich habe mit Labbi-Frauchen gesprochen und sie gefragt, ob die Hunde sich nächste Woche mal richtig ohne Leine kennenlernen sollen. Sie hält das auch für ne gute Idee und meinte dann, wir sollten zu ihnen in den umzäunten Garten kommen. Sie meinte, das sei besser, weil, falls etwas schief geht, können die Hunde nicht weglaufen. Das macht Sinn, finde ich.

    Aber: Ist es nicht so, dass Labbi dann vielleicht anders reagiert als auf neutralem Boden? Ist ja schließlich sein Revier, das er vielleicht verteidigen möchte. Sie meinte, das sei kein Problem, da Labbi auch erst 5 Monate als ist und noch gar nicht "reviermäßig" denkt. Was meint ihr dazu? Ist ein Leistungslinien-Labbi, der natürlich größer und kräftiger als Gaius ist, auch recht wild wirkt, aber es ist schon so, dass sie im allerweitesten Sinn eine Gewichtsklasse sind. Sollte also einigermaßen passen mit den beiden.


    Letzte Frage: Gaius hat jetzt schon ein paar mal geknurrt. Einmal bei Pferden auf der Koppel. Da hat er sich dann beruhigt, nachdem ich ihn etwas beruhigt habe. Wir haben uns vor die Pferde gesetzt, ich hab die n bisschen gestreichelt, usw. Aber eigentlich hab ichs falsch gemacht, da ich sein Knurren ja belohnt habe durch Zuwendung. Ich hab auch versucht, ihn immer nur genau dann zu loben, wenn er nicht knurrt, aber das geht alles so schnell, dass ich das nicht hinbekommen hab. Heut morgen, als meine Frau mit ihm draußen war, hat er dann den Germanischen Bärenhund (echt ein Riesenfieh) durch den Zaun gesehen und auch wieder geknurrt. Als "Bäri" dann ein gaanz tiefes "Wuff" von sich gegeben hat, hat Gaius wohl ganz verdutzt geguckt und war still.

    Wie geht ihr mit der Knurrerei um? Zulassen oder gegenwirken? Und wenn ja, wie?


    Morgen lernt er die Stadt kennen. Wir wollen ne Runde durch die Altstadt drehen. Da fahren keine Autos, dafür aber relativ viele unterschiedlichste Leute und auch Hunde. Irgendwelceh Tipps dafür?

    Danke!


    Liebe Grüße

    Lupus


    P.s. Ich hab die Fragen mal hervorgehoben. So muss man nicht alles lesen. Ich tendiere nämlich leider dazu, ins Labern zu kommen....;-)

  • Man kann hier ja schwer jedwede Situation abdecken und sagen,jetzt machst du das,jetzt machst du dies.


    Aber vielleicht hilft dir mal ein schönes Beispiel weiter,wie Hundemütter ihren Welpen Wasser und baden näher bringen. Es gibt ja viele Menschen die hineingehen in die Brühe und dann mit hoher Stimme versuchen wollen den Welpen zu locken. Und der denkt sich shclimmstenfalls so:" Na wenn die da schon so hysterisch herumschreien,wie schlimm wirds wohl erst für mich sein!?" ^^


    Eine Hundemutter von der meine Mentorin mir erzählte,welcher sie da mal beiwohnen durfte,ging einfach nur bei jedem Spaziergang am Fluss ins Wasser und stellte sich da rein. Die machte nichts anderes. Beim ersten mal trauten die Welpen sich noch nicht. Sie fietschen und bellten,aber die Hundemutter lies sich nicht beirren und stand da wie sie stand. Irgendwann ging sie raus. Aber eben am anderen Tag bei Gelegenheit wieder hinein. Es dauerte nicht lange das die Welpen eben doch nachahmten und Wasser für alle etwas völlig normales wurde.


    Unter diesem Gesichtspunkt,so als Grundsatz,würde ich einem Welpen alle Dinge näher bringen wollen. Egal ob das nun Menshcne in der Stadt,Autos oder sonstwas ist. Und in dieser (Welpen) Zeit,würde ich auch kein Knurren sanktionieren. Zumal dieses Knurren eines Welpen....naja....wie ernst würde man einen 3 Jährigen nehmen der zu einem Erwachsenen sagt:"Ich hau dich um!" nachdem er das mal aufgeschnappt hat.^^

    Also mal angenommen du gehst durch die Stadt und der zeigt Unsicherheit bei einer Menschengruppe,würde ich so normal wie immer einfach weiterlaufen. Selbst wenn er knurren sollte,würde das in dem Fall diese Menschengruppe ihm nicht übel nehmen. Gefahr das der Kleine etwas tut ist nicht gegeben. Ich würde hier viel viel mehr Priorität darauflegen das er von dir vermittelt bekommt das es sich um ganz alltägliche Situationen handelt,als da ihn nur für ein ja wohl kaum ernst gemeintes,mehr oder weniger impulsives "knurren" zu sanktionieren. Nur weil ein Kind sich mal misstrauisch oder mürrisch zeigt,hat ja niemand Angst davor das es später allein deshalb zum Massenmörder wird,weil diese mürrische Misstraurigkeit nicht sofort sanktioniert wurde,stimmts?^^


    Selbe bei fremden Tieren. Die sind eben da. Du musst-meines Erachtens nach- bei einem Welpen da weder gesondert streicheln noch gesondert sanktionieren. Auch eine verstärkte Zuwendung könnte so gedeutet werden,das da ja wohl irgendwas Achtung gebietendes sein müsse. Egal nun ob du besonders positiv sein möchtest,oder besonders streng. Man beachtet die Kühe halt nicht weiter,weil sie uninteressant sind. Man hat ein Auge auf den Welpe und trägt allenfalls dafür Sorge das er Abstand hält. Lobt allenfalls kurz verbal das er deiner Begrenzung folge leistet und damit ist das auch schon wieder gegessen. Eine ganz alltagliche Sache eben,die genauso auch behandelt wird. Und wenn der vor einer Statue Angst hätte,naja,dann denkt man wieder an die Hundemami und den Fluss. Geht man halt "zufällig" hin zur Statur. Und vor jener gibts es vielleicht für dich etwas zu "untersuchen". Und der Welpe will dir hinterher,traut sich nicht,sieht aber auch das du die Statue völlig ignorierst-so wie die Kühe- und dann fasst der sich ein Herz-und Neugier. Und wenn der da vorsichtshalber doch knurrt? Na und? Soll er doch. Das hat doch keine Bedeutung. Weder bewirkt das was bei Kuh noch Statue ,noch hätte das Auswirkungne auf dich. Und diese Sinnlosigkeit bemerkt er ja auch. Genau wie er nicht lange sein Spiegelbild anknurren wird.;)
    Also mache dir darüber in diesem Alter mal keinen Kopf,Lupus. Der entdeckt die Welt und mehr oder weniger bewusst/unterbewusst drückt er da seine kurzzeitige Stimmung auch mal verbal aus. Wichtiger ist in der Zeit das er alles unaufgeregt und frei entdecken und kennenlernen kann und du ihm ein "starker Rücken" bist.;)


    Aufpassen musst du erst,wenn er von dir etwas fordert. Auch hier muss ein darauf eingehen längst kein Weltuntergang sein. Es ist auch nicht schlimm das wenn der Hund dir anzeigt das er nicht mehr muss und wieder rein will und du dann das machst. Umgekehrt spurtest du ja auch los wenn er anzeigt das er mal dringend raus muss,stimmts!?:D:D Du wirst immer Momente haben wo der Hund dich auch beeinflusst. Es ist eben eine gegenseitige Beziehung. Die Frage ist immer,wie weit geht diese Beeinflussung? In welchen Momenten kannst du jene akzeptieren und jene stört nicht dein Leben,oder gefährdet jemanden und wo beispielsweise wäre eine solche Beeinflussung seitens des Hundes nicht mehr akzeptabel. Und vor allem wie wird jene Forderung an dich herangetragen. Stubst der Hund dich an,ist das eine freundliche Anfrage nach Aufmerksamkeit. Der kann man auch mal nachkommen (muss aber nicht und es ist gut dieses Nicht-Müssen auch mal unter Beweis zu stellen mittels ignorieren). Springt der aber-weil ich das Beispiel bei einem ehemaligen Mitglied gelesen hatte- während du auf der Couch liegst dir auf den Bauch und scharrt mit den Vorderpfoten über deinen Rücken/Bauch,na dann ist das eben nicht mehr ok. Auch bei einem Welpen nicht(das Scharren meine ich). Und stünde er vor dir und knurrt dich an weil du gefälligst für ihn Platz machen sollst,dann hättest du auch da nochmal einen "Qualitäts"unterschied,der vor allem nichts mit der Stimmungsäußerungen eines Welpen inne hat. ;)

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • PS.: "Nicht laufen will und Zeitmangel." Ja na dnan versuchste ihn halt mit leichten Leinenzug zu überreden/animieren mitzukommen. Wenns wirklich gar nicht sein soll trägst du ihn halt. Ist doch kein Ding. Gibt ja auch den nackengriff der Elteerntiere. Da schaffen die halt unwillige Welpen auch wieder zurück in den Bau Mittels tragen und fertig.^^

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • ui ui wie schön zu lesen.


    Herzlichen Glückwunsch zu dem kleinen Römer :)


    Dein Verhalten in Bezug auf den Labbi ist genau richtig. Lass dich nicht von anderen beirren. Langsam aber dafür ständig den Lebensraum von dem kleinen Gaius erweitern.


    Am Anfang würde ich dir empfehlen kleine Runden zu drehen und am Besten immer die gleiche. Die Regel 5min pro Lebenmonat, halte ich für ein Amenmärchen. Hört man zwar immer wieder, dadurch wird es aber auch nicht besser. Lieber viele kleine und weniger große Runden. Wenn du ihn mit anderen spielen lässt, nie zu lange. Sie sind nicht in der Lage ihre Ausdauer einzuschätzen.


    Für das Training "Name" empfehle ich immer: 10-15 Leckerlies - Name sagen - bei Reaktion sofort das Leckerlie in die Schnute - keine Reaktion kein Leckerlie. Das 3 Tage und der Name sollte sitzen.


    Das knurre von Anfang an unterbinden. Kein Streicheln oder Loben, sondern den kleinen aus der Situation holen. Und im Idealfall diese Situation immer wieder aufsuchen, bis er sich richtig verhält.

    Egal wie wenig Geld und Besitz du hast,
    einen Hund zu haben,
    macht dich reich.

    Louis Sabin

  • Herzlichen Glückwunsch zu dem kleinen Gaius.

    Twosouls (wäre schön wenn im Post stehen würde wie die/derjenige wirkich heißt :)) beschreibt das Vorgehen bei neuen Dingen sehr schön.

    Wichtig ist bei so einem jungen Hund, zu unterscheiden ob er aus Unsicherheit knurrt - dann würde ich kein großes Aufheben darum machen - oder ober er z.B. wegen Resourcenverteidigung knurrt - dann würde ich kurz und sehr deutlich einschreiten. Auf jeden Fall nicht vergessen, knurren ist Kommunikation und nicht unbedingt Aggression.

    Ich bin mit meinen Hunden von Anfang an cirka 3 km 3 x am Tag langsam gelaufen. Ich habe mich nie an solche Regeln gehalten und meine Hunde hatten alle bis ins hohe Alter keine Gelenkprobleme. Das Spielen mit Ball oder anderen Hunden halte ich für viel gefährlicher.


    Viel Spaß noch mit deinem Gaius und vielleicht hast du Fotos für uns?

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank, Arik und Rusty
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016)
    Man kann ohne Hunde leben, abe es lohnt sich nicht (Zitat: Heinz Rühmann)

  • Hi,


    vielen Dank für die Erinnerung daran, dass es vor allem auf die Haltung ankommt. Das vergesse ich leicht am Anfang, da ich natürlich alles richtig machen will (was aber ohnehin nicht funktioniert). Zudem bin ich auch recht ungeduldig in manchen Dingen....

    An Gaius Reaktionen merke ich aber, dass aktuell vor allem eines wichtig ist: Ihm Vertrauen zu uns ermöglichen. Ich musste, als ich abends über die oben beschriebene "Labbi-Szene" nachgedacht habe, an unser Gespräch im anderen Forum denken: Ich dachte "das ist auch eine Art "Alpha-Hund", oder, wie Du es hier so schön beschreibst, ein "starker Rücken" sein: Er musste den Erstkontakt nicht meistern, sondern konnte erstmal schaun, wie Herrchen das macht. Ist eigentlich dasselbe wie bei kleinen Kindern.

    Aber auch dabei schleichen sich Fehler ein. So haben wir ihn am ersten Tag zB alleine das Haus erkunden lassen, anstatt das gemeinsam zu tun. Aber ich entnehme deinem Beitrag auch, dass normal sein, athentisch sein, dem Kleinen nicht zu viel zuzumuten oder zu erwarten die Dinge sind, auf die es jetzt ankommt. Theoretisch weiß ich das auch, also dass all die Tricks, all die Methoden, nur einen kleinen Teil der Er- und Beziehung ausmachen. Dennoch gut, wenn man daran erinnert wird.


    Die Knurrerei macht er bisher in Situationen, in denen er unsicher ist (Riesenhund, Pferd direkt vor seiner Nase, Mann mit Regenschirm). Um Ressourcen ging es dabei bisher nicht. Wir üben auch das: So sollte unsere Tochter gestern zB seinen (noch nicht ganz leeren) Fressnapf abräumen. Das stört ihn nicht. Auch können wir ihm jederzeit alles aus dem Maul nehmen. Was auch dringend nötig ist, da er so ziemlich alles als sein Spielzeug betrachtet. Und dafür zu sorgen, dass keine Sachen rumliegen ist bei zwei kleinen Kindern unmöglich. Also sagen wir entweder "Tabu" und nehmen ihm die Sachen weg oder tauschen sie gegen sein eigenes Spielzeug. So ungefähr 30 mal am Tag...;-)

    ds

    Wir wollten ja gestern in die Stadt, haben uns aber dann doch für einen Spaziergang ins Dorf entschieden. Auch da gabs viel zu sehen. Oma und Opa mit Rollator und Stock, mit mir zusammen vor dem Tante-Emma-Laden warten, während Frau und Kinder drin sind, ein kleines Mädchen, das vorbei kam und fragte, ob sie ihn streicheln durfte (und das dann auch tat - sicher eine schöne Ersterfahrung mit ihm fremden Kindern) und eine 6-monatige Bernesennenhündin hat er kennengelernt. Er war total alle danach, ist schon fast beim Trockenrubbeln eingeschlafen...


    Jetzt gleich machen wir ein bisschen Training im Garten. Namen üben, in die Augen schaun und "Sitz". In dem Video hier sieht das alles recht einfach aus. Das heißt, es ist bestimmt nicht leicht. Egal, soll ja vor allem Spaß machen:-)



    Eine Frage: Da er so gern knabbert: Habt ihr n Tipp für Knabberzeug, von dem er länger was hat? Aktuell knabbert er getrocknete Kaninchenohren. Aber die Dinge hat er nach ein paar Minuten weg....


    Liebe Grüße

    Lupus

  • Hi,


    danke:)


    Knurren, siehe Beitrag oben, bisher nur in unsicheren Situationen. Ja, was die Spielerei angeht, bin ich auch skeptisch. Werden mit der Welpenschule ohnehin warten, bis er voll geimpft ist. Das wird Ende nächster Woche der Fall sein. Dann mal schaun, wie die das da so machen. Mit Nachbarslabbi bin ich vorsichtig, da der doch recht wild erscheint und bei Gaius alles noch so "weich" erscheint. Andererseits habe ich ihn mit seinen Geschwistern spielen sehen - und da gings auch partiell wild zur Sache. Werden da auf jeden Fall aufpassen und versuchen dafür zu sorgen, dass es nicht zu wild wird. Spaziergänge werden auch mal n bisschen länger als 20 Minuten - man merkt ihm ja auch an, wenn er müde wird.


    Photos kommen. Muss nur mal schaun, wo das Kabel von der Digicam ist (hab kein smartphone).



    Liebe Grüße

    Lupus

  • An Gaius Reaktionen merke ich aber, dass aktuell vor allem eines wichtig ist: Ihm Vertrauen zu uns ermöglichen. Ich musste, als ich abends über die oben beschriebene "Labbi-Szene" nachgedacht habe, an unser Gespräch im anderen Forum denken: Ich dachte "das ist auch eine Art "Alpha-Hund", oder, wie Du es hier so schön beschreibst, ein "starker Rücken" sein: Er musste den Erstkontakt nicht meistern, sondern konnte erstmal schaun, wie Herrchen das macht. Ist eigentlich dasselbe wie bei kleinen Kindern.


    ....... Aber ich entnehme deinem Beitrag auch, dass normal sein, athentisch sein, dem Kleinen nicht zu viel zuzumuten oder zu erwarten die Dinge sind, auf die es jetzt ankommt.


    Genau das! ;) 

    Und das er mal alleine erkundet ist auch ok. Die einen trauen sich´s,die anderen nicht.

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • PS.: Trotzdem besteht bei allen Freiheiten die Gefahr das man den Anschluss verpasst. Für jenen gibt es nicht ein bestimmtes Datum oder so,wo man sagt: Ab jetzt geht aber straffe UO los.

    Es ist mehr davon abhängig wie der Hund sich entwickelt.

    Schwedenfan erwähnte schon Knurren aus Ressourcenverteidigung. Das sit eben etwas anderes und etwas wo man Freiheiten einschränken muss. Allerdings ist ein knurren um Ressourcen gegenüber dem HH als Beispiel, auch etwas was zumeist viel später kommt. Also dann wenn auch schon andere Sachen in den Brunnen gefallen sind. Losgehen tut sowas immer mit Charme,Beeinflussung,Konditionierungsversuchen seitens des Hundes gegenüber zumeist Anfangs fremden Menschen ,gefolgt dann auch gegenüber dem HH selbst(oder aber auch anfänglich innerhalb einer Familie gegenüber den Schwächsten,den Kindern). Ich meine damit nicht das wenn er A macht automatisch auch b folgen muss,das nicht. Aber die Abläufe sind in der Regel genau so.


    Da sind wir auch wieder bissl bei dem Thema was wir schon hatten und ob sich ein Hund "alles" gefallen lassen muss oder nicht. Wenn du bemerkst das der andere Menschen konditioniert,dann achte verstärkt bei dir darauf. Wenn du weist das er das immer in bestimmten Situationen macht,meintwegen an den Stuhl setzen und streicheln lassen (was Fremde grundsätzlich immer toll finden-und der eigene Hund auch,weil die Fremden so gut auf ihn hören)dann wirst du ihn ,wenn er das bei dir macht, genau deshalb extra zweimal mehr ignorieren. Ihn aber in einer Situation,wo er das gar nicht erwartet(vielleicht nichtmal wirklich will-abgesehen jetzt von Ruhe,- und Fressphasen!) gerade knuddeln. Ja knuddeln,nicht nur streicheln!:P Auch wenn der da bissl entgeistert brummelt und mault. lol...ich muss schon lachen wenn ich nur daran denke.:D:D Es hat bissl Witz...^^ Wichtig ist aber wenn du das machst,das,sollte er versuchen sich freizustrampeln,du dann NICHT nachgibst! Der muss sich da weiterkndudeln lassen. Denn ansonsten würde er lernen das er sich nur kräftig und rücksichtslos genug wehren muss und dann sich gegenüber deine Belange durchgesetzt/en hat/kann. Also knuddelst du ihn einfach weiter,halb Spaß,halb Spiel,freundlich in jedem Falle (nicht das mürrisch sein sanktionieren,es sei denn er würde dich offensiv bedrohen) und wenn du merkst das er es sich über sich ergehen lässt,dann gibst du ihn auch freilich freundlich wieder frei und nutzt das nicht die nächsten zwei Stunden aus!:D:D Oder wenn er spielen will,dann spielst du halt mit,oder eben nicht wenn du weist das er geneigt ist es immer von sich aus zu beenden.:D:D Das läuft alles eher auf einer neckischen Ebene.;)

    Der Punkt ist dabei aber ,das-beim Beispiel geblieben- er bemerkt das er mit den Sachen wo er woanders locker durchkommt (und dies ja das Erste sein wird wo ers auch bei dir probieren würde),bei dir nicht zieht. Du machst dann gleichzeitig genau das was die Elterntiere in der Natur auch machen. Du lebst eine hohe soziale Stellung vor. Dennoch aber mit Fair Play,nicht durch blanke körperliche Überlegenheit an mehr oder weniger (für den Hund) willkürlichen Stellen/Situationen.

    Man könnte eigentlich sagen das der HH damit sich dem Hund anpasst. Seinen Befindlichkeiten.Seinem Entwicklungsstatus und eben auch seiner Persönlichkeit. Dafür bekommt er dann aber auch ein ehrliches,liebevolles Vertrauensverhältniss und eine Hundeseele die einem aus freien Stücken,aus Überzeugung, treu ergeben ist (und der Hund bekommts -dessen bin ich mir sicher-auch vom HH ;).

    Das, mit einem je nach Entwicklungsstand langsamen anziehen an Ansprüchen lässt einen dann auch nicth aus allen Wolken fallen wenn man bemerkt das der pubertierende Hund doch nicht mehr der kleine süße Welpe ist.^^

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Wuhuuuuu! Endlich ist das Hundekind da!

    Habe den Beitrag beinahe verpasst 8| und es wurde schon soo fleißig gepostet :thumbsup:

    Grundsätzlich zu der bevorstehender Labbi Begegnung: ein 5 monate alter Welpe WIRD grob und wild. Da wird der kleine Anfangs was einstecken müssen. Da seist du und die andere HH gefragt. Worst case denke ich wäre: da bist du mein Kleiner, da bist du Labbi. Labbi in welpigen Übermut rennt hin und rennt deinen Kleinen nieder. Auch wenn die dann laufen sollen, denke ich, dass das aller Erste Abschnuppern kontrolliert stattfinden soll. Labbi an lockeren Leine ( so das die ned auf Zug kommt ) und die machen lassen. Wird Labbi zuuu wild, kann er sanft an der Leine weggenommen werden. Und wieder kontrolliert lassen. Dann würde ich Leine ab machen von Labbi.

    Danach kommt der Kleine schon klar denke ich.

    Die eingezäunter Garten kann Vorteil sein aber auch Nachteil. Je nach Gartengröße. Territorialverhalten bei einem 5 Monate alten Labbi würde ich nicht als kritisch sehen.

    Garten mit Zaun wenn klein: fetter Minus: ihr könnt nicht ein Stück gehen. Das Gehen deeskaliert ein bisschen. Stell fir vor der Labbi KÖNNTE wild sein länger. Und wenn der Garten klein ist, dann hat der Labbi nun mal das einzig interessante: den Schäfi. Es ist auch immer wieder zu sehen: in den HuZo wo sich die Hunde noch nicht kennen, wenn man steht krachts öfters als wenn man in Bewegung bleibt.

    Bei einem größeren Garten kann man eh Runden drehen. Ein Vorteil von einem Garten (egal welche Größe) ist der Zaun. Der Kleine oder Labbi würd nicht unter ein Auto rennen.

    Viel Spaß, wird schon gut gehen. Erzähle dann. Verlasse dich auf dein Bauchgefühl, sei aber nicht üüüüber vorsichtig.

    Mach den Treffen NICHT in deinen Garten. Sollte es zu arg sein etc. musst du dann die Nachbarin "rausschmeissen".