Heute war es endlich soweit:-)

  • Hi,


    heute waren wir erstmalig im Welpen-Dummykurs in der Hundeschule. Es gab nen kurzen Theorieteil. Denke, das könnte uns und Gaius Spaß machen. Gibt ja sogar "Wasser-Dummy":-D Und man übt ja immer gleich mehrere Sachen.

    Die erste Übung bestand darin, dass die Hunde lernen sollten, den Dummy richtig ins Maul zu nehmen. Dann sollten wir "abgeben" sagen und wenn der Hund das tut, ihm Leckerlie aus dem Dummy heraus geben.

    Leider klappte das gar nicht. Er war zwar sehr interessiert an dem Dummy, hatte aber sehr schnell verstanden, dass da Futter drin ist. Also hat er versucht, den Dummy aufzumachen. Erst biss er in den Bändel am Verschluss, den haben wir dann eingeklappt. Dann versuchte er immer wieder, den Dummy mit Pfoten und Maul zu öffnen. Ich hab mich auch recht ungeschickt angestellt. Da der nächste Termin schon am kommenden Freitag sein wird und die Hunde da erstmalig auch apportieren sollen, müssen wir das jetzt üben.

    Die Frage ist nur WIE? Meint ihr, es ist sinnvoll, ihn erstmal einfach dafür zu belohnen, dass er das Ding im Mund hat und erst später das mit dem Abgeben? Also so: Er nimmt es ins Maul und ich geb ihm dafür schon ein Leckerlie? Irgendwelche Idee?:)


    Liebe Grüße

    Lupus

  • Lupus Hahaha das kenne ich, sobald die Viecher gecheckt haben wohers kommt ist meistens Schluss bei uns. Warum auf Leckerlie warten wenn man das Teil auch selbst aufbringt. Ist glaub ich die Bürde für einen klugen Hund ! Das Apportieren haben wir ohne Leckerlie gemacht, da ich es einfach nicht hinbekommen hab. Also hab ich ihm zuerst SEIN Spielzeug immer wieder mit "Nimm" ins Maul gesteckt (da er das auch drin behalten hat) und dann auf "Aus" hat ers fallen gelassen. Habe ihm jedesmal wenn ers fallen gelassen hat ein Lobgesang geschenkt und er hat es sofort wieder nehmen können. Dann hab ichs mit diversen anderen Sachen geübt (kleiner Biomüllkübel, Zeitung, Post, Socken etc.) und das hat dann funktioniert sobald er mal wusste was ich von ihm will. Mit Leckerlies sind wir auf jedenfall nicht weiter gekommen - da herrschte nur große Verwirrung (beiderseits ^^)

    Keine Ahnung ob das der richtige Weg ist oder ob man sich damit vlt was anderes verbaut !!

  • . Also hat er versucht, den Dummy aufzumachen. Erst biss er in den Bändel am Verschluss, den haben wir dann eingeklappt. Dann versuchte er immer wieder, den Dummy mit Pfoten und Maul zu öffnen. Ich hab mich auch recht ungeschickt angestellt.

    Ich habe zwar den Dummy auch ausprobiert ( mit dem Vorteil das Gin bringen und Halten schon kann ) aber mit dem ähnlichen Ergebniss wie du.

    Nach 2 Mal "bringen" hat ers hin gemacht.

    Das "bringen" Spielerisch habe ich meinem Hund eigentlich nicht sonderlich beigebracht. Es lief so nebenbei. Er checkte irgendwie, dass wenn ICH den Spielzeug habe, es viel lustiger ist und es passiert was. Daher kommt er damit auch.

    Beim Bringholz in der UO, habe ich es schon ein bisschen anders aufgebaut. Habe zuerst den Bringholz interessant gemacht. Gin es hingehalten und dann schnell weggezogen. Wenn ich es ihm endlich gegeben habe, dann Lob und Zucki. -> Für den Leckerli läßt ers Fallen. Nehme Bringholz auf, und wieder.

    Danach in den aller ersten Schrittchen habe ich eine Laufleine dran gemacht. Bringholz weggeworfen und Gin hingeschickt, als er es im Maul hatte, habe ich angefangen Rückwärts zu gehen, mit der Laufleine habe ich ihn leicht zu mir gezogen und "Hier" gerufen, ein UO Kommando das er kennt und beherrscht.

    Wenn er bei mir war, belohnt. Leckerli hinhalten oder einfach "Aus" sagen ohne Hinhalten.

    Dann habe ich natürlich die Hilfen rausgeschliechen.

    Es ist zwar das Bringholz, aber du kannst einige Elemente für Euch mitnehmen, wie Anfangs Laufleine wo du ihn bisschen Kontrollieren kannst.


    Futter IM Dummy funktionierte bei uns nicht halt.

  • Die Frage ist nur WIE? Meint ihr, es ist sinnvoll, ihn erstmal einfach dafür zu belohnen, dass er das Ding im Mund hat und erst später das mit dem Abgeben? Also so: Er nimmt es ins Maul und ich geb ihm dafür schon ein Leckerlie? Irgendwelche Idee?

    Also,mal gemessen an Buffy und daran das ich den Futterdummy nur von meiner ehemaligen Mentorin kenne,welche ihn für´s Natural Dogmanship genutzt hat,würde ich es so machen,das Buffy solange versuchen könnte den Dummy aufzubekommen wie sie will. Ich würde sie eine Weile zappeln lassen. Gegebenfalls sogar bis sie aufgibt. Vielelicth auch nur bis kurz davor (käme aus dem Bauch raus bei mir). Da wir eh draußen zum Teil gemeinsam Beute "finden" (die ich ja vorher versteckt habe),wäre das hier eigentlich nicht anders. Ich würde mich dazugesellen,bissl mitmachen und das problem in ihrem Beisein lösen für sie. Mensch! Das würde ziemlich mein Bild stärken bei ihr-denke ich. Vielelicth kaufe ich auch sowas.:D:D Nur um zu zeigen das ich reisverschlüsse öffnen kann und sie nicht. HAHAHAHA....wobei sie das ja eigentlich auch von der Bauchtasche her kennt. Also kurzum würde ich gar keinen Befehl verwenden,sondern einfach mit ihr gemeinsam das Problem lösen-das Teil dann aber wieder zu machen. Effekt soll sein: "Nur der Alte kann das Ding öffnen. Will ich Futter daraus haben,muss ich dem das bringen.". So in der Art.


    PS.: Sehe gerade das Cuki im grunde dasselbe schreibt. Gin hat geshcnallt das es besser läuft wenn Cuki das Spielzeug hat. Voraussetzung ist freilich das der Dummy auch wirklich hält. Würde der kaputtgehen wäre das eine schöne "Blamage".:D:D

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • oO....also ich weis jetzt nicht welchen meine Mentorin für ihren Akita hatte. Der war aus so....Keine Ahnung...."leinen"? Hat sie rauh angefasst. Wie so dicke Seile. Es gab da auch keinen Ansatzpunkt uzm drnan herumreißen. Also so überstehender Reißverschluss oder so. Das war alles so wie "versenkt".

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Hi,


    heute im Dummykurs ist mir klar geworden, warum es letztens nicht geklappt hatte. Zumindest hat das die Trainerin, natürlich total lieb und als gaaanz versteckten Subtext formuliert: Sehr schlauer Hund, begrenzt fähiges Herrchen. Es liegt nicht an Gaius, wenns nicht klappt, sondern an mir. ZB hat er immer wieder den Dummy vor mir fallen lassen, anstatt ihn mir richtig in die Hand zu geben. Dann gibt die Trainerin den Tipp, ich solle die Hände ein wenig hoch halten und solange warten, bis er ihn mir sauber in die Hand gibt. Warum komme ich nicht selbst auf sowas???

    Es hat ganze zwei Wiederholungen gebraucht, bis Gaius das verstanden hatte und den Dummy brav in die Hand legte. Dann habe ich den Dummy in den Händen behalten und Gaius durfte so daraus fressen. Klappt schon viel besser!

    Ich frag mich nur: Wenn ich bei so Kleinigkeiten schon solche Fehler, die ja aus Unachtsamkeit resultieren, mache, was mache ich sonst noch alles falsch, ohne es überhaupt zu bemerken?! Der arme Hund.... Vielleicht sollte ich grundsätzlich bevor ich mit ihm übe, eine kleine Meditation machen. Werde das in den Ferien ausprobieren.


    In zwei Wochen treffen wir uns wieder. Bis dahin sollen wir üben, dass wir den Hund neben uns ins Sitz holen, den Dummy ein paar Schritte weit weg legen, wieder zum Hund gehen, ihn leicht umarmen, mit der Hand auf den Dummy zeigen, den Befehl fürs Holen sagen und dann warten, bis ers mir bringt. Wenn das klappt, können wir mit dem "fun-Dummy" weitermachen: Dazu brauchts einen Helfer. Der Hund wieder im Sitz neben uns. Der Helfer nimmt den Dummy, ich zeige darauf, so dass Gaius auch darauf aurmerksam wird. Dann wirft der Helfer den Dummy und auf mein Zeichen hin soll Gaius ihn dann bringen und, wie oben beschrieben, in die Hand geben... Klingt nach einer echten Herausforderung:)



    Liebe Grüße

    Lupus

  • Mach dir mal nicht so einen Kopf Lupus. Was denkst du denn wie oft ich mir in den Hintern beißen könnte am tag,weil mir -viel zu spät-wieder auffällt das ich wieder Käse gemacht habe. Fast immer aus Unaufmerksamkeit. Willste mal Beispiele hören? Geteiltes Leid ist ja halbes Leid.^^


    - Ich weis von Lischie das die Hunde unterscheiden wo man mit ihnen was macht und wo man nur so hintrottet,was zur Folge hat das da wo man allgemein trottet-nämlich Fußwege- eher uninteressant wird. Damit das nicht passiert will ich vorher Dinge tun.Futter evrstecken u.s.w.. Aber manchmal gehen mir Dinge durch den Kopf. Oder ich erfreue mich an der Natur,am schönen Tag... und ...hoppla...jetzt bin ich schon 2 km gelaufen und habe nichts mit ihr gemacht.... Tagträumerei halt :D

    oder

    - Eigentlich bräuchte ich zwei "Heranruf" Worte. Weil "hier" ich verwende wenn ich doch al bissl arbeite mit ihr. Und da soll sie vorsitzen,was sie auch tatsächlich macht. Darauf achten tue ich aber nur wenn ich gezielt mit ihr übe. Rufe ich sie normal heran,mache ich mal dies mal das. Mal ihren namen,mal schnalze ich mit der Zunge,weil das häufig Aufmerksamkeit gibt,weil ichd as wieder mache wenn ich eben Aufmerksamkeit will. Dafür gibts dann immer Leckerlie. Ich habe auch schon komm gesagt. Du siehst...eigentlich müssten da einen sich die Nackenhaare sträuben. Das sit völlig ungenau und wirr und ich weis es zehnmal besser. Aber trotzdem passiert mir das immerwieder,das ich verschiedene Dinge mache um ein und dasselbe zu bekommen. Noch shclimmer. Ich nehme tatsächlich manchmal "hier", achte dann aber häufig nicht auf das vorsitzen,weil die Intention gerade eine andere ist. Eigentlich müsste man da sagen das ich da kompletten Huf mache. Ich schäme mich sogar dafür.^^ Man muss staunen das es dennoch irgendwie geht. Aber es ist mit Sicherheit mit ein Grund wieso es nur solala geht. Ich also häufig öfters was sagen muss,während ich uzm Beispiel da wo ich auf Konsequenz achte,ein Wort reicht.


    Man müsste eigentlich permanent auf alles achten und nur auf den Hund achten. Aber wer macht das schon? Da schwirren Gednaken durch den Kopf und dann schaut man ob die leute da Hunde mit dabei haben. Dann kommt mal ein Anruf und dann wieder hat man es eilig. Wir sind eben nur Menschen,keine Caniden.^^ Menschen sind halt nicht perfekt. Ihre Stärken sind auch ihre Bürden. Nur weil man auf etwas nicht kommt,oder etwas nicht weis,oder etwas nicht bemerkt,ist man ja nicht gleich komplett inkompetent. ;)

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Hi,


    Zeit für ein update: Gaius wurde letzte Woche sechs Monate alt, wiegt inzwischen 25 Kilo. Die X-Beine sind schon deutlich besser, der Gang vor allem hinten wirkt stabiler.

    Gaius Lieblingsbeschäftigung ist das Graben. Ich weiß, ich weiß, sollte man sie nicht unbedingt tun lassen, aber er liebt es. Und man kann es schön zusammen machen. Wenn wir zB ein Mauseloch finden (ich weiß, das ist assi, aber wir gehen, wenn möglich, mehrere Tage ans selbe Loch, um nicht zu viel zu zerstören), werf ich ein Leckerli rein oder sag einfach "such" - und los gehts! Er gräbt und schnufelt, schnuffelt und gräbt. Mir scheint, sogar das ist eine Art Kopfarbeit - er ist oft total fertig danach:-D Ich sitze einfach daneben, grabe mal ein bisschen mit oder schaue zu. Es macht einfach Spaß und ist wohl eine der aufwandarämsten Beschäftigungen für Hund und Halter.


    Und er entwickelt sich immer mehr zum Traumhund für uns. Könnte da viele Beispiele anführen, würde aber den Rahmen sprengen. Daher nur kurz: Letztens, wir sind im Wald, laufen in Richtung Zuhause. Gaius ist ca. 15 Meter weg, als vor uns ein Reh kreuzt, ca. 100m weg. Keine Ahnung, warum es uns nicht vorher bemerkt hatte. Gaius sieht es und spurtet sofort los. Ich rufe ihn und hab schon die Bilder im Kopf (kein Halsband an, was wenn er das Reh weiter jagt, nicht zurückfindet oder weiß der Geier, was noch alles passieren kann).

    Gaius hört mich, stoppt sofort und kommt freudestrahlend zurück. Einfach der Hammer der Hund! Das "Hier" klappt inzwischen so gut, dass ich (grad gestern getestet) ihn ohne Leine an Hühnern und Katzen vorbei führen kann, die keine 5 Meter weit weg sind. Durch das Training mit dem Anschauen (er bekommt meistens die Leckerli aus der Hand, die ich von meinem Gesicht aus zu ihm führe) schaut er auch immer wieder ins Gesicht. Und auch beim Spazierengehen: Alle 7 bis 10 Sekunden dreht er sich um, um nach uns zu schauen, fast egal, was er dabei gerade tut.


    Mit den Kindern ist er super umsichtig. Abgewöhnen müssen wir ihm wohl noch, dass er nicht alles in den Mund nehmen soll. Gerade wenn er sich sehr freut, muss alles in den Mund genommen werden. Auch die Hand, die ihn streichelt, aber genausogut der Knochen, der grad da liegt. Oder die Hände der Kinder, die das natürlich auch immer wieder machen müssen, also ihm die Hand hinhalten, so dass er dran rumknabbert. Für alle ein großer Spaß....Aber ich weiß nicht, was ich da tun soll: Ich finde es schon richtig, dass er das darf. Er hat ja schließlich keine Hände, um sich auszudrücken. Und er ist auch super vorsichtig. Da denke ich mir: Solange er das so vorsichtig macht, ist es ok. Andererseits gewöhnen wir ihm vielleicht immer mehr was an, was sich später doch als Problem heraus stellt. Was denkt ihr?


    Weniger gut klappt das mit der Leine. Am Anfang gings gut, dann gar nicht, inzwischen wieder auf dem Weg der Besserung. Aber das müssen wir definitiv üben. Wir legen ja eigentlich nie eine Leine an, da wir sie hier bei uns nicht brauchen. Und dann haben wir das schleifen lassen und kaum gebübt. Denke aber, dass wir das hinbekommen.


    Wir waren inzwischen auch zwei mal in der neuen Hundeschule. Wir haben sie gewechselt. Denke, für Welpen war die andere Schule ok. Aber die neue hat den Vorteil, dass gleich mehrere Trainerinnen DSH-erfahren sind und aktuell DSH besitzen. Sind auch Ossis dabei:-) Man kann sich auch einfach Spaziergängen (natürlich auch in kleineren Gruppen) anschließen. Würde Gaius bestimmt freuen. Hier kann man sich mal ein Bild machen:



    Liebe Grüße

    Lupus

  • Uiuiui.... Lupus..... das hört sich ja traumhaft an.

    Ich drücke euch die Daumen das es auch weiterhin so bleibt.

    Hi,


    danke!


    Aber so bleiben wird es wohl kaum, oder? Die Pubertät steht ja vor der Tür. Und man merkt es auch schon ein bisschen: Der Schwanz ist weit häufiger ganz oben, wenn er rum läuft, der ganze Hund wirkt eindrucksvoller, auch dauert die Ausführung, vor allem von einfachen Kommandos, hier und da ein wenig länger. Vor allem beim "Sitz": Da schaut er einen schon mal ein wenig länger an, bevor er sich dann hinsetzt. Ich interpretier das zumindest mal in Richtung beginnende Pubertät. Wobei die Trainerin in der Hundeschule auch noch mal bestätigt hat, dass die "Ossis" oft sturer sind und es daher umso mehr an Konsequenz bedarf. Sie meinte gestern, dass, lässt man ein mal was durchgehen, man es dutzende male wieder richtig machen muss, um auf "Null" zu sein...


    Wir haben halt auch einfach Glück gehabt mit Gaius. Meine Tochter sagt das oft: "Papa, guck mal, wie lieb der Gaius guckt!". Er ist eine Seele von Hund. Und wenn es sich nicht gut entwickeln sollte, liegts an uns. Das macht Mut, auch den schwereren Zeiten positiv entgegen zu schaun:)

    Außerdem haben wir ja auch euch hier im Forum und eine, wie ich denke, gute Hundeschule:thumbsup:


    Liebe Grüße

    Lupus

  • Oder die Hände der Kinder, die das natürlich auch immer wieder machen müssen, also ihm die Hand hinhalten, so dass er dran rumknabbert. Für alle ein großer Spaß....Aber ich weiß nicht, was ich da tun soll: Ich finde es schon richtig, dass er das darf. Er hat ja schließlich keine Hände, um sich auszudrücken. Und er ist auch super vorsichtig. Da denke ich mir: Solange er das so vorsichtig macht, ist es ok. Andererseits gewöhnen wir ihm vielleicht immer mehr was an, was sich später doch als Problem heraus stellt. Was denkt ihr?

    Völlig i.O.. Brauchst dir keine Sorgen zu machen,solange er nicht zu grob wird. Grooming nennt sich das. Ich lehne mich mal jetzt soweit aus dem Fenster,weil deine Beschreibung darauf schließen lässt das er das bei freudigen Ereignissen macht. Schnauzenzärtlichkeiten. Ein zartes Knabbern an Hand oder Ohr (deines oder du beim Hund-wie du magst) ist völlig ok und auch normales natürliches Verhalten. Mitunter auch mal gegenseitige Fellpflege. Auserdem lernen sie darüber wie doll sie knabbern, "beißen" können ohne zu verletzen. Das sit später bei einem erwachsenen Hund beim Spiel sehr wichtig. Aber auch genau deshalb musst du auch Sorge tragen das er nicht aus Übermut zu grob wird und das dann zur Gewohnheit wird. Also körpersprachlich und/oder verbal deutlich machen,wenn er zu doll macht,das das nicht schön ist für euch. Auch drauf schauen wie deine Kinder reagieren. Wenn die das Gesicht verziehen weil´s weh tut,kann man den kleinen Racker auch mal begrenzen.

    Freut mich jedenfalls das das so gut klappt bei euch. Jedenfalls besser als bei mir was Abruf bei solch einem Reiz angeht. Buffy ist dann definitiv weg-wenngleich zum Glück shcnell wieder da,wenn außer Sichtweite.oO ^^


    PS.: Was natürlich passieren könnte ist,das er das auch bei Anderen dann so macht-was ja normal wäre,sofern er denn jene Leute so mag. Andere Leute wissen das aber oft nicht und könnten dann schockiert,verunsichert oder ängstlich reagieren,weil sie glauben der Hund "wöllte beißen". Mir persönlich läge aber mehr daran das mein Hund sich normal verhalten kann. Man kann sowas ja auch kommunizieren.

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Ja, so erlebe ich das auch.

    Und außerdem dass auch die grundsätzlich sehr freundliche Askja dieses Verhalten nur bei sehr engen vertrauten Personen zeigt.

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • Und er entwickelt sich immer mehr zum Traumhund für uns. Könnte da viele Beispiele anführen, würde aber den Rahmen sprengen. Daher nur kurz: Letztens, wir sind im Wald, laufen in Richtung Zuhause. Gaius ist ca. 15 Meter weg, als vor uns ein Reh kreuzt, ca. 100m weg. Keine Ahnung, warum es uns nicht vorher bemerkt hatte. Gaius sieht es und spurtet sofort los. Ich rufe ihn und hab schon die Bilder im Kopf (kein Halsband an, was wenn er das Reh weiter jagt, nicht zurückfindet oder weiß der Geier, was noch alles passieren kann).

    Gaius hört mich, stoppt sofort und kommt freudestrahlend zurück. Einfach der Hammer der Hund! Das "Hier" klappt inzwischen so gut, dass ich (grad gestern getestet) ihn ohne Leine an Hühnern und Katzen vorbei führen kann, die keine 5 Meter weit weg sind. Durch das Training mit dem Anschauen (er bekommt meistens die Leckerli aus der Hand, die ich von meinem Gesicht aus zu ihm führe) schaut er auch immer wieder ins Gesicht. Und auch beim Spazierengehen: Alle 7 bis 10 Sekunden dreht er sich um, um nach uns zu schauen, fast egal, was er dabei gerade tut.


    Liebe Grüße

    Lupus

    Bleib dran!In deinem Bericht hätte statt Gaius auch Hermann stehen können. Rehe,Hasen,Katzen-alles was flüchtete interessierte Hermann wenig bis gar nicht... Bis er 2 1/2 Jahre wurde. Da war sie. Diese Situation wo man denkt "oh shit". Ja und dann war Hermann 20min weg-einem Reh hinterher. Er ist heute viel mehr jagdlich interessiert. Ein einfaches "hier!" reicht da längst nicht. Da muss schon deutlich Nachdruck in die Stimme, damit er das Jagen sein lässt. Da wird sich auch bei Gaius noch ändern. Rückruf festigen, immer und immer wieder. Das ist der Befehl, der IMMER zweifelsohne funktionieren muss.

    "Egal wie wenig Geld und Besitz du hast, einen Hund zu haben, macht dich reich."
    Louis Sabin


    Viele Grüße von Anja mit Hermann und Otte und Sammy im Herzen

  • Bleib dran!In deinem Bericht hätte statt Gaius auch Hermann stehen können. Rehe,Hasen,Katzen-alles was flüchtete interessierte Hermann wenig bis gar nicht... Bis er 2 1/2 Jahre wurde. Da war sie. Diese Situation wo man denkt "oh shit". Ja und dann war Hermann 20min weg-einem Reh hinterher. Er ist heute viel mehr jagdlich interessiert. Ein einfaches "hier!" reicht da längst nicht. Da muss schon deutlich Nachdruck in die Stimme, damit er das Jagen sein lässt. Da wird sich auch bei Gaius noch ändern. Rückruf festigen, immer und immer wieder. Das ist der Befehl, der IMMER zweifelsohne funktionieren muss.

    Hi,


    hehe, die Verwandtschaft:)


    Ja, ohne Rückruf geht gar nichts. Bedeutet ja auch viel mehr Freiheit für den Hund, wenn man sich drauf verlassen kann, dass er auch zurück kommt.

    Letztens abends wieder ein Reh, diesmal auf offenem Feld, habs erst gar nicht gesehen, Gaius schon. Diesmal war er schon fast 50 Meter weg. Und da half der erste Ruf auch nicht. Musste dann, wie Du es beschreibst, deutlich mehr Druck in die Stimme legen. Beim zweiten Rufen kam er dann Gott sei Dank...


    Bei einer Sache diesbezüglich bin ich unsicher: Gaius ist noch so drauf, dass er zu jedem freudig hin will. Zuhause klappt das, naja, einigermaßen, wenn Besuch kommt. Draußen dafür gar nicht. Er will immer zu den Leuten hin. Sogar noch mehr als zu anderen Hunden. Also hab ich angefangen, ihn, kommt uns jemand entgegen, anzuleinen, da ich mich nicht drauf verlassen kann, dass er im "hier" bleibt, wenn wir dicht an jemandem vorbei müssen. Außerdem ist er mittlerweile in den Augen vieler auch nicht mehr der süße Welpe, sondern ein dunkler, fast schwarzer Hund mit knapp 30 Kilo und Spitzohren. Also darf er keinesfalls einfach zu Leuten hin. Daher das mit der Leine, auch wenn ich das eigentlich ablehne, da er einfach zu hören hat, auch ohne Leine.

    Aber selbst angeleint ist es so, dass er relativ ruhig an den Leuten vorbei geht, wartet, bis sie an uns knapp vorbei sind, um dann hinzuwollen, zu stürmen. Das war jetzt schon zwei mal so. Eine Frau hat sich auch erschreckt, obwohl er ja nicht zu ihr konnte. Das darf nicht sein.

    Nur, wie ändern? Mit der Leine kann ich zwar verhindern, dass er wirklich zu den Leuten kommt, auch zieht er nicht, wenn ich dann ein tiefes "Hey" brumme (das ist bei uns zwar kein direktes Kommando, aber er weiß, dass es Missfallen bedeutet). Aber das ist ja kein Zustand. Auch soll er sich das so nicht angewöhnen. Aber üben mit wildfremden Leuten kann man das ja auch nicht, weils ja sein kann, dass er mal nicht hört.

    Ich weiß jetzt nicht, woran das liegt: Ich strahle bei Tieren, Hühnen, Hunden, etc. mehr Sicherheit aus als bei Menschen, weil ich mir sage, dass da ja nicht wirklich viel passieren kann. Vielleicht liegt es daran, dass es dann auch ohne Leine so gut klappt. Aber bei Menschen ist mir das Risiko zu groß. Nicht, weil er was tun würde, sondern weils ja schon reicht, wenn er Klamotten dreckig macht oder so. Ist ein bisschen ein Dilemma. Hab schon überlegt, das mal mit jemandem zu üben, also im Feld, den er kennt und dabei auf die Leine zu verzichten. Aber das kann ich ja auch nicht oft machen mit unterschiedlichen Leuten...

    Wir üben das zwar in der Hundeschule, da aber bisher nur mit Leine. Ich erwarte aber, dass er im "hier" (1m Umkreis von mir) bleibt, auch wenn wir Menschen begegnen. Hat jemand ne Idee, wie wir das üben können?


    Ansonsten wird er immer pubertierender: Da wird immer öfter das Beinchen (das sieht noch so unbeholfen aus:D gehoben und er hat inzwischen auch verstanden, dass man ja nicht nur auf "seiner" Wiese sein Geschäft machen kann, sondern auch irgendwo im Feld. Auch wird immer intensiver geschnüffelt.

    Die letzten Tage waren für den armen Kerl sehr langweilig, da wir alle flach lagen/liegen. Es gab also keine langen Spaziergänge. Auch da merkt man noch, dass er noch jung ist: Er akzeptiert das ohne Murren und wirkt auch nicht aufgedrehter als sonst. Auch das wird sich sicher noch ändern...

    Und wir überlegen, ob er nun nicht doch schon auf Einladung hin auf die Couch darf. Eigentlich sollte das ja ein Geschenk zum ersten Geburtstag werden. Aber es wäre ja auch für uns gemütlicher, müssten wir nicht immer nur auf dem Boden kuscheln. Andererseits kann das auch ein falsches Signal sein, da er immer mal wieder versucht, auch wenn wir da sind, auf die Couch zu kommen. Vielleicht sollten wir warten, bis er das endgültig akzeptiert hat, bevor wir ihn hoch lassen. Es stehen sich also Vernunft und Bequemlichkeit gegenüber - mal sehn, wer sich durchsetzt;)


    Liebe Grüße

    Lupus

  • das mit den Menschen hat sich bei uns von alleine gelegt.

    Wenn er ohne Leine vor mir läuft und da sitzen welche auf einer Bank zb hat er entweder kein Interesse oder ein kurzes ää reicht das er vorbei geht. An der Leine ist es gar kein Problem mehr.

    Das kann einfach mit dem Älter werden.

    Bei Hunden ist es aber immer noch so das er am liebsten zu jedem hin möchte. Da komm ich mit einem scharfen Nein aber auch schon ganz gut aus.

    Manche Dinge kommen einfach so... dachte immer... na klasse, der lässt sich von jedem anfassen. Totaler Mist und ich wollte das ganz anders. Und nun wird er doch zum Schäfer und hebt seines Weges.

    Dranbleiben und abwarten...👍

  • Askja hatte als Junghund wie ein kleines Kind ne "Fremdelphase", die sich von alleine wieder legte. Dann eine Phase, wo fast jeder begrüßt wurde. Auch wieder weg.

    Jetzt ignoriert sie andere Menschen. Wird sie sehr freundlich dazu aufgefordert, geht sie hin, begrüßt denjenigen und kommt zu mir zurück. Ausgiebiges Streicheln von Fremden mag sie nicht. Sie entzieht sich, kommt zu mir und geht an mir hoch.

    Hat sich also auch von allein sortiert. :thumbsup:

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

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