Beißerei auf der Freilaufwiese

  • Wir haben im Dorf eine Freilaufwiese für die Hunde und mittlerweile wird die auch sehr gut angenommen.

    Ein Stück "Wald" mit Unterholz und ein Stück ist Wiese.

    Erst war ich immer mit einer Bekannten dort die eine Gorden Setter Hündin mit enormen Jagdtrieb hat und sonst nicht frei laufen kann.

    Mit der Zeit wurden es immer mehr Hunde und so sind wir jetzt mit bis zu 10 Hunden in allen Größen und jeden Alters dort.

    Klar gibt es mal ein bisschen Zoff unter den Hunden.... wenn die Jungrüden zu aufdringlich werden oder zwei Mädels rumzicken. Aber im großen und ganzen vertragen sich alle gut.

    Vorwegnehmen möchte ich sagen, das ich keine Rasse vorverurteile.

    Ein Hund allerdings macht mir etwas Sorge.

    Es ist ein 9 Monate alter Cane Corso-Akita Inu-Mix.

    Argos und er kennen sich seit dem sie 4 Monate alt sind und habe immer recht gut gespielt.

    Bellek ist ein niedlicher und freundlicher Hund... befindet sich allerdings bei einem Ersthundehalter der nicht viel über Hunde weiß. Schon gar nicht über Körpersprache.

    Von Anfang an hat Bellek immer in die Hinterläufe gebissen und das wird den meisten Hunden irgendwann zu stressig.

    Und er wächst den anderen langsam über den Kopf. 60 cm und fast 50 kg bisher. Leider spielt er nicht vorsichtig sondern springt gerne mit voller Wucht gegen und auf die anderen Hunde.

    Zwei der älteren Rüden weisen ihn immer mal wieder zurecht und machen es sehr gut.

    Am Samstag waren wir zu dritt auf der Wiese. Bellek, Argos und ein 2- jähriger Golden Retriever Rüde.

    Die drei haben gut gespielt... allerdings hat der Golden Bellek immer mal wieder zurecht gewiesen.

    Wenn er das bei Argos macht gibt mein Kerl immer nach... Bellek dagegen nicht.

    Der Golden hat sich dann irgendwann hingelegt und Bellek ist immer wieder auf ihn drauf. Als der Golden ihn zurecht wies ist Bellek auf ihn los und sofort hatten wir eine böse Beißerei.

    Argos konnte ich grade noch an der Rute packen und wegziehen.

    Die beiden anderen HH sind zwischen die Streithähne und der Bellek hat dann einen von ihnen gebissen.

    Ich mache mir große Sorgen wie es weiter geht da Bellek sich nicht unterwirft und Argos bei gleichaltrigen auch nicht unbedingt... und irgendwann wird sicherlich der Tag kommen wo die beiden aneinander geraten.

    Was würdet ihr machen?

    Kein Kontakt mehr??? Oder mache ich mir zu viele Gedanken?


    Nachtrag: habe grade den HH vom Golden getroffen. Er hat zuhause noch einen 11 Jahre alten Yorkshire Rüden und eine 13 jährige Beagle Hündin. Die Hündin war immer Chef und kurz nach der Beißerei mit dem Cane hat der Golden die Hündin heftig gebissen.

  • Also generell habe ich gemerkt das Kuba immer der passive ist, also wie Argos nachgibt und abhaut wenn er zurecht gewiesen wird. Durch Meinungsverschiedenheiten mit anderen Rüden ist Kuba immer selbstbewusster geworden.


    Generell denke ich, dass Belleks Reaktion vorhersehbar war und der HH nicht bzw. Zu spät eingegriffen hat.

    Entweder sieht der HH es ein und weist seinen Hund vorher zurecht oder kein Kontakt mehr. So meine Meinung.


    Mit der Gruppe mit der wir uns treffen läuft es immer friedlich. Was mit lediglich missfällt ist, das zwei Rüden immer hinter Kuba hinterher sind. Aber Kuba weiß sich zu wehren und ist wendiger als die zwei. Manchmal reicht es Kuba und er wirft sie zu Boden. Dann fängt Kuba an zu knurre und in dem Moment bin ich da und zieh Ihn weg. Er steigert sich dann In Die situation hinein.

    Am Sonntag war ich etwas zu langsam insbesondere Kuba hatte Ben am Ohr gebissen und nicht losgelassen. Aber nicht feste also keine Wunde hinterlassen oder so.


    Aber ich passe auf und bin in der Regel früh genug da. Danach ziehe Ich ihn weg und Die spielen wieder ganz normal.


    Das Hunde sich beißen lässt sich nicht immer verhindern. Wichtig ist das beide HH ihre Hunde kennenzulernen früh genug eingreifen.

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    Der Hund ist ein Begleiter, der uns daran erinnert, jeden Augenblick zu genießen.
    (Marla Lennard)



    Grauer Schäferhund-Mischling -> Kuba

    Geboren: 09.10.2016

  • ich behalte meinen Hund immer im Auge. Blöde ist nur das andere das nicht tun und ihre Hunde auch nicht lesen können. Konnte ich anfangs ja auch nicht... habe aber schon viel gelernt.

    Meine Angst ist halt wenn Argos und Bellek aneinander geraten sich keiner unterwirft und Bellek auch immer sein ganzes Gewicht einsetzt.

    Blöde Situation im Moment.

  • Ich habe Freilaufwiesen immer gemieden und wenn ich den Bericht mit dem Akita-Mix lese sehe ich mich bestätigt.

    Ist es wirklich Spiel was die Jungspunde da machen? Ich denke das viele Hundehalter es so interpretieren, so aus der Entfernung. Sie freuen sich das die Hunde miteinander rennen. Mir ist so etwas immer suspekt, denn hier auf "unserer" großen eingezäunten Wiese herrscht immer totales Chaos und viele merken gar nicht das dort meist gar nicht gespielt wird, sondern einzelne Hunde massiv gemoppt werden. Oft gehen sie eine Zeit lang dorthin und finden es total toll weil es ja so bequem ist. Man steht rum und quasselt und die Hunde beschäftigen sich.

    Wenn es dann mal zu einer Rangelei oder Beisserei kommt sind natürlich immer andere Schuld.

    Ich kann es schon nicht mehr hören, denn irgendwann trifft man sich unterwegs und dann wird geschimpft und man geht nicht mehr hin.

    Ich habe immer geschaut mit welchen Hunden meine Kontakt hatten und früher war die Wiese echt cool weil eben wenig Hunde da waren und man kannte sich gut und achtete auf die Hunde.

    Ich habe aber auch festgestellt das viele Hunde, teilweise auch rassebedingt, mit zunehmendem Alter gar keinen Wert darauf legen mit anderen zu "spielen".

    Meine Hündin ist auch mit über 4 Jahren noch sehr verspielt, aber sie braucht nicht mehr jeden anderen Hund. Treffen wir den Richtigen ist es toll, dann wird gemotzt, gerannt (wobei jeder mal vorne weg ist) und zusammen geschnüffelt. Sie kann aber auch grätzig werden wenn einer Spielaufforderungen macht den sie nicht toll findet oder sie ignoriert es.

    Gemeinsames Spazierengehen geht immer, aber manchmal erst einmal mit Abstand und angeleint zum Abchecken.

    Auf dem Hundeplatz ist es immer ziemlich entspannt wenn alle aus unserer Agility-Gruppe zusammen da laufen. Das sind so 12 Hunde, wobei meine im Moment die Größte ist. Die Kleinsten sind ein Bolonka-Mix und ein Toy-Terrier. Es sind aber immer Menschen mit dabei die ein Auge drauf haben und nicht am Rande stehen und es reicht eine Ansage wenn es mal stressig aussieht. Es ist sogar oft der Menschen-Nachwuchs von 2 und 3 Jahren mit dabei die mit den Hunden Ball spielen.

    Noch mal zu der Freilaufwiese von Argos. Ich würde sie meiden wenn der Akita-Mix da ist. Kontakte sind für Hunde wichtig, aber man sollte schauen ob es für den Hund auch ok ist. Lieber mit denen verabreden wo es entspannt bleibt und im Notfall lieber eine Runde woanders drehen.


    LG Terrortöle

    Dogs leave paw prints on our hearts. ;)

  • Dem Post von Terrortöle ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Wenn du ein shclechtes gefühl hast und du shcon abschätzen kannst das wenn die beiden aneinander geraten es dann brenzlig wird,dann gehe dem halt auch wirklich aus dem Weg. Man muss da ncihts riskieren.

    Genau wie Terrortoele schreibt. Dann triff dich lieber mit jenen wo du weist das die Hunde sich wirklich mögen,die miteinander können und wo die halter auch zuverlässig sind.

    Das muss ja auch nichts direktes persönliches mit den HH dort vor Ort sein. Genau wie bei Menschen gibt es ja auch Antipathien unter Hunden. Gerade auch bei Heranwachsenden.

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • danke für eure Einschätzung und Meinung. Ich tendiere auch in Richtung meiden und spielen nur nicht mit ausgesuchten Hunden.

    Mit der Gordon Setter Hündin verabreden wir uns jetzt immer zum spazieren gehen. Das müssen die "Zwerge" ja auch lernen.

    Was ich an vielen der HH nicht gut finde ist, das die nur noch zweimal am Tag zur Wiese gehen.... Hunde toben lassen ... und zurück.

    Da wird gar nicht mehr erzogen... einmal die Woche eine Stunde Hundeschule muss da reichen.

    Aber die Unterschiede werden langsam sichtbar. Meine Arbeit lohnt sich... 😊

  • Die Einstellung mancher Hundezonenbelagerer kennen wir ja eh ..
    Bei uns gibt es ein paar nette Gruppierungen, aber da meiner wirklich kein Interesse am Spielen mit Hunden hat und mich nur ansieht in einer Hundezone, geh ich da nicht mehr rein. Mir sind dann die Menschen doch etwas zu eigen und ich habe ja dort auch keine "Freude".

    Wer glaubt seinen Hund nur durch Hundezonen besuch und "Spielen" mit anderen Hunden auslasten zu können, wird ja auf Dauer eh das Ergebnis sehen..
    Da entwickelt sich dann schnell ein territoriales Verhalten für diese Hundezone (wenn man da täglich 2x reinschaut) und ich brauch bestimmt keinen Hund, der dann alles und jeden der bei der Hundezone vorbeizieht anbellt (leider machen das ja fast alle Hunde, die da drin verharren)


    Mit dem Akitamix würde ich deinen auch nicht mehr "Spielen" lassen. Vor allem sind doch beide Hunde jetzt in einem Alter wo es nicht nur ums Spielen geht und Rangordnungen brauchen sich "fremde" Hunde sich nicht ausmachen, meiner Meinung nach.

  • Ich gehe ja hin und wieder mit Askja zu einer Freilaufeinrichtung, die von einem ehemaligen Hundetrainer installiert wurde. Gegen eine geringe Gebühr kann man in den Bereich, 3 Aufsichtsleute gucken, dass nix aus dem Ruder läuft.

    Askja tut es ganz gut, die Signale der Artgenossen einzusortieren und wenn ein Partner da ist, der das ruppige schnelle Spiel auch mag - umso besser.

    Beim letzten Mal tobte sie mit einem großen Mischlingsrüden. Das Spiel wurde sehr körperlich und irgendwann griff seine Halterin ein und meinte "ich kenn' den, das kippt gleich". Und genau das erwarte ich auch, daß Halter guckt, was Hund macht und den Vierbeiner entsprechend lesen kann.

  • ich habe mal über den Akita nachgelesen... ist wohl eh nicht der Hund der sich gerne mit anderen Hunden abgibt oder unterwirft.

    Und da meine Trainerin und auch der Diensthundeführer aus der Nachbarschaft der Meinung sind das Argos ein sehr starker Hund wird (mental) werde ich dem Akita aus dem Weg gehen.

    Vorhin habe ich den HH noch getroffen und er will sich jetzt Zim 9 Monate alten Akita noch einen 10 Monate alten Pit Bull holen 😭

    Ich habe ihm geraten erstmal den einen zu erziehen... aber das wird wohl nix ...

  • wir waren auch viel auf der Hundewiese bis Roopa 1 Jahr war und dann auch kein großes Interesse mehr für Kontakte hatte

    Ich bin positiv dazu eingestellt - aber man kann nicht alle Hundewiesen über einen Kamm scheren bzw. alle Hunde, die da rumlaufen bzw. Hundehalter

    Das "Herumstehen" wie terrortöle erzählt, haben wir nie gemacht - die Hunde sollten in Bewegung sein. Ich war immer mit dem Rad dort und habe genau beobachtet was Roopa macht und war mit dem Rad sehr mobil und konnte schnell eingreifen - aber kann mich noch genau erinnern, wenn Roopa zu einer Gruppe stößt: er steht dann etwas unbeholfen rum und alle kommen und beschnuppern ihn und er lässt geschehen - bis dann aussondiert wird, wenn z.B. ein Aussi dabei ist und er ihn auch ins Auge nimmt - aber meist hab ich das Vorher erkannt und schon ging es wieder weiter ........

    Denke, deine Situation ging einen Schritt zu weit

    es gab zu viele Zeichen, daß da was nicht stimmt, der Halter vom Bellek hätte eingreifen müssen, gerade auch wenn so ein Gewichtsunterschied besteht.

    Dass es bei der Trennung zum Biss kam an einen Menschen, ist nicht tragbar - Der Bellek-Halter sollte sich jetzt wirklich Gedanken machen und an seiner Erziehung arbeiten (würde ich ihm auch sagen)


    für dich: genau schauen, wer da rumläuft und was wirklich geschieht bei diesen Kontakten

    wir waren in einer Spielgruppe mit Trainer: kleine Gruppe , kleiner Raum - wir haben sehr viel gelernt und verstanden über das Verhalten von Roopa: absolut positiv !


    das mit dem Goldi zuhause ist wirklich traurig, aber zeigt in welcher Ausnahmesituation er war

  • mir fällt gerade ein Rottweiler auf der Hundewiese ein - dieser knurrte immer alle anderen Hunde an - mir war das sehr suspekt - der Hundehalter: locker, fluffig: der macht nichts, das ist ganz normal

    Ich bin ihm aus dem Weg gegangen

    auch passen manche Gewichtsklassen ganz einfach nicht zusammen - bin mal einem jungen Bernhardiner begegnet, ganz lieb, aber durch seine Masse eine Bedrohung für andere Hunde (der Halter lies ihn nicht von der Leine, bis Roopa kam) - Roopa hat da keine Probleme mit dem Riesenkalb und konnte gut mit ihm umgehen - aber das ist schon eine Ausnahme

  • was für eine Nacht.... bin ständig aufgewacht . Das lässt mir einfach keine Ruhe.

    Ich möchte keine falschen Schlüsse ziehen... aber auch keine gefährliche Situation herbei führen.

    Am Wochenende treffen wir den Golden wieder. Ich bin gespannt ob er Argos gegenüber jetzt auch agressiv ist.

    Die Begegnung kann ich für mich verantworten da ich mich mit dem HH gut austauschen kann.

    Vielleich sind wir auch in der letzten Zeit alle zu oft auf der Wiese gewesen und die Hunde fangen an sie als Revier zu verteidigen?

    Gestern Nachmittag war ich nach seinem Fußballplatztraining wieder da damit er nach dem Stress etwas entspannen kann.

    Da kam ein Mann mit einem 3 jährigen Bernhardiner-Neufundländer-mix. Er fragte ob wir die beiden zusammen spielen lassen wollen.

    Argos hat sich gut verhalten und die beiden haben gespielt. Dann kam noch ein Schäfer-mix dazu den Argos gut kennt. Er ist 4. Leider neigt er dazu immer zwischen zwei Hunde zu gehen wenn er meint das wird zu wild.

    Ganz plötzlich kippte die Stimmung und der Bernhardinerrüde ist auf Argos losgegangen.

    Meiner hat sich wie immer benommen... quieken, Rute eingeklemmt und Hackengas.

    Die HH vom Schäfer hat ihren dann an die Leine gekommen und schon war alles wieder gut und friedlich.

  • Leider neigt er dazu immer zwischen zwei Hunde zu gehen wenn er meint das wird zu wild.

    wenn er das öfters macht, sollte der HH das unterbinden - es gibt nichts zu regeln !

    also gleich erkennen, mit hinlaufen, klares nein evtl mit Wasserspritzen dem Hund sagen, daß dies nicht ok ist

    wie oben erwähnt lernt man das in einer kontrollierten Spielgruppe (mit Trainer)


    dass Argos so schnell wegdüst - wo bist du da?

    evtl. kannst ihn ja unterstützen indem er sich hinter dir versteckt und du den Angreifer mit ihm zusammen kontra gibst ..... oder den Angreifer sofort anschreien - dann gibt es evtl. garnix zum weglaufen

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  • wir haben hier auch einen akita Inu. Ein kleines Pferd, erst 9 Monate. Der macht was er will und ist überhaupt nicht unter Kontrolle. Unsere Gruppe geht dem auch aus dem Weg. Wir sind auch nirgends stehen geblieben, sondern haben einen gemeinsamen Spaziergang gemacht, waren in Bewegung. Die Situation ist in der Vergangenheit öfter gekippt, als wir stehen geblieben sind. Aus Langeweile?

  • Warum tut man seinen Hunden so etwas an? Ich werde das nie verstehen...


    Zitat aus dem Buch "Richtig spielen mit Hunden" von Ekard Lind: "Spiel (Anmerkung: zwischen erwachsenen Hunden) ist die Vorstufe der Eskalation!" In dem, was wie "Spiel" nennen, stecken erwachsene Hunde immer wieder ihre Grenzen ab. Gelingt das nicht, ist die Eskalation da. Und die *sorry* depperten Menschen stehen daneben und sagen "Eben haben sie aber doch noch so schön gespielt!".


    Leute, so etwas ist Stress pur für die Hunde! Wenn es ein paar fremde Hunde gibt, deren Stellung zum eigenen Hund völlig klar ist (d.h. jeder von Beiden weiß bei erneuten Zusammentreffen wer der Chef ist und wer der Underdog) kann man sich mit denen regelmäßig z.B. zum gemeinsamen Spazierengehen treffen. Dann spielen sich die Hunde gegenseitig kurz an und gehen nach ein paar Minuten zu gemeinsamen Unternehmungen über (sprich zusammen irgendwo schnüffeln). Es gibt auch ein paar Charaktere, die ihren Platz im Leben nie wirklich finden, und von daher "die ewigen Spieler" bleiben. Sehr dominante und sehr unterwürfige Hunde haben mit denen keine Probleme. Manchmal gehen die einem "starken" Hund aber auch mal so auf den Zwirn dass sie eine kurze klare und heftige Ansage bekommen, und dann ist das Thema für lange Zeit erledigt und so ein Clown weiß zumindest für eine Zeit lang wo er steht.


    Hunde immer wieder derartigem sozialen Stress auszusetzen, wie in der Ausgangssituation beschrieben, kann dazu führen dass sie im Sozialverhalten zukünftige Strategien entwickeln, die im Bereich des Aggressionsverhaltens liegen. Sprich ihnen wird in anderen Hundebegegnungen künftig eher die Hutschnur hoch gehen, wenn ihnen einer quer kommt. Zudem kann Stress gesundheitliche Auswirkungen haben.


    Normalerweise werden Hunde oft vermenschlicht. Warum sich aber ausgerechnet in diesem Punkt kaum ein Hundehalter in seinen Hund hinein versetzen kann ist mir schleierhaft. Wenn wir jemanden nicht mögen, er uns regelmäßig auf den Zeiger geht, warum sollte das dann schön für uns sein wenn wir immer wieder mit dieser Person zusammenkommen müssen, ihrem Tun und Handeln regelrecht ausgeliefert werden? Da zieht sich doch im Bauch schon alles zusammen wenn wir nur daran denken uns mit dieser Person gleich wieder abgeben und sie ertragen zu müssen. Und für unsere Hunde soll das "schön" sein?

  • wir sind immer in Bewegung aber durch die Brut- und Setzzeit werden es jetzt immer mehr Hunde.

    Habe das Thema heute in der huschu angesprochen und die Trainerin meint auch das ich mir ein paar passende Hunde raussuche und den rest meiden soll.

  • Wir hatten auch schon mehrfach Kontakt zu einem Akita Inu, ich dachte erst, das ist ein zu kräftig geratener Schlittenhund. Mit dem kommt Harras auch nicht so gut klar und ich habe nicht das Gefühl, dass es an Harras liegt. Und nach dem Lesen der obigen Beiträge wird mir auch so einiges klarer.


    Zum Glück sind auf dem Platz, auf dem wir mit diesem Hund Kontakt hatten immer zwei bis drei Trainer dabei, die immer ein Auge auf den einen oder anderen übewachungsintensiven Kandidaten haben und auch immer ihre Wasserflasche zum Spritzen in der Hand haben. Und ja leider sind auch hier nicht immer alle HH mit beiden Augen und Ohren bei ihren Hunden. Aber ich weiß mittlerweile, welche Hunde Harras besser meiden sollte, und auch er weiß das meistens. Und wir sind auch immer auf dem Platz in Bewegung und gehen oft alleine um den Platz. Ich bin dort nicht um Smaltalk zu betreiben, sondern um meinem Hund den Auslauf und die Hundbegegnungen zu bieten, die ich ihm z. Zt. anders nicht bieten kann.

    aber durch die Brut- und Setzzeit werden es jetzt immer mehr Hunde

    ja, und auch aufgrund des schönen Wetters. Wo waren die HH und Hunde eigentlich den ganzen Winter über?

    :thumbsup: Mit einem kurzem Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken als ein Mensch mit stundenlangem Gerede.:thumbsup:
    Louis Armstrong

  • Ich lasse meine Hunde nur sehr kontrolliert mit den Hunden von Freunen zusammen. Wir treffen uns dann zum Spazierengehen bzw. -reiten. Die Hunde laufen und schnuppern miteinander und manchmal entwickelt sich zwischen zweien (von 3-4 Hunden) ein kleines Spiel.

    Diese Kontakte sind mir wichtig und reichen meinen Hunden meiner Ansicht nach völlig aus.

    Also würde ich den problematischen Hund absolut vermeiden.

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank, Arik und Rusty
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016)
    Man kann ohne Hunde leben, abe es lohnt sich nicht (Zitat: Heinz Rühmann)

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