Beißerei auf der Freilaufwiese

  • wir haben heute den Golden auf der Wiese getroffen... und es lief ganz normal. Er hat sich Argos und Bella gegenüber genauso benommen wir immer. In keiner Weise agressiv oder angespannt.

    Da habe ich mich wirklich drüber gefreut da er ein ganz toller Hund ist.

    Ich werde den Cane- Mix nun definitiv meiden.

  • Das ist eine gute Entscheidung Argos.


    Und das mit den HH die jetzt erst aus den Höhlen kriechen ist mir auch ganz extrem aufgefallen. Wie viele Hunde es hier doch gibt 🙈 die habe ich echt noch nicht gesehen.

    Bestimmt beim kalten Wetter terassentür auf und geh mal 😣

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    Der Hund ist ein Begleiter, der uns daran erinnert, jeden Augenblick zu genießen.
    (Marla Lennard)



    Grauer Schäferhund-Mischling -> Kuba

    Geboren: 09.10.2016

  • Das wundert mich auch oft.


    Kaum wird das Wetter schön sieht man überall Hunde. Wenn es schmuddel Wetter ist könnte man meinen man ist der einzige mit hund auf der Welt ?(


    Ich mag keine "Schön Wetter Hundehalter"

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Ich kann jedem nur empfehlen, immer vom schlimmsten auszugehen. Sprich es kommt zu einer Keilerei. Kann der andere seinen Hund (klar ist eine Annahme) kontrollieren? Immer wenn die selbst gestellte Frage nicht beantwortet werden kann, sollte man einfach weitergehen.


    Jeder ist für seinen Hund verantwortlich und auch dafür das der eigene Hund keiner Gefahr ausgesetzt bzw. zur Gefahr wird.

    Egal wie wenig Geld und Besitz du hast,
    einen Hund zu haben,
    macht dich reich.

    Louis Sabin

  • Warum tut man seinen Hunden so etwas an? Ich werde das nie verstehen...


    Zitat aus dem Buch "Richtig spielen mit Hunden" von Ekard Lind: "Spiel (Anmerkung: zwischen erwachsenen Hunden) ist die Vorstufe der Eskalation!" In dem, was wie "Spiel" nennen, stecken erwachsene Hunde immer wieder ihre Grenzen ab. Gelingt das nicht, ist die Eskalation da. Und die *sorry* depperten Menschen stehen daneben und sagen "Eben haben sie aber doch noch so schön gespielt!".


    Leute, so etwas ist Stress pur für die Hunde! Wenn es ein paar fremde Hunde gibt, deren Stellung zum eigenen Hund völlig klar ist (d.h. jeder von Beiden weiß bei erneuten Zusammentreffen wer der Chef ist und wer der Underdog) kann man sich mit denen regelmäßig z.B. zum gemeinsamen Spazierengehen treffen. Dann spielen sich die Hunde gegenseitig kurz an und gehen nach ein paar Minuten zu gemeinsamen Unternehmungen über (sprich zusammen irgendwo schnüffeln). Es gibt auch ein paar Charaktere, die ihren Platz im Leben nie wirklich finden, und von daher "die ewigen Spieler" bleiben. Sehr dominante und sehr unterwürfige Hunde haben mit denen keine Probleme. Manchmal gehen die einem "starken" Hund aber auch mal so auf den Zwirn dass sie eine kurze klare und heftige Ansage bekommen, und dann ist das Thema für lange Zeit erledigt und so ein Clown weiß zumindest für eine Zeit lang wo er steht.


    Hunde immer wieder derartigem sozialen Stress auszusetzen, wie in der Ausgangssituation beschrieben, kann dazu führen dass sie im Sozialverhalten zukünftige Strategien entwickeln, die im Bereich des Aggressionsverhaltens liegen. Sprich ihnen wird in anderen Hundebegegnungen künftig eher die Hutschnur hoch gehen, wenn ihnen einer quer kommt. Zudem kann Stress gesundheitliche Auswirkungen haben.


    Normalerweise werden Hunde oft vermenschlicht. Warum sich aber ausgerechnet in diesem Punkt kaum ein Hundehalter in seinen Hund hinein versetzen kann ist mir schleierhaft. Wenn wir jemanden nicht mögen, er uns regelmäßig auf den Zeiger geht, warum sollte das dann schön für uns sein wenn wir immer wieder mit dieser Person zusammenkommen müssen, ihrem Tun und Handeln regelrecht ausgeliefert werden? Da zieht sich doch im Bauch schon alles zusammen wenn wir nur daran denken uns mit dieser Person gleich wieder abgeben und sie ertragen zu müssen. Und für unsere Hunde soll das "schön" sein?

    Und dann zitiere ich noch mal aus dem Buch „Meisterhafte Leinen- und Freifolge“ von Ekard Lind.


    Man halte sich für einen Moment vor Augen, wie viele schwerwiegende Gründe es gibt, eine Hundebegegnung zu vermeiden: eine läufige oder trächtige Hündin, ein alter oder kranker Hund, ein verletzter Hund, ein Hund, der soeben operiert wurde und rekonvaleszent ist, ein psychisch kranker Hund oder ein Hunderudel, in dem der Rudelführer die Annäherung eines fremden Hundes möglicherweise ernsthaft verteidigt. Und schließlich ein Hund, der wirklich kampflustig ist. Hier würde die unkontrollierte Annäherung eine Kollosion geradezu heraufbeschwören“



    Ich lasse meinen Hund nicht einfach nach anderen Hunden hinlaufen. Wenn ein fremder Hund uns begrüßen will, dann jage ich ihm auch weg.


    Wenn mein Hund mit einen anderen Hund spielen will, dann frage ich den anderen Hundehalter erst, ob sein Hund auch mitspielen darf. Und dann frage ich auch, ob sein Hund verträglich ist und im Gehorsam steht.

    Wenn das Spiel aus dem Ruder läuft und eskaliert, oder ein Hund fängt an zu mobben, dann rufe ich meinen Hund rechtzeitig zurück. Und das gleiche verlange ich dann auch von dem anderen Hundehalter.



    Ich kann mir nicht so recht vorstellen, daß es purer Stress für die Hunde sein soll, wenn sie zusammen über die Wiesen laufen und zusammen spielen. Manche Hunde steht die Freude förmlich im Gesicht geschrieben.


    Wenn das Spielen mit andere Hunde für seinen eigenen Hund stressig ist, was wohl auch jeder Hundehalter erkennen sollte, dann läßt man seinen Hund auch nicht mit andere Hunde spielen.


    Man muß nur die Regeln beachten und rechtzeitig eingreifen können, und der Hund muß im Gehorsam stehen.

  • vielleicht muss ich noch erwähnen das wir alle Hunde und natürlich auch die Halter die auf die Wiese kommen kennen.

    Mittlerweile haben wir es auch hinbekommen das ein neu eintreffender Hund nicht einfach rauf kommt und los rennt (es gibt nur einen Eingang).

    Wenn jemand dazu kommt rufe alle ihre Hunde ran und warten bis der "neue" auf der Wiese ist.

    Das klappt richtig gut.

    Ich z.b. nehme Argos immer eine Zeit lang an die Leine wenn die gorden-setter- Hündin kommt. Er ist sooo aufdringlich und sie kann sich einfach nicht wehren und gerät in Stress.

    Wenn ich ihn aber die ersten 5 Minuten von ihr fernhalte beruhigt er sich und dann kann er wieder laufen.

  • hi hi... ich mag auch das Argos mal an der Leine laufen muss wenn die anderen toben...


    Und dann kannst du ja auch gleich dabei den Rückruf unter hohen Trieb üben. Einfach eine lange Schleppleine oder zwei Schleppleinen zusammen geknotet nehmen und deinen Argos auf immer größer werdender Distanz abrufen. Das ist doch ein perfektes Trainingsumfeld.;)

  • Harras möchte auf Hundwiesenauch immer die neuankömmlinge am liebsten sofort begrüssen und rennt sie dann oft über den Haufen. Daher üben wir im Moment u.a. auch, dass er erst einmal bei mir bleibt und erst wenn der Neuankömmling sich quasi etwas aklimatisiert hat, dann darf er mal zum Schnuppern hin. Hat gestern schon ganz gut geklappt.

  • Gestern war ich spontan in einem Hundeauslauf, traf mich mit einer Freundin und deren zwei Rüden. Ein Neuzugang dabei. 9Monate inzwischen - die Zeit vergeht echt zu schnell.
    Wurde gesichert mit Schlepp und Maulkorb.
    Dieser Hund ist mir sehr freundlich und ruhig vorgekommen. Leider keineswegs erzogen, deswegen die Schleppleine.
    Meiner hatte einen Ball. Für keinen Hund war es ein Problem, bis dem Neuzugang natürlich irgendwann fad war. Er konnte nicht mit den anderen mitspielen oder mitlaufen ,musste immer im Umkreis von 10 Metern bleiben. Er fing also an, den Ball zu fixieren.
    Dann lag er mal im Getummel und ich wollte ihn aufheben, der Neuzugang wollte durch den Maulkorb den Ball haben. Mein Rüde kam dann dazu und wollte ebenfalls den Ball. Meine Hand dazwischen. Es passierte eh nichts, meiner spürte die Hand und ließ ab. Aber wenn da kein Maulkorb und keine Hand dazwischen wären, könnte das etwas brenzlig werden.
    Ich sag dann noch zur Freundin "ich bin schon gespannt, wann sie sich das erste mal in die Haare bekommen wegen dem Ball." - "Na, der macht nichts, das passt schon so".
    Fazit: kein Ball mehr, wenn der Neuzugang dabei ist.

    Es war zweimal der Fall, dass die Situation ganz ganz leicht angespannt war. Aber den Besitzern ist das egal. Die quatschen und quatschen. Hund ist ja eh gesichert, kann also nie seine Schuld sein, oder wie?

    Mit 9 Monaten konnte meiner schon so einiges, vor allem der Rückruf funktionierte.
    Der Neuzugang ist gelangweilt wie kein anderer und sieht keinen Sinn daran zu hören.

    Sie sind wöchentlich im Hundeauslauf. Jetzt fängt die Zeit an, wo sie Grenzen testen, sowohl beim Besitzer wie auch bei anderen Hunden. Da sollte man wirklich mehr dahinter sein. Wäre das meiner , hätte ich ihn ziemlich oft korrigiert bzw. ihm mehr Spaß mit mir geboten, wenn er schon nicht frei laufen darf/kann. Unfair dem Hund gegenüber, der Frust steigt, die Aggression hoffentlich so schnell nicht.

  • Was macht ein Hund mit Maulkorb und Schleppleine im Hundeauslauf ????????

    Weiß keiner wie gefährlich Schleppleinen beim Herumrennen sind?

    Warum provoziert man Hunde die sich gar nicht richtig kennen mit einem Ball?


    3 Fragen die Situationen beschreiben auf Grund derer ich u.a. Hundeausläufe und Hundeansammlungen auf Freilaufwiesen meide.


    LG Terrortöle

    Dogs leave paw prints on our hearts. ;)

  • Spielzeug gibt es bei uns grundsätzlich nicht. die Hunde suchen sich mal einen Stock und jagen sich dann.

    Wenn einer an die Leine muss (meistens meiner) dann an kurzer Leine. Alles andere wäre mir zu gefährlich.

    Die anderen Hunde haben dann auch nix bei meinem zu suchen.

  • genau, so haben wir das auch gehandhabt. Die haben sich gegenseitig mit gesuchten Stöcken animiert, die wir aber nie geworfen haben. Leinen hatten da nichts zu suchen. Entweder ganz kurz ins Sitz oder bei Fuß und dann ohne Kontakt, aber nie im laufen...

  • Ich verstehe alle Hundehalter, die Hundeausläufe vermeiden.


    Ich persönlich, verlange halt von meinem Hund sehr gutes Sozilverhaltwn ab. Er spielt nicht, das ist auch gut und ok, aber er soll in jeglichen Hundegruppen problemlos mitlaufen können.

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