Der Junghund und die Leine

  • Nach den tollen Erfolgen beim Rückruf durch eure Wahnsinnstipps komm ich schon mit dem nächsten Problemen angedackelt (oder angeschäfert..)


    Die Leine. Das notwendige Übel in der Stadt und oft genug auch Land. Nachdem wir ländlich wohnen und der Rückruf klasse funktioniert haben wir- nachlässig, dumm und faul wie der Mensch nun mal so ist- das Leinentraining etwas schleifen gelassen und stehen nun vor unserem selbst erschaffenen Scherbenhaufen. Natürlich haben wir ein Schäuferl nachgelegt und unabgesprochen unterschiedliche Regeln aufgestellt (ich will nicht dass er zieht, er will nicht dass er vorn geht.)


    Um das Würtschl nicht zu verwirren und eine klare Linie zu fahren an die sich auch Hundesitter halten können, haben wir uns nach einigen Diskussionen geeinigt und beschlossen dass wir es so handhaben - der Hund geht nicht (niemals) vor uns und aus.


    Um das zu erwirken drängen wir ihn ab, verstellen ihn den weg, loben ihn ausgiebig in der richtigen Position und gehen nicht weiter bis er sich wieder an uns orientiert. ich glaube ich brauche nicht zu sagen wie "flott" wir unterwegs sind. die leine habe ich dabei hinter meinen Oberschenkel da ich so den zug gleich korrigieren kann bzw mein stehen bleiben wirklich abrupt ist.


    Frage- Lupin ist fast 6 Monate, ist das sinnvoll daran zu arbeiten oder einfach noch zu viel verlangt dass er nicht vor uns geht und wir sollten nur mal das nicht "ziehen" üben?


    Und. Es stört mich akut nicht, aber dennoch ist es schon auffallend.


    Hundebegegnungen. Ich weiß es ist scheinbar ein Schäferproblem bzw ich habe es bei Artgenossen vermehrt bemerkt- mein Spinner KANN sich nicht normal irgendwem nähern.


    Es geht nicht. Er muss hinstürmen, ALLRAD, seine Rückenhärchen aufstellen damit er 4 Meter groß wird, dann ´5 cm vor dem Objekt der Begierde einen Vollstopp machen (mit staub und allem, richtig dramatisch) und dann vorsichtig schnuppern. Leine oder keine Leine.


    Leine- Ablenken funktioniert super, gebe ich ihn dann frei beginnts. Lupin in Aktion. Beim spielen geht nur 100 % oder nichts. Ride or Die. Spiel oder Stirb. Er macht keine halben Sachen. Manche Hunde findens klasse, andere eher nicht so und die lasst er dann gsd auch zu frieden aber das Ritual ist immer dasselbe obwohl wir immer wieder versuchen vorhersehbare Begegnungen zu kontrollieren und selbst freizugeben. Ist der Partner eindeutig unterlegen und überfordert, wird das Spiel von mir unterbrochen und meist beendet.


    Bevor ich mit dieser Baustelle wirklich intensiv beginne würde ich nur gern wissen- ist das mit 6 Monaten überhaupt regelbar?


    Ich bedanke mich im Voraus und entschuldige mich dafür einen alten hut aufzuwärmen !


    LG

  • Du sprichst mir aus der Seele ;).

    Aber ich kann sagen: das mit dem Hinspurten lässt nach. Zumindest bei meiner Ossi-Tussi hat sich es sich wie von selbst gegeben. Hat nur etwa 4 Jahre gedauert. :cursing: Ich musste halt aufpassen und bin in Sachen Leine schnell auf eine Retrieverleine umgestiegen. Da hat man das Gefummel mit einem Karabiner nicht.

    Leinenführigkeit habe ich anfangs echt vernachlässigt weil ich hier eine Leine nur fürs Wohngebiet und über die Straße brauche. In der Stadt war die Leine nie ein Problem weil das Schäfertier vor lauter Aufregung ganz dicht bei mir lief. Wenn irgendwo Leinenpflicht ist muss ich zwischendurch immer mal ein Machtwort loswerden und habe mir die Leine auch schon an einen Bauchgurt gemacht.

    Wo es super klappt ist auf dem Hundeplatz. Da funktioniert das Fuss-Gehen aber so gut das ich eigentlich keine Leine brauche.

    Ich denke mein Hund mag keine Leinen und ich eigentlich auch nicht.

    An der Leine laufen, dicht bei mir, funktioniert am Besten wenn sie etwas trägt. Dann ist sie im Arbeitsmodus. Ich habe es versucht als sie etwa ein halbes Jahr alt war und sie hat es ganz schnell verstanden. Erst mit ihrem Lieblingsball und später mit anderen Gegenständen wie z.B. Schirme in jeder Größe. Vorteil ist auch das sie andere Hunde dann gerne mal einfach ignoriert, auch wenn sie heran kommen oder bellen.


    LG Terrortöle

    Dogs leave paw prints on our hearts. ;)

  • Aber ich kann sagen: das mit dem Hinspurten lässt nach. ....Hat nur etwa 4 Jahre gedauert. :cursing: I

    Na servas da hab ich ja noch ein Zeital vor mir ^^


    Im prinzip find ichs eh klasse dass er so freundlich ist und scheinbar die schlechten erfahrungen ihn überhaupt nicht geprägt haben, nur ists einfach eine unart. also ich habs früher gehasst wenn das hunde bei meinem labrador gemacht haben weil der dann sofort jegliche lust aufs spielen verloren hatte. und jetzt hab ich selbst so eine trampelnde zebraherde in schäferformat !


    heute zb war es um einiges besser weil wir beide getrennt das üben- dennoch hab ich das gefühl dass er das leinen gehen als übung sieht. so auf die art "ok ich geh jetzt mal 2 minuten neben dir- oh ein Lob wir sind fertig LASST DAS ZIEHEN BEGINNEN" und nicht als prinzip. wahrscheinlich weil wir das eben so grausam vernachlässigt haben.. wah ich ärger mich.. da weiss man es eigentlich besser und trotzdem verkack ichs.

  • Magicbustrip ... ich habe es in keinster Weise vernachlässigt und mein Hund steht jeden Morgen auf, guckt mich an und denkt.... auf ein neues.

    Ich fange seit Monaten jeden Tag aufs neue an.

    Aber ich bin da ganz bei terrortöle 😉 spätestens mit 10 Jahren ist das vorbei 😂 4 Jahre wären toll!!

  • Hundebegegnungen.

    der will doch nur spielen !

    glaub, hatte schonmal geschrieben:wie Roopa - du hast nen Powerhund, der immer auf 180 ist und 100% Power gibt und wie Argos schreibt: die nächsten 10 Jahre

    mit 6 Monaten, kann man es noch etwas lustig sehn, aber der Spaß hört bald auf: die Leute wollen keinem durchgeknallten Hund begegnen

    Begegnungen nur mit bekannten Hunden oder mit Roopa (der kann damit umgehen)

    fremden Hunden würd ich aus dem Weg gehen bzw. den Hund ablenken, konzentration auf mich

    ich bin der Mittelpunkt der Erde !

    mein Tip:

    vergiß Hundewiesen und andere Orte wo Hundebegegnungen unvermeidlich sind

    geh allein mit dem Hund und laß den Radius nicht größer werden als 5-10 Meter - und beschäftige dich mit dem Hund ohne Pause - wir haben es mit der Nasenarbeit geschafft, daß Roopa schon die Ohren spitzt, nur wenn ich in die Tasche greife und Suchspiele interessanter sind als der entgegenkommende Hund - er soll immer mit mir in Blickkontakt sein, zumindest ein kleines Geräusch muß sofort sein Kopf zu mir schauen.

    Die Nasenarbeit liegt nahe, denn das ist die Natur des Hundes und macht beiden großen Spaß


    Leine

    wann fängt die Schule an? mit 10 Wochen oder mit 11 Wochen? (manche wollen da ja diskutieren...)

    mit 24 Wochen sollte ein tägliches Arbeiten aber Pflicht sein und der Hund sollte langsam wissen, was Fuß bedeutet (bevor er dich übers Trottoir zieht)

    wir haben auch dies mit der Nasenarbeit geschafft: Spielmodus: volle Konzentration auf mich und es ist ein Kinderspiel die Grundregeln in die Tat umzusetzen


    aber: 1.000 Wiederholungen zur Festigung

    Spaziergang bedeutet immer : Schule

  • ooohhjeee.... er interessiert sich überhaupt nicht für mich. Seit 4 Tagen bekommt er sein Futter nur noch für Aufmerksamkeit zu mir... so wie es im Moment aussieht verhungert er innerhalb der nächsten Woche 😣

    Sind grade zur Wiese gegangen... bei Fuß... klappte leidlich. Auf der Wiese abgesetzt und auf Blickkontakt gewartet... 40 Minuten...

    Seit einer Woche hört er überhaupt nicht mehr auf Rückruf...

    Er ist wirklich ein Geduldsspiel 😥

  • Magicbustrip ... ich habe es in keinster Weise vernachlässigt und mein Hund steht jeden Morgen auf, guckt mich an und denkt.... auf ein neues.

    Ich fange seit Monaten jeden Tag aufs neue an.

    Aber ich bin da ganz bei terrortöle 😉 spätestens mit 10 Jahren ist das vorbei 😂 4 Jahre wären toll!!


    Ja das Gefühl kenne ich. Bsp.: "Was??? ich muss beim essen auf die freigabe warten?? seit WANN?" ... seit deiner geburt du wurst.


    mit 6 Monaten, kann man es noch etwas lustig sehn, aber der Spaß hört bald auf: die Leute wollen keinem durchgeknallten Hund begegnen



    aber: 1.000 Wiederholungen zur Festigung

    Spaziergang bedeutet immer : Schule


    Eben. Meine Hoffnung ist, dass mit zunehmendem Alter das Interesse an anderen Hunden zumindest etwas sinkt und dann auch der Walkürenritt nicht mehr so oft vorkommt.. aber da er erst 6 Monate ist und die Hölle uns erst bevor steht fürchte ich nicht ;(

  • evtl. hab ich mich nicht ganz verständlich ausgedrückt: der Ernst beginnt erst! und dein Hund wird sein Verhalten ganz bestimmt nicht von sich aus ändern

    wer ändern kann, bist du, bevor es wirklich Ärger gibt mit anderen Hunden, HH (einfach den Begegnungen aus dem Weg gehen)

  • meine labbies habe ich mal über eine Stunde vergessen.. kam spontan Besuch.

    Die lagen beide lieb vor ihren Näpfen und ich musste wischen weil da zwei riesige "Sabberseen" entstanden sind.

    Jaaa... der Argos ist nicht immer ein ungestümer Hitzkopf. Das sitzt bei ihm wie nix anderes 👍

  • Andere Hunde??? Argos ist jetzt 10 Monate alt und wenn 100 Meter hinter uns ein anderer Hund läuft geht er rückwärts Gassi... wir sind bestimmt schon bei Wiederholung 7544 😭

    :D:D:D:D:D wie ich das kenne. sein wahres akrobatisches können zeigt sich bei Lupin erst dann wenn irgendwo in der ferne ein hund auftaucht- sei es nur für eine sekunde. dann wird sich verrenkt, verbogen, getanzt rückwärts slalom gerannt nur um vlt doch noch einen blick zu erhaschen


    evtl. hab ich mich nicht ganz verständlich ausgedrückt: der Ernst beginnt erst! und dein Hund wird sein Verhalten ganz bestimmt nicht von sich aus ändern

    wer ändern kann, bist du, bevor es wirklich Ärger gibt mit anderen Hunden, HH (einfach den Begegnungen aus dem Weg gehen)

    nein das habe ich schon verstanden und wie gesagt wir arbeiten daran ich dachte nur dass es sinnvoller ist die Begegnungen zu üben als ihnen aus den weg zu gehen weil sonst kann sich ja nie etwas ändern oder?

  • ich bin keiner Begegnung aus dem Weg gegangen und das klappt erstaunlich gut.

    Beim vorbeilaufen bleibt er lieb bei mir und seht keinen Ton... erst Wenn wir vorbei sind geht das zurück gucken los.

    Außer bei den einen labbi... da muss ich aufpassen

  • Harras ist jetzt fast 2 1/2 und kann gaaanz toll bei Fuß gehen: beim Training auf dem Hundeplatz, trotz Ablenkung. Er KANN auch sonst, aber meistens scheint er (dank meiner Inkonsequent?) nicht immer zu wollen. Also ist jeder “normale“ Spaziergang Training für uns. Ich hoffe aber auch immer noch, dass es dauerhaft besser wird. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt.

  • Du kannst zu jeder Zeit alles deinem Hund beibringen. Das mal vorab. Es ist allein eine Frage des Aufwandes b.z.w. ob du den richtigen Weg dafür b.z.w. zu dinem Hund findest.

    Natürlich gestaltet es sich als DEUTLICH schwieriger en fehlverhalten zu korrigieren,als jenes gar nicht erst entstehen zu lassen. Ist klar.


    Mit meiner Neuen mache ich einige Dinge anders als mit Lischie. Ein Teil davon ist,das sie in bestimmten Bereichen ebenfalls hinter mir laufen muss. Inspiriert wurde das von einer Userin hier. Ich habe den Namen nicht mehr im Kopf. Es war aber jene die ein sehr groes Rudel hatte und die auch mal auf mein Anfragen hin ein Video hier ins Forum stellte,wie das so aussieht bei ihr und den Spaziergang mit den (ich glaube es waren..) 7 Hunden.


    Ich mache das bei Buffy so. In der Auffangstation bemerkte ich,als ich alleine mit ihr auf der Wiese war,das sie andere Hunde in Entfernung anstierte. Ich begrenzte sie. Und zwar dergestalt das ich mich (sie lief rechts von mir) ihr zuwandte mit dem linken Bein einen größeren Schritt vor sie machte und zusätzlich die Hand noch vor sie hielt (sie muss nicth genau vor dem Gesicht sein). Dazu kann man einen verbalen Laut geben. Ruhig etwas tiefer. Dieses Wegversperren ist eindeutige Körpersprache. Der Hund soll stehenbleiben und wegsehen. <---und damit ja auch ncith mehr die anderen Hunde anstieren. Sobald er das macht,dreht man sich um und geht weiter,wiederholt aber sofort beim nächsten Ansatz des Fixierens.


    Gut. Da das ging,Buffy sich von mir begrenzen lies,kann man nun darauf aufbauen "Rudel" zu üben. Ich lasse Buffy vorneweglaufen(am Anfnag des Spaziergangs laufe ich aber schon im "Rudel" aus dem Haus raus) und rufe "Rudel". Freilich weis der Hund nicht was er machen soll. Buffy ging einfach weiter. Ich bleibe (vorerst) stehen,gebe einen kleinen Leinenruckler sollte sie nicht schauen und halte ein Leckerlie hin. Sie kommt,ich führe das Leckerlie um mich herum hinter meinen Rücken,laufe gleichzeitig los und sage dabei nochmal "Rudel". Buffy muss hinter mir laufen,wenn sie das Leckerlie will. Bis jetzt nehme ich auch sofort das nächste Leckerlie. Entweder um ein hinter mir laufen nach einer Weile zu belobigen,oder aber um eventuell ihre Aufmerksmakeit falls notwendig hinter mir zu halten. Da sie weis das sie nicht ständig etwas bekommt,kann es auch sein das sie sich mir nicht dauerhaft zuwendet (was ich auch nicht zur allgemeinen Bedingung mache) und wieder mir bissl zu sehr seitlich aufschließt. Da nutze ich zumeist wieder Hörlaut und Leckerlie,bei welchen sie sich von alleine wieder in Position begibt. Soltle sie zu arg vorbeiwollen,begrenze ich sie wieder wie oben beschrieben.


    Bis jetzt (3 Tage) geht das durchaus gut für die kurze Zeit. Einzig beim anfänglichen "Rudel" nach freiem laufen muss ich noch öfters korrigieren. Laufe ich aber länger im Rudel fügt sie sich irgendwann und sie geht tiefenentpannt,fast schon gelangweilt hinter mir.


    Ich habe allerdings den Vorteil das ich das mit ihr von Anfang an so mache und ein neuer Mensch für einen Hund auch immer erstmal beeindruckender ist als einer,dessen Schwächen der Hund schon kennt.

    Weiterhin habe ich bemerkt das zumindest Buffy (wenn sie angebellt wird geht sie auf Angriff) dennoch auch hinter mir seitlich ausbrechen kann. Darauf muss man gefasst sein,weil du (ich habe die Leine da übrigens genauso wie du -Buffy läuft leicht rechts,Leine in der linken Hand und führt hinter meinen Beinen zu Buffy,rechte Hand hat das eventuelle Leckerlie),weil die Position nicht so ideal fürs halten eines großen Hundes ist.
    Vorteil des "hinter einen Laufens" ist, das der Hund nicht für einen kontrollieren muss/kann und so auch nicht,bei direkter Begegnung,den Erstkontakt hat. Genau das sind auch die Gründe wieso ich das mit Buffy so halte.


    Evenutell hat aber besagte Userin eine noch bessere Lern-Methode für euch(und mich dann auch :D).

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Harras ist jetzt fast 2 1/2 und kann gaaanz toll bei Fuß gehen: beim Training auf dem Hundeplatz, trotz Ablenkung. Er KANN auch sonst, aber meistens scheint er (dank meiner Inkonsequent?) nicht immer zu wollen. Also ist jeder “normale“ Spaziergang Training für uns. Ich hoffe aber auch immer noch, dass es dauerhaft besser wird. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt.


    Meine Hoffnung hat schon einige Reanimationen gebraucht und hat auch jetzt nur noch einen sehr schwachen Puls ^^


    twosouls


    Genau dasselbe Video habe ich auch gesehen und das hat mich schließlich auf die Idee gebracht, dass man mit dem "hinten" gehen einiges gleich im Keim ersticken könnte (zb das Vorpreschen) ! Gesagt nicht getan- haben wir es eben mit der Leine versucht wie du beschrieben hast- fruchtet nicht wirklich. ich glaub vor allem da zu viele leute (3-4 stück) mitkochen und jeder eine andere definition von "hinten gehen" hat. aber ich bin guter dinge, er ist ein schlaues kerlchen und er wird es irgendwann verstehen dass er zumindest bei mir hinten zu gehen HAT. er weiss immerhin genau bei wem er bettelt und sich was erlaubt- daher kann ich das auch von ihm erwarten.


    das eine sache zu korrigieren wesentlich mühsamer ist als gar nicht erst aufkommen zu lassen ist nun deutlich spürbar nur muss ich sagen, dass es damals einfach größere und wichtigere baustellen gegeben hat als das und daher wurde das von uns auch so wenig beachtet- jetzt zahlen wir den preis dafür. nur wenn ich mich an deine anderen posts erinnere, was du schon alles mit lischie vollbracht hast und gerade mit deinem wolf vollbringst bin ich guter dinge dass wir das in den griff bekommen.


    Andere Geschichte-


    Gestern waren wir wie so oft bei einem befreundeten Husky (1 Jahr) zu besuch. Es wurde gespielt, gerannt, gesabbert, herum geschmust usw. Der Husky hat schon einige Tiere auf dem Gewissen, steht dabei nicht im Gehorsam (Besitzer ist Anfänger) das wusste ich.


    Da es sehr heiß war sind wir zum Fluss gegangen, nach Kontrolle dass sich auch keine Enten und sonstiges dort befinden, wurden die zwei von der Leine gelassen und haben eine halbe Stunde getobt. Auf einmal ist der Husky im hohen Gras, ein Schrei, Lupin rennt hin- Husky hat eine Mamaente von ihrem Gelege hinunter gezerrt und diese schreit und flattert verzweifelt. Ich renne zu Lupin, er hat auf mich sofort gehört (wenn ich nicht so schockiert gewesen wäre, hätte ich geheult vor Glück) und ist gleich zu mir. Ich habe ihn sofort weggebracht, mit ihm gespielt und abgelenkt. Der Husky hat einstweilen die Ente zerbissen und ist damit herum gerannt (hinter her der Besitzer).


    In wie weit lernt er das Jagen und vor allem erfolgreiche Jagen? Von der Sache jetzt sollte er nichts mitbekommen haben (test mit krähen, hasen und katzen- alles wird ignoriert)


    Was würdet ihr als Konsequenz tun? Kontakt abbrechen ist unmöglich. Ich hätte das Spielen auf den eingezäunten Grund beschränkt und die Spaziergänge strikt an der Leine durchgesetzt (da es nicht mein freund ist die sache sehr sehr mühsam)


    das Gelege haben wir nicht mehr gefunden sonst hätte ich jetzt vermutlich einen schäfer, 2 hasen und 5 enten zu hause...

  • Harras rennt auch schon mal hinter Hasen und Enten hinterher, aber er lässt sich zum Glück dann doch immer schnell zurückrufen. Und wenn ich aufmerksam genug bin und die Tiere rechtzeitig sehe reicht auch ein scharfes, lautes NEIN.

  • Magicbustrip


    nur wenn ich mich an deine anderen posts erinnere, was du schon alles mit lischie vollbracht hast und gerade mit deinem wolf vollbringst bin ich guter dinge dass wir das in den griff bekommen.


    Danke für die Blumen. Aber das würde ich doch etwas relativieren wollen. Lischie und Buffy war/ist mit Sicherheit ein Hund,wo nicht jeder bereit ist sich solche/sowas anzutun. Schlussendlich konnte ich mich mit Lischie arrangieren. Und mit Buffy,die wieder auf ihre Art an anderen Stellen komplizierter und an wieder anderen Stellen unkomplizierter ist,wird das auch gehen. Dennoch war ich nicht in der Position Lischie im urbanen Raum frei laufen lassen zu können. Und bei Buffy wird das ebenfalls fraglich sein. Alleine schon deshalb weil beide gnadenlos Katzen töten (ten) und es heir auch Freigänger gibt. Ich will damit sagen das das Verhältniss zu Lischie-und ich bin jetzt schon überzeugt davon das es so Buffy genauso sein wird- ein wirklich tolles,sehr inniges war. Aber zeitlebens auch immerwieder mit Problemen/Ärger gespickt war. Gemessen an dem Hund der ausschließlich und immer hört,zu jedem freundlich ist,nie einen bösen Laut von sich gibt und stets brav nichts tut,außer er fragt seinen HH,war Lischie-und wird vermutlich auch Buffy- weit entfernt sein! Nichtzuletzt verhindert das schon meine Wahl der Hunde. Da spielen halt x Faktoren rein. Kaum jemand wird den perfekten Hund haben. Und vermutlich wäre dieser auch irgendwie langweilig. Wichtig ist das eurer Verhältniss gut ist und bleibt (darin eingeshclossen ist das der Hund dir gegenüber nicht respektlos wird und dich einfach übergeht,beiseite drängt,wegschiebt oder gar nach dir schnappt),das auch eurer beider Verhältniss vereinbar mit der Umwelt ist,du also das verantworten kannst,was du und dein Hund machen.

    Fehler machen wir alle. Ich habe sogar trotz besseren Wissens die Leinenführigkeit bei Lischie aus diversen Gründen verpasst. Bei Buffy gehe ich das jetzt halt anders an. Aber deshalb bin ich lange nicht davor gefeit nicht anderswo Fehler zu machen. ;) Insofern wirst du das Ding schon geschaukelt bekommen. Auch wenn vielleicht du hier und da im Nachhinein sagst: "Mistiekaggie,das hätte ich anders machen sollen".


    Was das Jagen angeht brauchst du dir nach deiner Beschreibung keinen Kopf darüber machen das er jetzt DESHALB auf Enten gehen würde. Für später ausgeschlossen wäre eine Jagd auf wer weis was freilich aber dennoch nicht. Auch nicht das sich beide für die Jagd absprechen. Da solltest du Obacht geben das sobald Anzeichen da sind,du sofort dafür sorgst das dein Hund sich nicht mit verleiten lässt. Zumal bei Rissen,wenn deiner mitmachen würde,dann vermutlich auch du mit haftbar gemacht werden würdest. Wer dann schlussendlich welche verletzung zugefügt hat liese sich ja eh nicht mehr nachvollziehen,wäre vermutlich aber auch irrelevant weil Verletzungen bei Wildtieren fast immer früher oder später das Aus für jene bedeutet.

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Ganz ehrlich das Verhalten des Husky Besitzers ist unter alles Sau und ich würde da Anzeige erstatten. Rigeros


    Du sagst er hat schon mehrere Tiere auf dem Gewissen :cursing: Wie kann man mit solchen Leuten nur Kontakt haben wollen?

    Ein Hund der nicht hört und dazu noch Jagdhat nichts aber auch gar nichts im Freilauf verloren. Da könnte ich einfach nur kotzen.

    Die Leute sind so dumm und dämlich unfassbar


    Sorry absolut nicht zu verstehen für mich wie man Wert auf solche Kontakte legen kann.

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Sorry absolut nicht zu verstehen für mich wie man Wert auf solche Kontakte legen kann.

    Ohne lange ausschweifen zu wollen- ich bin ganz bei dir.

    Nur ist das leicht gesagt bei einer Gassi Bekanntschaft und nicht beim besten Freund seit dem Kindergarten. Aber darum geht es auch gar nicht. Fakt ist - ich kann den Kontakt nicht unterbinden und suche jetzt eine Lösung dafür mir "meine" Arbeit und Erziehung nicht von jemanden, der das versäumt hat (warum auch immer) zerstören zu lassen.

    Was das Jagen angeht brauchst du dir nach deiner Beschreibung keinen Kopf darüber machen das er jetzt DESHALB auf Enten gehen würde. Für später ausgeschlossen wäre eine Jagd auf wer weis was freilich aber dennoch nicht. Auch nicht das sich beide für die Jagd absprechen. Da solltest du Obacht geben das sobald Anzeichen da sind,du sofort dafür sorgst das dein Hund sich nicht mit verleiten lässt. Zumal bei Rissen,wenn deiner mitmachen würde,dann vermutlich auch du mit haftbar gemacht werden würdest. Wer dann schlussendlich welche verletzung zugefügt hat liese sich ja eh nicht mehr nachvollziehen,wäre vermutlich aber auch irrelevant weil Verletzungen bei Wildtieren fast immer früher oder später das Aus für jene bedeutet.

    Wie immer- Dankeschön. Bin jetzt wirklich Erleichtert. Deine Beziehung und den Draht den du zu deinen Begleitern hast ,kann ich nur beneiden. Bis jetzt funktioniert es ganz gut, aber gut er ist noch ein Junghund. Wenn er mal draufkommt dass er mich eigentlich nicht mehr braucht schauts vermutlich anders aus.. hoffentlich passiert das nie :D


    Da das Jagen ein absoluter Dorn im Auge ist (aufgrund des Wohnortes und den Wildtieren in der Umgebung) haben wir von Anfang an mit Impulskontrolle begonnen (immerhin eine Sache die ich nicht verpasst habe..) und waren in jedem Schasi Tierpark wo man den Hund mitzerren kann. Haben mit Katzen und Hasen usw geübt ABER natürlich kein Vergleich zu einem weglaufenden Wild. Und das von jemanden versaut zu bekommen der sich nicht drum schert- das wäre wirklich eine fette Niederlage. Daher muss Lupin wohl in den sauren Apfel beissen - Ausflüge mit besagtem Entenmörder werden an der Schleppleine stattfinden und Schluss.

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