Lupin und das Wasser

  • Es ist mal wieder soweit- ich brauche Hilfe und Rat !


    Kurze Vorgeschichte-


    Als Lupin 11 Wochen alt war, war er für ein paar Stunden bei meiner Mutter. Diese hat einen kleinen Teich der mit einem Gitter gesichert ist und da es Jänner war, lag eine Eisschicht auf dem Wasser. Leider war Lupin damals gerade klein genug um durch das Gitter zu passen und ist auf dem Eis eingebrochen. Meine Mutter hat sofort ihn versucht hinaus zuziehen, aber er ist zwischen Wasser, Eis und Gitter eingeklemmt gewesen. Das Drama hat einige Minuten gedauert, Lupin hatte Todesangst und geschrien.


    Nun (4 Monate später) haben wir vorsichtig versucht ihn mit Wasser bekannt zu machen und siehe da - er geht bis zum Bauch hinein, pritschelt herum und rennt ohne Probleme durch. Von Angst keine Spur. Dachten wir zumindest-


    Folgendes Problem:


    Gestern waren wir bei den Schwiegereltern, die einen Schwimmteich haben. Lupin geht am Rand hinein und hat Spass, holt Bälle heraus usw - bis zu dem Moment als wir die Füße ins Tiefe gehalten haben. Das Drama begann, lautes schreien, Panik, Zwicken (!!! er hat noch NIE gezwickt) usw.

    Wir haben versucht ihn zu beruhigen- keine Chance. Also habe ich ihn mit einem Ball abgelenkt was ganz gut funktioniert hat. Tja dann ist der Schwiegervater ganz ins Wasser gegangen. Also ich habe schon viele Dramen auf dem Hundeplatz und abseits erlebt aber Oh. Mein. Gott das nenn ich mal Eskalation. Der Hund hat wirklich geschrien- nicht gebellt, nicht gefiept oder gejault. Er hat gebrüllt. Wie ein Fuchs oder ein Mensch. Er ist panisch auf und an gerannt, schreiend, wollte ins Wasser und ließ sich weder beruhigen, noch einfangen, doch ablenken.


    Die große Frage ist nun wie man das Problem angehen soll. Beinharte Konfrontation bis er merkt dass nichts passiert wenn jemand im Wasser ist könnte das Problem ja noch verschlimmern oder? Meine größte Angst ist es, dass wir spazieren sind und bei dem heißen Wetter ist vlt ein Kind im Kanal oder im Fluss und er rastet aus und zwickt im schlimmsten Fall das Kind. Sollen wir das Verhalten korrigieren (nicht dass er uns in seiner Panik hört), bestrafen, ablenken oder beinhart ignorieren bis es aufhört?


    Bitte um Hilfe und Danke für jeden Rat der uns weiterhilft und nicht sagt "geht einfach NIE wieder ins Wasser und fahrt jetzt 15 Jahre zu keinem See"

    Ohne Hund ist ein Zuhause nur ein Haus.

  • Puh- harte Geschichte mit den 11 Wochen, ausgerechnet in der Prägepase noch.

    Ich würde ihn nicht zwingen in tiefes Wasser zu gehen! Das kann das ganze noch viel schlimmer machen. Lass ihn nur, spielerisch wird er vielleicht von selbst reingehen tiefer, in Hitze des Ballgefechts usw.

    Was ich persönlich glaube, ohne die ganze Situation zu sehen etc, das er einfach deinen Schwiegevater retten wollte und ich vermute er wird bei den Fremden nicht so heftig reagieren. Da hilft es nur ausprobieren (anleinen!)

    Rudelmitglied ist tiefer rein, dort wo ER nicht kann, ER weißt das da tiefer etwas GANZ GANZ schlimmes ist, hatte ja die Erfahrung.

    Ich habe leider kein Plan wie man das wegbekommt. Wäre ein Trainer eine Option? Der kann vielleicht Tipps geben wie man es angeht um es nicht schlimmer zu machen.

  • Mir geht es wie Cuki , bin auch berührt, weiß aber auch keinen Rat. Zum einen denke ich auch, dass Lupin Angst um den Schwiegervater, also Rudelmitglied, hatte und das er bei Fremden nicht so reagieren würde. Bestrafen auf gar keinen Fall. Lieber langsam, vorsichtig und spielerisch beim Thema Wasser bleiben.

    :thumbsup: Mit einem kurzem Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken als ein Mensch mit stundenlangem Gerede.:thumbsup:
    Louis Armstrong

  • Dem kann ich mich nur anschliessen. Unser Quacks ist mal, als er noch recht klein war, im Wasser an irgendeiner Botanik hängen geblieben, die man nicht sehen konnte. Er hat gebrüllt wie am Spieß, kam jedoch sofort frei (war wohl nur am Fuß), hat jedoch das Wasser überall erstmal gemieden. Ich habe ihn auch zu nichts gedrängt, ein paar Wochen später ist er von sich aus wieder schwimmen gegangen als wäre nie etwas gewesen.

  • Danke für die Antworten! Das seltsame ist- er selbst geht ja gerne hinein, er ist sogar (freiwillig!) einmal ins Tiefe gegangen und eine Runde geschwommen. Aber bei uns macht er Terror.


    Mit Konfrontation meinte ich nicht dass ER ins Wasser geht sondern dass WIR ins Wasser gehen und dort bleiben - trotz Gebrüll ! Wenn er niemals Schwimmen will ist das absolut OK für uns, nur ich und alle anderen Familienmitglieder würden halt schon gerne in den Pool oder See ohne angebrüllt und gezwickt zu werden.

    Ohne Hund ist ein Zuhause nur ein Haus.

  • "... ohne angebrüllt oder gezwickt zu werden..." - da musste ich ja schon lachen.

    In unserem ersten Amrum-Urlaub hat Askja das auch gemacht: zwicken, maulen, anspringen bis ich das wellige Ungetüm verlassen habe. Bei meinem Mann war es ihr schnurz. :rolleyes: Insofern glaube ich auch nicht, dass es bei Lupin mit anderen Leuten Probleme gäbe.

    Bei Askja hat es das gemeinsame Schwimmen gebracht. Gemeinsam rein, plantschen, spielen, schwimmen, wieder raus, rein - alles ganz locker mit viel Spaß.

  • Dein zweiter Post deutet auf Kontrolle wiederum und muss nichts mit dem Vorfall in der Prägephase zu tun haben.

    Schäfis tun gerne absichern und wenn du im Wasser bist oder Rudelmitglied und vielleicht sich anders bewegt, dann kann es Stress auslösen.

    Ich habe irgendwo ein tolles Video gesehen, wo ein Mischling GENAU das Problem zumindest was die Symptome betrifft, hatte. Ich habe es jetzt gesucht, kann aber es nicht mehr finden.

    Die haben es in den Gruff bekommen folgendermaßen:

    Zuerst auf ein Spielzeug fixiert.

    Dann eine bekannte Person vom Rudel geht bis zum Knöcheln rein

    Ist es ok?

    Dann bis zu den Knie, zeigt der Hund die ersten Zeichen der Unruhe? Spielzeug rein, hollen Aufgabe. Die bekannte Person bleibt bis zu den Knien.

    Dann wenn die Unruhe bis zu den Knien weg ist, bisschen tiefer rein.

    Dann wieder mit Spielzeug desensibilisieren.

    usw.

    nach ein Paar Wochen konnte die Rudelperson schon schwimmen, ohne das der Hund Auszuck hatte, brauchte aber eine Beschäftigung als Stressabbau.

    Der nächster Schritt ist Abbau von Spieli

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Cuki ()

  • Finde ebenfalls das das sehr danach klingt das der Hund "Gefahr" von euch abhalten will. Offenbar traut er euch da wenig zu.^^ Da ich das Problem so nie hatte habe ich mir da keine Gedanken dzau gemacht b.z.w. keine Erfahrung dazu. Allerdings würde ich als erstes überlegen was nun Hunde machen würden. Und die würden das Theater irgnorieren und baden gehen wie sie wollen. Und-sollte es sich um das Alphapäärchen handeln,die Begrenzungsversuche des Halbwüchsigen entweder ebenfalls ignorieren oder aber sanktionieren. Insofern würde ich aus dem Bauch raus mich nicht um den Hund kümmern und gerade rausschwimmen. Bei einem zwicken würde ich deutlich werden. Das würde ich als eine Grenzüberschreitung sehen,wenn dies offensichtlich der Begrenzung dienen soll. Allerdings kann ich mich ebenfalls an ein Video bei YT erinnern wo es um so ein Problem ging und so verfahren wurde wie Cuki beschreibt. Das ist sicher auch eine-vielelicht sogar bessere- Variante.

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Er zeigt sonst keine Anstalten von Dominanz oder Kontrolle, daher ist die Ferndiagnose nicht wirklich nachvollziehbar aber gut er kennt Lupin ja auch nicht. Ich würde nach seiner Reaktion auch eher sagen es ist absolute Panik und Angst.


    Ich hab festgelegt, dass wir sein Verhalten ignorieren und einfach weiter machen, halt mit Backround Musik (oder Gebrüll..) Das Gebrüll sanktionieren bringt nichts weil er da schon in seiner Panik drin ist, ich müsste den Moment finden wo es noch ein Zurück gibt aber der ist leider sehr kurz bei ihm. Aber egal, ich werde es wie Cuki beschrieben hat Stück für Stück angehen und das immer wieder.


    Mein Problem ist, dass die restliche Familie keine Hundeerfahrung hat- sprich: Lupin zuckt aus, alle bemitleiden ihn, bestärken ihn in seiner Angst und er zuckt folglich NOCH mehr aus weil er ja jetzt bestätigt wird, dass da wirklich was Schlimmes vor sich geht und ich bin dann die Schuldige mit dem Psychohund. Aber gut, das ist eine andere (menschliche) Baustelle.


    Das Zwicken hab ich sofort geahndet, leider ziemlich heftig, da es eine Kurzschlussreaktion meinerseits war. Sonst habe ich mich schon mehr im Griff und bin relativ gefasst aber gut.. zwickst du mich zwick ich dich... zumindest hat er sofort verstanden, dass er da eine Grenze überschritten hat.

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  • Du denkst, Lupin hat aus Angst gebrüllt?

    Dann gib ihm doch bitte Bachblüten-Tropfen. Damit kannst du tiefsitzendd Traumas und Erlebnisse aus dem Zellgedächtnis löschen. Ganz wichtig, auch nach einer Rauferei oder so.

    Die Situation würde ich trainieren. Erst mit einem grossen Abstand zum Teich, den der Hund bestimmt. Wann kann er noch ruhig sein, wenn jemand ins Wasser geht. Und der Mensch geht dann auch erst mal nur mit den Zehen rein usw. Mach eine für den Hund gut lösbare Salamitechnik daraus.

    Und das mit dem massregeln nach dem Zwicken... lebt dein Hund noch?🙂 dann ist gut. Also kein schlechtes Gewissen. Und wenn es deutlich war, mach er das bestimmt nicht mehr... Das tut nämlich richtig weh...

  • Dem Rest der Familie musst Du unumstößlich klarmachen wie sie sich verhalten sollen. Erkäre ihnen genau, warum und weshalb und bitte eindringlich, sich genau an deine Vorgaben zu halten. Wenn nicht alle an einem Strick ziehen, wird der Hund nur verwirrt mangels Konsequenz und die beste Planung geht vollständig in die Hose.

    Ich bin da ganz bei Mira: Stück für Stück und mit viel Geduld. Er wird sich daran gewöhnen, daß Ihr auch ins Wasser geht. WEnn er selber sicherer ist und mitgeht, kann es nur sein, daß er im Wasser mit Euch heftig wird, zB versucht, an Euch hochzuspringen, was nun nicht geht. Das hinterlässt derbe Kratzer ( leidgeprüfte Eigenerfahrung). Besser man ist auf eine solche evtl Aktion vorbereitet. Irgendwann wird er merken, wieviel Spaß er mit Euch zusammen im Wasser hat und daß er sich keine Sorgen machen muß.

  • Er zeigt sonst keine Anstalten von Dominanz oder Kontrolle, daher ist die Ferndiagnose nicht wirklich nachvollziehbar aber gut er kennt Lupin ja auch nicht. Ich würde nach seiner Reaktion auch eher sagen es ist absolute Panik und Angst.

    Muss er ja auch nicht. Nur weil ein Hund bei einer Sache Schwächen sieht,muss er ja nicht das komplette Zepter übernehmen. Lischie dazumal hat bei mi definitiv Schwächen in Sachen Kontrolle/Absicherung gesehen und hat dann das auch übernommen. Zu meiner Verteidigung sie gesagt das sie grundsätzlich bei jedem-auch Artgenossen-diese beiden Sachen geregelt hat.^^

    Meine Überlegung war einfach,das wenn er alleine sehr gerne ins Wasser geht,es dann keine grundsätzliche Panik davor sein kann,stimmts? Wenn er nur Theater macht wenn ihr reingeht,hat es auch nur was mit euch zu tun. Ähnliches beispielsweise kann ich über Lischie sagen. Die hat fremde Artgenossen nicht ohne weiteres an uns herangelassen. Aber eigentlich müsste ich sagen sie hat die nicht ohne weiteres an mich herangelassen. Denn war die nämlich alleine,ich also ich nicht da,hat die den Indivualbereich enger gefasst und war wohl laut Aussagen (derer im Dorf meienr Schwester die sie beobachtet haben wie sie die Fahrzeuge auf der Straße kontrolliert hat-sie öffnete die Tür bei meienr Schwester und büchste aus,wartete aber an der Straße und schaute in jedes Fahrzeug hinein) auch völlig entspannt als Bewohner mit ihren Hudnen vorbeikamen. Ihr Verhalten hatte also eindeutg mit was zu tun. Deshalb konnte ich aber trotzdem alles mit ihr machen. Konnte mit den Kopf in ihren Napf während sie fraß,konnte sie hocheben, sie kontrollieren und und und. Aber bei dieser Sache sah sie offenbar eine Notwendigkeit bei mir Dinge in die Hand zu nehmen.^^ Das es solche DInge gibt,würde ich sogar als Normal ansehen. Selbst das Caniden-Alphapäärchen teilt sich Aufgaben,delegiert sogar manchmal jene nach "unten".

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    Arthur Schopenhauer

  • twosouls


    da hast du absolut recht, Lupin hat mit Wasser an sich absolut kein Problem- wir sind das Problem ! Da jetzt ohnehin eine Kaltfront gerade da ist muss das Training warten aber hoffe mal, dass wenn er merkt er wird ignoriert und jeder pfeift drauf was er will, dann gibt er irgendwann einfach auf. Tja die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Das mit dem Schnappen ist meine Schuld, ich hab von Anfang an zu wenig drauf geachtet, dass er nicht an uns herum beisst. Als Welpe hat man noch gespielt aber jetzt ists halt nicht mehr so lustig, eine absolute Baustelle bei uns die er auch kaum versteht. Wenn ich das Spiel/ Schmusen/ Kommando sofort abbreche wenn er eines meine Körperteile in den Mund nimmt dann schaut er nur verdutzt und spielt alleine weiter. Ein tiefes grollendes Nein macht zwar mächtig Eindruck und er dreht sich auf den Rücken - jedoch mit meiner Hand im Maul... tja...

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  • Also ich kann jetzt freilich nicth beurteilen wie ein Körperteile ins Maul nehmen nun situativ bei euch gemeint ist. Aber grundsätzlich ist das knabbern nicht shclimm sondern gut!

    Einmal lernen sie so die Beißkontrolle. Wenn er beim spielen zu dolle zulangt,dann braucht ihr nicht das knabbern verbieten,sondern ihr müsst eher verbal und mit eventueller Spielbeendigung reagieren,wenn er zu grob wird. Und zwar BEVOR es euch weh tut! ;) Die verbale Reaktion besteht einfach aus einem hohen "Auuuuu" - was einem winseln/fiepen gleichkommt. Unterstützend könnt ihr das Spiel beenden. Normalerweise soltle er bei einem so hohen Au-Ton reagieren. Entweder lockerer lassen,oder erstmal verdutzt schauen. Kommt keine Reaktion dann definitiv das Spiel unterbrechen.


    Das Andere ist sogenanntes grooming.Zärtlichkeiten,fellpflege die untereinander gewährt wird. Hunde streicheln halt nicht mit ihren Pfoten,sodnern sie teilen chnauzenzärtlichkeiten aus. Dieses knabbern,Körperteile ins Maul nehmen,Pfote,Arm,Ohr und daran knabbern und lecken,das ist etwas wichtiges was die Hudne auch genießen. Du kansnt es,wenn dein Hund die Nähe genießt,selsbt ausprobieren. Nimmt mal seine Ohren sanft in dein Mund,knabbere mal selsbt bissl drann herum. Er wirds genießen,oder sich mit dir auf Interaktion einlassen. Spielerische,oder gar selbst Zärtlichkeiten zurückgebende. Im grunde bin ich geneigt zu sagen: So wie du deinem freund vielleicht mal am Ohr knabberst,so machst du das halt auch mal mit deinem Hund am Ohr,oder an der Wange. reibst mal deinen Kopf an ihm..... Wirst schon sehen........ ;)

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  • Ich knabbere nun nicht an meinem Hund, aber seine Ohren streicheln oder sanft kneten, das mache ich schon. Und auch beim Kuscheln mal meinen Kopf auf oder an seinen legen, oder auch an seinen Bauch, Rücken oder Flanke. Er selbst quittiert das gerne mit Lecken meiner Beine, Füße, Arme oder Hände.

    :thumbsup: Mit einem kurzem Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken als ein Mensch mit stundenlangem Gerede.:thumbsup:
    Louis Armstrong

  • Das Putzen, Knabbern und der gleichen sind natürlich nicht gemeint, das ist eh alles klasse und wir können endlich richtig kuscheln ohne dauernd einen Biss abzubekommen aber dennoch- in vielen Situationen (beim Umziehen zb. oder halt Schwimmen, beim Spielen auch) ist er in meinen Augen definitiv zu grob. Vor allem wenn er nach dem Ball in meiner Hand schnappt.


    Gibts das, dass manche Schäferhunde (oder generell Hunde) einfach extrem auf das Maul fixiert sind und viel mehr Beissen, Schlecken oder sonst was? Weil das Beenden und Fiepen haben wir von Tag Eins an wirklich immer gemacht und er hört dann auf (bzw beisst etwas sanfter zu..) aber weg bekommen wirs nicht..

    Ohne Hund ist ein Zuhause nur ein Haus.

  • Wenn einer meiner beiden zu fest gebissen hat, habe ich ihm einfach die Hand kommentarlos weiter in den Mund geschoben. Ich musste das tolle Spiel nicht unterbrechen, habe nicht schimpfen müssen, aber für den Hund war es sehr unangenehm, eine so große Hand in den Rachen gedrückt zu bekommen. Und vor allem war die Verknüpfung sofort da, weil meine Reaktion eben unvermittelt stattfand.

    Und klar gibt es Hunde, die mehr mit dem Mund machen. Mein Danny hat uns immer blutig geschleckt. Auch da kommt wieder mein Tellington Touch zum Einsatz :thumbsup:

    Der Mund ist die Verbindung zum lymbischen System, das die Gefühle regelt. Durch ttouches am Mund, auf dem Zahnfleisch kann ich da sehr viel beim Tier bewirken. Ich kann das Tier damit beruhigen und ausgleichen.

    Eine unserer Katzen war die ersten Wochen sehr ängstlich und aggressiv den Hunden gegenüber. Da habe ich mir ganz oft den Mund und auch die Ohren vorgenommen. Und heute liebt sie das Schäfertier und schleckt Mira die Ohren aus und ist mit Abstand die entspannteste Katze, dies gibt...