• Hallo ihr Lieben,

    Ich möchte euch meinen zukünftigen Neuzugang nicht vorenthalten.
    "Onyx", schwarzer DSH, Leistungslinie.
    Es wird zwar noch einige Zeit dauern, bis er ins Haus kommt - denn er ist erst 5 Wochen alt, jedoch habe ich ihn schon 3x besucht und am liebsten würde ich die Zeit ja vorspulen, damit er endlich zu mir kommen kann.

    Diesen Thread werde ich wohl wie eine Art Tagebuch gestalten, werde immer wieder neue Bilder hochladen und nette Geschichten über sein Erlebtes verfassen.

    Bis jetzt ist er ein eher ruhiger Welpe im Wurf, meldet jedoch als erstes, wenn die Gehegetür zum Auslaufbereich aufgeht und jemand hineinkommt.
    Beim Spielen mit seinen Geschwistern ist er sehr umgänglich. Er fängt an zu spielen, wenn da jedoch nichts zurück kommt, dann geht er seine Wege und spielt mit anderen Sachen (meinen Zehen oder meiner Tasche), wenn er gepackt wird, spielt er kurz mit und geht dann wieder. So richtige Aktion habe ich bei ihm noch nicht gesehen. ^^ Im Gegensatz zu einer Hündin im Wurf hat er zur Zeit noch einen sehr sanften Biss. Allgemein wirkt er sehr gemütlich und kuschelt natürlich gern mit seinen Geschwistern. Momentan wiegt er etwas über 2 Kilo, ist jedoch einer der kleinsten im Wurf. Beim Streicheln merkte ich, dass er noch nicht so standfest ist wie die anderen im Wurf - aber auch das kann Tagesabhängig sein, vielleicht war er auch noch nicht so munter wie die Restlichen.
    Natürlich kann sich das alles innerhalb von Tagen ändern, das sind auch nur Momentaufnahmen, wenn ich ihn eben beim Besuchen beobachte.

    Da ich schon 3x bei ihm war, erkennt er hoffentlich schon meinen Geruch und meine Stimme - zumindest habe ich mir das am Samstag so eingebildet, da habe ich ihn s beim Namen gerufen und ihn zu mir gelockt. Er durfte auf meiner Schoß kurz sitzen und die Welt von oben beobachten. Auch da war er sehr umgänglich und hat sich alles angesehen und abgewartet bis ich ihn wieder am Boden absetzte.


    Ich habe den Eindruck , dass er ein sehr sensibler und menschenbezogener Rüde wird. Er hält sich eher bei seinen Geschwistern auf oder zwischen den Füßen seiner Züchter. Die Züchter sind ganz liebe Menschen und freuen sich über meine Besuche, wobei sie letztens meinten, ich müsse nicht jede Woche kommen, immerhin habe ich dann doch eine Anfahrzeit von 1 1/2 Stunden. Aber die fahre ich gerne, denn ich möchte, dass der Hund mich kennt und nicht total verloren ist , wenn er dann plötzlich weg von den Wurfgeschwistern und der Hündin sein wird & allein in meiner großen Wohnung herumirrt. So kennt er zumindest mich schon und vertraut mir mehr.

    Beide Elterntiere werden im IPO Bereich geführt und die Hündin ist eine ganz ganz Liebe. Den Rüden haben sie einerseits wegen der Blutlinie, andererseits wegen seinem Auftreten und seiner sozialen Art genommen. Die Hündin ist eine zierliche graue Hündin, kompakt gebaut , gesundheitlich sind alle zwei sehr gut bei'nander - soweit ich das auf Working Dog sehen konnte. Natürlich kann man nicht alles Wissen, aber ich klopfe am Tisch, dass der Hund gesundheitlich einwandfrei bleibt.

    Ich bin wirklich wirklich gespannt wie sich das alles entwickeln wird.
    Meinen letzten Welpen habe ich nicht ganz allein aufgezogen, da hatte ich Hilfe von meiner alten Hündin.
    Nun bin ich auf mich allein gestellt und das macht mir etwas Kopf zerbrechen.

    Kennt ihr das, wenn man eine gewisse Grunderfahrung hat, aber sich trotzdem zu viele Gedanken über Sozialisierung etc macht?
    Ich habe vor , es genauso zu machen wie beim Rüden damals, aber ich denke, es wird schwierig sein das genauso hinzubekommen. Nicht weil ich ängstlicher bin oder vorsichtiger.. nein, weil ich einen entscheidenden Baustein nicht habe - einen zweiten Hund.
    Da in meinem Freundeskreis so gut wie alle schon Mehrhundehalter sind, wissen die genau was ich meine. Nur einen zweiten Hund werde ich wenn überhaupt erst in zwei oder drei Jahren zu mir holen. Das wird er aushalten müssen - leider.


    Nun gut, ich möchte euch die Fotos nicht vorenthalten. Ich hoffe das hochladen klappt!


  • Herzlichen Glückwunsch. So winzig noch und so niedlich :love:.

    So klein habe ich meinen Hund nicht kennengelernt.

    Toll, wie viel Zeit du schon jetzt investierst.

    Du hast geschrieben, dass du den Kleinen ohne Hilfe eines älteren Hundes aufziehen wirst. Hattest du nicht zwei Hunde?

    Ich kann mir vorstellen, dass ein älterer Hund hilfreich sein kann. Aber wir haben unseren Harras ohne Hundehilfe groß gezogen.

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)

  • Herzlichen Glückwunsch..willst du ihn mal im Sport führen?

    Ja, ich möchte mit ihm IPO Prüfungen ablegen.

    Herzlichen Glückwunsch. So winzig noch und so niedlich :love:.

    So klein habe ich meinen Hund nicht kennengelernt.

    Toll, wie viel Zeit du schon jetzt investierst.

    Du hast geschrieben, dass du den Kleinen ohne Hilfe eines älteren Hundes aufziehen wirst. Hattest du nicht zwei Hunde?

    Ich kann mir vorstellen, dass ein älterer Hund hilfreich sein kann. Aber wir haben unseren Harras ohne Hundehilfe groß gezogen.

    Ich war ziemlich aufdringlich & wollte den Rüden unbedingt schon live sehen bevor ich ihn anzahlte :D
    Somit war ich auch die Erste, von den neuen Besitzern,die die Welpen besucht hatte.

    Stimmt, ich hatte zwei Hunde.
    Die Hündin ist mit 14 1/2 zu Weihnachten eingeschlafen.
    Der Rüde ist vor einem Monat durch einen Unfall gestorben.


    Das nimmt mich heute noch mit und wird es wohl auch in Zukunft noch tun, deswegen rede ich nicht gern darüber. Er war so wie meine Hündin nicht nur ein Haustier, sondern auch bester Freund und der plötzliche Tod macht es mir nicht leicht.
    Ich war über das Wochenende nicht im Lande und meine Mutter passte auf den Rüden auf, und beim Spielen kam es zu einem unglücklichen Sturz und er verletzte sich im Maulbereich und an der Halswirbelsäule derart blöd, dass er nicht zu retten gewesen wäre. (Die Verletzung an der Halswirbelsäule kam jedoch erst drei Tage nach dem Unfall raus) Bis heute weiß ich nicht wie ich darüber denken soll. Da meiner Meinung nach der TA am Freitag (als der Unfall passierte) schon alles abchecken hätte sollen und ihn somit erlösen hätte müssen. Dann hätte ich ihn jedoch nicht mehr gesehen... So hielt er aus,kämpfte sich durch bis ich zurück kam und schaffte es dann schlussendlich doch nicht. Er wurde am Freitag bereits operiert, und meine Mutter war Samstag sowie Sonntag nochmals beim TA. Es ist tragisch und der TA war genauso mitgenommen wie ich. Er hatte die Verletzungen definitiv falsch eingeschätzt und ich sollte ihm keinen Vorwurf machen. Der Rüde zeigte nie seine Schmerzen außerhalb meiner Wohnung. Das wurde ihm zum Verhängnis. Am Montagmorgen versagte dann sein Körper und es kam beim TA zum Atemstillstand und trotz 45 minütiger Reanimation, hatte er es nicht geschafft.



    Letztendlich musste ich dann entscheiden. Warte ich noch bis Weihnachten oder gar nächsten Sommer ab um mir einen neuen Gefährten zu holen oder nutze ich meinen sowieso schon eingetragenen Urlaub von drei Wochen um einen Welpen einzugewöhnen. Ich habe mir noch weitere Würfe angesehen, nur letztendlich muss die Sympathie auch gegenüber den Züchter passen und beim jetzigen finde ich alles top und der Zeitpunkt mit der Welpenabgabe verläuft fließend in meinen Urlaub.


    Temporäre Hundehilfe werde ich eh haben.
    Aber ich sehe es zeitweise wie bei Kindern. Einzelkinder sind ja genauso glücklich wie Kinder mit Geschwistern, aber so ein Sozialgefüge Geschwister oder eben Mehrhundehaltung kann man da nicht als Mensch oder Elternteil bei Kindern ersetzen.

  • Ach Azir , das tut mir unendlich leid ;(. Beide geliebten Hunde zu verlieren, und dann auch noch so kurz nacheinander. Mein aufrichtiges Beileid.

    Toll, dass du dich auf etwas Neues, Junges einlässt. Ich wünsche dir viel Freude an und mit dem Kleinen.

    Der Name wurde vom Züchter gegeben? Oder hast du den kleinen schwarzen Hundeedelstein so benannt?

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)

  • Pinguetta Danke, für deine Worte!


    Ich lebte fast 15 Jahre täglich mit Hunden zusammen, da sind 2 Monate ohne Hund zu leben eine echte Qual. Mit so viel Freiheiten kann ich gar nicht richtig umgehen.
    Die Freude ist natürlich riesig, endlich wieder Futter zu bereiten, täglich die Wohnung von Hundehaaren zu retten & nie super lang ausschlafen zu können :thumbsup:

    Es ist ein O-Wurf, also musste ein Name mit O her.
    Anfangs sagte ich, ok - für's Papier nenn ich ihn Onyx. Aber als ich zum ersten Mal Onyx zu ihm sagte, kam kein anderer Name mehr in Frage. Außerdem war ich früher Pokemonfan und da gab es ein Pokemon Namens Onix, also passt das auch irgendwie haha

  • Ich bin nicht so bewandert mit der Durchnummerierung bei den Hundewürfen. O heißt, dass es der 15.Wurf, richtig? Aber ich hoffe doch nicht immer von derselben Hündin?

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)

  • Ich bin nicht so bewandert mit der Durchnummerierung bei den Hundewürfen. O heißt, dass es der 15.Wurf, richtig? Aber ich hoffe doch nicht immer von derselben Hündin?

    Nein, oh Gott :D
    Das ist der erste Wurf der Hündin. Die sie selbst aufgezogen haben.
    Die Züchter gibt es nur schon seit 25 Jahren.

  • Konnte ich mir auch nicht vorstellen ^^. Aber wie gesagt, bisher hatte ich keine Ahnung davon. Also ist es der 15. Wurf bei diesem Züchter, richtig?

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)

  • Herzlichen Glückwunsch zu deinem zukünftigen Begleiter. Er schaut so lieb aus :-)

    Die zwei Wochen werden sich sicherlich wie Kaugummi ziehen :D aber da du ihn besuchen darfst, wird halt von WE zu WE ausharren wohl sein.

    Mit dem Rüden tut es mir unendlich leid. Ich glaube, man kann nicht wirklich etwas schreiben, wo das ganze ein bisschen besser sein wird.

    Hmm, es gibt auch social walks für die Welpen. Aber ich denke ich weiß was du meinst. Eine Erziehung durch eigenen, erwachsenen Hund, kann man wohl nicht ersetzen. Bin mir aber sicher, dass du aber alternativen finden wirst.

  • Konnte ich mir auch nicht vorstellen ^^. Aber wie gesagt, bisher hatte ich keine Ahnung davon. Also ist es der 15. Wurf bei diesem Züchter, richtig?

    Ups, ganz vergessen auf deine Frage zu antworten.
    Da es eine eingetragene Zucht ist, müssen sie nach Alphabet gehen und somit ist der O-Wurf der 15. Wurf von diesem Züchter. Sobald dann alle Buchstaben durch sind, fängt man von neu an, wobei eine Zahl drangehängt wird, soweit ich weiß. sprich "A2", "B2", etc. Aber dies hier ist ein normaler erster O-Wurf.

    Hmm, es gibt auch social walks für die Welpen. Aber ich denke ich weiß was du meinst. Eine Erziehung durch eigenen, erwachsenen Hund, kann man wohl nicht ersetzen. Bin mir aber sicher, dass du aber alternativen finden wirst.

    Danke Cuki, für deine geschriebenen Worte.

    Es sind so Kleinigkeiten, wie die Kommunikation eben.
    Ich habe beobachtet, dass die Kommunikation zwischen Hunden im selben Haushalt eine ganz andere ist, wie die mit fremden Hunden. So war mein Rüde überaus tolerant bei Fremdhunden, zuhause hat er aber stets Grenzen gesetzt, das durfte er auch, und das wollte ich auch so.

    Bei Fremdhunden ist es meist dank den Besitzern nicht möglich die Hunde untereinander kommunizieren zu lassen, allein schon weil es zig Hunde gar nicht können (kennen keine Grenzen, verstehen Warnungen nicht, etc).
    Jetzt wird es spannend, denn leider Gottes habe ich in meinem Freundeskreis hauptsächlich Möpse und Franz. Bulldoggen... Wie soll da mein Hund lernen sich richtig zu verständigen? Mein Rüde hat damals schon sich abgeschaut zu niesen, wenn er verärgert war. Denn das hat der Mops immer gemacht als er eben knurren/warnen/atmen wollte.. Natürlich sehr lustig, und ich wusste was er meint, aber die Fremdhunde ja nicht.

    Eine anständige Welpenschule zu finden ist auch nicht mehr so einfach. Die zig Hundetrainer, die vom Boden sprießen verlangen Unmengen an Geldsummen und bieten Kleingruppen Welpenkurse an, wo der Welpe im Endeffekt nur lernt MIT dem Besitzer zu arbeiten. Ein Welpenkurs ist in meinen Augen mehr dazu da, den Umgang mit Hunden zu üben, die Umwelt kennen zu lernen und Fragen von Neuhundehalter zu beantworten. Dort sollte der Rückruf geübt werden in jeglichen Situationen. & das bedeutet nicht, der Hund steht in Ecke A und Besitzer in Ecke B und der Welpe wird gerufen... das kann ich zu Hause auch ohne 300€ Welpenkurs ausgegeben zu haben. (ist jetzt nur ein Bsp., welches mich heute noch schockiert. Da bietet ein Hundetrainer für 350€ einen Welpenkurs an, in dem nur max.3 andere Welpen sind - da kann ich mich auch allein auf eine Wiese stellen und Bindung aufbauen. Für mich sollte ein Welpe mit Hunden jeglicher Größe spielen dürfen und lernt dadurch wie man mit kleinen Hunden umgeht oder größeren, wilden oder schüchternen..
    Aber selbst das wird ja schon getrennt. So werden Kleinhunde nicht mehr mit großen Rassen zum spielen gelassen (natürlich, da kann schnell einmal etwas passieren, aber dazu wäre eig. ein Trainer da, um richtig einzuschreiten und den Welpen zu zeigen wie man spielt)


    Was ich wieder für die Sozialisierung machen werde, sind die wöchentlichen Besuche auf verschiedenen Hundefreilaufzonen. Wo möglichst viele verschiedene Hunde sind. Klein, groß, alt,jung, etc. Bisher bin ich mit zwei Hundeauslaufzonen oder eher Gebieten sehr zufrieden gewesen und da waren/sind die Besitzer sehr vernünftig unterwegs und lassen ihren Hunden sehr viel Freiraum.



  • Azir

    Ich finde es sehr traurig, dass du 2 Hunde so kurz nacheinander verloren hast. Der Unfall deines Rüden ist dazu auch noch sehr tragisch und sicher auch traumatisch gewesen. Um so schöner, dass du den Mut hast dich wieder auf einen neuen Welpen einzulassen.

    Dein Onyx schaut so zuckersüß aus, ich bin sicher er wird wieder Sonne in dein Leben bringen. Ich könnte mir auch kein Leben ohne meine Hunde vorstellen und verstehe dich da ganz gut.

    Ich bin eigentlich kein Fan von Hundeauslaufzonen, denke aber mit deiner Erfahrung wirst du das dann schon richtig einschätzen und für den kleinen Onyx gestalten.

    Du hast natürlich Recht,die Prägung und Erziehung durch einen souveränen Althund ist nicht leicht bzw. nicht zu ersetzen, aber es gibt ja trotzdem viele Einzelhunde mit einer tollen Prägung und Erziehung. Ist halt ungewohnt, wenn man dafür immer einen oder mehrere Hunde in der Familie hatte.

    Ich freue mich auch schon auf das "Onyx-Tagebuch"

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank (*2008), Arik (*2015) und Rusty (*2002)
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016)
    Man kann ohne Hunde leben, abe es lohnt sich nicht (Zitat: Heinz Rühmann)

  • Das ist meine größte Angst das sich ein Hund beim toben so sehr verletzt das er eingeschläfert werden muss bzw stirbt :(

    Schlimm. Ich hab jedesmal Angst wenn Dogmeat so extrem aufdreht beim spielen mit anderen Hunden

    Hoffentlich kannst du es irgendwann verarbeiten


    Wie süß der kleine Onyx ist :love:


    Wegen der sozialisierung würde ich mich nicht verrückt machen. Ich war weder mit dem Dobi noch jetzt mit Dogmeat in einer Welpenspielgruppe und beide sind/waren sehr gut Verträglich :)


    Ich habe immer ausgewählten Kontakt mit Althunden zugelassen von denen ich wusste das es passt. Mit Erfahrung die du ja auch hast, finde ich kann man das immer gut regeln und dafür sorgen das der Welpe viele positive Erfahrungen macht.

    Dogmeat hat aufgrund seiner OP und der Darminfektion davor ja insgesamt gute 6 Monate am Stück nie richtig toben dürfen mit anderen und er ist dennoch ein ganz toller Rüde geworden :) Die Althunde haben ihm auch ohne wildes toben die regeln beigebracht

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!




  • @ Azir

    Traurige Zeiten, die da hinter Dir liegen! Da ist es schön, dass Onyx Dich jetzt in Beschlag nehmen wird.

    Alles was Du schreibst und wie Du so vorgehst, klingt für mich so durchdacht und sortiert. Da bin ich mir sicher, Du hast ein gutes Auge dafür, welcher Hundeumgang Deinem Hundekind guttut.

    Ich erlebe Askja auch sehr gerne zusammen mit Artgenossen, sie hat eine sehr klare Körpersprache und es macht Spaß zuzugucken, wie sie kommunizieren. Jetzt als erwachsene Hündin kümmert sie sich auch um junge Hunde, die in unserem Freundeskreis hinzukommen.

    Im eigenen Rudel daheim muss das toll sein.

    Ich freu mich auf Deine Berichte und Fotos vom schwarzen Kerl!

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • Eine anständige Welpenschule zu finden ist auch nicht mehr so einfach. Die zig Hundetrainer, die vom Boden sprießen verlangen Unmengen an Geldsummen und bieten Kleingruppen Welpenkurse an, wo der Welpe im Endeffekt nur lernt MIT dem Besitzer zu arbeiten. Ein Welpenkurs ist in meinen Augen mehr dazu da, den Umgang mit Hunden zu üben, die Umwelt kennen zu lernen und Fragen von Neuhundehalter zu beantworten. Dort sollte der Rückruf geübt werden in jeglichen Situationen. & das bedeutet nicht, der Hund steht in Ecke A und Besitzer in Ecke B und der Welpe wird gerufen... das kann ich zu Hause auch ohne 300€ Welpenkurs ausgegeben zu haben. (ist jetzt nur ein Bsp., welches mich heute noch schockiert. Da bietet ein Hundetrainer für 350€ einen Welpenkurs an, in dem nur max.3 andere Welpen sind - da kann ich mich auch allein auf eine Wiese stellen und Bindung aufbauen. Für mich sollte ein Welpe mit Hunden jeglicher Größe spielen dürfen und lernt dadurch wie man mit kleinen Hunden umgeht oder größeren, wilden oder schüchternen..
    Aber selbst das wird ja schon getrennt. So werden Kleinhunde nicht mehr mit großen Rassen zum spielen gelassen (natürlich, da kann schnell einmal etwas passieren, aber dazu wäre eig. ein Trainer da, um richtig einzuschreiten und den Welpen zu zeigen wie man spielt)

    Die Thematik mit den Welpenschulen ist auf den Punkt gebracht, aaaaber es gibt auch die andere Seite der Medailie (ich mache als Kursleiteranwärter bei den Welpenkursen mit).

    Du kannst dir gaaaar nicht vorstellen wieviele HH es gibt die wirklich keinen Plan haben und einen Welpen haben der in der Zukunft 30+ kg haben wird.

    Bei uns aktuell in dem Welpenkurs sind alle zusammen 25 Welpen (es kommen aber nicht alle auf ein Mal zum Kurs). Was glaubst du wieviele von den 25 HH eine Ahnung von Hunden hat und keine 1x1 erstmal beigebracht haben müssen? Basics wie: der Hund führt dich nicht an der Leine sondern du? Oder wie spiele ich richtig mit dem Hund?

    Von 25 HH ist es 1! vielleicht 2 wenn man ein Auge zudrückt. Wenn man die Einstellung und Auffassensgabe und Lernbereitschaft mitzählt und Leute miteinbezieht die keine Ahnung haben aber schnell lernen und umsetzten sind es von 25 HH genau insgesammt 5.

    So und was macht man jetzt? Man hat 20 HH die zu Hause systematisch zulassen das der Welpe die Weltherrschaft übernimmt und 2 die es nicht tun und alles richtig machen und 3 die alles Aufsaugen und Umsetzten was man erklärt. Den drei muss man es aber trotzdem zeigen und erklären. Den 20 immer wieder prädigen in der Hoffnung, dass nach 3 Monaten was ankommt..

    Bei uns, eine reine Spielstunde wie du es beschreibst wäre daher insofern nicht machbar, weil die 20 im Altag irgendwann total überfordert wären, soll man verantworten das womöglich ein Hund ein zu Hause dann verliert? Oder nur Spielstunde anbieten und bei der Kleinsten Fiepserei (Kommunikation!) die HH davon abhalten einzugreifen, wobei der Welpe vll eh 0 Bindung hat? Man könnte freilich einen Welpenförderkurs UND eine Spielstunde anbieten. Ist eine Resourcenfrage in Punkto Manpower. Bei uns in der OG wird es auf Freiwilligenbasis von Kursleiter gemacht. Kostenbeitrage für Mitglieder 50 Eur für ein halbes Jahr.

    Da komischerweise bei den Kursen immer die Leute dominieren bei den Welpen die keinen Plan haben, richten sich die Hundeschulen eben nach Angebot und Nachfrage.

    In meinen Augen, da gebe ich dir vollkommen Recht, sollte beiden Sachen als solche angeboten werden.

    Ich habe in Wien recherchiert. Von den unzähligen Welpenangeboten, habe ich genau 2 gefunden, die ansatzweise das Ansprechen was du dir vorstellst.

    Mein nächster Welpe wird beide Angebote im Sinne (wie bei uns in der OG) und Spielstunde separat wahrnehmen.

    Die einzige reine annehmbare SPIELstunde ist in einer HuSchule angeboten KOSTENLOS, direkt anschließend nach einem Welpenförderkurs. Die zweite Sache die ich gefunden habe waren Social Walks für Welpen, wo man Ausflüge macht, lehrt Hunde/Welpen = nicht immer halli galli und dann erst anschließend Spiel.


    Ich beobachte es bei den Leuten, die Unsicherheit, ich bin auch und wäre auch verunsicherheit würde ich einen Welpen haben und in einer Wiener Hundezone gehen.

    Ich habe auf HuZonen schon hochgradig unverträgliche Hunde angetroffen mit Leuten deren "alles scheiß egal ist". Und da meine ich auch Hunde die richtig draufgehen und sämtliche Vorstuffen überspringen. Es wird geprädigt: der Welpe soll jaaa nicht eine schlechte Erfahrung machen. Daher kommt der Wind. Es gibt sehr wenige Angebote wo die Welpen normal kommunizieren lernen. In Wien gibt es KEIN EINZIGES wo ein erwachsener Hund bei so einem Kurs (der das kann) die Welpen miterzieht.

    In ganz Wien mit mehreren zig Hundezonen würde ich mit einem zukunftigen Welpen genau EINE höhstens 2 aufsuchen. Die sind sher groß und sehr schwer zu erreichen, der genaze Gesindel pilgert dort nicht weil zu anstrengend (keine Öffis, man muss Berg raufgehen etc.). Ansonsten kenne ich sonst nur 2 Plätze wo es eine "unbeschriebene" HuZone ist, wo Hunde ohne Leine geduldet werden und da kommen eher die vernünftigen HH.

  • Heute war ich wieder beim Züchter und die "Kleinen" sind schon fleißig unterwegs.
    Alle haben um die 4 Kilo, Onyx ist noch immer eher kleiner gegenüber den anderen.
    Auch ist er noch immer sehr sanft beim Rumkauen an Schuhbändern, Jacken und Händen.
    Er wirkte auch diesmal sehr Menschen bezogen und neugierig. Zurzeit gehen alle Welpen auf Entdeckungstour und haben einen großen Auslauf zur Verfügung. Laut Züchterin macht kein Welpe mehr in den Zwinger, sie gehen alle raus auf die Wiese um ihr Geschäft zu verrichten (ich hoffe das bleibt so und er sucht den Weg nach draußen, wen er bei mir ist). Er ist sehr ruhig, jedoch frustet er schon etwas. Er wollte auf die Bank hüpfen , schafte es nicht - fiepste etwas. Später wollte er unbedingt ins Haus rein, weil davor jemand reingegangen ist und eh wieder raus, aber er wollte da rein und nachsehen was dort wohl zu entdecken ist, auch da jaulte er etwas.
    Beim Spielen mit seinen Wurfgeschwistern ist er noch immer eher zurückhaltend. Auch wenn er spielen möchte, lässt er die anderen in Ruhe, wenn diese nicht wollen. Er ist eher ein gelassener Welpe, der jedoch auch anders kann, wenn er etwas erreichen möchte.
    Onyx ist ein super lieber Welpe, der sogar schon auf seinen Namen reagiert. Er wollte unbedingt auf die Bank hüpfen, dort war die kleine Enkelin der Züchterin. Dann rief ich ihn, hockte dabei und er kam sofort zu mir. Ich denke, das war eher mehr Zufall aber die Züchter waren schon ganz erstaunt, dass er mich wohl doch schon erkennen würde. Es ist wirklich ein wunderbares Gefühl endlich wieder einen Hund als seinen Hund bezeichnen zu können!
    Da gab es Momente die ich so sehr vermisst habe. Er hat mir einige Male ruhig und interessiert in die Augen gesehen, als würde er mir tief in die Seele blicken und Hallo sagen. Ich glaube, beim heutigen Besuch hat er das erste Mal so richtig verstanden wer ich bin , denn so oft war ich nun schon dort und heute kam zum ersten mal der visuelle Kontakt hinzu. Es war echt schön und die Vorfreude ist riesig!!

    Ich habe mir drei Wochen Urlaub genommen und freue mich auf jeden einzelnen Tag mit ihm :love:

    Außerdem habe ich einen Halbbruder von ihm live gesehen. Er ist vom selben Rüden und eine wahnsinns Erscheinung. Also wenn er nur halb so wird, wie sein Halbbruder, dann bin ich rein optisch mehr als zufrieden. Wunderschöner Körperbau, kräftiger, eleganter Kopf und Pfoten wie Bären. Vom Gesicht her, wird Onyx bestimmt eine Mischung zwischen Hündin und Rüde. Denn im Wurf gibt es zb. zwei Hündinnen, die eher ein spitzeres Gesicht habe (kommen eben eher nach der Hündin)


    Nur noch 2 Wochen, dann ist es endlich soweit.

  • Seine Krallen sind aber spitz , zumindest auf dem Foto!

    Owww, beneide dich. Die Entwicklung mitzuverfolgen, und die Gelegenheit haben die Bindung zu dem Hund schon so früh zu beginnen... 2 Wochen werden wie im Sturm verfliegen.

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