BARFEN

  • Hallo,
    wenns recht ist, möcht ich ein Barf thread eröffnen..
    wäre super, wenn jeder der mag.. hier reinschreibt wie und was er und wann füttert .
    ich stelle unsre beiden auch um.. nur wie ich das nun machen soll?
    Bisschen hab ich mich im Inet- Dschungel durchgelesen.. möchte halt keine argen Fütterungsfehler machen.. :o o:
    wie soll man da innereien und muskelfleisch füttern? welche flocken sollte man nicht geben...
    ich hoff wirklich auf viele viele antworten
    lg

  • Danke, habe hier was gefunden, da lese ich mich jetzt mal durch.

  • Kann dir ja mal von uns erzählen: Wir haben vor gut einem Jahr komplett auf Rohfutter umgestellt, und zwar auch von einem Tag auf den anderen. Also ohne groß Umstellung oder so. Haben alle drei Hunde auch gut vertragen, gab keine Probleme. Die sind aber auch alle drei nicht empfindlich mit Futter und eine gewisse Abwechslung gewöhnt.
    Im Internet würde ich mich darüber nur bedingt schlau machen, bzw. ich habe es gar nicht getan. Da findest du so viele verschiedene Meinungen, das verwirrt nur als das es hilft. Ich hab mir ein Buch gekauft und die drei Bröschüren von Simon, danach habe ich auch die Fütterpläne der Hunde erstellt. Von unserer Tierärztin haben wir die dann noch überprüfen lassen.
    Wir füttern gar keine Flocken, an sich überhaupt kein Getreide. Der Haupteil ist Muskelfleisch, dann Pansen, Innereien und Knochen. Zusätzlich Obst und Gemüse. Bei uns im Verhältnis 80% (tierisch) und 20% (pflanzlich). Fas Fleisch gibt es mal gewolft und mal in mehr oder weniger großen Stücken, je nachdem wie wir es kriegen. Unsere große Seniorin darf keine großen Stücke bekommen, da kommt sie nicht mehr so mit klar.
    Am Anfang kam alles aus einemHundeladen, mittlerweile holen wir auch vom Schlachthof und haben einen kleinen Barfladen in der Stadt entdeckt bei dem wir auch einkaufen. Da sammelt man sich seine Quellen schon zusammen.

    "Ich bin nicht weit gegangen.

    Nur ein Stück voraus."

    Daphne 05.11.2006 - 12.05.2018

  • Kann dir ja mal von uns erzählen: Wir haben vor gut einem Jahr komplett auf Rohfutter umgestellt, und zwar auch von einem Tag auf den anderen. Also ohne groß Umstellung oder so. Haben alle drei Hunde auch gut vertragen, gab keine Probleme. Die sind aber auch alle drei nicht empfindlich mit Futter und eine gewisse Abwechslung gewöhnt.
    Im Internet würde ich mich darüber nur bedingt schlau machen, bzw. ich habe es gar nicht getan. Da findest du so viele verschiedene Meinungen, das verwirrt nur als das es hilft. Ich hab mir ein Buch gekauft und die drei Bröschüren von Simon, danach habe ich auch die Fütterpläne der Hunde erstellt. Von unserer Tierärztin haben wir die dann noch überprüfen lassen.
    Wir füttern gar keine Flocken, an sich überhaupt kein Getreide. Der Haupteil ist Muskelfleisch, dann Pansen, Innereien und Knochen. Zusätzlich Obst und Gemüse. Bei uns im Verhältnis 80% (tierisch) und 20% (pflanzlich). Fas Fleisch gibt es mal gewolft und mal in mehr oder weniger großen Stücken, je nachdem wie wir es kriegen. Unsere große Seniorin darf keine großen Stücke bekommen, da kommt sie nicht mehr so mit klar.
    Am Anfang kam alles aus einemHundeladen, mittlerweile holen wir auch vom Schlachthof und haben einen kleinen Barfladen in der Stadt entdeckt bei dem wir auch einkaufen. Da sammelt man sich seine Quellen schon zusammen.


    Hallo und danke
    hab mir eine Broschüre von simon gestern bestellt..
    Einen laden hab ich auch schon ausfindig gemacht. Einige portionen sind schon fertig verpackt.. heute haben sie schon ein lecker frühstück bekommen, nach dem gestrigen abendessen waren beide sehr zufrieden,..hatten richtige freude mit der schüssel..
    werden das schon schaffen..
    sicher kommt man mit der zeit drauf was alles zu fressen ist..
    Lg

  • Man wird a auch selber sicherer. Bei uns war es am Anfang auch etwas holprig, bis sich das eingespielt hat. Haben auch verschiedene Methoden der Portionierung probiert, bis wir es für uns angepasst haben.

    "Ich bin nicht weit gegangen.

    Nur ein Stück voraus."

    Daphne 05.11.2006 - 12.05.2018

  • Ich wollte meinen ja auch mal auf barfen umstellen... Ist gründlich in die Hose gegangen und hat nich geklappt... :alien:


    Oje.. warum denn das?

  • Er hat tierischen Durchfall bekommen, sich übermäßig gekratzt, Haare verloren und gekotzt. Hab es mehrmals probiert, auch mit kleineren Portionen, aber die Symptome wurden nur noch schlimmer. Inzwischen verträgt er nicht mal mehr gekochte Hühnerherzen. Die hat er früher immer mal bekommen.

  • Er hat tierischen Durchfall bekommen, sich übermäßig gekratzt, Haare verloren und gekotzt. Hab es mehrmals probiert, auch mit kleineren Portionen, aber die Symptome wurden nur noch schlimmer. Inzwischen verträgt er nicht mal mehr gekochte Hühnerherzen. Die hat er früher immer mal bekommen.


    was frisst er denn jetzt? das ist schon schlimm, wenn er nix verträgt.

  • Mir ist Barfen zu teuer und zu kompliziert außerdem wäre es nur natürlich wenn man ganze Tiere
    verfüttert, ein Raubtier fängt ja auch nicht nur bestimmte Sachen, sodern frißt komplett mit
    Haut und Haar. Das machen unsere ab und an wenn die Karnickel nicht schnell genug sind bei
    uns auf dem Grundstück. Das ist dann Natur pur aber überhaupt nicht meins, die Karnickel lassen
    sich aber nicht aussperren:frown: und retten kann man die auch nicht wenn sie eins erwischen...
    Vertragen tun unsere das alle gut:unsure:

  • Mir ist Barfen zu teuer und zu kompliziert außerdem wäre es nur natürlich wenn man ganze Tiere
    verfüttert, ein Raubtier fängt ja auch nicht nur bestimmte Sachen, sodern frißt komplett mit
    Haut und Haar. Das machen unsere ab und an wenn die Karnickel nicht schnell genug sind bei
    uns auf dem Grundstück. Das ist dann Natur pur aber überhaupt nicht meins, die Karnickel lassen
    sich aber nicht aussperren:frown: und retten kann man die auch nicht wenn sie eins erwischen...
    Vertragen tun unsere das alle gut:unsure:


    Mir ist Barfen zu teuer und zu kompliziert außerdem wäre es nur natürlich wenn man ganze Tiere
    verfüttert, ein Raubtier fängt ja auch nicht nur bestimmte Sachen, sodern frißt komplett mit
    Haut und Haar. Das machen unsere ab und an wenn die Karnickel nicht schnell genug sind bei
    uns auf dem Grundstück. Das ist dann Natur pur aber überhaupt nicht meins, die Karnickel lassen
    sich aber nicht aussperren:frown: und retten kann man die auch nicht wenn sie eins erwischen...
    Vertragen tun unsere das alle gut:unsure:


    Ja hast ja recht, aber ich mag kein ganzes huhn füttern.. :biggrin:haut is beim huhn ja dabei und stücke mit fell gibts ja auch zu kaufen.


    kompliziert find ich das gar nicht, im gegenteil.. sicher schau i h auf abwechslumg,. So weits halt möglich ist.. innereien gibts ja auch.
    und es gibt ja aktionen usw in den geschäften. .da kann man schon mal was finden.
    unnatürlich find ich trofu .. ;)
    seit paar tagen gibts hier barf und sie freuen sich wenn sie die futterschüssel sehen.

  • Sternchen, waren das bei deinem Hund vielleicht nur Entgiftungserscheinungen? Wurde das abgeklärt? Und wie hast du mit dem Barfen angefangen?


    Kompliziert finde ich das auch nicht, am Anfang vielleicht bis man sich rein gefunden hat. Denn sicherlich ist es schwieriger als einen Sack Trockenfutter zu öffnen.
    Ganze Tiere zu füttern ist sicher das beste, aber für viele nicht möglich. Deswegen versucht man das zu ersetzen in dem man eben die einzelnen Kompenenten füttert, damit in der Summe ein ganzes Beutetier entsteht. Auf jeden Fall natürlicher als Fertigfutter.

    "Ich bin nicht weit gegangen.

    Nur ein Stück voraus."

    Daphne 05.11.2006 - 12.05.2018

  • Sternchen, waren das bei deinem Hund vielleicht nur Entgiftungserscheinungen? Wurde das abgeklärt? Und wie hast du mit dem Barfen angefangen?


    Kompliziert finde ich das auch nicht, am Anfang vielleicht bis man sich rein gefunden hat. Denn sicherlich ist es schwieriger als einen Sack Trockenfutter zu öffnen.
    Ganze Tiere zu füttern ist sicher das beste, aber für viele nicht möglich. Deswegen versucht man das zu ersetzen in dem man eben die einzelnen Kompenenten füttert, damit in der Summe ein ganzes Beutetier entsteht. Auf jeden Fall natürlicher als Fertigfutter.


    Habe eine Broschüre von * Simon* schon erhalten und ein wenig reingelesen.
    sehr interessant und richtig verständlich geschrieben.
    das mit den Entgiftungserscheinungen kann tatsächlich sein, da hast du recht. Das kann ja recht lange dauern, bis jetzt merk ich nur, dass sie, besonders Schäfermann gg richtig Lust zu fressen haben.
    Gestern sah es ja aus wie beim Schlachter, mein Glück, dass das mein Mann macht, ich könnt das nicht.
    Es wird geschrieben, dass die Ausgewogenheit der Nahrung über mehrere Wochen statt findet, wie in der Natur. Das beruhigt mich ein wenig, weil es nicht verkehrt ist, wenn sie 2mal hintereinander fast dasselbe bekommen.
    Der Gefreierschrank ist fertig für , ich denke ein gutes Monat. Nur Pansen fehlen, die werden am Dienstag geholt.


    ich danke für die vielen Ratschläge, hat mir geholfen und ich freue mich, dass ich es mir zutraue, meine *Wilden* artgerecht zu ernähren.
    Lg Ingrid

  • Sternchen, waren das bei deinem Hund vielleicht nur Entgiftungserscheinungen? Wurde das abgeklärt? Und wie hast du mit dem Barfen angefangen?


    Kompliziert finde ich das auch nicht, am Anfang vielleicht bis man sich rein gefunden hat. Denn sicherlich ist es schwieriger als einen Sack Trockenfutter zu öffnen.
    Ganze Tiere zu füttern ist sicher das beste, aber für viele nicht möglich. Deswegen versucht man das zu ersetzen in dem man eben die einzelnen Kompenenten füttert, damit in der Summe ein ganzes Beutetier entsteht. Auf jeden Fall natürlicher als Fertigfutter.


    Wie macht man das im Falle, dass ein ganzes Tier zu füttern möglich ist?
    Der Vater von einer Bekannten ist Jäger, sie fragt mal , ob er was für mich hat.
    wenn ich z.b einen Hasen bekomme? ( lieber wäre mir ein Tier mit Federn )
    Wie soll ich das anstellen? Machst du das?

  • Also ein Hase ist für einen Hund viel zu groß, Tiere mit Federn finden unsere doof, haben mal einen
    Fasan erwischt und waren nur am Spucken mit den Federn.
    Ihre Karnickel teilen die immer, jeder packt rein und dann reißen sie das zu dritt oder viert auseinander
    und jeder hat dann irgendwas. Ich finde das total ekelig und grausam und gehe weg wenn sie eins
    packen nach 10 Min ist alles vorbei. wie gesagt sie dürften das nicht wenn ichs verhindern könnte.

  • Ich finde nicht das ein Hase zu groß für einen Hund ist, den kann er doch auseinander nehmen. Ist nur die Frage ob er es auch macht.
    Ich mache es nicht, weil ich nicht die Möglichkeiten dazu habe. In Berlin hatten wir auch einen Jäger an der Hand, da gabs denn auch mal komplette Rehbeine und einmal auch einen ganzen Kopf. Ist nicht mein Ding, ich hab meinen Husky damals mit dem Kopf auf den Balkon geschickt und sie machen lassen. Sie hat den komplett gefressen, mit allem drum und dran. Ich hätte nicht zuschauen wollen, aber ich denke ihr hat es gefallen.
    Muss man halt schauen wie der Hund frisst. Wenn er eher schlingt als auch mal was zu kauen ist das durchaus mit vorsicht zu genießen. Bei Barf-Anfängerhunden würde ich mit kompletten Tieren auch etwas warten, bis die mehr Erfahrung haben, auch und gerade mit Knochen.

    "Ich bin nicht weit gegangen.

    Nur ein Stück voraus."

    Daphne 05.11.2006 - 12.05.2018