Morgen vielleicht der Wolfhund

  • Was macht ein Wolfhund eigentlich mit winzigen Terrortölen? 8)

    "Schäferhundzucht ist Gebrauchshundzucht, muß immer Gebrauchshundzucht bleiben, sonst ist sie keine Schäferhundzucht mehr!" Rittmeister Max von Stephanitz: „Der Deutsche Schäferhund"

  • Magicbustrip

    Oh neee du. Einen Zweiten......um Himmels Willen! Manche empfehlen das ja um die Probleme des Ersteren zu umgehen. ...da soll dann wohl der Zweithund den Ersthund erziehen.^^ Ich habe bei Amarook ,das ist quasi der "Mann" von Buffy gewesen wirklich überlegt. Weil mir das schon auch Leid tat das Rudel auseinanderzureißen und der Amarook eigentlich eine coole Socke war,wenngleich ich es gleich zu Anfang bissl verschissen habe bei ihm. Aber im Nachhinein bin ich froh es nicht getan zu haben. Nicht nur finanziell hätte ich das mir nicht leisten können,sondern auch so vom logistischen,aber vor allem auch vom Taktischen her wäre das unklug gewesen. Die beiden haben ja schon ein Rudel gebildet. Ein Echtes. Mit und durch Welpen. Und ich wäre dann quasi der "Eindringling". So ist das keine gute Startposition.


    Also nein. Ein Zweiter wäre mir in allen belangen echt zuviel.^^


    Wolf  

    Was die Buffy mit kleinen Hunden macht? Bisher nichts. Ihr liebster Bekannter ist denn sogar ein Pinscher (Deutscher,kein Zwerg,also die mittlere Variante). Sie ist auch gesamt gesehen freundlicher zu Artgenossen als Lischie. Lischie war rabiat und viel rauffreudiger als Buffy. Dennoch hat Buffy ähnliche AMbitionen hinsichtlich Kontrolle und Absicherung,weshalb ich Erstkontakte nur über entsprechende Kontrolle (von mir) zulasse. Bis dato gab es über solche Kontakte noch nie Ärger. Buffy ist da auch deutlich schneller wieder ruhiger.Lischie hat mich ja regelrecht begluckt. Wollte also auch danach Kontrolle über mich. Das macht Buffy nicht. So das es da auch keine Probleme gibt wenn die Hunde sich mir nähern. Bei den seltenen Raufereien ist sie durchsetzungsfähig,bietet aber auch schnell eine Beendigung an,auch im Beisein des Kontrahenten. Lischie belies es oft erst dabei wenn der Gegner die Flucht ergriff oder eindeutige Körpersprache zeigte. Ich denke mir das manchmal so das Buffy allein durch ihre Erfahrungen als Mutter da um ein vielfaches gelassener ist.


    *lach* Das Ganze ist eigentlich ganz schön ambivalent bei ihr. Einerseits hat die ja wenig Impulskontrolle und Frustrationstoleranz (ist aber shcon deutlich besser geworden),sodass,wenn andere Hunde verbal dumm kommen wollen,oder aber doch zu nah hvorbeischleichen wollen,sie sofort reagieren will. Das kann auch in die Leine springne sein. Und ich meine springen. Wie ein Kangaru von den Hinterbeinen aus Hüft/Brust hoch. Die Intensität ist dennoch nicht hoch,da sie dabei zumeist keine verbalen Laute von sich gibt. Ist sie hoch,bellt sie tatsächlich. Sie bellt nur dann. Ansonsten nie.

    Andererseits ,auch wenn es Anfangs nicht so aussieht,ist sie eher ungewillt einfach so in derbe Auseinandersetzungen zu gehen. Anrempeln, Artgenossen anspringen,schlechte Manieren, ein Rungs sein,ja. Wirklich Streit anfangen eher nicht. Wehren bzw sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen aber ja.


    Leider sieht das bei Menschen schlechter aus. Lischie= Artgenossen schlecht-Menschen ok. Buffy =Artgenossen ok-(fremde-und die bleiben lange fremd)Menschen in mancherlei Hinischt unberechenbar und daher eher schlecht.

    Katzen........ganz ganz schlecht. Leider wurde ich da vor gar nicht langer Zeit Zeuge ihrer Gnadenlosigkeit. :(

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Danke, für deine Ausführungen, spannend wie immer. :)

    Lischie= Artgenossen schlecht-Menschen ok. Buffy =Artgenossen ok-(fremde-und die bleiben lange fremd)Menschen in mancherlei Hinischt unberechenbar und daher eher schlecht.

    Katzen........ganz ganz schlecht. Leider wurde ich da vor gar nicht langer Zeit Zeuge ihrer Gnadenlosigkeit. :(

    Dann ist meine Babsi eher wie Lischie (ist die irgendwo zu sehen?). 8) Aber ich nehme mal an, Kontrolle durch dich immer über die Leine? Du weißt nicht, was Buffy machen würde, träfe sie alleine auf eine kläffende Fußhupe?


    Katzen, ja, ich mag sie sehr: Aber wenn eine dumm und unvorsichtig genug ist, bei mir über das Grundstück zu streunen, musste sie das zuweilen mit dem Leben bezahlen. Ein DSH mag zu langsam sein, aber 4 waren oft zuviel auch für sieben Leben. Babsi ignoriert Katzen, aber wenn sie das Territorium queren, reagiert sie auch artgemäß. Wenn man dann die Reste entsorgt, muss man sich immer wieder vor Augen halten, dass die Natur so ist und ethische Bedenken hier nicht weiterhelfen. Die meisten erfahrenen Katzen machen auch einen Bogen um Höfe mit geschickten und schnellen Hunden und laufen nur bei geriatrischen Caniden hochnäsig und provozierend langsam an dessen Nase vorbei.

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  • Profilbild (sieht deiner Babsi ähnlich ;) ).^^ Und ich glaube auch auf dem Profil sind da noch Bilder. Bei den Photoalben gibts auch welche. Ein grandioser Hund! Und wird wohl für immer auch der prägendste Hund für mich bleiben.

    über die könnte ich eine ganze Woche Storys erzählen.^^


    Bei Buffy würde ich in der Tat davon ausgehen das es nicht beschädigend wird-wie erwähnt,pöbeln,schlechte Manieren ja,ernsthafte Konflikte eher nein. Wenngleich ich noch nicht die Situation hatte das sie auf einen Hund hinrennt und jener dann wegrennt.


    Also als langsam würde ich die nicht bezeichnen. Für Lischie waren katzen ja wirklich fressbare Beute. Die war so abgebrüht und geübt,das ging bei der ratzbatz. Schnell und sauber. Aber immerhin konnten Katzen manchmal auch entkommen/überleben,wenn sie sich nicht wie beute verhielten. Bei Buffy ist das anderes. Der gehts mitnichten um´s fressen. Die tötet einfach nur-und das auch brutal-und nimmt noch während die Arbeit noch ncithmal richtig erledigt ist,schon wieder Maß auf die Nächste. Ich denke mir das es eine Art Beseitigung von Futterkonkurrenz geht. Ich weis das Wölfe das auch mit Kojoten machen können,wenn sie deren habhaft werden. Und zumindest in einer Doku wo das mal zu sehen war,haben die auch nicht wie bei Beute normalerweise in den Hals gebissen,sondern einfach in den Rücken (was die Rippen in die Lunge drücken dürfte) und gewartet bis das Opfer erschlafft. Genauso hat das Buffy gemacht. Das sit wirklich nicth schön und sehr traurig. Auch wenn das Natur ist. Klar. Aber die Strecke fahre ich dennoch nicht mehr. Die Dorfkatzen gehen einfach nicht weg. Wobei sich da Buffy losreißen konnte.:/

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  • Vor ein paar Tagen habe ich mich und eine sehr symphatische Saarloos-Wolfhund -Besitzerin mal zwischen Leipzig und Chemnitz an der Mulde getroffen. Leider war es bei den Bildern schon finster und sie hat auch eher so ein altes Handy. Aber ich will die Beiden euch mal nicht vorenthalten.^^
    Die bedien waren sich inerhalb kürzester zeit einig das man sich mag und spielten recht ausgelassen. Baden,Suhlen alles dabei was Dreckspatzen so richtigen Spaß macht. Danach waren wir in einem Lokal auf noch Kuchen und Kaffee zum ausklingen. Da nicht viele Leute waren,ging das mit Buffy. Auserdem ist der Leon-so heißt der Saarloos- bei sowas komplett tiefenentspannt. Er mag Menschen und lässt sich gerne anfassen. Beide Hunde waren artig. Nur als dann draußen eine katze vorbeikam war Buffy kurz außer sich. -.- Zum Glück verzog die sich gleich wieder. Phuuu. Aber ansonsten lief alles absolut ruhig und entspannt und freundlich. Toll.^^




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