Von "TuT Nixen" und Hundehalter die schwer vom Begriff sind

  • Wolf

    jetzt muß ich doch auch dir mal ein video zeigen

    dieser böse Zwischenfall mit einem Kangal passierte in meiner Heimat und trifft mich umso mehr


    ich kann dich gut verstehen - es ist ein nicht tragbarer Zustand - und ich kenne aus eigener Erfahrung, daß die ganzen Ämter nichts machen - erst wenn etwas passiert ist, wird diskutiert ....

    mein Tip: alles dokumentieren und nicht anrufen, sondern schreiben bzw. hingehen und Namen notieren und das was man vorbringt auch schon in schriftform einreichen - dann kann sich hinterher keiner rausreden - und diese Frau mit Hund ist eine tickende Bombe


    achso, und hier der Beitrag dazu: Kangal beißt 72jährige tot



  • mein Tip: alles dokumentieren und nicht anrufen, sondern schreiben bzw. hingehen und Namen notieren und das was man vorbringt auch schon in schriftform einreichen - dann kann sich hinterher keiner rausreden - und diese Frau mit Hund ist eine tickende Bombe

    Das Schlimme ist ja die mangelhafte Sachkenntnisse aller Beteiligten, die Borniertheit und Dummheit. Die Halterin hatte keine Ahnung von der Rasse oder überhaupt HSH (armer Hund aus Türkei, Hauptsache gerettet); die verantwortliche Dame vom Amt hatte von diesen Hunden noch nie etwas gehört. Aber unabhänig von der Rasse: Wenn mein Hund mal auffällig geworden ist, lasse ich ihn doch schon aus Verantwortungsgefühl heraus nicht von der Leine und wenn ein besorgter Bürger sachkundige Hinweise gibt auf dem Amt, dann muss ich dem doch nachgehen und nicht dem Zeugen zumuten, sämtliche Adressen etc. beizubringen und also Ermittlungen durchzuführen, für die Polizei und Ordnungsamt zuständig sind.

    "Schäferhundzucht ist Gebrauchshundzucht, muß immer Gebrauchshundzucht bleiben, sonst ist sie keine Schäferhundzucht mehr!" Rittmeister Max von Stephanitz: „Der Deutsche Schäferhund"

  • Alle Achtung meinerseits für diesen verwitweten Mann, dass er trotz dieses grausamen Todes seiner Frau so gefasst ist und den ehemaligen Besitzern des Kangals in der Art entgegen treten kann.

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)

  • Das traurige an dem Ganzen ist, eben das die Halterin die Hunde körperlich nicht halten kann.

    Ich kann mir schon sehr wohl vorstellen, dass die sich bewusst ist nach den Vorfällen das die Hunde nicht ohne sind. Aber die denkt nicht nach. Man geht nicht mit 2 raus sondern einzeln ( wobei ich mal fragwürdig finde ob die Herr der Lage an der Leine einzeln wäre ).

    Ich glaube es ist so bei ihr: die würde die schon an die Leine nehmen, aber die Hunde machen was sie wollen an der Leine und die kann nicht wegen Knie OP. Daher die Aussage "ich glaubte das so früh keiner Unterwegs ist" -> sie wählt die Uhrzeit mit Absischt -> ihr ist es bewusst -> trotzdem kann sie nicht an der Leine, daher offline um dieser Uhrzeit.


    OA macht nichts. Ich würde im Guten zu der Halterin gehen und mit ihr reden (bei euren Zusammentreffen war sie ja nicht pampig oder? ). Sich an einem Kaffee Tisch setzen und nachfragen wie das so aussieht an der Leine. Wie ist ihre Situation, kann keiner aus Familie an der Leine Gassi gehen, eine Hundeschule zur Leinenführigkeit und Schulung in Körpersprache? Es sicher stellen einfach, dass die Frau sich bewusst ist, das es ausgesprochen wird, das so kein Zustand ist. Das wieso und warum. Vielleicht dringt man durch.

    Und noch eins: wer weiß wie schwer wirklich die anderen Vorfälle waren. Ja, es könnte schlimm gewesen sein, aber .. wenn ich mir so ansehe was alles Leute an der Wiesen als "schwere beisserei" bezeichnen u.a einen kurzen Kommentkampf oder gar Spiel unter 2 Schäfer... weißt eh..

    Natürlich musst du es nicht machen. Aber dann wird halt irgendeinen Hund aus der Umgebung treffen.

  • Gestern in einem Park bei Weimar: Ein Hund ohne Leine steht plötzlich kurz vor uns, die hagere Öko-Halterin noch weiter weg. Ich bitte sie, den Hund anzuleinen, Babsi sei nicht ohne; sie meint, ihr Hund könne die Energie anderer spüren und bräuchte daher keine Leine. Dann wollen wir hoffen, er spürt nicht gleich die Energie der Kiefer meiner Babsi, sage ich; also Leute gibt's ...

    "Schäferhundzucht ist Gebrauchshundzucht, muß immer Gebrauchshundzucht bleiben, sonst ist sie keine Schäferhundzucht mehr!" Rittmeister Max von Stephanitz: „Der Deutsche Schäferhund"

  • Meine Hündin hat auch immer Räucherstäbchen und Tee dabei für die nächste esoterische Diskussion... :rolleyes:

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • Peppermint ... das hättest du mir ja auch früher schon verraten können.

    Wir dummen Menschen... wir müssen doch nur die Grundlagen für ein gemütliches Beisammensein legen... dann klappt es auch mit dem größten Rüpel ?

    Ich werde gleich mal einkaufen gehen ?

  • Gestern in einem Park bei Weimar: Ein Hund ohne Leine steht plötzlich kurz vor uns, die hagere Öko-Halterin noch weiter weg. Ich bitte sie, den Hund anzuleinen, Babsi sei nicht ohne; sie meint, ihr Hund könne die Energie anderer spüren und bräuchte daher keine Leine. Dann wollen wir hoffen, er spürt nicht gleich die Energie der Kiefer meiner Babsi, sage ich; also Leute gibt's ...

    :D Unglaublich

  • Letztes Wochenende sind wir mit Hank und Arik in einem Wald in meinem Heimatort spazieren gegangen. Beide liefen auf dem Weg ohne Leine.

    Kam uns von vorne eine Frau mit einem Labrador entgegen. Ich habe unsere Hunde sofort rechts (auf der von ihr abgewandten Seite) neben mich genommen und sie freundlich gebeten, dass sie ihren Hund bitte nicht herlaufen lassen soll. Da kam natürlich die Antwort "der tut nix", darauf habe ich geantwortet "aber meine". Darauf hat sie überhaupt nicht reagiert, sondern ihren Hund einfach weiter auf uns zu laufen lassen. Dann habe ich etwas bestimmter gesagt, sie soll ihren Hunde bitte jetzt sofort zu sich nehmen, bzw. anleinen. Da sagte sie doch glatt "ich dachte das war ein Scherz", mit so was scherze ich aber sicher nicht. Als sie ihren Labrador dann am Halsband genommen hat, hat der angefangen zu knurren, bellen und zerren.

    Ich habe ihr dann nochmal erklärt, dass ich keinesfalls scherze und sie besonders bei zwei oder mehreren Hunden vorsichtig sein sollte, da diese im Fall der Fälle zusammenhelfen.

    Das ist doch echt super, oder??

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank (*2008), Arik (*2015) und Rusty (*2002)
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016)
    Man kann ohne Hunde leben, abe es lohnt sich nicht (Zitat: Heinz Rühmann)

  • Ok. Zwei Geschichten. Eine zum explodieren,eine Tolle :D

    Zuerst die zum explodieren.

    Mit Buffy alleine unterwegs. Sie ist in einem Wasserloch zum baden. Ein Fahrradfahrer mit neben ihn laufenden kleinen Tierrier kommt an. Ich rufe Buffy hoch,leine sie an. Tatsächlich bleibt er stehen. Der Hund bleibt neben ihn sitzen und schaut ihn an. Hui,dachte ich. Der scheint gut zu hören und schön das er gleich reagiert. Ich schaue zu Buffy,rede mit ihr-->zeigen und bennnen- weil gleich wird der ja an uns enger vorbeifahren. Apropos: Was macht der denn? Mal schauen---> Hoppla! Da steht ein Zweiter mit einem Fahrrad und der ist gerade fertig seinen Hund anzuleinen. Darauf fahren beide los. Der erste Terrier ohne Leine vorneweg,geradewegs im Galopp auf uns zu. Mir bleibt die Spucke weg! Und während ich so "Waht da fag!?" denke,ruft der mir zu:" Sry,habe keine Leine für den.!" Ich rufe noch deutlich das der den zurückrufen soll, aber da war er auch schon ran. Ich will ihn verbal und mit Ausfallschritt verjagen,aber der nahm mich gar nicht wahr--->Tritt. Er rannte kurz ein Stück weg. Der Halter derweil fast auf meiner Höhe:" ...nicht treten!". Sein Hund Kehrtwendung,erneut auf uns knurrend zu. --->Nächster Tritt,derber. Er jault kurz und rennt zu seinem Halter und dann weiter. Halter bleibt stehen und meint nochmal"...nicht treten!". Und Achtung jetzt kommts---> "Warum ignorierst du den nicht einfach,dann passiert auch nichts!". Da ist mir der Kragen geplatzt und naja....bin laut geworden. Geholfen hat das nichts. Weil er dann nur meinte das dies ja eine tolle Erziehungsmethode wäre. *grmpf!* ABER.....Die Situation konnte durch mich bereinigt werden.*selber auf die Schulter klopf*

    Zweite Geschichte der Hammer. Na je nachdem wieso Buffy getan hat was sie tat.

    Bin mit ihr und dem neuen Bike unterwegs. Abends,wird dunkel,enger Weg wo ich dachte wir wären alleine. Pustekuchen. Das haben sich wohl auch x andere HH gedacht. Freilaufende, recht große Fähe kommt uns entgegen. Halter nicht in Sicht. Allerdings war es auch eine unübersichtliche Ecke. Ich hörte ihn in der Nähe. Ich blieb ruhig,weil er uns ja auch ncith sehen konnte und rief dann entsprechend ruhig "Den Hund mal bitte zurückrufen.". Das tat er auch. Sie blieb stehen,lies sich etwas betteln,aber drehte in der Tat etwas um zu ihn und er war dann auch schon an ihr drann. Solange wartete ich auch. Als er bei ihr war-ich war vom Bike abgestiegen-ging ich einen Bogen mit Buffy und dem Bike über das Feld. Bike rechts,Buffy links. Das war doof weil das die dem anderen Hund zugewandte Seite war. Aber ich dachte mir so:"Naja,geht jetzt nicht anders." Und während ich das denke,wechselt Buffy die Seite. Ich dachte:"Gnaaa,was soll das denn jetzt".Schaute.Da drängt die sich zwischen mich und dem Bike und schaut an meinen Beinen rüber zum anderen Hund,bleibt aber von alleine in dieser Position und läuft so mit mir im Bogen an dem Hund vorbei. Ich war baff! Gabs ein dickes fettes KNuddellob danach von mir. Und weil das nicht reicht: Weiter hinten kam an einer unübersichtlichen Kreuzung eine kleine frz.Bulldogge gerade da von links auf wenige Meter entfernt mit ihrem Halter,als wir gerade dort rechts abbiegen wollten. Buffy zuckte,ich wollte gerade den Anker werfen damit die mich nicht vom Sattel zerrt und.......nööö.....sie überlegt sichs anders und biegt mit mir rechts ab.
    Ich glaube ihr könnt euch vorstellen was ich den gesamten Rest des Weges für ein Grinsen im Gesicht hatte,was?^^


    Ich weis nicht was an dem Tag mit ihr los war-könnte auch sein das die andere Fähe zu beeindruckend für sie war (das war sie durchaus). Die hat mittlerweile auch wieder mal anders reagiert. Aber alles in allen sehe ich immer weitere kleine Fortschritte. Auch bei mir selbst denke ich. Aber an dem Tag,also da war sie grandios.^^

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Im 1. Fall hätte ich abgeleint. 8)


    Der 2. Fall ist wirklich schön. :)

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  • Wolf


    Na ableinen wollte ich gerade nicht,weil ich dann Buffy das Feld überlassen hätte müssen. Ist ja dann quasi wie ene Weiterdelegierung/Kapitulationsansage.


    Cuki


    Also hinsichtlich der des Aktionsradiuses wo sie aktiv wird hat sich in der Tat etwas getan. Ich bin mir aber nicth sicher ob das ihre Individualdistanz ist,oder einfach nur eine verbesserte Impulskontrolle. Da hatte sie ja praktisch auch keine. Es ist so das sie durch "zeigen und benennen"-Prinzip (falls es jemanden interessiert--->http://markertraining.de/zeige…kommunikation-verbessert/ <--ich mache das nicht genauso aber im Ansatz und das hat doch relativ shcnelle verbesserungen gebracht,wobei die Schritte dennoch klein sind) nicht mehr so hochfährt und Hunde eher passieren lässt. Die Individualdistanz scheinbar verringert wurde. Das trifft vor allem auf wenig interessierte,ruhige Hunde zu,die durchaus auch mal auf 5 Meter vorbeilaufen können,ohne das Buffy mehr macht als gucken. ABER: Nach wie vor hat sie definitiv ein Problem bei gerader,frontaler Annäherung. Umsomehr je enger es wird. Klar.

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  • Wolf


    Na ableinen wollte ich gerade nicht,weil ich dann Buffy das Feld überlassen hätte müssen. Ist ja dann quasi wie ene Weiterdelegierung/Kapitulationsansage.

    War auch nicht ernst gemeint. Aber manchmal denke ich, man würde viele Probleme lösen, wenn man den Schutz aufhebt; dann kümmern sich die Leute besser.

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  • Sicher. Bei Beidem! ^^ Nur ich kenne ja dann durch Lischie das Prozedere. Als Tierhalter ist man zuersteinmal verschuldensunabhängig verpflichtet für den Schaden aufzukommen. Klar wird geschaut ob das verhalten des geschädigten kausal war. Aber zuerst ist man dann erstmal selbst in der Pflicht. Und Gerichte können sehr unterschiedlich urteilen. Hat man ja bei mir Lischie und den versteckt angeleinten Terrier gesehen. 1. Instanz ich werde komplett frei gesprochen. 2. Instanz "50:50",da aber mit Anwaltskosten und Zinsen und ich bin beim vollen geforderten Betrag.... -.-

    Sollte man sich also wirklich gut überlegen inwieweit man eine Beschädigung bishin Tötung des anderen Hundes durch sein Hund in Kauf nimmt. Interessanterweise wird das ganze ja umgedreht durch Jedermannsrechte bzw den jetzt in die Öffentlichkeit getretenen Fall am OLG,wo sich gegen ein freilaufenden Hund seitens eines Hundebesitzers gewehrt wurde. Der Mensch wiederum darf also beschädigen. Dort gelten einfach seine jedermannsrechte-in dem Fall dann wohl zumeist der rechtfertigende Notstand. Der Hund hat diese rechte nicht und gilt allein per Existenz als Risiko......für welches der Halter grundsätzlich haftet.

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  • Ich glaube, ich verlasse die Kleinstadt wieder und bleibe nur noch auf dem Dorf: Heute begegnet mir auf engem Weg an der Bahn ein Männchen mit einer Kuh, wie ich erst dachte; aber diese stellte sich als Mischung aus britischem Mastiff und Dogo Canario heraus, ich würde mal grob schätzen 80-90kg, ging mir bis zur Brust. Das Viech natürlich sofort am Bellen und ruckt nach vorne, meine Babsi zuerst ruhig, dann natürlich im Verteidigungsmodus. Als dieser Höllenhund in die Leine sprang, sah ich schon unser letztes Stündlein schlagen - ich wiege mit 47 Jahren bei 1,80m etwa zwei Zentner; verteilt auf Gehirn, Muskeln und Bierbauch; der andere Halter dürfte über 60 gewesen sein, ging mir bis zur Brust und wog vielleicht 65kg. Ich dachte, diesen Hund hält der niemals ... ich will das alles nicht mehr, diesen Wahnsinn. Muss man denn in der Stadt so einen Koloss halten???

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