Die 7 Todsünden in der Hundeerziehunh

  • ich würde ja sagen... umdrehen und gehen.

    Bei Nummer 5 bin ich nicht ganz der Meinung. Ich habe Argos letztens voraus geschickt und er sollte in eine leere "Sandkiste" springen und sich da drin hinsetzen.

    Er war einige Meter davor im Sitz und ich habe gleich nacheinander .... voraus, Hopp, sitz... gesagt .

    Hat er perfekt geschafft.

  • Hi,


    kann nur sagen, was ich dazu gelernt habe und was bei uns gut funktioniert:

    1.) Erst gar nicht dazu kommen lassen, dass er zu weit weg ist und dein Kommando ignorieren kann > schnell reagieren, wenn er Anzeichen macht, sich auf und davon zu machen! Üben, dass, egal, wie weit er weg ist, er "gedanklich" immer auch bei dir zu sein hat.


    2.) Wenn Du ihn gerufen hast und er nicht kommt I: Nochmal Namen rufen, so dass er sich zu dir umdreht und schnell in die entgegengesetzte Richtung laufen, ohne dich nach ihm umzudrehen, etc.

    > Folgetrieb nutzen. Wir haben das, als Gaius klein war, sehr oft gemacht: Er ist unaufmerksam, macht sein eigenes Ding > einfach mal umdrehn, auch mal hinter nem Baum o.ä. verstecken. Ziel ist, dass er sich an dir orientiert, nicht umgekehrt. Heute ist es so, dass Gaius alle paar Sekunden schaut, wo wir sind, auch wenn er weiter weg ist. Schließlich könnten Herrchen und Frauchen sich ja wieder mal in Luft auflösen....


    3.) Wenn Du ihn gerufen hast und er nicht kommt II: Geh kommentarlos zu ihm, mache ihm verbal klar, dass er sich falsch verhalten hat. Leine ihn an und gehe weiter. Gerne auch ne zeitlang ignorieren, damit er definitiv merkt, dass er was falsch gemacht hat. Nur nicht aggressiv werden, da das dazu führen kann, dass er dich meidet, wenn Du zu ihm gehst.



    Liebe Grüße

    Lupus

  • Danke! Das sind wirklich gute Tipps!!??

    CharlySchaefer *20.07.2016

  • naja,

    das Internet ist groß und es immer wieder ein Plätzchen frei für solche Seiten ................

    Da hast Du wohl Recht, aber so abwegig sind diese Erklärungen doch nicht. Zudem lernt man ja mit der Zeit die Spreu vom Weizen zu unterscheiden. Und... ohne das Internet gäbe es dieses Forum auch nicht. ?

    CharlySchaefer *20.07.2016

  • wir hatten das Spiel erst vor kurzem, waren auf dem Feld und haben Ball gespielt. Jedenfalls mussten wir dann wieder los und Lupin sah das natürlich absolut nicht ein. Auf seinen Namen und auf Hier hat er nicht reagiert. Gut ich bin weggegangen- er folgt mir nicht (!) die 10 Monate alte Trotzkarotte liegt stur am Feld und starrt mich an. Er hatte natürlich KEINE Schlepp um, warum auch. Wenn er die hat folgt er ja wie eine Eins. Zum Glück war es sehr schirch, somit waren wir alleine. Also habe ich mir einen Ball geholt und wie eine Blöde allein damit gespielt- es hat drei Sekunden gebraucht und Lupin wollte mitspielen. KEINE Chance, hab ihn ignoriert und bin mit ihm im Schlepptau nach Hause gegangen. Er kann sich sein blödes Feld in seine pelzlose Stelle stecken. Am nächsten Tag hats wieder geklappt. Ob es deshalb ist, weiß ich nicht. Vielleicht wars Zufall.. aber allein seinen Neid zu spüren wie ich Spass hatte wars voll wert :thumbsup: Also immer ein "Norfallspielzeug" dabei zu haben zahlt sich doch sehr aus. Vor allem weil der Dodl IMMER das will was er gerade nicht hat.

    ****Lupin, 11.11.2017****

  • iesen Link finde ich ganz lesenswert. Doch bei Fehler Nr.1 fehlt mir die Antwort, wie ich es richtig mache, wenn der Hund auf und davon ist und auf meinen Rückruf beim 1. Mal nicht reagiert. Kann mir das von Euch jemand beantworten?

    Bei mir bleibt der Hund solange an der Schlepp, solange einzelner Rückruf sitzt. Das ist sehr wichtig bei Gin. Würde es nicht funktionieren, könnte er in drequentierten Gebieten ned ohne Leine laufen.

    Also:

    1) Wenn der Hund gar nicht erst lernt das er dich ignorieren KANN und du mehr Zeit an der Schlepp verbringst und da die Zeit investierst, konditionierst du ihn darauf. Es klappt auch um es "aufzufrischen". 1 Kommando. Sei aber sicher das der Hund dich hören kann. Keine Reaktion? Kommentarlos an der Schlepp zu dir hollen, wenn bei dir bestätigen.

    2) Immer wieder ab und dann das Kommen bestätigen. Es lohnt sich immer zu kommen und dann freigeben wieder. Ich mache es immer noch ab und dann in verschiedenen unerwarteten Situationen. Mit und ohne Balenkung. Dann Freigabe.

    -> Ich habe ein paar abwandungen "zu mir", "bei mir" und das heilige UO "HIER". Auf das letztere reagiert Gin auch aus vollen Gallop hinter einem Rüden. Mehrmals die Woche übe ich am Platz und da wird im Training das "HIER" mit Zucki oder Ball IMMER bestätigt. so habe ich ein bombenfestes Abrufen im Altag. Not Abruf sozusagen.

    3) Sollte der Hund tatsächlich nicht kommen, er hatte dich aber gehört? Abbruch. Drehst dich um, gehst andere Richtung. Gründe wie Lupus beschrieben hat. Kein zweites rufen.


    Habe am WE gelernt. Steckts die Leine beim Abruf außer Sicht. Das kann helfen. Die Hunde sind sehr wohl so schlau. -> Ohne Leine kann ich nicht angeleint werden un dschluss mit Spaß.