neues Bilder-Album Roopa+Bullterrier

  • hab das neue Bilder-Album eingestellt

    Roopa war damals ein gutes Jahr alt ......

    der Hintergrund: vor ein paar Tagen hab ich dieses hübsche Mädchen (mit einem Herz auf dem Rücken) nach all den Jahren wiedergesehen - alles sehr schnell vom Auto aus

    aber was mußte ich sehen: sie hat einen Maulkorb

    muß seither immer wieder dran denken: ein Maulkorb wünscht man sich doch zuletzt für seinen Hund - was ist passiert - vielleicht treff ich sie ja nochmal .....

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  • Wie traurig! ? Vermutlich Auflagen.

    Ludwigs Freundin ist nach wie vor eine englische Bulldogge. 2 Jahre alt und total freundlich. Lotte hat ihr ab und zu die Meinung gesagt, seitdem lässt Emma Lotte in Ruhe und zwischen den beiden ist Frieden.

  • ich find einen Maulkorb nicht dramatisch, vielleicht ist er auch einfach nur drauf, weil sie beim Gassi alles mögliche frisst, oder sie neigt zu Übersprungshandlungen, oder hat evtl Auflagen oder man war kurz vorher in den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs oder oder oder.

    Für mich ist ein MK einfach nix schlimmes und einem Hund macht er nichts aus. Das tragen von MK ist nichts anderes als von Leine oder Halsband und für einen Hund der es gewöhnt ist, einfach Alltag.

    Wenn ein Hund aus welchen Gründen auch immer einen MK benötigt, find ich es vom Besitzer verantwortungsbewusst und positiv, wenn er ihn dann auch tatsächlich nutzt und sei es nur, um entspannter draussen laufen zu können, weil man die Gewissheit hat, dass im Fall der Fälle eben nichts passieren kann.

  • Naja ich finde es aus Sicht des Gundes Schrecklich einen Maulkorb zu tragen.

    Natürlich kann es Grpnde geben die dem HH keine Wahl geben. Aber der Hund wird gehandicapt in jeglicher Hinsicht. Und wenns nicht unbedingt sein muss völlig unnötig.




    Ich meine Hunde haben nur begrenzte Wege sich Unternander zu unterhalten. Und da ist das Maul ein wesentlicher Bestandteil. Der Maulkorb nimmt den Hund jeglicher Kommunikation darüber.



    Aber klar wenn es Gesetze verlangen kann man nichts machen oder wenn der Hund nicht kontrollierbar ist und beißt...


    Wichtig ist da denke ich dem Hund nichts schlechtes damit in Verbindung zu bringen.

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    Der Hund ist ein Begleiter, der uns daran erinnert, jeden Augenblick zu genießen.
    (Marla Lennard)



    Grauer Schäferhund-Mischling -> Kuba

    Geboren: 09.10.2016

  • Wenn ein Hund aus welchen Gründen auch immer einen MK benötigt, find ich es vom Besitzer verantwortungsbewusst und positiv, wenn er ihn dann auch tatsächlich nutzt und sei es nur, um entspannter draussen laufen zu können, weil man die Gewissheit hat, dass im Fall der Fälle eben nichts passieren kann.


    Tatsächlich sehen nahc meiner Erfahrung die wenigsten leute das so. Wenn ich bei Lishcie einen MK drauf hatte-und sei es nur aus Gewöhung oder eben auch zur Sicherheit bei Erstkontakt- waren die Reaktion des menschlichen Umfeldes SEHR deutlich negativer auf sie. Immer nach dem Motto das der ja nicht für umsonst drauf ist.

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • ich find einen Maulkorb nicht dramatisch

    mittlerweile sehe ich das auch so. Aber zuerst hatte ich auch so meine Probleme damit. Nun übe ich aber selbst mit Harras das Tragen eines Maulkorbes, damit es keine Probleme gibt, wenn der mal auf die Schnauze muss (z. B. in öffentlichen Verkehrsmitteln). Allerdings liebt er den Maulkorb nicht. Daher machen wir im Moment jeden kleineren Gang (vom Haus zum Auto, vom Auto ins Büro und auch den ersten Weg bei unserer Mittagsrunde) mit Maulkorb. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Leute nun auch ihr voreiligen falschen Schlüsse daraus gezogen haben, wenn sie mich mit meinem Hund, der einen Maulkorb trägt, sehen.

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)

  • ich hatte eine Staffmix Hündin, die ich die ersten Jahre nicht verantwortungsvoll ohne MK laufen lassen konnte und ich hatte eine Herderhündin, für die das selbe galt.

    Wenn man einen Hund hat, der -aus welchen bekannten Gründen auch immer- in irgendeiner Weise eine Gefahr für andere darstellt, dann hat man eine Verantwortung zu tragen und muss auch mit der möglichen Dummheit anderer Halter rechnen und Vorsorge Treffen, damit weder dem eigenen noch dem fremden Hund etwas passiert.


    Die Freiheit des einen endet eben da, wo die Freiheit des anderen beginnt.

    Habe ich einen Hund, der in bestimmten oder unbestimmten Situationen zum Beschädigen neigt, endet dessen Freiheit eben an genau diesem Punkt und er wird abgesichert, um unnötiges Leid für mich, meinen Hund und für die Menschen und Tiere die mir gegenüber stehen, zu vermeiden.


    Ein Hund ist mit MK nicht übermäßig mehr eingeschränkt, als Ein Hund ohne und die Körpersprache besteht aus weit mehr, als dem Fang.

    Bei einem MK ist es seltsamerweise immer der Mensch, der es "schrecklich" findet, während die MK tragenden Hunde, gar kein Problem damit haben.

    Weder mit dem MK als solchen, noch mit der Kommunikation untereinander :)


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  • Meiner Hündin war hündischer Sozialkontakt überhaupt erst durch einen MK möglich.

    Sie ohne MK zu anderen, ob bekannt oder unbekannt, zu lassen, wäre weit mehr als grob Fahrlässig gewesen.

    Der MK hat es ihr ermöglicht, sich innerhalb ihrer Defizite, Überreaktionen und ihre sozialen Fähigkeiten zu üben und zu lernen, sich zu regulieren.

    Ohne MK, hätte sie eben ein Leben an der Leine verbracht und ich wäre anderen Hunden ausgewichen.

    Ist aber nicht meine Art und ich habe keine Lust darauf, mich derart in meinem tun einschränken zu lassen, nur weil Hund meint, in Übersprungshandlungen und Stresssituationen, Beschädigungsbeißen zu zeigen.

    Ein brauchbares MK Training, ein passender MK und sozialkompetente Übungshunde, die ohne Verletzungsrisiko agieren können, haben aus ihr einen gut verträglichen Hund gemacht, der ohne Leine mit anderen Hunden agieren und kommunizieren konnte - nur eben abgesichert durch einen MK, damit im Fall der Fälle eben kein Klinikbesuch notwendig ist.

    Ein MK ist so selbstverständlich und unschrecklich, wie Leine und Halsband.

  • Ein MK gehört wie Halsband, Geschirr und Leine zur Grundausstattung eines Hundes.

    So wie es eine Leinenpflicht in manchen Gebieten gibt, so gibt es auch eine MK Pflicht in den Öffentlichen Verkehrsmittel oder an bestimmten Plätzen /Anlagen.

    Finde es eher verwerflich über einen Hund mit MK zu urteilen, ohne deren Geschichte zu kennen.

    Und auch wenn der Hund Auflagen bekommen hätte, weil etwas vorgefallen ist, sieht man doch mit diesem Beispiel, dass es verantwortungsvolle Hundehalter gibt, die sich daran halten! Also gehört hier dann eher Lob ausgesprochen!

    Mein Hund trägt im Alltag 60% eine MK, da er meist ohne Leine ist.
    Bei Hundeausläufen kommt er ab.

    Mein Hund ist weder Gefahr für Mensch noch Tier, dennoch fühle ich mich sicher, wenn er einen oben hat.
    1. vor dem Gesetz 2. vor Giftködern.


    Der Hund ist durch einen gut sitzenden MK weder eingeschränkt noch arm noch sonst was. Der ist daran gewöhnt und weiß, sobald MK drauf ist, hat er gewisse Freiheiten.


  • Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man auch mit MK angepöbelt wird.

    Gin hat nicht so mit Rüden. Am Anfang habe ich ihm den Mauli drauf getan und mit mir kontrolliert laufen lassen. Nun, aber als Gin mit irgendeinen Rüden ins Klaschen kam ( Gin mit Mauli ) und der andere Rüde sich unter ihm befand, habe ich da von HH ordentlich was zu hören bekommen.

    "Wenn er so drauf ist, gehört er an die Leine, ein MK tut auch weh!".

    Einerseits HAT sie Recht. Ich habe ab da an, Gin bei Hundesichtung angeleint und erst freigegeben wo ich sicher war das es ein Weibchen war. Oder der Abstand war ausreichend das ich Gin bei mir haben kann ohne Leine. Seit dem, hat Gin fast 0 Rüdenkontakte.

  • Es ging in dem Thread ja nicht generell um den MK, sondern um eine Bulldogge, die sozial und unkompliziert war. Ich habe 2 Bulldoggen, eine englische und eine old-englische, in der Nachbarschaft. Beide sind total entspannt und es gibt keinen Grund, dass sie MK tragen müssten.

    Wenn die Halter das für ihren Hund entscheiden, ist das in Ordnung. Nur, wenn irgendwelche Gesetze oder Auflagen das vorschreiben für einen Hund, der nie etwas getan hat, finde ich das unfair. Ich habe noch nie einen dieser kleinen fiesen Fußhupen mit Maulkorb gesehen, obwohl die das teilweise nötiger hätten.

    Für unsere Hunde wäre das MK als Auflage schlimm, da beide, v.a. Ludwig, am liebsten Kong oder Ball tragen. Das Spielzeug wird genutzt für Apportieren, Suchen, UO, Impulskontrolle....In der Stadt, öffentlichen Verkehrsmitteln u.s.w. hätte ich kein Problem damit.

  • Doch, in bestimmten Bundesländern, Regionen und Städten gibt es eine teilweise oder generelle Maulkorbpflicht für Listenhunde. In Berlin in der Öffentlichkeit, München und Nürnberg in der Öffentlichkeit, NRW generell auch auf Freilaufflächen.

    Old englische Bulldoggen sind teilweise als Listenhunde aufgeführt, weil in der Rückzüchtung von der englischen Bulldogge Listenhunde reingezüchtet wurden.

  • Die Städt. Verkehrsbetriebe übernehmen in der Regel von der DB:


    der Begriff ist "Handgepäck"


    In der Transportbox können Sie Ihr Haustier kostenlos mitnehmen

    Kleine Haustiere können in einer Transportbox oder -tasche als Handgepäck mitgenommen werden. Diese Box muss unter den Sitz oder auf die Ablage über den Sitz passen. Leider gibt es dafür keine konkreten Maße, bitte handeln Sie nach bestem Wissen und Gewissen. Dann reisen Ihre Vierbeiner kostenlos.


    Großer Hund in der Bahn: Zugfahren zum halben Preis

    Hunde, die zu groß für Transportboxen sind, müssen angeleint sein und einen Maulkorb tragen. Außerdem benötigen sie ein Ticket zum halben Fahrpreis. Dies gilt für den Flex- und den Sparpreis.

  • Ich hatte das Gefühl, dass es im Thread sehr wohl ein Aufreger war, dass dieser Hund eine MK trägt.
    Und wenn schon ?

    Hier gibt es kein Hintergrundwissen weshalb und wieso, es wird aber sozusagen am Pranger gestellt, dass der Hund so arm ist, wegen dem MK. Der Hund ist nicht arm. Der sieht mir hier nicht so aus als würde er leiden,

    Wenn man gewisse Auflagen in gewissen Städten für moralisch nicht vertretbar empfindet, dann darf man sich eben dort in dieser Stadt keinen von den aufgelisteten Hunderassen holen.