Eine an sich richtige Handlung (extrinsisch, also von außen) zu belohnen führt dazu, dass die Hundlung der Belohung wegen ausgeführt wird und nicht, weil sie als richtig anerkannt wird (oder das "Familienoberhaupt", der Lehrer, etc. es anordnet). Man verbaut Kindern, erzieht man sie vorrangig so, die Chance der Einsicht und ist zudem dann gehalten, Handlungen auch immer wieder zu kontrollieren und entsprechend zu sanktionieren. Unser marodes und unmenschliches Schulsystem lässt grüßen....
Das würde aber einer positiven Motivation entgegenstehen. Und es gibt Charaktäre die ausschließlich über positive Motivation motivierbar,führbar, oder lernwillig sind. Ich zum Beispiel.:D:D Aber auch jeder andere NF (Choleriker). Ich glaube auch NT (Phlegmatiker). Wenn ich mich recht entsinne sind es nur die anderen Beiden,Sanguiniker und Melancholiker,die auf negative Motivation ansprechen.
Ich verstehe auch nicht ganz wieso eine Belobigung beim lernen gut sein soll-und da nicht die Einsicht rauben soll (wobei Einsicht hier fraglich ist) ,später jedoch dann aber schon. UNd welche Einsicht denn? Kinder machen doch eigentlich von Natur aus,weil sie es nicht besser wissen. Werden sie älter,hinterfragen sie auch mehr. Aber ein kleines Kind reflektiert sich doch,wenn überhaupt,nicht in dem Maße als das es nun sich sagt: Ey! Nur wenn ich was bekomme! Und ist es nicht so das-zurück zum Hund- wenn ich immer den Hund belobige weil er gleich sitz macht,er ja in Vorleistung gehen muss um das leckerlie zu erhalten? Macht er´s nicht,bekommt er ja kein Leckerlie. Ich kenne jedenfalls kein Hund der erst ein Leckerlie fordert um sich dann hinzusetzen. Im Text von dir steht auserdem "wenn man sie vorrangig so...". Aber war nicht die Rede davon das man,auch wenn ein Hund weis wie etwas geht,ab und an dennoch belobigt?