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  1. Das Schäferhund Forum
  2. twosouls
twosouls
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  • Letzte Aktivität: 3. Januar 2019 um 19:36
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Beiträge von twosouls

  • Das Fauser System

    • twosouls
    • 5. Juli 2018 um 20:36
    Zitat von Lupus

    Eine an sich richtige Handlung (extrinsisch, also von außen) zu belohnen führt dazu, dass die Hundlung der Belohung wegen ausgeführt wird und nicht, weil sie als richtig anerkannt wird (oder das "Familienoberhaupt", der Lehrer, etc. es anordnet). Man verbaut Kindern, erzieht man sie vorrangig so, die Chance der Einsicht und ist zudem dann gehalten, Handlungen auch immer wieder zu kontrollieren und entsprechend zu sanktionieren. Unser marodes und unmenschliches Schulsystem lässt grüßen....

    Das würde aber einer positiven Motivation entgegenstehen. Und es gibt Charaktäre die ausschließlich über positive Motivation motivierbar,führbar, oder lernwillig sind. Ich zum Beispiel.:D:D Aber auch jeder andere NF (Choleriker). Ich glaube auch NT (Phlegmatiker). Wenn ich mich recht entsinne sind es nur die anderen Beiden,Sanguiniker und Melancholiker,die auf negative Motivation ansprechen.

    Ich verstehe auch nicht ganz wieso eine Belobigung beim lernen gut sein soll-und da nicht die Einsicht rauben soll (wobei Einsicht hier fraglich ist) ,später jedoch dann aber schon. UNd welche Einsicht denn? Kinder machen doch eigentlich von Natur aus,weil sie es nicht besser wissen. Werden sie älter,hinterfragen sie auch mehr. Aber ein kleines Kind reflektiert sich doch,wenn überhaupt,nicht in dem Maße als das es nun sich sagt: Ey! Nur wenn ich was bekomme! Und ist es nicht so das-zurück zum Hund- wenn ich immer den Hund belobige weil er gleich sitz macht,er ja in Vorleistung gehen muss um das leckerlie zu erhalten? Macht er´s nicht,bekommt er ja kein Leckerlie. Ich kenne jedenfalls kein Hund der erst ein Leckerlie fordert um sich dann hinzusetzen. Im Text von dir steht auserdem "wenn man sie vorrangig so...". Aber war nicht die Rede davon das man,auch wenn ein Hund weis wie etwas geht,ab und an dennoch belobigt?

  • Ginger in der Hundeschule

    • twosouls
    • 5. Juli 2018 um 20:18

    Vielleicht wenn man sie vorher mit scharfen Senf einreibt?^^

  • Cara

    • twosouls
    • 4. Juli 2018 um 17:51

    Herzlichen Glückwunsch zur neuen Begleiterin. Auf dem ersten photo im Auto macht sie ein ganz schönes Welpengesicht. Also geheuer ist ihr das alles nicht so recht.^^ Zumindest auf diesem Bild. Also gib ihr Zeit wenn du merkst das sie zögerlich wird. Sie muss sich ja genauso herantasten wie du an sie. Du machst das schon.;)

  • Das Fauser System

    • twosouls
    • 4. Juli 2018 um 17:37

    @Lupus

    Ich mag dir nicht reinreden wollen. Aber das mit der Hand zurückziehen an der Brust geht viellecith jetzt noch,wenn Lupus klein ist. Was ja ok ist,wenn er sich das bis er groß ist annimmt. Nachteil ist aber,das du dafür hocken musst und damit wiederum einen vielleicth unsicheren "Stand" hast? Ich bin mir auch nicht ganz sicher ob dieses ja meist von hinten unten an die Brust fassen wirklich als Begrenzung von dir an den Hund von dem Hund gesehen wird. Er ist ja auch in einer gewissen Erregung. Als Raubtier hat er eine 3D Sicht,jedoch sein Blickfeld hat ein spitzeren Winkel. Nach unten wird es ebenfalls eingeschränkt sein,wenn man sich so die Anatomie des Kopfes anschaut. Insofern ist fraglich ob er die Hand von dir als solche erkennt und es nicht einfach nur irgendwas ist,was ihn hindert,oder?

    Manchmal nutze ich im Stand ebenfalls die Hand bei Buffy zur Unterstützung um den Hund nach hinten zu drücken. Das geht zwar,aber die Wirkung danach ist praktisch nicht vorhanden. Die Hand funktioniert nur-bei Buffy jetzt- wenn ich jene schon im Vorfeld einsetze---schwer zubeschreiben- indem ich einen größeren Schritt nach vorne mache (der Hund stiert schon) und die Hand vor ihr wie eine Pranke halte. Dabei bin ich ihr zugewandt. Wenn sie sich wegdreht ist es gut. Auf dem selben Prinzip-was ich mittlerweile mehr mache- beruht die AKtion mit dem Bein. Ich "lege" mein Bein von der Seite ,vorn um sie herum (ist dann ihr Hals/Brust) und drücke sie hinter mich. Bei Rudel soll sie eh mit der Brust hinter meinen Beinen sein. Und ich stehe sogleich vor ihr. Bissl Gleichgewicht brauchts natürlich auch da. Weil man ja kurz auf einem Bein steht. Das Bein nimmt der Hund mit Sicherheit auch von dir wahr. Du kommst mehr von der Seite,es ist größer,länger. Das Prinzip dahinter ist eigentlich das auch Hunde,nämlich mit ihrer Rutenhaltung, andere Hunde so begrenzen. Sie halten ihre Rute vor dem anderen Hund. Ich finde leider kein Bild: Zwei Hunde begegnen sich frontal,laufen aber etwas versetzt aufeinander zu. Der Hund der den Anderen kontrollieren will,wird mit hoher Wahrscheinlichkeit seine Rute leicht erhöht auf die Seite liegen,auf welche der fremde Hund ihn passieren würde,wenn dieser einfach geradeaus weitergehen würde. Er stellt seine Rute also quasi als Schranke in den Weg. Der Effekt ist im Grunde ähnlich wie der,wenn man sein Bein zur Seite vor dem Hund ausstellt,stimmts? Wenn du magst kannst du es ja mal probieren. Vielleicht gibt dir dein eigener Stand und die Freiheit deiner Hände etwas mehr Ruhe? Ich habe dabei als Unterstützung meist noch ein Leckerlie in der Hand,auf welcher Seite ich nun den Hund zurückdränge. Gegebenenfalls sogleich eine gute Möglichkeit nach dem Begrenzen damit abzulenken.

  • Das Fauser System

    • twosouls
    • 4. Juli 2018 um 17:18

    Danke Pinguetta . Wobei ich auch ab und an zu hören bekomme das ich viel zu viel Worte nutze. Naja. Irgendwas ist ja immer.^^

  • Das Fauser System

    • twosouls
    • 4. Juli 2018 um 17:17
    Zitat von Pinguetta

    dass ich das, was oft schon gut klappt einfach so hin nehme. Meine Trainerin meint aber, dass man da ruhig und gerne loben soll, also mit der Stimme und/oder streicheln.

    Und das beantwortet im Grunde auch die Frage von @Lupus ,hinsichtlich der Wiederholungen und dem Loben. Ich persönich sehe das nämlich ebenso. Man kann-ich finde sollte auch- auch wenn der Hund etwas kann dennoch loben. Vielelicht muss man das ncith mehr immer. Aber ab und an würde ich das schon tun. Mir würde jetzt nichts einfallen wieso das nciht ok sein sollte. Eher gut,damit es sich eben auch weiterhin lohnt. Nicht vergessen oder egal wird.

    Was die Menge der Wiederholungne angeht. ALso ich bin nicht Moses. Tausend halte ich für maßlos übertrieben. Aber vielleicth gibts auch sehr begriffstutzige Hunde. ..und ich hatte nur Glück mit meinen Dreien. Gerade wenn ich an Lischie denke...die hat-auch schneller wie Buffy- immer alles sofort begriffen. Das war einfahc unglaublich wie shcnell die Sachen sofort richtig verbunden hat. Zum beispiel ihr geschirr für das Fahrradfahren. Sie musste ja erst das eine bein ,dann das andere Bein anheben. Ich habe da nur manchmal "Beinchen" gesagt und immer-das war Zufall- erst das linke dann das rechte Bein angehoben so das sie in das Geschirr reinfahren konnte. Ich weis nicht wie oft ich das machte. Aber es war nicht sehr oft und die fing von alleine an die beine nacheinander zu heben. Sie zog sich da also quasi selber an. Brauchte das Geschirr nur hinhalten. Selbe beim Ausziehen. Ist die mit der Leine um einen Gegenstand gelaufen,brauchte ich nur einmal der zeigen wie das geht. Habe sie nicht geführt,sondern lediglich eine "herum"Handbewegung gemacht. Einmal also nur geholfen. Danach wusste die wie die sich wieder entleiert. Das links rechts gerade an dem Bike habe ich nie wirklich geübt (abgesehn von links ,rechts bei Fuß).Ich habs einfach gemacht. Und die hat allein durch Beobachtung innerhalb kürzester Zeit sicher am Bike laufen können. So sicher,das ich Hammel ernsthaft-nicht aus Spaß- die falsche Richtung ansagte und in eine andere abbog,sie sogar-mit der Falschen(!)- korrigieren wollte (ich hatte da echt einen Hänger im Kopf weil ich wegen zwei Hunden nach rechtsschaute ,aber links abbog und rechts sagte) und sie dies ignorierte (ist also manchmal sogar gut:D). Die wusste x Sachen in kürzester Zeit. Fuhr ich auf dem Fußweg,Kommando langsamer,schaute mich nach hinten um,wusste die das wir die Straße überqueren. u.s.w.. Bei Buffy ist das ähnlich,allerdings muss ich sagen-und ich hätte es umgekehrt erwartet- das sie zwar ebenfalls schnell,aber doch deutlich langsamer als Lischie lernt. Und während bei Lischie einmal richtig gemacht,die das auch immerwieder richtig wiederholte,Buffy irgendwie den Anschein macht das die erstenmale auch einfach Zufall sein können das sie es richtig macht. Allerdings ist das auch oft ein Nachteil. Denn der Hund nimmt Dinge voraus und entscheidet. Da kam es manchmal,gerade auch an der Straße wenn eben doch soviele Autos kamen das iche rstmal geradeaus auf dem Fußweg weiterfahren wollte,zu Missverständnissen die nicth ohne Gefahr waren.

    Ich glaube man sieht auch ob daran wie er das nächste Mal etwas nicht richtig macht,ob nur ein Teil sitzt,oder er gar ncith richtig weis was er soll,oder ob er stur sich weigert. Denn bei Ersterem versucht er ja irgendwas,stimmts? Und das würde ich zumindest am Anfang als Versuch zu Gefallen sehen. Später,wenn man sicher sien kann das er es weis,vielelcith auch als Versuch eine neue oder eigene Komponente ins Spiel zu bringen. Wenn er einfach stur ignoriert und gar nichts macht,ists eindeutig. Wenn er nichts macht und nur glotzt...nun....vielleicht ein begriffsstutziger Hund der völlig überrascht darüber ist, das überhaupt irgendwelche Laute aus dem Munde seines gegenüber kommen.:D Ich weis es nicht.^^

  • Hallo

    • twosouls
    • 4. Juli 2018 um 16:53

    Das lässt hoffen.

  • Ginger in der Hundeschule

    • twosouls
    • 4. Juli 2018 um 16:50

    Mit einer Knackwurst rennen? Watt? Das ist doch schon tierschutzrelevante Folter!! :D :D Wieviel Punkte gäbs wenn der Hund die Wurst schon vor dem Start stehlen würde?^^

  • Das Fauser System

    • twosouls
    • 3. Juli 2018 um 22:18

    Wie gesagt: Man kann diese drei Hunde auch nicht unbedingt vergleichen. Trotzdem sehe ich da irgendwie Vor,-und Nachteile verschiedener Herangehensweisen. Aber auch das man nicht jeden Hund gleich behandeln kann. Es kein Schema F gibt. Grundsätzlich bin ich heute der Meinung,das solange der Hund nicht gegenüber dem Halter respektlos ist-egal welche Situation-es erstmal keine körperliche Strafe geben sollte (und da auch nicht immer.Und mit Körperlichkeit ist auch kein Schlagen gemeint o.ä.). Mit respektlos meine ich übrigens nicht ignorieren. Vielmehr Situationen wo der Hund so sinngemäß nach dem Motto agiert:" Geh mal rüber,ich muss da ran!"<---auch egal um welche Situation es sich da handelt. Ignorieren ist so eine Sache. Das kann schon kritisch sein. Andererseits,beobachtet man Hunde untereinander,habe ich eben auch schon Amarook (der Vater der Buffy-Kleinen) gesehen wie er versuchte aufzufordern und da auch nicht gleich sofort alle angerannt kamen "Ja spielen spielen,Papi hat gesagt wir spielen!". Und dann entscheiden die ob sie das Ignorieren ignorieren,oder eben ob sich da jemand einfach geschnappt wird zum spielen. Ich sehe vieles als "Anfragen" und Anderes wiederum wäre frech es zu ignorieren. Wenn mal auf eine Spielaufforderung von mir nicht eingegangen wird,ist´s halt so. Oder ich habe Lust mir den Hund einfach zu schnappen. Würde er bei der erstbesten Gelegenheit aufstehen und gehen,ohnedie ganze Zeit mit mir kommunizieren,würde ich das als bedenklich sehen. Würde der Hund im Flur liegenbleiben wenn man kommt und man so nebenher sagt:"Geh mal doch mal rüber..." dnan ists halt so,man steigt ja sonst auch drüber-oder wenn es nicht anders geht muss er halt gehen,indem man schiebt. Würde er an Ort und Stelle mich ansehend liegenbleiben wenn ich mich auf die Couch setzen will,oder ins Bett legen will,dann wäre das was anderes. Würde der einfach Faul schlafen wie ein Stein,wäre es wieder was anderes.

    Es mag Leute geben die der Meinung sind das ihr Wort vor dem Hund das Wort Gottes sein sollte. Vielleicht gibt es Hunde wo man das so handeln sollte,oder kann. Aber ich gehöre da eigentlich ncith mehr dazu. Ich entscheide situationsgebunden und bin auch bereit Freiraum für eigene Entscheidungen zu gewähren,sofern das geht und ich nicht als ein Trottel gesehen werde.

    Insofern bin ich schon der Meinung das fast Alles über Lob,Vertrauen,gegenseitigen Respekt geht. Negativ Einwirken könnte es eigentlich wirklich nur bei Respektlosigkeiten(und da auch nur wenn sie losgehen,nicht wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist) oder schweren Vergehen (die so eigentlich nicth stattfinden sollten) geben.

  • Das Fauser System

    • twosouls
    • 3. Juli 2018 um 22:17
    Zitat von Lupus

    die sagt, dass man ewig lang belohnen soll, bis der Hund nach mehreren tausend Wiederholungen und Generalisierungen verstanden hat und umsetzen kann. Daher meine Frage diesbezüglich, also wie ihr das seht.

    Ich kenne nun beide Seiten. Problem dabei ist jedoch,das man keinen der Hunde miteinander vergleichen kann. Daher kann ich nur die Ergebnisse und die Reflektionen über jeden Hund schreiben.

    Bea (von Welpe an bei mir): Harter und strenger Umgang. Keine Ausnahmen. Befehl war Befehl. Einmal gesagt,galt,komme was da wolle. Ist als Junghund einmal vor mir geflüchtet. Habe mitbekommen das das so nicht sein kann und die Härte heruntergefahren. Streng war ich dennoch. Auch Hundeplatz damals noch mit Druck gearbeitet. Wobei Druck nicht mit Härte zu verwechseln ist,sondern mit Druck ist gemeint,Hilfestellung,Sitz und Platz durchsetzen (auf Leine treten als Beispiel,so as der Hund sich hinlegen muss bzw keinesfalls von alleine wieder aufstehen kann.) u.s.w.. Bea hörte sofort. Immer. In jedweder Situation. 3. der Landesmeisterschaft Sachsen im Turnierhundesport (war damals noch bissl anders als heute). Ich konnte sie überall ablegen ohne Leine. Sie blieb. Fiel fast immer gut auf. ABER: Sie zeigte durchaus auch Beschwichtigungshaltungen,wo sie gar nicht nötig waren. Vor allem am Anfang. Später war das Verhältniss vertrauensvoller. Aber sie wollte dennoch nie Kontaktliegen mit mir. Viele sagen das wir ein sehr enges Verhältniss gehabt hätten und manchesmal himmelte sie mich auch regelrecht an. Aber gemessen an Lischie und Buffy war es das nicht. Letzte beiden vertrau(t)en mir eben in jedweder Situation,Bea konnte das nicht. Denn sie wusste das ich auch ziemlich böse werden konnte (Stichwort :Unbeständigkeit). Gemessen an Lischie und Buffy war sie eher unselbstständig. Sie suchte zwar Schutz bei mir wenn eine Gefahr bestand,aber offensichtlich gab ich ihr keinen mentale Sicherheit für eigene Nervenstärke. Rückwirkend betrachtet ein eigenartiges Verhältniss. Kurzum: Hervorragend hörender Hund,der nichtmal im Ansatz versuchte mich zu ignorieren. Aber unsicher. Nicht bereit sich für das "Rudel" einzusetzen. Gemessen daran das bei der Wesenswerdung auch Erfahrungen eine Rolle spielen,vielelicht von mir gehindert worden ein selsbtständiger, selbstbewusster Hund zu werden. Möglicherweise war aber auch ihre Veranlagung dahingehend einfach so,unabhängig von mir.Im Nachinein betrachtet definitiv zu hart angefasst.

    Lischie (mit 3 Jahre bekommen,mehr oder weniger wild aufgewachsen): Lischie am Anfang nicht so hart wie Bea,aber durchaus streng angegangen. Körperlich bin ich nur geworden wenn ich glaubte das sie mich veralbert. Schnell gemerkt das dieser Hund keinen Druck verträgt. Deswegen und auch weil ich mit ihr mit den üblichen Verfahrensweisen gar nicht gerecht wurde und mich mehr mit WIldcanidenverhalten auseinandersetzen musste,habe ich das Körperliche sehr schnell sein lassen. Habe mich um Vertrauen bemüht und habe versucht Druck zu vermeiden. Zumindest zu Großen. Insgesamt gesehen mehr gelobt,selten gestraft. Strafe war lediglich sehr lautes Reden ihr gegenüber mit Blickkontakt und eventuellem fortschicken. Arbeiten mit ihr ging ganz gut. Lischie -am Anfang eher zurückhaltend bishin unsicher gegenüber vor allem Menschen,entwickelte sich sehr schnell zu einem selbstbewussten Tier gegenüber alles und jedem. Ich nehme an das ihre Anlagen eh schon sehr gut waren,jedoch ihre Geschichte eine entprechende Entwicklung verhinderte. Das Verhältniss wurde ein absolut vertrauensvolles,liebevolles,von Lischie mir gegenüber regelrecht zuvorkommendes und geduldiges Verhältniss. Lischie hat sich ohne wenn und aber sofort für das "Rudel" eingesetzt. Die wich keinen Zentimeter und übernahm,falls sie das als notwendig erachtete,sogar die Initiative. Gleichzeitig übernahm sie jedoch auch Kontrolle und Absicherung von mir. Dennoch änderte sich am eigentlichen Verhältniss zwischen uns nichts. Wie ein altes Ehepaar. Jeder kannte die Schwächen und Stärken des Anderen und man ergänzte sich weitesgehend. Lischie hörte ebenfalls ziemlich gut. AUßER jedoch in Situationen die ihr Aufgabenbereich betrafen. Dort wurde stets ERST kontrolliert/abgesichert und dann gekommen. Bedeutet es gab (auch weil sie eine hervorragende Jägerin war) Einschränkungen im Freilauf,sowie in speziellen Situationen. Sie ist stets ein selbstbewusster,selbstständiger Hund geblieben,der jedoch mir gegenüber,bis auf zwei Ausnahmen,nie aufmüpfig/respektlos wurde. In diesen beiden Fällen hat sie mir meine dann doch körperliche Reaktion nicht übel genommen. Lischie legte sich sehr fürsorglich(kontrollierend) des Nachts an mich,mochte sonst aber nicht unbedingt (wenngleich ncith ablehnend) immer Kontaktliegen/geknuddelt werden.

    Buffy(6 Jahre,Wolfhund): Tjo.....Buffy ist eigentlich noch extremer als Lischie. Sie akzeptiert kaum bis gar nicht Zurechtweisungen. Zurechtweisungen in dem Sinne das man ungeduldiger wird. Ungehaltener u.s.w.. Arbeiten jedenfalls geht so nicht. Ausschließlich Lob,Freiraum,freudiger,freundlicher Umgang kann sie dazu bewegen mit einem,für einen etwas zu machen. Buffy hat das absolute Vertrauen zu mir. Sie geht nichtmal wenn ich am Rechner laut werde. Lischie hat sich da sofort verzogen. Aber ich war eben auch bis auf eine Ausnahme laut und körperlich gegenüber Buffy. Die "stengsten Maßnahme" gab es als sie mir etwas aus der Hand klauen wollte. Ein Griff in den Nacken,Blickkontak und deutliche verbale Lautäußerungen,ABER keinen Mundraub! Es gab nochmal so einen Versuch da reichte nur ein "Ey!" und sie lies sofort wieder ab. Das wäre vielleicht das Einzige was mir jetzt einfiele was bei ihr durch "Strafe" erwirkt worden wäre. Alles andere ist ausschließlich mit Lob,Futter....naja und ihrem guten Willen erarbeitet worden. Buffy ist nicht leicht einzuschätzen. Und so lange habe ich sie ja auch noch nicht. Ich halte sie für einen rechtsstehenden,selbstbewussten,sehr zielstrebigen Hund,der trotzdem (Wolf lässt grüßen) hier und da auch "Unsicherheiten" zeigen kann bzw wolflike einfach sich eher zur Konfliktvermeidung zurückzieht. Während Lischie so ungefähr meinte:"Bleiben sie ruhig! Ich übernehme!" ist es bei Buffy:" Gemeinsam sind wir stark.". Sie lässt sich auf keinen Konflikt alleine ein und tritt eher den Rückzug an,wenn ich nicht zu sehen bin,aber schätzt sofort die Lage anders ein wenn ich sichtbar bin und lässt sich nicht die Butter von Brot nehmen. Notfalls gehts auch in eine Rauferei-bei Lische ganz selbstverständlich -.- . Der Hund ist dort wo ich bin,egal welche Hindernisse auch im Weg sind. TROTZDEM-oder gerade deshalb- ist es aber nicht so das ich einfach immer Gehorsam erwarten könnte. Sie nimmt zur Kenntniss und macht. Sofort,oder etwas später. Sie ist noch unabefangener mir gegenüber als Lischie. Aber auch noch freier-was eine zackige prompte Ausführung eines Befehles,der nie als Befehl gesehen wird, verhindert. Niemals im Leben würde dieser Hund von mir irgendeine körperliche Strafe erwarten. Würde ich das tun-dessen bin ich mir sicher- wäre ihr Vertrauen verspielt. Im worst case ein Leben lang. Trotzdem kann ich begrenzen,sie kontrollieren u.s.w..Buffy liebt Kontakliegen. Wenn wir nach Hause kommen,dann zeige ich auf´s Bett und sage "kuscheln". Ich lasse mich dann so halb auf dem Rücken auf´s Bett fallen und sie kommt IMMER(!^^) an und knietscht sich an mich. Sie genießt das Knuddeln,egal wo wir uns befinden.

    Aber auch bei ihr gibt es Einschränkungen im Freilauf. Auch hier wieder wegen der sehr hohen jagdlichen Ambition des Hundes,aber eben auch deswegen weil sie in solchen Momenten nicht abrufbar ist.

  • Das Fauser System

    • twosouls
    • 3. Juli 2018 um 20:43
    Zitat von Lupus

    Hoffe, der Punkt ist jetzt klarer, auch wenn ichs nicht wirklich gut erklärt habe.

    Ist klarer. Habe ich dann vorher ziemlich missverstanden.^^

  • Das Fauser System

    • twosouls
    • 1. Juli 2018 um 19:44
    Zitat von Lupus

    Der Merksatz dazu ist: "Gehört - verstanden - fürchtet sich nicht > durchsetzen" vs. "gehört - verstanden - fürchtet sich > Befehl liebevoll nochmal erklären".

    Ohne Fauser beurteilen zu wollen: Furcht ungleich Respekt. Autoritärtes Handeln ungleich Autorität. Es geht mir bei diesen zwei Aussagen nicht um eine pauschale moralalische Aussage. Sondern viel mehr darum das in dieses (wie Zitat) Verhältniss gesetzt suggeriert (oder sogar gemeint wird) das jedweder "Ungehorsam" bestraft werden müsste-sonst hätte er ja keine Furcht. Und fürchten soll er sich jaoffenbar,damit er doch hört,wenn er mal nicht hört.

  • Natürliches Futter ohne künstliche Zusätze und Zucker

    • twosouls
    • 1. Juli 2018 um 19:35

    @Lupus

    Das sind die Hunde vom Altenburger Land/Rudel ,oder?

    PS.: Womit auch gleich gezeigt wäre das gemeinsam gefressen wird. Und nicht das da irgendwer warten muss bis andere fertig wären.

  • Alpha! Ab 6. September im Kino.

    • twosouls
    • 30. Juni 2018 um 20:30

    Oh je. Wolf und Kino. Das lässt immer nichts gutes ahnen. Der letzte Film mit so einem Thema stellte einen "epischen" Kampf zwischen einem menshclichen "Alpha" und einem wölfischen"Alpha" dar. UNd zwar dergestalt das der wölfische "Alpha" gegenüber seinem Rudel beweisen müsste das er die menschlichen Eindringlinge vertreiben/töten könnte. Was für ein Schund das war...... Glaube der hies "Wolf" oder so. Hoffentlich wird dieser Film da besser.oO

  • Natürliches Futter ohne künstliche Zusätze und Zucker

    • twosouls
    • 30. Juni 2018 um 19:56

    Naja. man muss sich ja nicth wundern das die Katze da Löcher im Fell hat,wo sie ihre Augen hat. Ich meine damit das selbstverständlich das Raubtier an das Beutetier angepasst ist. Ja sein muss-in allem,also auch der Bejagung. Anders kann es gar nicht sein. Das bedeutet ja aber dennoch nicht das "DER" -den es ja so nichtmal gibt-Wert einer Maus,was jene nun an Nährstoffe bietet,der Muss-Wert ist,damit jede Katze sich wohlfühlen könnte. Er kann es ja gar nicht sein. Genau weil es nicht DEN Wert gibt. Und weil es nicht jeden Tag die gleiche Beute gibt. Das sit bei Hund wie Katze so. Gerade in er Natur muss man mit Unsicherheitsfaktoren klarkommen. Survival of fittest,das Überleben der Bestangepasstesten, beinhaltet eben auch ,das man mit unterschiedlichen Situationen klarkommt b.z.w. schnell Mittel und Wege findet damit klarkommen zu können. Alle zu spezialisierten Tiere (siehe Gepard der ausschließlich eine Antilopenart frisst) überleben als Art nicht auf Dauer,wenn sie nicht schnell neue Nischen finden,wenn sich etwas ändert. Insofern sehe ich da eben auch einen Widerspruch wenn man sagt das man naturnah füttern will,dafür jedoch Mittelwerte aus dem Labor hernimmt und diese dann zu einem Muss,oder Dogma macht. Im Grunde ist das Durcheinanderfüttern das Naturnähste was man so für den Hund machen kann-sofern er es eben verträgt. Eine Stufe näher wäre dann wohl bloß noch das wildern im Wald.oO

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