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  1. Das Schäferhund Forum
  2. twosouls
twosouls
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  • Letzte Aktivität: 3. Januar 2019 um 19:36
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Beiträge von twosouls

  • Morgen vielleicht der Wolfhund

    • twosouls
    • 16. Juli 2018 um 21:59

    Cuki

    Die wohnen in der gleichen Straße wie ich.^^ Allerdings jeden Tag gehen wir nicht gemeinsam. Aber ich würde schon gerne so zwei bis dreimal die Woche gemeinsam. Ich versuche das sich das so einpegelt.

    Ja und ob ich stolz war!^^ Allerdings bin ich mir nicht so sicher was die Jungs angeht. Sie scheint Jungen nicht so zu mögen. Ich habe erst heute wieder bei einem Kumpel erlebt,als dessen Kleiner zu seiner Mutter gerannt kam und bissl lauter war,das sie ihn-alles zwar low intensity wie man heute so schön sagt,aber eben sie machts- kurz anbellte. Sie zurechtweisen oder auf Abstand halten. Denke eher Letzteres. Wobei ein sanftes "Nein" und kurzes zurückziehen reichte und sie dann relativ gleichgültig ihm gegenüber war. Aber gut. Das wird sich irgendwann nochmal zeigen und die Neffen sind ja auch bissl Hunde erfahren durch meine Schwester ihre Hunde.

    Was das unterm Baum liegen angeht: Na mit Lischie wäre das auch nicht gegangen.:D Buffy kann durchaus auch mal ruhig dasitzen. Was sehr angehm ist. Auserdem war es halt auch wirklich heiß. Sie ist shcon manchmal losgegangen und hat bissl herumgeschnüffelt,kam aber alsbald in den Schatten zurück. Und die Position dort war ganz nett ,weil es ein Hügel war. Man konnte also auch ganz gut "gucken". Zumal etwas entfernt ein Traktor auf dem Feld arbeitete. Da hat sie immerwieder zugeschaut wenn der über den Hügel kam.^^

    Vielen Dank für die nächsten Schritte.;) Da werde ich mal bissl einkaufen müssen.^^

  • Morgen vielleicht der Wolfhund

    • twosouls
    • 16. Juli 2018 um 21:42
    Zitat von Argjira12.1

    Mir ging das wie deiner Schwester als wir an meiner Schwester ihrem alten Arbeitsplatz das erste mal auch eine Wolfshund gesehen haben.

    Ja. Gibt immer so zwei Gruppen. Die einen sind verunsichert,weil sie Wolf hören und damit für sie eine Unsicherheitskomponente dazukommt,von der sie glauben jene nicht abschätzen zu können (was ja manchmal auch so ist). Und die anderen sind immer sofort ganz hin und weg und wollen am liebsten gleich losknuddeln.^^ Die Reaktion von Frauen ist manchmal grandios. Wie die erst kurz schauen bei irgendeinem Gespräch und dann nochmal ungläubig genauer schauen und dann siehst du die regelrecht schmelzen.lol :D:D

    Warten? Wegen Fährten treten,oder was meinst du?^^

  • Das Fauser System

    • twosouls
    • 16. Juli 2018 um 21:33
    Zitat von ostholstein

    Wenn mein Hunddie Arbeit einstellt, weil von mir keine positive Reaktion kommt, istes doch auch egoistisch, oder?

    Ich würde sagen dann ist das normal. Du machst doch auch nur etwas wenn du Sinn darin siehst.ODER aus Gefallen für jemand. Oder für eine Belohnung. Als Egoist setzt du,nochmal,ALLEINIG DEINE Bedürfnisse als Maxime! Nur weil ein Hund die Arbeit beim Fährten einstellt,ist er nicht egoistisch! Dann interessierts ihn halt nicht.Er ist unmotiviert,aus welchen grund auch immer. Deine Grundbedürfnisse werden davon doch nicht berührt. Selbst wenn kann man nicht davon ausgehen das ein Hund das einschätzen könnte. Im Grunde-zum besseren Verständniss-kann man ein Verhalten gegenüber dem Hund als egoistisch bezeichnen,welches die Bedürfnisse des Hundes für nachrangig sieht b.z.w. ganz ausblendet. Umgekehrt geht das schon alleine deshalb nicht,weil dem Hund die eigene Existenz nicht bewusst ist. Da wird er kaum über zwei verschiedene Existenzen reflektieren können. Und damit nicht entsprechend gezielt das Bedürfniss der anderen Existenz hinten an stellen. Ein Hund ist ein Hund. Und nur so kann er sich verhalten.

    Noch was zu Wölfen. Die überleben nicht nur im Rudel. Ansonsten könnten sie nicht abwandern. Und Adulte wandern öfters die Grenzen des Reviers auch alleine ab,ohne sich nun vom Rudel zu lösen. Aber sie überleben im Rudel besser. Die Familienbande sind stark ausgeprägt bei ihnen. Du hast insofern Recht als das Wölfe in einem Rudel sich weit weniger-nämlich gar nicht- in einer Hackordnung wiederfinden wie Haushunde bei vielen ihrer Menschen. Wenn Adulte alleine losmarschieren,dann tun sie das einfach. Da gibt es keinen Leitwolf der an der Schleppleine zerrt und schreit:" Hiergeblieben!". Wenn Wölfe sich entscheiden zusammenzubleiben,dann arbeiten sie auch zusammen. Wenn ein Abwanderer in einem neuen Rudel akzeptiert wird,...dann arbeiten die zusammen. Weil es zu aller Vorteil ist. Nicht weil sie ansich müssten oder vom Leitwolf gezwungen werden.

  • Filmdreh Mantrailing

    • twosouls
    • 14. Juli 2018 um 20:27

    Am Anfang dachte ich,das die doch nicht bei der Sache sind. Weil die Nase doch gar nicht unten an der Fährte ist. Aber dann kam mir in den Sinn das in der Rütter-Sendung,als Rütter auf die Fähigkeiten der Hunde hinweisen wollte und beim Zoll in FFM war und dieser unter zehn Koffern den Koffer anzeigte,welcher eine Flasche mit Alkohol und in jenem Alkohol eingeschlossen eine Schlange enthielt,der Hund auch dort einfach langlief als wäre nichts besonderes. Und ich dachte:Der sucht doch gar nicht. Und mitten im vorbeilaufen blieb er halt stehen und setzte sich hin. Das wars. Eben mal links aus dem Ärmel geschüttelt.

    Laufen die Hunde auf den Trails alle eher so "unkonzentriert aussehend" oder gibts da Unterschiede?

    Und ich habe das ja für Buffy auch bissl im Hinterkopf. Alelrdings bietet mein Ex -Hunde-Platz das ncith an. Kennst du in Chemnitz Trailer?

  • Morgen vielleicht der Wolfhund

    • twosouls
    • 14. Juli 2018 um 20:04

    Hallo Ihr ^^

    Ein paar kleinere Neuigkeiten gibt es. Buffy hat jetzt einen Rüdenfreund. Ein Pinscher (die mittlere Version). 1,1 Jahre alt. Das muss wohl ein ähnlicher Rabauke sein.Klug. Unerschrocken. Will ständig was Neues,hat keine Angst,besteigt auch mal eben große Rüden,hat gerne das Sagen, mag keine Wiederholungen. Die beiden Halter-ein Päärchen- von der vernünftigen Sorte. Hundekontakte sollen kontrolliert über die Halter ablaufen und so weiter. Und ich suchte ja für Buffy so eien richtigen Spielkamerad. Was Festes quasi. Und die beiden können richtig gut miteinander. Und die Halter von Jacko-so sien Name- freuen sich genauso. Weil die beiden so harmonieren. Buffy sei wohl der erste Hund wo er nicht ständig das Spiel einleiten will und nicht aufhören kann. Die beiden spielen mal zusammen,dann baden sie gemeinsam (obwohl Jacko vorher nicht weiter als bis zu den Knien rein wollte:D),laufen gemeinsam nebenher und schnüffeln,buddeln gemeinsam und dann jagen die sich wieder gegenseitig. Und beim spielen springt die Buffy wie ein junges Reh mit Jacko durch die Gegend. Ich war überrascht wieviel Energie und Ausgelassenheit die da ,trotz des "höheren" Alters , in solch ein Spiel steckt und zeigt. Klasse!^^ Wobei sie allgemein bei banalen Dinge manchmal so eine Ausgelassenheit zeigt. Einfach,als Beispiel,weil das entlangrennen in einem bach so schön spritzt. Und da freut die sich wie ein Schneekönig,taucht ihre Schnauze ein und schüttelt sich sanft während sie den Kopf nach oben shcmeißt,was einen Effekt hat als würde ich mit der Hand Wasser über sie spritzen. Nur um dann herauszuspringen,sich ins Gras fallen zu lassen und dann sich genüsslich-und lang- trocken zu reiben. Wie erwähnt: Die Welt,ein einziger Abenteuerspielplatz für sie.^^

    Das sind Bilder vom ersten gemeinsamen Spaziergang wo wir sie erst nach einigen km dann auf der großen Wiese abgemacht haben. In der Zwischenzeit liefen sie auch dann brav angeleint nebenher.


    Wir waren natürlich auch mal so alleine wieder unterwegs. Und an dem einen Tag lagen wir auf einem Feld,wo ein baum in der Mitte stand,bestimmt eine Stunder lang chillend in dessen Schatten,bevor wir dann weiterzogen.

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    Uuuuund meine Schwester war bei mir. Sie wollte einerseits ihr neues Auto zeigen-und ich wollts sehen,hrhrhrhr- und andererseits wollte sie natürlich auch mal Buffy live sehen. Meine zwei großen Neffen (12;9) sind zuHause geblieben. Aber die kleine Nichte brachte sie mit. Ich sagte vor dem Schlafengehen und nochmal beim Aufstehen zu Buffy:" Buffy,gleich komt Besuch. Das ist Familie. Rudel! Du musst dich von der besten Seite zeigen,vor allem bei dem kleinsten Familienmitglied. Als sie ankamen wollten wir gleich eine Runde gehen. Leider fing es da stark an zu regnen und meine Schwester und Schwager konnte Buffy gar nicht richtig erleben. Zu Hause jedoch zeigte sich Buffy tatsächlich von der besten Seite. Ich sagte den beiden das sie sich ganz normal bewegen können und keine Angst haben bräuchten,ja sie sie sogar bei der Kleinen begrenzen könnten,aber keinen direkten Blickkontakt in die Augen dabei halten sollten. Und so ging das auch wunderbar. So gut,das Buffy nach dem ausgiebigen beschnüffeln aller,sogar mit meiner Schwester schegerte. Bishin das sie sich auf der Couch auf sie drauflegte zum kuscheln/graulen.^^

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    Auch bei der Kleinen war sie völlig entspannt. Meine Schwester war durchaus auch skeptisch,meinte aber das die kleine Wölfin ihr Herz im Flug erobert hätte und machte auch gleich noch ein paar Selfies beim gemeinsamen vom Balkon schauen.^^

    Auserdem wird das fährten immer besser. Besser weil ich immer mehr völlig wahllose Richtungsänderungen einbaue und Buffy das dennoch verfolgt. Die ist -würde ich sagen- fast schon bissl heiß drauf. Sie wartet geduldig beim fährten treten und zieht richtig hin zum Anfang. Interessanterweise liest die vielleicht nur die Hälfte vom Futter wirklich auf. Sie überrennt die Stücken häufig. Andererseits geht sie aber auch manchmal zurück um sich noch ein Stück zu holen und folgt dann weiter der Fährte. Sie macht wohl beides zugleich. Fährten und Futter suchen.:D:D Jedenfalls @ Cuki ,könntest du mir mal die nächsten Stufen erklären. Wie eventuell Gegenstand anzeigen u.s.w. aufgebaut wird. Da würde ich mich langsam drann probieren,während ich vorher Futter noch immerweiter abbaue. Habe teilweise ganze Biegungen mal ohne Futter gemacht,einfach um zu prüfen.^^

    Ansonsten ist alles beim Alten. Bzw Alltag eingekehrt. Sie hat sich wunderbar eingelebt-wobei das eigentlich nie wirklich ein Problem war. Sie ringt mir genauso oft ein Lachen wie ein Seufzen/Stirnrunzeln,oder aber Gerührtheit ab,wie sanft oder gelassen die mit einem umgehen kann.

  • Das Fauser System

    • twosouls
    • 14. Juli 2018 um 18:54
    Zitat von ostholstein

    Ichglaube auch, daß Hunde Egoisten sind.

    Aufden Übungsfährten wird fast immer mit Futter gearbeitet, sonstwürde der Hund sehr schnell keine Lust mehr auf das Fährten haben.

    EinRauschgiftsuchhund bekommt als Belohnung immer seine Beißwurst,sonst hätte er sehr schnell

    keinenSpaß mehr an seiner Arbeit.

    EinSchutzhund darf im Training immer in den Schutzarm beißen, sonstwürde der Hund sehr schnell das Interesse am Schutzarm verlieren.

    Das sind gerade zwei verschiedene Dinge. Du beschreibst Motivation. Das hat aber mit Egoismus nichts zu tun. Egoismus ist etwas,wo die eigene Person als alleinige Maxime betrachtet wird. Egal bei was. Ob das das WIE des (Zusammen)Lebens beträfe,oder aber Ressourcenzuteilung. Die Voraussetzung für Egoismus ist das Bewusstsein über seine eigene Existenz(die man über die anderer Existenzen stellt). Das fehlt Hunden (gibt Experimente dazu ob Tiere sich selbst bewusst sind).

    Du sprichst selbst von Trieben beim Hund. Das die meisten Hunde von Fressbarem hoch motiviert werden,sollte dich also nicht verwundern. Und auch nicht dazu veranlassen zu glauben das der Hund einfach deshalb egoistisch sei,weil er vielleicht nur durch Futter zu einer bestimmten Arbeit zu motivieren sei. Bist du Egoist weil du für deine Lohnarbeit Lohn empfängst? Bist du Egoist weil du deiner Frau bei der Hausarbeit hilfst,weil sie dir ein besonders leckeres,aber sehr zeitaufwendiges ,gekochtes Essen in Aussicht stellt? Wären Hunde Egoisten, wäre der Begriff "will to please" niemals bei Hunden entstanden. Schlussendlich: Wären Caniden Egoisten,könnten sie nicht in oder durch einen sozialen Verband erfolgreich sein.

    Vielleicht könnte man Opportunist gelten lassen. Aber ich glaube auch das wäre heruntergebrochen und das Verhalten das zumidnest in einem Wolfsrudel (Haushunde sollen das angeblich nicht so ganz verfolgen-habe aber darüber so noch nichts lesen können) Futter einfach geteilt wird,widerspräche dem auch. Als Egoisten würden sie alles für sich beanspruchen,nichts abgeben auch nachdem sie schon satt sind , und das Futter nur dann zuteilen,wenn sie etwas vom anderen wöllten. Als Oppurtunisten würde der Starke seine Stärke ausnutzen und zumindest solange den Vorteil des Klauen/Mundraubes in Anspruch nehmen,wie er noch nicht gesättigt ist. Auch das machen Wölfe so nicht. Alleine das Hochwürgen von Futter widerspricht dem "jeden Vorteil nutzen". Es wird gemeinsam gefressen. Wo zwar jeder sich seinen Anteil sichern muss-wer das aus Angst nicht kann bekommt tatsächlich nur das was übrig bleibt (bei Egoisten würde er auch das nicht bekommen)- aber Mundraub tabu ist. Auch ein Omega kann und darf seine Beute verteidigen.
    In recht eindrucksvollen Bildern kannst du das bei Feddersen-Petersen in "Hundepsychologie" auf Seite 194 nachlesen/geschildert bekommen.

    Und schon 1987 bescheinigte Lewin Caniden ein, Zitat:"übertriebenen Grad an Sozialität" und eine hohe soziale Intelligenz. Bekoff schreibt von einem Sinn für Fairniss,ohne dem Caniden nicht so spielen könnten wie sie es tun. Das steht im Widerspruch zum Opportunisten und erst Recht zum Egoisten! Es gibt Unterschiede bei den Caniden,aber auf Wölfe treffen die Aussagen am meisten zu. Haushunde sind zwar keine Wölfe mehr,aber in der Hinsicht haben sich einfach ihre Sozialpartner geändert. Von anderen Hunden auf Menschen.

    Ich sehe das auch bei meiner kleinen "Wölfin" hier ganz deutlich. Gestern erst hat die die volle Essenspfanne vom (heißen) Herd geholt und fing an mit fressen. Nun könnte man sagen-und das trifft auf sie auch genauso zu:"Die nutzt jede Gelegenheit zum Klauen!". Ja. Das tut sie. Aber das ist es nicht alleine. Sie klaut das nicth von mir. Sie nimmt mir das nicht weg. Und ein Hund ist kein Mensch der versteht was ich da mache. Nämlich Essen kochen. Der Hund sieht und riecht erstmal nur:Fressbar! Und alsbald fragt er sich: Wieso steht das dort?...ungefressen! Als erfolgreicher Jäger der Gelegenheiten zu nutzen weis, macht er das was er kann und nunmal macht,als Hund. Er schätzt richtig ein und nutzt die Gelegenheit,schnappt sich die Pfanne,zerrt sie vom herd und lässt sie auf den Boden klatschen. Inspiziert Pfanne ,den Rest darin sowie das herausgeschwappte Fressbare und fängt an sich etwas herauszupicken. Da komme ich dazu! Denn ich habe das ja gehört! Der Hund wird nichtmal schneller mit dem Fressen. Sie war völlig verdattert darüber das ich schimpfe und sie von der Futterstelle verscheuche. Denn sonst-ja das machen Wölfe- teilen wir nämlich Futter (Soll heißen wenn was bei mir übrig bleibt gebe ich ihr das. Manche werden die Hände über den Kopf zusammenschlagen-->Direkt von meinem-heruntergereichten-Teller/Topf. Es geht genau darum die Ressourcenteilung zu demonstrieren!). Und dort nun machte ich das Gegenteil und sie versuchte,immernoch sichtlich verunsichert,sich sanft wieder zu nähern,als ich die Bescherung mit Küchenpapier auflaß. Ich kann jederzeit an ihr Futter heran. Ist es eine Wurst wird sie darum "kämpfen" einen Teil behalten zu können. Aber sie wird mich nie angreifen. Mich nicht verjagen wollen. Aus der Sicht des Hundes gab es dort eine unverbrauchte Ressource,die man sich sichern kann. Folgerichtig hat sie das auch gemacht. ...denn ich war nicht da. Ich hätte ohne Probleme dazukommen können und mitfressen können. Halt vom Fußboden aus dann. Und beide hätten sich über den Schmaus gefreut,danach sich geputzt,oder das wüste Mal beim Kontakliegen verdaut. SO sieht das ein Hund!

    Es ist genau kein Egoist. In meinen Augen nichtmal wirklich ein Opportunist. Er hat einfach nur das Problem das seine Sichten-die er nicht ablegen kann- nicht immer mit der menschlichen Welt kompatibel sind. Und danach das ihm menschliche Eigenschaften übergestülpt werden.

  • Das Fauser System

    • twosouls
    • 14. Juli 2018 um 18:05
    Zitat von Lupus

    Hunde müssen nicht reflektieren können, um konditioniert werden zu können.

    Ich meinte das auch eher bei jenen der die Handlungen ausführt,welche man als Lob und Strafe definieren will. Wenn man es will,wird man-denke ich- spätestens beim Lob ins holpern kommen.Weil Lob auf eine zukünftige Erkenntniss setzt. Diese-bei jemand Anderen- anzunehmen bedeutet Szenariodenken. Andererseits stimme ich dir zu. Die Handlungen werden einfach Reaktionen sein. Nur dann müsste man wohl sagen das es kein wirkliches Lob geben wird. Wohl mehr einfach nur ein besseres Auskommen. Nur sehe ich dann -und ich will das nicht:D- das Modell der sofortigen belobigung für die Erziehung in Frage gestellt. Könnte man ja sagen: Bei Caniden gibts auch kein sofortiges Lob. Nur weniger Stress. oO Da sitze ich durch deine Frage echt gerade in einer Gedankenfalle.:D Ich würde es gerne mal bei Hunde&Wissenschaft posten,weis aber nicht recht wie ich es kurz und bündig formulieren soll,damit die auch verstehen was ich will.^^

  • Vandalismus in der Nacht und ein Schäfertier in Aktion

    • twosouls
    • 14. Juli 2018 um 17:50

    Nanaaaaa....schlussendlich ist hier viel Spekulation im Gespräch. Hätte und Wenn und Wäre.... Solche Situation,das geht selsbt mir manchmal so an der Tür (wobei von mir verlangt wird überlegt zu handeln),sind oft geprägt von impulsivem Handeln. Das weis übrigens auch der gescholtene Rechtsstaat. Man kann in solchen Situationen weder ein vorrausschauendes handeln noch ein stets richtiges Handeln erwarten. Letzteres schonmal nicht ,weil in einer Situation die ja gerade von vielen Unbekannten geprägt wird,niemand vorhersagen wird was passieren wird. Vielleicht spricht sich´s herum. Vielleicht bereiten sich betreffende Leute das nächste mal auch nur besser vor. Was zu einer Gegenwehr mit Messer,Zwille,Spray oder vorsorglich Köder enden könnte. Mal nebenher erwähnt: Viele verstehen den Rechtsstaat nicht wirklich. Rechtsstaat bedeutet das JEDER-also selbst der Krimenelle- seine Rechte wahren darf. Das wiederum bedeutet das auch der Kriminelle Gesetze übertreten darf (zum Beispiel Körperverletzung,Sachbeschädigung) um seine eigenen Rechtsgüter (zum Beispiel seine körperliche Unversertheit) zu schützen. SELBST DANN,wenn dieser gerade auf frischer Tat geschnappt wird. Die Bewertung inwieweit diese Gesetzesübertretung auch wirklich gerechtfertigt war und inwieweit das verhalten desjenigen kausal war für das Verhalten der Anderen,obliegt Einzelfall für Einzelfall (leider wird viel zu oft geschaut wie andere Gerichte bei anderen Fällen entschieden haben) den Gerichten.

    Insofern ist Lupus gar nicht so fern wenn er sagt,das eine Sachbeschädigung keinen blauen Fleck wert wäre. Denn im Normalfall geht die körperliche Unversertheit durchaus über materiellen verlust. Trotzdem darf man aber materiellen Verlust auch mit körperlicher Gewalt verhindern. Widersprüchlich? Nur auf dem ersten Blick. Das Zauberwort heißt: Verhältnissmäßigkeit.

    In diesem Fall hier war doch alles verhältnissmäßig. Selbst ein Biß von Gin würde wohl darunter gezählt werden-abhängig davon wieder,wie es dazu kam (Hund gehetzt?Und wenn warum?). Sollten aber 4 DSH einen Einbrecher-der erstmal nur eingebrochen ist- zerfetzen,gäbs schon ordentlich Probleme. Sollte sich dann herausstellen das die Hunde nicht zufällig anw4esend waren,sondern extra herausgelassen worden,oder gar hingeschickt worden sind,könnte schnell auf gefährliche Körperverletzung,gegebenenfalls mit schwerer Körperverletzung,oder gar fahrlässige Tötung oder noch mehr plädiert werden. So unterschiedlich kann das gesehen werden.

    Das nächste Mal einfach den Hund an der Leine lassen-auch das wirkt und senkt das Risiko das der Hund alleine entscheidungen trifft (es gibt da übrigens auch "Täterverkennung"/"Zielverkennung"-daher ist lange Flucht verboten- beim Hund!),während jemand anderes die Polizei ruft. Bestenfalls eigentlich in Abstand vom Hundefüher-wennn vom Haus aus keine Sicht besteht. Das wirkt doppelt auf die Täter und man hat auch gleich einen Zeugen.

    PS.:Ja,Lupus erwähnte richtiger Weise das man einen UNBEKANNTEN (!!) Täter auf FRISCHER TAT und/oder BEI FLUCHTGEFAHR festsetzen,also der Freiheit BIS ZUM EINTREFFEN DER POLIZEI b.z.w. Organen mit hoheitlichen Rechten ,berauben darf. ABer auch hier gilt das a) die Voraussetzungen gegeben sein müssen und b) wenngleich die Gerichte die Freiheitsberaubung, wenn gerechtfertigt, nicht bestrafen werden,kann (und wird meistens auch) aber gerade der Versuch einer Freiheitsberaubung am Täter jenen veranlassen sich gewalttätig zu wehren.

    Einfach beim nächsten Mal bissl im Hinterkopf behalten und gut ist. Alles andere kann man eh nciht wissentlich beeinflussen.

  • Vandalismus in der Nacht und ein Schäfertier in Aktion

    • twosouls
    • 10. Juli 2018 um 15:40

    Bin ich bei den letzten beiden Posts. Auch im Sicherheitsgewerbe gilt: Eigensicherung geht vor. Im Nachhinein betrachtet wäre vielleicht eine shcnell ankommende Polizei welche die Täter stellt besser gewesen. Wegen Schadensersatzansprüchen/Verurteilung. Andererseits kann ich auch nachvollziehen wenn man sofort einschreiten will. Nuja: Jedenfalls sollte euch die nächste Nachbarschaft nun Opfergaben aus Dankbarkeit überbringen und Gin eine Statue mitten auf die Straße setzen! :D :D

  • Natürliches Futter ohne künstliche Zusätze und Zucker

    • twosouls
    • 10. Juli 2018 um 15:33

    Also so schlimm empfand ich es nun nicht. Und das es mal hitziger zugeht ist in diesen Forum eher eine Ausnahme denn Regel. Daran sollte man das allgemeine Geschehen hier nicht festmachen.;)

  • Trickkiste

    • twosouls
    • 7. Juli 2018 um 19:57

    Kann ich mir vorstellen. Erst so (also Koda jetzt)vor einer Frau...oder bei dir Mann ... ein Knicks machen,wie auf den Bildern,mit einer Rose im Maul und dann,während er noch vorn den Knicks macht,so eine Pfote übers Gesicht "och nee ist das peinlich was ich hier machen soll". ^^

  • Cara

    • twosouls
    • 7. Juli 2018 um 19:54

    Ach die namen.....wie oft ich schon Lischie Statt Buffy gesagt habe. Beides hat ja "i" hinten drann. Und mit ist es sogar schon passiert das ich Bea sagt. Vermutlich weil ich mir einprägte:"Nee mit B gehts los.". Ja aber Bea geht halt auch mit B los.:D :D Na ich denke der Hund wird´s verzeihen.^^

  • Morgen vielleicht der Wolfhund

    • twosouls
    • 7. Juli 2018 um 19:48

    Warum magst du es nicht, Argjira12.1 ?

    Habs jetzt mit Buffy öfters gemacht. Auch Schlangenlinie und Winkel und so weiter. Die ist bisher immer voll dabei.^^ Futter baue ich Stück für Stück ab.

  • Ginger in der Hundeschule

    • twosouls
    • 7. Juli 2018 um 19:32

    Dann nehmen sie sie nicht mehr ins Maul.^^ Nene...die müssen mit was komischen Innen befüllt sein,so das sie verdutzt das Kauen einstellen,beim ersten Zerbeißen (und hoffentlich im Tran weiter zu euch gelaufen kommen).HEHEHEHE

  • Das Fauser System

    • twosouls
    • 7. Juli 2018 um 19:23

    Hallo @Lupus

    Nun musste ich doch erstmal die Begriffe anschauen was die überhaupt bedeuten. So wird auch klarer auf was du hinaus willst. Regt zum nachdenken an. Klingt auch schlüssig was du da sagst,was zumindest Menschen angeht.

    Was deine Frage angeht ob die Elterntiere ihren Nachwuchs direkt belobigen,kann ich die nicht wirklich beantworten. Ich habe schon von Ressourcenzuteilung gelesen. Weis aber die Zusammenhänge nicht mehr und auch nicht merh wer das geschrieben hat. Denn bei sowas muss man sehr sehrt vorsichtig sein. Lange Zeit hies es das der Alpharüde zuerst fräße und dann die Anderen u.s.w.,was sich ja,zumindest bei Wölfen,als kompletter Blödsinn herausgestellt hat. Was Cuki vermutlich eher meint,ist, das Hunde Pragmatiker wären. Egoismus unterstellt man ja heute jedweder Handlung. Egoismus setzt allerdings auch-würde ich zumindest so halten- ein Sebstbewusstsein heraus. Also um sich selsbt einen bewussten,geplanten Vorteil verschaffen zu wollen,muss man sich auch seiner eigenen Existenz bewusst sein. Und das haben Hunde nicht. Die (ver)menshclich(t)en Aspekte beschreiben häufig gut,verleiten aber auch shcnell dazu menschliche Machtverhältnisse und Motivationen den Hunden überzustülpen.

    Deine Frage ob nun die Leitwölfe ihre Juvenilen oder Adulten direkt belobigen,lies mich inne halten und feststellen das ich mit den Achseln zucken muss.

    Es gibt Handlungen die man als Strafe-und zwar sehr direkte- sehen kann:

    Feddersen Petersen beschreibt einen adulten männlichen Wolf,der immer recht grob zu den Juvenilen war (was die ELterntiere ihrerseits ab und an sanktionierten) und selbst öfters mal mit seinem Vater und Mutter aneckte weil er sich stets Freiheiten gegenüber jenen herausnahm/nehmen wollte. Genau diese Freiheiten dultete er aber in absolut keinster Weise von den Juvenilen gegenüber sich. Wollten die -als Beispiel- ihm am Maul lecken-was sie ohne Probleme durften-,kamen aber mit ihrer Schnauze zu hoch,das heißt über die Nase von Mischka (so hies der Adulte glaube),reagierte er sofort und immerwieder mit einem Schnauzübergriff. Auch mit der Inkaufnahme das die Juvenilen auffiepten. Insofern KÖNNTE man von einer direkten "Bestrafung" ausgehen. Es gab übrigens gegenüber den Welpen viele verschiedene Sanktionierungen,welche jedoch häufig NICHT den offensichtlich gewünschten Erfolg brachten und wo das Treiben der Welpen geduldig hingenommen wurde.

    -Da entsteht sofort die Frage: AB WANN und/oder BEI WAS wird sich unmissverständlich durchgesetzt?

    Und Lob? Tja. Ich kann mich nicht entsinnen jemals von einer Handlung gehört oder gelesen zu haben,wo man sagen könnte:Siehst du,-bleiben wir bei Mischka- Mishcka hat das und das gemacht was der Vater wollte und dafür hat er jetzt eine Schnauzenzärtlichkeit bekommen. Oder ein Versteck wurde gezeigt wo was verbuddelt wurde. Spiel eingeleitet. Futter vorgewürgt. Eine Stunde länger Kontaktliegen..... Man sieht eigentlich schon wohin das führt. Nämlich zur Erkenntniss das Lob ein gezieltes Szenario(voraus)denken voraussetzt. Und das wiederum können Hunde nicht. Sie lernen nicht über voraussdenken "wenn ich das so mache passiert das und das" sondern über Try&Error. Wobei der Erfolg als angenehm und der Misserfolg-meistens wohl- als unangenehm erachtet wird. Während wieder das Angenehme versucht wird beizubehalten. Insofern müsste man sagen:Hunde loben und strafen gar nicht,sie reagieren einfach nur. Allerdings weis ich nicht ob diverse Handlungen beobachtet wurden/werden,die man ähnlich wie die Sache mit dem Schnauzübergriff umgekehrt als eine Art Belobigung werten könnte.

    Das wäre eine ziemlich coole Frage in der Hund&Wissenschaftsgruppe. Wobei da leider sehr viel englischsprachige Links verteilt werden,mit dem ich nicht viel anfangen kann.

    An noch eine Beschreibung von Feddersen Petersen erinnere ich mich,die vielelicht in der Hinsicht auch interessant wäre im Hinterkopf zu behalten.

    Ein adulter-könnte wieder Mischka gewesen sein- lag mal auf einem Steg. Der Leitwolf kam zu jenem gelaufen. Er positionierte sich etwas seitlich vom "Aufstieg" und starrte einfach nur den Adulten der dort herumlümmelte an. Der Adulte wurde immer nervöser. Denn das Anstarren ist eine klare Provokation,wohlmöglich eine Aufforderung (zur Distanz). Das problem des Adulten war,das er nicht den Steg hinunterlaufen konnte,denn dort stand der starrende Leitwolf. Er konnte aber auch nicht vom Leitwolf weg den Steg herunterspringen,weil das unter Umständen die Verfolgung durch den Leitwolf hätte auslösen können. Der Adulte war also in einer ziemlich auswegslosen Lage und des Leitwolfes Gutdünken ausgeliefert. Der Adulte drohte immer defensiver. Die ganze Palette:angelegte Ohren,Welpengesicht(glatte Kopfhaut),weit zurückgezogene Mundwinkel so das man die Backenzähne beim Zähnefletschen sehen konnte,auch wenn er lag dennoch Klein-Machen durch zurückgezogenen Kopf,wegdrehen,Maul lecken dabei. Der Leitwolf indies tat gar nichts weiter. Er starrte einfach weiter,ohne irgendwie ansonsten zu drohen. Nach einer Weile -er hatte seinen Kopf eh beim Starren auf dem Steg gelegt- machte er einfach die Augen zu und döste- was den Adulten sichtlich beruhigte.^^ Im grunde müsste man sagen das die Situation grandios vom Leitwolf (aus?)genutzt wurde. Andererseits war er weitesgehend passiv-die Aktion ohne sichtbaren Grund. Ihm ging es offensichtlich nicht um irgendeinen Platz wo er hätte selber liegen wollen. Er hat nicht wirklich irgendwas getan,dennoch aber den Adulten gleich zweimal in seinem Tun beeinflusst und damit sehr wohl sozialen Status demonstriert. Eigentlich hat diesen der Adulte sich selbst mehr demonstriert,könnte man ja sagen. Keine Strafe,kein Lob. Jedenfalls nicht ersichtlich.

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