Filler Schüler
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Beiträge von Filler

    Das kenne ich :D

    Ich bekam auch die Anweisung von der Klinik, dass ich die Formulare beim SV beantragen soll. Und der SV sagte mir dann, dass die Klinik die vorrätig haben muss. Hatte die Klinik auch, aber weil dadurch zusätzliche Arbeit entsteht und es alle Vereine anders handhaben, kommunizierte mir man das halt so.

    Die Röntgenstellen sind ja vom GRSK und decken alle Rassezuchtvereine ab - nicht nur den SV. Und bei den anderen bringt man die Formulare wohl selbst mit.

    Wenn Maulkörbe um die 20€ nichts taugen, dann wäre ja fast die komplette Palette von chic und scharf raus. Dort liegen die meisten Maulkörbe doch genau in dieser Preiskategorie. Die teueren Körber zeichnen sich mWn eher dadurch aus, dass sie sehr leicht gebaut, schwarz ummantelt, mit Schnellverschluss, besonders gepolstert oder die Riemen besonders hochwertig oder bunt sind.

    Keiner dort schreibt, dass man für eine Beschädigungsabsicht einen Korb der höheren Preiskategorie kaufen sollte, weil diese sicherer wären.

    Und in der Facebook-Gruppe werden bei Körben für beißende Hunde regelmäßig die Chopo-Modelle empfohlen. Welche eben bei 20€ liegen.

    Wobei Du da bei Billigware auch Verletzungen riskieren kannst. Nicht jeder Metall-Maulkorb ist gut verarbeitet. Und wenn sich Streben lösen, dann kann sich sowohl der Hund, der den MK trägt, daran verletzten, wie auch der Hund gegen den er in Beschädigungsabsicht vorgeht. Bei einem Hund mit Beschädigungsabsicht würde ich auf einen MK in guter Qualität nicht verzichten (z.B. den Chopo). Und dann bist Du bei einem größeren Hund im Bereich von 40 bis 60 Euro. Manchmal hat man Glück und ein Hersteller, der seine Maulkörbe nicht in so viele verschiedene Größen/Längen/Weiten anbietet, hat einen passenden. Da liegt das Preis-/Leistungsverhältnis dann halt daran dass man sie nur in wenigen 08/15-Größen erhalten kann.


    Selbst die qualitativ hochwertigen Maulkörbe sehen manchmal aus als wenn jemand mit dem Auto drüber gefahren ist, nachdem ein Hund damit massiv gegen einen anderen gegangen ist. Von daher haben sie durchaus ihre Berechtigung, auch wenn sie im höheren Preissegment liegen. Nicht für jeden Hund sind Alibi-Maulkörbe geeignet.

    Hast du da mal ein konkretes Beispiel für mich? Selbst die Chopo Maulkörbe für große Hunde (Dobermann Rüde zum Beispiel) liegen bei 20€.

    Gut, die sind ohne Kehlriemen und sowas - da müsste man ggf. nachrüsten, wenn der Hund wirklich beschädigen will. Bei meiner Recherche vor ein paar Monaten lagen in dem von dir genannten Preibereich ausschließlich Dienst- oder Stoßkörbe. Oder eben die Plastik- und Stoffkörbe von Markenherstellern.

    Der 0815 Drahtmaulkorb (und darunter fällt für mich u.A. Chopo) liegt dort doch gar nicht. Die Champion Drahtmaulkörbe liegen bei ca. 25 € wenn es um die großen Modelle gibt. Die Safety First kosten ebenfalls um die 20€.


    Für mich sind Maulkörbe das Paradebeispiel, dass Qualität nichts mit dem Preis zu tun haben muss.

    Die teuren Maulkörbe für 40€+ sind übrigens oft Stoß- oder Dienstkörbe und für den Alltag gar nicht zu empfehlen. Damit tut man seinem Hund keinen Gefallen.


    Wirklich, ich finde die Markenkörbe einfach überteuert. Ich zahle keine 35€ für einen simplen Stoff- oder Plastikmaulkorb, nur weil dieser von Marke X ist.


    Ein 0815 Drahtmaulkorb, der passt und ausreichend Platz zum hecheln lässt hat mich 20€ gekostet. Hält wahrscheinlich ewig.

    Ihr Maulkorb hat 20€ gekostet.

    Ich würde keinen Maulkorb für 40€ oder gar 100€ kaufen. Der Preis ist einfach nicht gerechtfertigt. Das hat nichts mit "billig" oder günstiger zu tun.

    Ich habe für meine Hündin ebenfalls einen gut passenden Maulkorb von Chopo aus Draht. Da war ich letztens übrigens froh drum, als sie sich die Pfoten wund geknabbert hatte (Grasmilben). So konnte ich die Pfoten behandeln, und weiteres auflecken verhindern - ohne, dass wir diese schrecklichen Plastikkragen brauchten.


    Man weiß nie, wozu eine solche Anschaffung mal gut ist. Außerdem hat man dann auch Zeit ein vernünftiges Maulkorbtraining zu machen.

    Meine Hündin ist übrigens HD-, ED- und OCD-frei. Hat allerdings einen LÜW-1, für mich auch ein Grund, den Rücken im Auge zu behalten.

    ... wobei Hunde mit einem LÜW Typ 1 kein signifikant höheres Risiko für ein Cauda equina-Syndrom besitzen. Während es bei Hunden mit LÜW Typ 2 und 3 quer durch alle Rasse um ca. 5-fach erhöht ist, und beim DSH sogar um ca. 7-fach.

    Zumal es wohl auch nur "knapp" ein LÜW-1 wurde. Jedenfalls wurde mir beim Röntgen erklärt, dass es nicht 100%ig sein muss, er selbst würde ein Typ-1 bewerten, weiß aber nicht, wie der SV tickt. Und es wurde ja auch ein LÜW-1.


    Ich habe den Rücken sowieso komplett mitröntgen lassen und laut unserer Physio ist der LÜW auch halb so wild. Sie kennt ja auch die Bilder von der Seite. Außerdem waren wir aus anderen Gründen sehr früh zur HU, da meinte die Physio, dass das auch negativ sein kann beim LÜW.


    Nun hab ich selbst aber keine Ahnung :D

    Grade als Sportanfänger finde ich es total bereichend regelmäßig zur Physio zu fahren und eine Meinung zu bekommen. Meine Hündin ist zum Beispiel im Frühjahr blöd von der Schrägwand gefallen. Da sollte das dusselige Tier gar nicht drauf, aber sie findet so Geräte halt mega toll.


    Mit sowas fahr ich dann zur Physio, die schaut einmal drauf, löst ggf. Verspannungen und gut ist. Mittlerweile kann ich Verspannungen/Abweichungen sogar selbst sehen und arbeite daran, meinen Trainingsaufbau sinnvoller zu gestalten. Warm-up, Cool-down, beidseitig trainieren, andere Technik in der Beutearbeit...


    Und was ich mittlerweile auch sehe: andere DSH die eine Schonhaltung haben. Meine Vermutung ist auch dort: häufig trainingsbedingt.


    Meine Hündin ist übrigens HD-, ED- und OCD-frei. Hat allerdings einen LÜW-1, für mich auch ein Grund, den Rücken im Auge zu behalten.

    Hier wurde gefragt, bezüglich des Gangbildes. Daraufhin wurden Möglichkeiten genannt. Thats it. Ob Tierklinik günstiger als Physio ist wage ich zu bezweifeln. Beides ist gut und legitim wenn man das Gefühl hat der Hund läuft unrund.

    Bei uns ist die Klinik sogar billiger für ein reines Abtasten und Beurteilen durch den Orthopäden. Unsere Physio nimmt sich aber zum einen viel mehr Zeit, mein Hund ist dort total entspannt und zum anderen bekomme ich einen Termin beim Orthopäden auch nicht ganz so fix, wenn es kein Notfall ist.


    Ich kombiniere deshalb auch gerne beides.

    Ich würde damit auch zu einem Tierphysiotherapeuten. Oder ein Termin in einer guten TK beim Orthopäden (das kostet auch nicht die Welt) machen. Kann uU aber dauern.


    Meine Hündin hat sich bei einem ähnlichen Boden mal verdreht und war dann im Rücken empfindlich. 3x waren wir damit zur Physio, danach war alles wieder top. Es geht bei sowas ja schlicht darum, dass der Hund sich keine Schonhaltung angewöhnt. Da kann ein normaler Tierarzt nunmal auch wenig gegen tun, außer vielleicht irgendwas spritzen.


    Ein guter TA wäre never ever mein Ansprechpartner für irgendwas Orthopädisches. Nichts gegen Tierärzte, aber DA wäre mir das Ergebnis viel zu heikel und mein Geld zu schade. Entweder zum Physio oder direkt zu einem Orthopäden - unser Orthopäde ist zum Beispiel auch Gutachter beim GRSK.

    Ich suche ja auch noch nach der Methode meiner Hera die GS zu vermitteln, was verstehst Du unter "Bannen" Am Fährtenabschluß deponiere ich eine Überraschungsdose mit Futter und schau das ich den Hund da ins Platz bring?

    hab probiert Futter am Gegenstand abzulegen und das Kommando Platz zu geben, denk mir aber das sie das Platz eher mit dem Futter verbindet als mit dem GS, wenns dann dumm läuft legt sie sich evtl. bei jedem Futterbröckchen, da hätte ich dann einen Fehler eingebaut!

    Mit Bannen meine ich, dass der Hund den GS beim Verweisen permanent fokussiert und somit "bannt".

    Mein aktueller Plan ist, die Gegenstände einfach einzubauen, sobald die Abstände zwischen den Tritten größer werden. Sie kann bereits das Verweisen über "Zeigen". Im Garten lege ich einen GS auf den Boden, sage "Zeigen" und sie verweist den GS dann ordentlich. Das übertragen wir dann auf die Fährte. Ich lege einen GS in die Fährte, zwischen die Tritte, blockiere den Hund an der Stelle und sage dann "Zeigen" bis sie Verweist - dann Klick und Bestätigung.

    Auch den Ablauf des Verweisens üben wir im Voraus. Neben den Hund treten, GS nehmen, hochhalten...

    Soo, wir waren gestern und heute das erste Mal seit paar Wochen wieder zur Fährte. Eine kurz gemähte Wiese mit bisschen Wind. Sehr trockenes Gelände.


    Ich bin wirklich sehr zufrieden :thumbup: Die Punkte, die mir wichtig waren sind alle ausreichend gefestigt. Das waren:

    - leinenführig und einigermaßen entspannt zur Fährte kommen

    - ruhiges, konzentriertes Suchen

    - jeden Tritt ausreichend untersuchen

    - Schenkel und Bögen sicher suchen

    - Erwartungshaltung ggü dem Fährtenende wieder abbauen (da hab ich uns ein Problem eingebaut)


    Die nächsten Ziele sind die Winkelarbeit, dann die Schrittabstände zu vergrößern und anschließend baue ich die Gegenstände ein - Gegenstände zu verweisen üben wir bereits abseits der Fährte. Ich habe mich gegen das "Bannen" entschieden.

    Zwischendurch hatte ich schon mal mit den Gegenständen gestartet. Zum Fährtenabschluss einen Gegenstand eingebaut. Das gefällt mir aber nicht, ich möchte kein solches System einbauen, deshalb warte ich noch etwas damit.

    Das Clickern ist und bleibt für mich aber nur ein sekundärer Verstärker und kein Trainingskonzept. Wir haben wie gesagt auch verschiedene solcher Markersignale die teilweise sogar verschiedene Dinge gezielt ankündigen. Zum Beispiel einen Marker bei dem das Futter immer auf den Boden gelegt wird. Einen Marker, bei dem das Spielzeug angekündigt wird, ein Markerwort...


    Nachtrag: Und natürlich kann jeder Hund in jedem Alter den Clicker als sekundären Versträker kennenlernen.