Oskar&Nika Profi
  • Mitglied seit 21. Januar 2020

Beiträge von Oskar&Nika

    Ich habe eine Hündin die wirklich massiv auf die Läufigkeit reagiert. Mit ihr wäre sicher nix zu reißen in dieser Zeit und auch schon voher nicht bzw. eine ganze Weile danach auch nicht. Aber das kann ja wirklich ein Extrembeispiel sein. Ist sie nicht läufig hat sie guten Trieb (denke ich jedenfalls, bin keine Expertin), ist sehr konzentriert und lernwillig. Vor, währund und nach der Läufigkeit ist davon nichts zu merken. Für mich persönlich ist das ja nicht schlimm, da wir nicht irgendwelche Pokale gewinnen wollen- aber für einen Hundesportler wäre es sicher ungünstig.

    Würdet ihr sagen, dass Rüden durchschnittlich leistungsstärker im Bereich des Hundesports sind als Hündinnen oder umgekehrt? Oder vielleicht je nach Sportart der Rüde mehr "taugt" bspw. im Schutzdienst dafür die Hündin im Agility besser läuft?

    Oder macht das Geschlecht keinen Unterschied betreffend der Leistung?

    Setzt die Hündin häufiger Urin ab? Dann würde ich auch auf die erste anstehende Läufigkeit tippen.


    Geht ihr denn, bis auf die ca. drei Mal in der Woche, nur an der Leine spazieren? Mir kommt das etwas wenig vor, also bewegungstechnisch. Morgens laufen wir auch nur ne mini Löserunde an der Leine, aber Nachmittags und Abends gibt es immer auch Freilauf.


    Hast du schon mal versucht die Megaleckerchen mit auf Tour zu nehmen, also etwas worauf sie total abfährt. Das könntest d dann nur beim Spaziergang geben und zwar immer dann wenn sie dich anschaut. Also Hund schaut dich an zack Leckerchen rein.

    DSH und Mali dienten als Beispiel für Hund A. Beliebig ersetzbar durch Rassen oder oder Mixe die in ihren Ansprüchen über das "Normale Spaziergänge, bisschen spielen und kuscheln" hinaus gehen. Ein JR z.B. landet ja gerne mal aufgrund der geringen Größe bei Menschen die nicht wirklich bereit sind ihm gerecht zu werden. Das wäre dann ein Beispiel für die Handtschenvariante. Und es ging ja gerade nicht darum, dass ein Anfänger keinen Gebrauchshund anschaffen soll, sondern eben darum zu WISSEN was man sich ins Haus holt und eben die Bereitschaft zu haben den jeweiligen Bedürfnissen nachzukommen.

    Ich denke mal das Hauptproblem beim Gebrauchshund ist nicht das Erziehen an sich, sondern was passiert wenn man es eben nicht macht bzw. zu wenig Zeit und Arbeit in das Tier investiert. Ich bin auch der Meinung, dass der DSH sich leicht erziehen lässt. Das Problem entsteht doch erst dann, wenn man es nicht tut- bzw. den Hund nicht entsprechend seiner Bedürfnisse auslastet.


    Beispiel:

    Ich habe Hund A, netter Begleithund, geht gern spazieren und ist gern bei seinem Menschen. Hund A wird nur so semi erzogen, mehr als spazieren gehen, bisschen spielen und kuscheln wird nicht gemacht. Hund A ist veielleicht nicht perfekt erzogen- fällt aber auch sonst nicht weiter auf. Er ist zufrieden.

    Hund B ist ein DSH oder eben Mali mit entsprechend Trieb. Wird genauso behandelt wie Hund A. Und hier haben wir das Problem. Während Hund A zufrieden ist, wird Hund B nicht entsprechend seiner Bedürfnisse/ Eigenschaften ausgelastet. Das kann dann bei Hund B zum Problem werden.