raven
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Beiträge von raven

    ups, bei uns deht sich zur zeit vieles um unseren neuzugang, hier ganz aktuelle bilder von unserem santos. er baut schon etwas ab, früher war er ein reines muskelpaket, jetzt merkt man an der hinterhand das da etwas weniger ist. er läuft noch immer an ausgestreckter flexileine morgens und abends je 5-6 km, dann ist er auch im garten noch unterwegs. seine augen trüben auch etwas ein. das wichtigste ist wenig stress, stress läßt menschen und hunde altern.

    Unsere Schäferhündin ist wohl reaktiv,


    Das erste Zusammentreffen nach dem Kauf im Garten mit unseren beiden anderen Hunden war eigentlich nicht so dramatisch, da der große sich von ihrem Theater nicht beindrucken ließ. Auch der Kontakt zu unseren Katern war unproblematisch. Dann der erste Spaziergang, der erste fremde Hund, mein Welpe geriet ausser Rand und Band. Sie stellt die Nackenhaare geriet richtig in Extase keifte was die Stimmbänder hergaben, sprang in die Leine und war in keiner Weise ansprechbar. Sie drehte völlig durch mit ihren 4 Monaten. Unsere beiden Rüden blieben ruhig und gelassen.


    Also ab in die Hundeschule zur Welpenspielgruppe, sie benahm sich an der Leine wie eine Furie, sobald die Leine ab war, war sie zwar unsicher aber den Hunden gegenüber durchaus zugewandt aber etwas grob. Der Trainingsvorschlag lautete, lass sie in diesen Situationen „Fahrstuhlfahren“ Also an dem Halsfell noch und runter reißen sobald sie keift, laut werden und sich ihr in den Weg stellen. Ohne Erfolg, außer dass man selber austickt. „Ist halt ein Schäferhund“


    Dann zum Schäferhundverein, hier hieß es „schrei sie an mit Nein“ und nimm sie vorne hoch. Also auch hier keine Erklärung und keine nachvollziehbare Hilfe


    Dann Einzelstunden mit einem anderen Schäferhundtrainer , nach der vierten Stunde haben wir auch hier den Trainer gewechselt. Denn zu dem ausrasten bei Hunden haben sich mittlerweile fahrende Autos dazu gesellt. Hier führt sie sich nicht so übel auf, fixierte jedoch und wollte hinterher. Er ließ uns bis zum Erbrechen an befahren Straßen laufen, mit einem Hund der genauso überfordert war wie wir. Allerdings kam von ihm das Wort „reaktiver Hund“ und im Internet findest du einiges, das wars.


    Zur Zeit sind wir wieder bei einem anderen Trainer, der einen „Rüpelkurs“ und Hundefreilauf anbietet. Es kommen allerdings keine verwertbaren Tipps bzgl. reaktiver Hund
    Sonntags sind wir mit ihr beim Schäferhundverein und üben in der Gruppe für die Begleithundeprüfung.


    Seit 3 Monaten üben wir mit ihr nach unserem Bauchgefühl. Wir gehen getrennt von unseren anderen Hunde, da sie sich übler benimmt wenn sie im Rudel unterwegs ist.


    Wir üben bei jedem Spaziergang in kurzen Intervallen Sitz, Platz, Bleib, bei Fuß, auf Baumstümpfe setzten, auf gefällte Baumstämme klettern und sich hinlegen etc. alles mit Ruhe und vielen Leckerli und es macht ihr Spaß sie lernt gerne und schnell. Der Gedanke bei diesen Übungen, Vertrauen aufbauen.


    Wir fahren manchmal in die Stadt, setzten uns auf Bänke und lassen sie in Ruhe beobachten.


    Ich habe sie Platz machen lassen wenn Hunde kamen, sie mit Leckerli vollgestopft und irgendwann konnten Hunde an uns vorbeilaufen und sie ist sehr angespannt aber ruhig, dann kommen Hunde und sie mutiert zur Furie.


    Zuhause würde sie bei einer Skala von 1-10 volle 10 Punkte bekommen.Sie ist ruhig und völlig entspannt und orientiert sich an den beiden anderen. Sie ist ein ganz toller Hund, bis auf das kleine Problem der Reize(überflutung)


    Was macht ihr bzw. wie trainiert ihr solche reaktiven Hunde?

    Hallo und vielen Dank für die Aufnahme in die Gruppe.


    Wir haben uns im August eine 4 Monate alte deutsche Schäferhündin aus der Leistungslinie beim Züchter gekauft und haben noch zwei weitere Hunde, einen sehr souveränen Langhaar Schäferhund (11,5 Jahre und sehr fit) und eine Dachsbracke (3,5 Jahre, traumatisierter Angsthund) aus Bosnien. Wir haben schon immer 2 oder 3 Hunde, teils aus dem Tierschutz teils vom Züchter. Meinen ersten Schäferhund habe ich mir als Jungspund vor über 40 Jahren aus dem Tierheim geholt, es stellte sich dann auf dem Schäferhundeplatz raus, dass die Dame ein ausgebildeter Militärhund mit HD war. Zu dieser Hündin kam 3 Jahre später ein Schäfermixwelpe aus dem Tierheim, dann folgten wegen Familiengründung etwas einfachere Hunde, ein Neufundländer und ein Landseer, als der Neufundländer verstarb, kam ein Malimix aus Spanien zu uns, der wohl 2-3 Jahre als Strassenhund unterwegs war, ein sehr komplizierter Hund, den man im Nachhinein besser auf der Strasse hätte leben lassen, er hat mich dennoch 12 Jahre begleitet und war mein Schatten. Nach dem ableben unseres Landseers haben wir uns einen Schäferhund/Colliemix geholt, sehr sensibel und hochintelligent. Dann folgte das jetzige Trio, mit unserem Neuzugang, der Schäferhündin, mit ihr habe ich doch nach all den Jahren das jetzt einen ( wir sind schon beim dritten1) Hundetrainer aufgesucht und habe hier einige Fragen an euch. Ich muss noch anmerken, dass alle unsere Hunde, so unterschiedlich sie auch waren und sind von mir immer zu souveränen, absolut zuverlässigen und umweltkompatiblen Hunden erzogen wurden.