Das Problem beim DSH sind meiner Meinung nach eher die weitläufigeren Inzuchten. Selbst bei Hunde, die in 5 bis 7 Generationen keine Inzucht aufweisen, besteht ein relativ hoher Ahnenverlust, der durch die Inzuchten weiter hinten entsteht. D.h. diese weitläufigeren inzuchten sind gar nicht gewollt, sondern entstehen "nebenbei". Viele Züchter kennen diese Hunde, die sich mehrfach in den Ahnentafeln ihrer Hunde befinden, ja gar nicht.
japp, ich denke, das ist eher ein problem. selbst bei hunden aus dem ausland finden sich nach generation 7 die gleichen hunde wie bei uns. vielleicht gibt es ja noch hunde, die andere vorfahren haben, aber ich habe keine gefunden.
meine janett kam auch aus einer 2-3 inzucht. sie schien gesund zu sein, aber vom wesen her hat sie mir nicht gefallen. ihr bruder hat da die "besseren" gene mit bekommen. er ist wohl genau das, was ich mir unter dieser inzucht vorgestellt habe. wie die anderen sind, weiß ich nicht. schade eigentlich, aber man kann nicht immer glück haben ![]()
generell finde ich eine engere inzucht nicht schlimm, wenn die elterntiere ansonsten relativ inzuchtfrei sind und man danach auch erst mal enge inzuchten vermeidet. man muss die hunde natürlich genau kennen und selbst dann kann der schuss nach hinten los gehen. das kann aber auch bei einer inzuchtfreien verpaarung ohne ahnenverlust passieren.
auf langer sicht gesehen, finde ich es besser, wenn genügend alternative blutlinien vorhanden sind.
ich finde, wir sind schon etwas in einem engpass drin, die meisten hunde kommen doch über yoschy, tom, tim, karn, asko etc.