Danke ihr Lieben...
Silvana, da gab es mal eine Studie, vor Jahren, die zeigen wollte dass das Risiko für Mammatumore und Gebärmutterkrebs ( das ist klar, wenn sie raus ist kann sich nichts tumorös verändern
) sinkt wenn man vor Beginn des Zyklus kastriert.
Das ist mittlerweile aber wieder nicht mehr aktuell, da zur Krebsentstehung soviele Faktoren, und vorallem auch genetische Disposition ( siehe Berner Sennenhunde-da gibts keine krebsfreie Linie mehr... :hmmz: ) beitragen, dass du nur so argumentieren kannst mit was raus ist kann nicht entarten.
Klar, eine Hündin die viel wirft ( an und abbilden des Gesäuges und der GM ), eine Hündin die intensiv scheinträchtig wird oder eine Hündin die aus bekannten Krebslinien kommt würde ich auch tendentiell kastrieren, da in schnellteilenden und wachsenden Geweben das höchste Krebsrisiko besteht. Deshalb ja auch bei stark scheinträchtigen Hündinnen die gesundheitliche Indikation zur Kastra.
Aber prinzipiell bekommt nicht jede alte intakte Hündin Gesäugekrebs und nicht jede kastrierte bleibt davon verschont...
Da sprechen mehr Gründe gegen wie für eine Frühkastra ( Entwicklung von Organen, Skelett und Verhalten ), zumal dieses prophylaktische Kastrieren genau das ist, was wir versuchen eben nicht zu machen und auch versuchen das zu vermitteln.
Ich halte es so, dass ich bei meinen Hündinnen einfach regelmäßig einmal die Woche beim bürsten auch intensiv das Gesäuge durchtaste, um so kleine Veränderungen früh zu erkennen und dann raus zu nehmen.