Optimale Zusammenführung - Ratschläge und Tipps gesucht

  • Hallo zusammen,


    im Frühjahr zieht unser Schäferhundewelpe ein. Es wird eine Hündin. Und nun stellt sich mir schon länger eine Frage, zu welcher ich mir gerne mal ein paar Einschätzungen, Tipps und Ratschläge geben lassen wollen würde.


    Und zwar geht es um die "Zusammenführung" von Hunden innerhalb der Familie. Wir haben einen 1 1/2 Jahre alten Briard-Rüden in der Familie. Und da soll das "Zusammenleben" unbedingt klappen. Wir würden schon gerne öfter spazieren gehen und auch bei Familienfeiern nicht immer ein Auge drauf werfen müssen. Nun ist der Herr natürlich in der besten Phase. Ich würde ihn als selbstbewusst, dominant, körperbetont und als bedingt ansprechbar beschreiben - bei Fremdhundebegegnungen. Bei Begegnungen mit Welpen war ich noch nie dabei.


    Natürlich kommt dass dann auch auf den Charakter des Welpen drauf an. Ich möchte nur nicht, dass sie direkt durch meine Dummheit schlechte Erfahrungen mit ihm macht. Wie würdet ihr da vorgehen? Auf welche Signal würdet ihr achten? Bringt es was, ihr vorher etwas ins Körbchen zu legen, wo sein Geruch bereits dran ist? Wann würdet ihr den Kontakt wieder abbrechen? Und mit welchem Alter würdet ihr den ersten Kontakt zustandekommen lassen? Fragen über Fragen..


    Das Thema beschäftigt mich sehr, da es sich ja nicht um einem 0815 Fremdhundekontakt handelt, den ich notfalls einfach komplett unterbinden kann. Es wäre mir sehr wichtig, dass die beide einen guten Start haben. Aber mir wäre auch sehr wichtig, dass es nicht ausartet im Sinne von "Wenn die beiden sich sehen, dann ist halligalli und keiner ist mehr ansprechbar". Ich würde mir schon eine alltagstaugliche Koexistenz wünschen. Spielen ist natürlich erlaubt, ich denke ihr wisst worauf ich hinaus möchte :)

  • Hi, ich kann dir berichten, wie wir es gemacht haben. Unser Malteserrüde war schon 5 Jahre, als unsere DSH Hündin einzog. Er spielt generell nicht mit anderen Hunden und muss auch keine um sich haben. Wir hatten einen sehr langen Weg, um sie abzuholen (BB-> BW) und kamen erst in der Nacht mit ihr zu Hause an. Ich hatte in unserem Schlafzimmer (1 OG) ihre Box vorbereitet und sie wurde ohne Kontakt zum Rüden (der darf nicht hoch) direkt ins Schlafzimmer gebracht. Geruch und Geräusche konnte er also schon wahrnehmen, mehr aber nicht. Am nächsten Morgen ist mein Mann mit dem Rüden und den Kindern los aufs Feld (allerdings dort wo er sich nicht auskannte) und ich bin im gehörigen Abstand mit der Hündin nach. Auf dem Feld haben sie dann zum ersten Mal Kontakt aufgenommen. Wir haben das kaum beachtet- taten so, als sei es das normalste auf der Welt. Da blieben wir ne ganze Weile und dann ging es zusammen nach Hause. Es gab null Probleme! Ich konnte das selber nicht glauben- hatte doch meinen Hintern darauf verwettet, dass Oskar Ärger macht. Aber sie hat Narrenfreiheit bei ihm, bis heute.


    Gutes Gelingen und starke Nerven!

    Theresa mit Oskar *2014 (Malteserrüde) und Nika *2019 (DSH Hündin Langstockhaar)