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  1. Das Schäferhund Forum
  2. Azir
Azir
  • Mitglied seit 8. Juni 2017
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  • Beiträge 251

Beiträge von Azir

  • Erzieht Ihr noch oder...

    • Azir
    • 3. Februar 2019 um 11:28

    Äpfel und Birnen soll man ja bekanntlich nicht vergleichen..

    "Erziehung" definiert wohl jeder schon anders. Für die einen ist es mit Strafen oder dem Weiß/Schwarz Denken verknüpft, Andere sehen darin den eigentlich Sinn der Sache: dem Kind ein Vorbild zu sein.

    Dem Hund lernen wir doch im Endeffekt nur das gewünschte Verhalten an.
    Kann man also meiner Meinung nach nicht mit Kindererziehung vergleichen..

  • Schutzhundausbildung, nur mit Hilfsmittel?

    • Azir
    • 3. Februar 2019 um 11:09

    Es gibt Hunde, die halten ein gewisses Maß an Druck aus und es gibt Hunde, die zerbrechen daran. Man kann nicht verallgemeinern und muss jeden Hund individuell begutachten und das Training dementsprechend anpassen.

    Ich habe schon Geschichten gehört.. da hatten Vereinsmitglieder zu recht Platzverbot.


    Ich kenne die Geschichten von früher und dann kenne ich die Arbeitsweise von heute. Das sind Welten dazwischen.
    Natürlich gibt es überall schwarze Schafe, jedoch sind das meist Exemplare, die nicht so viel nachdenken, bei dem was sie da fabrizieren oder es leider Gottes nicht besser wissen.

    Man kann sehr wohl IPO ohne böse Hilfsmittel machen.
    Ganz oben an der Spitze läuft man dann halt nicht mit.
    Aber wenn man damit gut leben kann, fängt man auch gar nicht erst an, mit irgendwelchen Einflüssen zu arbeiten.

  • Schutzhundausbildung, nur mit Hilfsmittel?

    • Azir
    • 29. Januar 2019 um 08:49

    In Ö auch, genauso wie die Kette auf Zug schon verboten ist.

  • Manou

    • Azir
    • 26. Januar 2019 um 10:59

    Herzlich Willkommen,
    Schön, dass du Hundesport betreibst, ich wünsch euch viel Erfolg dabei und hoffentlich sehen wir hier viele viele Fotos von deiner hübschen Hündin :)

  • Schnappen beim spielen und in Hände/Arme beissen

    • Azir
    • 25. Januar 2019 um 09:55

    Meiner ist im selben Alter und genauso :rolleyes:

    1) Abbruchkommando aufbauen.
    2) ruhig im Moment agieren, in dem sie beginnt dir in die Arme zu beißen (wirst du hektisch , glaubt sie eventuell auch noch, es gehört zum Spielen dazu) & das Abbruchkommando verwenden
    3) Bestätigen mit einem Spielzeug oder Leckerlie


    Vorbeugen bzgl. in den Arm beißen:

    Mit dem Hund wird nicht gerangelt, gespielt, etc. OHNE Spielzeug.
    Der Hund muss wissen, spielen mit Frauchen/Herrchen geht nur über ein Spielzeug.
    Geht sie wieder auf den Arm -> Abbruchkommando. Wenn sie mal sehr intensiv zu beißt, dann kannst du generell das Spielen Abbrechen. Oder wenn du merkst, dass du nicht mehr ruhig sein kannst, lieber Abbrechen.

    Meiner bringt mich zeitweise so auf die Palme, der findet das auch noch lustig, wenn er ärger bekommt.
    Dann breche ich lieber ab, meine Ignoranz gibt ihm mehr zu denken als sonst was.

  • ONYX

    • Azir
    • 21. Januar 2019 um 12:41

    Das letzte ist mein Lieblingsbild

  • ONYX

    • Azir
    • 21. Januar 2019 um 10:04

    Letztes Wochenende waren wir auf der Hohen Wand unterwegs.
    Abgesehen davon, dass es dort oben sehr schön ist - war es super kalt. Onyx war meist sehr gelassen unterwegs und dann wieder super lustig drauf und hüpfte wie ein Fuchs im Schnee herum. Eine Freundin mit ihrer Hündin war auch dabei. Normalerweise weist diese Hündin jeden und alles sofort zurecht - ist ein American Akita - aber der liebe Onyx schafft es auch hier, dass man nachgibt und ihm einfach machen lässt. Er bellte sie zeitweise an, besprang sie, alles sehr spielerisch eben und immer ein Hauch Unterwürfigkeit dazugemischt, damit der bespaßte Hund sich nicht ernst aufregen kann.

    Ich habe ihn dann ein paar mal erklären müssen, dass hier kein Spielen erwünscht ist - dann ging es Gott sei Dank.

    Dieses Wochenende traf ich mich endlich wieder mit einer Freundin, die auch einen Schäferhund hat. Ihr Schäferhund kam nach 1 Stunde auf den Gedanken - he, wenn ich genauso wie Onyx agiere, lässt er mich dann in Ruhe?
    Ja!
    Ihr Schäferhund bellte Onyx an, sprang auf ihn drauf, "wollte Spielen" - jedoch ohne Unterwürfigen Beigeschmack und siehe da .. Onyx' Blick war unbezahlbar !! Ich musste so lachen, er sah seinen Spielpartner derart schockiert an, warum er nun so war, Onyx verstand die Welt nicht mehr. Danach war Ruhe, sie rannte gemeinsam voran und schnüffelten herum , aber es gab kein hohes Onyx' Gebelle, weil der junge Herr ja spielen möchte.

    Gestern waren wir dann das erste mal Fahrradfahren.
    Mein Fahrrad ist bedient vom letzten Jahr, ich muss bei meinem noch die Reifen wechseln lassen, und eventuell die vorderen Bremsen. Deswegen borgte ich mir auf die schnelle das Rad meiner Schwester aus. Etwas kleiner als meines und neonpink. Mit nur einer funktionierenden Bremse wie ich dann bemerkte.
    Ich fahr eh nie schnell, aber somit musste ich nochmals langsamer fahren. Onyx ist da Gott sei Dank eh ein gemütlicher Läufer. Wir waren etwa 45 Minuten unterwegs, wobei ich oft absteigen musste, bei Hundebegegnungen zb.
    Es hatte Minusgrade, also Onyx hätte locker noch eine Stunde fahren können, aber für den Anfang sollte man es nicht übertreiben. Kurz vor dem Ziel, überholte uns ein Radler und Onyx fand es viel interessanter und aufregender, dem schnellen Rad zu folgen. Fast 3 Minuten musste ich nachradeln und rufen "Onyx, falsches Rad", "Komm her" oder "Hier" - habe alles versucht, er kam nicht. Der Radler blieb auch nicht stehen. Nun standen dann bei einer Kurve zwei Königspudel und Onyx rannte zuerst vorbei und dann entschied er sich, zu den Königspudel zu laufen - Ich war heilfroh, dass ich nicht weiter nachradeln musste. Alles klaubte ich den Hund auf und entschuldigte mich und wir fuhren heim. Er hatte seinen Spaß und ich fahr wohl nicht mehr an einem Sonntag mittag herum. Ich bleibe bei meinen einsamen Vormittagen.
    Hatte Onyx eh einige male an der Leine neben dem Rad, aber wenn keiner in Sichtweite war, dann lies ich ihn los. Den Radler, dem er nachgelaufen ist, habe ich bis er uns überholt hatte nicht gehört , er klingelte auch nicht um vorbeizukommen. Mich hat es so erschreckt, eventuell rannte Onyx deswegen nach.

  • Schwere Angsstörung

    • Azir
    • 11. Januar 2019 um 21:50
    Zitat von Elli

    Hallo Azir,

    danke für deinen Beitrag und deine Tipps.

    Die Vorbesitzerin züchtet in der Hauptsache Australian Cattle Dogs, und weil sie so gerne Schutz macht, hat sie auch eine kleine Schäferhundezucht. Ich verstehe ja selber nicht, dass ihre Welpen, wenn sie so verdreckt aufwachsen überhaupt abgenommen werden.

    Genau wegen solch Leuten, bekommen viele Menschen einen unsicheren, schwer zu sozialisierenden Welpen. ..Weil die Aufzuchtstätte so mancher Personen unter aller Sau ist. Wenn sie die Hunde alle so isoliert hält, wie dein Mäuschen , nur um mit den Hündinnen zu züchten oder ab und zu mal mit ihnen Schutz zu machen, weil das hat sie ja so gern, dann würde ich diese Person erst recht mal melden!

  • ONYX

    • Azir
    • 10. Januar 2019 um 20:32

    Letzte Woche waren wir In der Lobau und einige Tage später bei der Burg Lichtenstein spazieren.
    Orte an denen Leinenpflicht besteht, damit ich auch ja nicht in Versuchung komme, den lieben Onyx frei zu lassen und der sein Ding durchziehen kann (ungewollt zu anderen Hunden hinlaufen, etc)

    Hundebegegnungen sind mal gut mal nervend.

    Schon lange Zeit hatte ich keinerlei "Probleme" bei meinen eigenen Hunden, mit Hundebegegnungen.
    Onyx weiß schon, dass er nun an Hunden vorbei gehen muss, wenn ich das sage. Zeitweise hagelt es ihn trotzdem aus und er beginnt spielerisch zu bellen und das kann ich gar nicht ab. Aber es wird. Er begreift schon langsam, dass Leine kein Spielen oder dergleichen heißt. Er wird auch kräftig bestätigt mit Leckerlie, wenn er mal von selbst brav an Hunden vorbeigeht.
    Heute kam und ein älteres Pärchen entgegen - an einem relativ breiten Weg - und ich nahm den Onyx neben mich, damit er ja nicht auf dumme Gedanken kommt.
    Ich sah schon, dass die zwei Älteren ihren Hund zu viel lange Leine gaben und da diese dann auch noch permanent gespannt war, pöbelte der entgegenkommende Hund gleich mal drauf los und war nur 5cm von meinem Knie entfernt - Onyx brach dann 1 Schritt, nachdem der Hund an und vorbei war, aus und stellte den Kamm auf.
    Also vertrauenstechnisch ist da noch Spielraum nach oben. Er muss sich sicher sein, dass auch bei pöbelnden Hunden nichts passieren wird, wenn ich dabei bin. Aber das wird schon noch.

    Meine bisherigen Hunde, wie auch Sitterhunde (bis auf den einen Epihund) gehen ohne Probleme bei allen Hunden vorbei. Wenn es hieß "Weiter gehen" dann ging man weiter ohne zu fixieren, ohne zu knurren, ohne zu bellen. Einfach leben und leben lassen. Das möchte ich mit Onyx auch erreichen. Ich denke paar Monate werde ich noch brauchen, da ich sein Fixieren gerade als sehr sehr lästig empfinde. Für ihn gibt es zur Zeit noch immer nichts besseres als andere Hunde, deswegen ist umlenken in der Situation seiner Fixierung super schwer. Aber es wird. Ich habe das Gefühl, jedes Mal wenn er von alleine "weiter geht" und ich ihn danach lobe, lernt er doppelt so schnell (vergleichen mit shapen).

    Ganz anders ist er im Freilauf - er wird da schon sehr sehr selbstbewusst, zwar immer unterwürfig und spielerisch gesinnt, aber selbstbewusst.
    Heute gingen wir mit einem "Rudel" mit. Der Mann ist bekannt unter den Hundeleuten und hält um die 10 bis 12 Hunde , ganz gezählt habe ich sie noch nicht.. sind ja auch meist ziemlich weit verstreut. Auf jeden Fall konnte man SO gut sehen, wie Hunde untereinander interagieren.

    Er hat einen Rüden, der ist der Chef, Leithund wie man es auch nennen mag. Der geht auch immer mitten am Weg der Menschen, wo er alle Hunde im Blick hat, etwa 4 bis 5 Meter vor seinem Besitzer. Es darf auch kein andere Hund direkt vor ihm gehen oder zu nah an ihm vorbei.
    Onyx stand dann mal in einer Wasserlacke mitten am Weg und trank daraus. Der Rüde kam zur Wasserlacke und knurrte solange bis Onyx wegging, dann ging der Rüde durch die Wasserlacke. NIE würde der Rüde aus dem Weg gehen, ich finde das so so spannend zu beobachten. Natürlich musste Onyx den Jungspund heraushängen lassen und sekkierte den Rüden ziemlich lang. Rannte absichtlich bei ihm vorbei, bellte ihn an. Richtig ungezogen eben. Aber der Rüde nahm das meist gelassen hin, kurzzeitig wurden seine Warnungen heftiger, Onyx ließ das jedoch kalt, sein Abstand zum Rüden wurde jedoch größer - also lernte er scheinbar doch dazu.
    Dann hat sich Onyx durch alle Hunde durchgearbeitet. Wer von den Hunden ist jetzt am jüngsten oder würde gern mit ihm spielen. So gut wie alle Hunden haben ihn ignoriert und ihr Ding durchgezogen. Wenn Onyx zu lästig war, wurde er weggeschnappt oder gewarnt und er suchte sich dann den nächsten Hund. Eine Hündin, die ein verkürztes Bein hatte, sprich nur auf 3 Beinen lief, hat ihn besonders interessiert. Er hat 15 Minuten und eine kurze heftige Zurückweisung ihrerseits gebraucht, bis er sie dazu gebracht hatte endlich mit ihm zu spielen. Er war meistens derjenige, der gefangen wurde und eine andere Hündin beteiligte sich dann auch noch bei der "Jagd", das war ihm dann doch etwas ungeheuer, da er normalerweise immer anderen Hunden hinterher rennt und somit zog er dann seine Wege weiter und ahmte die anderen Hunde nach. Die waren fleißig am Schnüffeln. Wobei ich denke, den Sinn darin versteht er noch nicht so ganz. Immer wieder blickt er hoch und sah sich um ob es nicht doch etwas Spannenderes gibt. Die Hündin mit den 3 Beinen war die jüngste im Rudel mit etwa 2 Jahren, die Hündin, die mitrannte, zwar etwas älter, jedoch die beste "Freundin" der Hündin mit den 3 Beinen - die zwei spielen immer miteinander.

    Der Besitzer des "Rudels" lobte Onyx und meinte, er sei ein sehr wesensfester Hund, da er schon beim "Begrüßen" - als das Rudel auf ihn zukam - keinerlei Furcht zeigte, er rannte zwar hin und her, jedoch um jeden Hund zu beschnüffeln und hallo zu sagen. Außerdem findet der Mann es ganz interessant, dass ihm die Zurechtweisungen unbeeindruckt ließen. Sowohl vom Rüden, als auch von allen anderen Hunden. Die Hündin mit den 3 Beinen zb. hatte keinen Maulkorb drauf und hat Onyx 1x etwas fester weggebissen, sogar etwas Fell flog durch die Luft & es wurde aufgejault. Aber Onyx machte nur kurz einen Bogen und versuchte sein Glück dann später nochmals.

    Fazit: Onyx ist ein sehr offener, freudiger Hund, der nur Spielen und Flausen im Kopf hat. Leider übertreibt er es oft, wenn nur ein Hund "zur Verfügung" steht. Er lässt sich dann selten mit Verwarnen aus seinem Vorhaben bringen. Da muss dann ich einschreiten. Sind mehr als 2 Hunde vor Ort, ist auch er viel gelassener und switched halt oft zwischen den Hunden. Fotos von der heutigen Begegnung habe ich nicht, da ich mich nicht getraut habe, Fotos zu machen - ich weiß außerdem, dass der Mann seine Privatsphäre schätzt.

  • Schwere Angsstörung

    • Azir
    • 10. Januar 2019 um 19:35

    Wenn du schreibst, die Vorbesitzerin von deiner Hündin hat so viele andere Hunde, heißt das, sie züchtet?
    Wenn das der Fall sein sollte, dann bitte melde diese Dame beim Tierschutz und beim Amtstierarzt.

    Wie oben schon geschrieben.. Deine Hündin muss nicht physisch misshandelt worden sein, es "reicht" wenn der Hund in den ersten paar Monaten "nichts" erlebt hat. Viele Junghunde erleben eine Phase, in der sie plötzlich vor vielen Dingen kurzzeitig "Angst" haben - diese Phase bewältigen die meisten Hunde ganz gut, wenn man deren Sozialisierung nicht vernachlässigt.
    Ich kann mir vorstellen, wenn die Hündin in so einem reizarmen Ort wie einem Keller oder Zwinger 24/7 aufgewachsen ist, und dann plötzlich die Welt entdeckt hat bei deiner Freundin für 3 Monate - womöglich auf deren Ängste falsch reagiert wurde- danach wieder komplett abgeschotten im Keller lebte, dann hinterlässt das einfach Spuren.

    Würde nicht so darauf beharren, dass dein Hund geschlagen wurde oder so - ändern könntest du ihre Vergangen sowieso nicht. Ihre Zukunft aber umso mehr, und großen Dank, dass du dich so einem Angsthund annimmst! Es ist keinesfalls ein leichter Weg und meist von Rückschlägen geprägt, aber mit sehr viel Geduld, Zeit und Hingabe, bekommst du das bestimmt hin!

    Bzgl. der Angst deiner Mutter gegenüber.
    Du schreibst, sie ist 90 Jahre und kann nicht mehr so gut zu Fuß.
    Selbst mein voriger Rüde, der überaus weltoffen war, war bei körperlich eingeschränkten Personen "anders". Er hat dann stets seinen Geruchsinn verwendet um sich selbst zu versichern, dass diese Person nicht sonderlich anders war, als andere Personen, die auf der Straße unterwegs waren.

    Mein Tipp:
    Deine Mutter sollte deine Hündin ignorieren. Kein ansehen, kein Ansprechen, kein Leckerlie von der Hand abholen erzwingen wollen.

    Probiere doch mal , Lieblingsleckerlie/-futter oder eventuell Extrawurst (etwas mit intensiven Geruchen & etwas was deine Hündin unbedingt essen mag) neben deiner Mutter zu platzieren (anfangs weiter weg, und dann nach der Zeit immer näher an deine Mutter heran - so erkennst du auch ihren Radius, den sie für sich selbst als sicher einschätzt und kannst genau an der ihr gezeigten Hemmschwelle anfangen zu arbeiten) so dass deine Hündin hingelangt und sich still und heimlich das Leckerlie holen kann - ohne viel Aufmerksamkeit deiner Mutter zu bekommen.

    Wenn deine Mutter an der Hündin vorbeigehen mag, würde ich schauen, dass DU zwischen der Mutter und der Hündin bist um deiner Hündin zu versichern " he, ich bin da, dir kann nichts passieren" .



    Ich selbst habe wenig Erfahrung mit richtigen Angsthunden, oben genannten Sachen sind mir so jetzt mal eingefallen, würde ich genauso handhaben, hätte ich einen Hund bei mir, der vor Menschen Angst hat.

    Manche Hunde sind auch einfach sehr Personenbezogen und in deinem Fall bist das du. Arbeiten also weiter mit ihr und dir und versteif dich da weniger auf die Bindung zu fremden Menschen. Eventuell macht es irgendwann einmal Klick bei ihr und sie merkt, sie muss gar nicht mehr bellen oder knurren, wenn du da bist, dann regelst du das schon.

  • Sind wir "Schäferhundgeeignet"?

    • Azir
    • 9. Januar 2019 um 16:00

    @ostholsten

    Aufklärung ist wichtig, dann gibt es später kein "Oh, wusste ich nicht", also danke für deine Information bzgl. der Rasse Lundehund :)

  • Sind wir "Schäferhundgeeignet"?

    • Azir
    • 8. Januar 2019 um 09:05
    Zitat von ostholstein

    Wie kommst du denn auf den Lundehund?

    50% der Lundehunde haben das Lundehundsyndrom. Der Lundehund ist eine kranke Hunderasse!

    Wie geschrieben, ist mir spontan eingefallen, habr mich jetzt nicht intensivst mit der Rasse auseinander gesetzt

    Was ist denn das Lundehundsyndrom?

    Empfindest du den DSH als gesunde Hunderasse? Wenn man da nicht penibel dahinter ist, sieht mir der DSH nämlich ebenfalls sehr krank aus.

  • Sind wir "Schäferhundgeeignet"?

    • Azir
    • 4. Januar 2019 um 18:35
    Zitat von HoneyNanni

    Da ich in einer langjährigen Beziehung bin, wird es in den kommenden 3 Jahren auch zur Familienplanung kommen. Meine Mutter wird in einem Jahr in Rente gehen. Es wird sich also vieles ändern in den nächsten Jahren.

    Also ich persönlich, würde mit dem Hundekauf warten, bis das Baby da ist und einen Welpen in einen sich danach nicht ändernden Umfeld aufwachsen lassen.

    Warum?

    Jetzt kommt ein Welpe ins Haus. 2 Monate bist du und deine Mutter 24/7 beim Welpen, ihr sozialisiert ihn etc. Dann kommt der Alltag. Dann kommt die Pubertät (Hund testet Grenzen - kann bei deiner Mutter eventuell "mehr" anstellen als bei dir) , der Hund muss sich erst mal selbst finden -> der DSH meist mit 3 Jahren mental ausgereift. Dann ist das womöglich alles mal abgehakt -> Mutter geht in Pension , hat also nochmals mehr Zeit, Hund wird eventuell mehr bei ihr sein. Sprich du fällst als Bezugsperson wenn auch nur leicht, etwas weg. Dann kommt dein hormoneller Umschwung. Du bist schwanger - meist verändert sich da auch das Gemüt des Hundes, er wird dich intensiver beschützen, womöglich treten kleine Probleme wie Unverträglichkeiten mit anderen Hunden oder Menschen auf. Dann ist das Baby da. Der Hund, der die ganze Zeit im Mittelpunkt stand, ist nun an zweiter stelle. 50/50 Chance, dass es unbeschwert funktioniert, es kann aber auch ein konfliktreicher Weg werden, wenn er nicht sofort das Baby als sein neues Familienmitglied akzeptiert. Du wirst womöglich an einen Punkt gelangen, an dem dir junger Hund UND Baby zu viel sein wird.

    Das ist jetzt mal worst case.
    Trifft hierbei auf jede Hunderasse zu!


    Nun zu meiner Frage: Ich liebe Schäferhunde aus der Hochzucht, habe allerdings keinerlei "Schäferhunderfahrung" bzw. Berührungspunkte. Ich hab bei zufälligen Gassibegegnungen immer sehr aufgeschlossene und ruhige Schäferhunde erlebt. Meine Mutter liebt ausgiebige Spaziergänge und ist noch sehr fit (vor allem durch ihre Arbeit und wegen unserer ehemaligen Hündin). Ich würde mich als die konsequentere von uns bezeichnen, insgesamt ist mir eine klare und strukturierte Hundeführung sehr wichtig. Liebend gerne würde ich wieder Agility betreiben. Vorallem fehlt mir aber ein treuer und aktiver Alltagsbegleiter. Eine selbstbewusste Familienhündin. Ich würde Hundesport des Hundes Willen und als Hobby machen, nicht - wir sehr viele hier - einen Hund suchen, um den Sport bestmöglich ausüben zu können. Der Hund wäre bei uns kein Sportgerät, bestenfalls ist der Hundesport ein toller Zusatz aber kein unbedingtes Muss, wenn ihr versteht?

    Da wäre ein kleinerer, wendigere Hund besser als ein Hochzucht Schäferhund.
    Da diese Linie meist auch noch Gelenksprobleme (HD/ED) hat, rate ich von Agility ab. Die haben ja schon "Probleme" mit der normalen UO oder dem Schutz.

    Nun wäre es, wie bereits beschrieben bei uns so, dass der Hund die Hälfte der Zeit bei meiner Mutter wäre, welche ihn zwar körperlich sicher gut auslasten würde, aber nicht so konsequent und klar in ihrer Erziehung ist.

    Schäferhunde sind zwar sehr robust und anpassungsfähig, aber - so wie ich es bisher gelesen habe- sehr von ihrer Bezugsperson abhängig.

    Ich bin mir demnach nicht sicher, ob dieses Dog-Sharing zwischen meiner Mutter und mir einem Schäfi gerecht werden würde. Andererseits: Ein Goldi ist ja eigentlich auch ein Gebrauchshund der Konsequenz und klare Bezugspersonen benötigt. Der Unterschied zum Schäferhund ist doch eigentlich nur der Schutztrieb.


    Zwischen Goldi und DSH liegen wirklich Welten.
    Ich hatte einen Labrador, danach einen Schäfermix, jetzt einen reinen Schäfer aus der Leistungslinie.
    Labrador war DER Familienhund (vor allem bei Kindern 100% safe), sie wollte für Menschen da sein und fühlte sich bei jedem Menschen wohl.
    Schäfermix war hoch motiviert, super im gehorsam - jedoch hat er Trennungen (meine Mutter passte öfters auch ihn auf) nicht gut verkraftet. Er kannte sie von klein an, und trotzdem, kam er Stundenlang nicht zur Ruhe wenn ich weg war un der bei ihr. Mit Kindern gab es keine Probleme, aber er war viel zu groß und stürmisch um mich auf ihn verlassen zu können.
    Der jetzige ist noch zu jung um etwas sagen zu können, aber er ist auch eher ein 1 Personen Hund. Er akzeptiert Menschen, spielt mit ihnen , will gestreichelt werden. Aber kommt dann mal ein Nein oder dergleichen, wird das IMMER in Frage gestellt, nicht böswillig, aber er testet eben. Wie er sich benimmt, wenn er mal bei anderen Personen übernachtet oder so, gab es bis jetzt erst einmal und das war OK, aber da war ein zweiter Hund da - er orientiert sich dann eher an andere Hunde.


    Ich bin eigentlich auch davon überzeugt, dass man - egal ob Schäferhund oder Chihuahua - den Hund von Anfang an einfach an diese Situation gewöhnen muss.

    Ich war in so vielen Foren und auf Schäferhundplätzen in der Nähe. Die einen raten uns von einem Schäferhund ab, weil zu wenig sportlich ambitioniert und zu unstrukturiert. Die anderen verstehen das Problem überhaupt nicht, schauen mich bei meinen Zweifeln blöd an und sind der Meinung, dass man dem Hund diesen Alltag sehr gut von Anfang an beibringen kann und dass es da überhaupt keine Probleme geben sollte. Leistungshundesportler und Hochzuchthalter auf den SV-Plätzen haben beide gleichermaßen empfohlen, dass wir uns jeweils diese Linie zulegen sollte.

    Mittlerweile bin ich überfragt und zweifle an unseren Plänen. Ich habe Sorge, dass wir total naiv da ran gehen weil wir einfach keinen Vergleichswert und keine Idee vom Zusammenleben mit einem Schäferhund haben.

    Daher wäre es toll, wenn vor allem diejenigen, die eine Hochzucht besitzen und einen ähnlichen Alltag wie wir leben, oder Schäferhunde kennen, die auch ohne / mit wenig Hundesport taugliche Familienhunde sind, hier mal von sich berichten.

    Gibt es solche Schäferhund-Mensch-Gespanne überhaupt? :/

    Uns ist auch bewusst, dass das alles sehr vage ist und natürlich vom individuellen Charakter des Hundes abhängt, aber vielleicht habt ihr ja auch Tipps, worauf man bei der Auswahl des Welpen achten könnte?

    Vielen lieben Dank!!!

    Alles anzeigen

    Bei der Hochzucht muss ich noch etwas loswerden.
    Ich kenne Menschen , die führen seit 15 Jahren Hunde aus der Hochzucht und bisher war kein Hund dabei, der kerngesund war. & trotzdem holen sie sich immer wieder einen aus der Hochzucht.

    DSH haben es oftmals mit dem Magen, mit den Gelenken , Cauda Equina ist ebenfalls ein Thema.. und wenn du Pech hast, holst du dir einen nervenschwachen Hund ins Haus, der dauern am winseln ist oder der schnell mal frustet.

    Beim Goldie hast auch schon oft Probleme mit den Gelenken oder Allergien.
    Ein Goldie kann auch zubeißen oder ziehen. Die Hemmschwelle bis ein Goldie mal etwas macht ist halt viel viel größer als bei einem DSH.


    Für deinen Lebensstil würde ich mir einen agilen Familienhund suchen.
    Spontan fällt mir jetzt Norwegischer Lundehund , Novia Scotia Duck Tolling Retriever oder Rassen vom Spaniel Typ.
    Für Agility würde ich eher kompakte Hunde nehmen, jedoch nicht zu klein, wenn du vor hast eine Familie zu gründen - eine kleine Hunderasse könnte darunter womöglich mehr "leiden" wenn dann mal das Baby etwas fester zupackt, sich festhält um Gehversuche zu starten etc. weißt du was ich meine?

  • ONYX

    • Azir
    • 2. Januar 2019 um 15:04
    Zitat von Cuki

    Während dem Essen hast du ihn im Auto, wegen betteln? Oder allgemein aus Prinzip?

    Also eigentlich nehme ich ihn eh auch mit zum Essen, nur es war das erste Essen mit den Eltern meines Freundes und wir gingen etwas schöner Aus, deswegen wollte ich mir selbst den "Stress" mit dem Hund nicht antun. & wenn er dabei ist, dann wird ständig nur über den Hund gesprochen, ich wollte einmal nicht über den Hund rede, haha

  • ONYX

    • Azir
    • 26. Dezember 2018 um 13:26

    Übers Wochenende waren wir zu dritt in Salzburg, Familie besuchen. Onyx war auch mit und bis auf kleine Quenglereien war er wirklich brav.

    Die Autofahrt ging problemlos, die Autobox ist ja sein Rückziehort, da ist er tiefenentspannt uns schläft.

    Die Stadt Salzburg haben wir per Sbahn besucht und auch dort war er super brav. Es waren viele Menschen am Samstag unterwegs, aber er hat das wirklich ganz toll gemacht! Ich habe ihn aber sicherheitshalber mit Maulkorb geführt. Viele Leute haben uns angesprochen weshalb, in Salzburg sind sie weitaus offener zu Hunden als in Wien. Außerdem wurde Onyx so oft gelobt wie hübsch er nicht ist.

    Im Hotelzimmer hat uns gleich mal eine Katze begrüßt, die hat er anfangs gar nicht wahrgenommen obwohl sie vor seinen Füßen saß. Hat dann gleich mal eine kassiert, weil er dann doch schnüffeln wollte haha

    Die erste Nacht war etwas unruhig, da hatte er noch keinen Schlafplatz gefunden, aber dann ging es eh.

    Allein im Hotelzimmer habe ich ihn nicht gelassen, wenn wir Essen waren bei der Familie musste er im Auto warten und danach nahm ich ihm mit rein. Ging dann auch.

    Einen schönen kurzen Wanderweg sind wir auch entlang gegangen und er hat sich da wirklich brav an den Weg gehalten und ist nicht ins Gebüsch schnoffeln gewesen. Sein Radius ist für 6 Monate trotzdem enorm weit. Er rennt auch voraus um eine Ecke und kehrt nicht wieder um, außer ich Rufe ihn. Sehr selbstständig also..

    Heute waren wir mit zwei französischen bulldoggen unterwegs, Onyx an der Schleppleine, weil ich ihn wirklich tausendmal ermahnen muss, dass nicht 24/7 gespielt wird, sondern ein einfach nebeneinander spazieren gehen das höchste der Gefühle sein sollte. Hört sich gemein an, aber die zwei Frenchies wollten sowieso nicht mit ihm spielen. Anfangs war er super laut, weil er muss unbedingt spielen und nerven. Dann ging es und nach 40 Minuten fing er wieder an den Kasperl rauszulassen. Dann musste er eben neben mir gehen. Davor durfte er mitlaufen mit den anderen, aber eben nicht spielen.

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