ja wissen wir das du das gleichsetzt, aber es ist per Definition eben nicht so
Deine Interpretation: Aversiver Reiz = Schmerz
Definition: Vermeidungsreaktion auslösend (der Reiz als Schmerz ist dabei ein Beispiel im Spektrum der möglichen Reize)
Das ist leider das Problem bei ganz vielen Diskussionen und auch leider in der Kommunikation mit unseren Hunden auch oft er Fall - das viel zu undifferenziert gleichgesetzt wird.
Für Dich ist Schimpfen was völlig anderes als ein Schmerzreiz setzen (ist es in der Praxis für mich auch), aber rein von der Zugehörigkeit ist es eben auch ein aversiver Reiz!
Die Frage beim Hundetraining ist doch wo/wann setzte ich positive /negative Verstärkung/Strafe ANGEMESSEN ein.
Und ja es muss auch möglich sein über "manche Hunde brauchen" zu reden, denn das ist notwendig um das Maß dessen was angemessen ist irgendwie zu differenzieren. Einen Hund zu schimpfen dessen Schwanz eh schon unterm Bauch hängt ist unangemessen - einen Hund zu schimpfen der grad voller Tatendrang und mit freudiger Körpersprache das Sofa zerlegt eben nicht.