nette
  • Weiblich
  • Mitglied seit 28. Dezember 2018
  • Letzte Aktivität:

Beiträge von nette

    Gestern Tag 3 und Lexy kam so richtig ins Schwitzen, man merkt ihr an, dass sie gewohnt ist, das ich ihr normalerweise helfe und sage was ich von ihr will, dass sie jetzt so ganz alleine eine Lösung suchen soll - das stresst sie. Shapen war noch nie so unser Ding und gestern musste ich ihr dann auch ein bischen helfen, sonst wäre sie einfach nicht vom Podest runter. Ihre Strategie bei Überforderung ist hochklettern - egal auf was :)

    Außerdem glaube ich, dass man das Alter merkt und ihr es nicht mehr so leicht fällt neue Sachen zu lernen - zumindest fühlt es sich im Vergleich zu Carma so an.

    Denn die Kleine hat gestern sofort alles richtig gemacht und bei ihr hab ich das Gefühl wenn die einmal was richtig gemacht hat, dann hat sie schneller abgespeichert was sie machen soll und bietet es in der Wiederholung an.

    Lexy läuft die Runde 2 x richtig und ich belohne zusätzlich auch stimmlich und dann steht sie beim 3. mal im Parcour und glotzt mich an und will die Abkürzung nehmen, oder bleibt auf dem Podest stehen und hechelt gestresst weil sie eben nicht aus den 2 x richtig machen drauf kommt, dass sie es auch noch ein drittes oder viertes mal richtig machen könnte :/


    Carma macht richtig Spaß und dieses "Lösung finden von selbst" - gefällt mir gut.

    Ich hab gestern in die Verlängerung von mir - also am Mittelpunkt der Runde ein größeres Target (was wir jetzt schon länger nicht mehr benutzt haben) hingestellt und die Aufgabe war, dass sie mit den Vorderpfoten drauf gehen bevor sie weiterlaufen. Carma hat sofort geschnallt was das Teil im Parcour für eine Aufgabe hat, während Lexy -die Targets ja eigentlich blind kann, so in der Überlegung zu den 2 Hürden festhing, dass sie das Target in dieser Zusammenstellung erstmal komplett ignoriert hat.

    Wenn Carma das Target vergessen hat und dann feststellt es liegt kein Leckerlie am Ende, dann ist sie zurück und hat die Pfoten auf das Target gemacht und mich dabei angeschaut und kontrolliert wie meine Reaktion ist :)

    Hat mir gut gefallen :love:


    Lexy war nach der Übung gestern richtig fertig und hat dankbar ne kleine Runde draussen laufen angenommen und den Stress abgeschüttelt um danach ins Sofakoma zu verfallen :D

    Carma hat schon während der Pause zwischen den Übungen auf ihrer Decke rumgenuckelt. Man markt also beiden Hunden deutlich die Anstrengung das Hirn zu nutzen an :D

    für mich ist das Fusslaufen in der UO eine echte Herausforderung, es gibt Tage da funktioniert es z.B. mit Lexy prima und dann kommt die Prüfung und sie schleicht nur noch neben mir her :|

    jetzt mit Carma stosse ich auch wieder an manchen Tagen an meine Grenzen und krieg den Dreh oft nicht raus ...


    ich kann deinen Frust daher gut nachvollziehen :(

    so ich habs ausprobiert gestern abend :)


    Carma: hat relativ schnell verstanden was sie soll und hat auch kaum bis gar nicht versucht die Abkürzung zu nehmen, es gab einen Moment wo man gesehen hat sie denkt nach und es hat klick gemacht :) (ich lieb das ja wenn man den Hunden ansieht das sie was verstanden haben)

    Lexy: hat länger gebraucht, hat die Nase eingesetzt und erstmal gedacht es geht um eine Suchaufgabe, Typisch Lexy war der erste Reflex auf die Tonne, die ich als Hindernis verwendet habe, draufzusteigen, sie hat versucht - auch mit Körpereinsatz die Abkürzung durch meine Beine zu nehmen - da war sie doch deutlich distanzloser als Carma

    Beide Hunde haben aber bei den ersten Leckerchen auf Freigabe gewartet, denn ein Leckerchen auf einem Target muss sonst eigentlich erst durch Frauchen freigegeben werden. Hat aber dann recht schnell geklappt.

    Ich: Anfangs hab ich gebraucht um mich selbst in die Übung einzufinden und zur richtigen Zeit das Leckerchen auf der anderen Seite zu platzieren.


    Fazit: Ich bin gespannt wie geduldig ich bei der nächsten Stufe bin, wenn meine Beine nicht mehr den Weg versperren. Aber es ist eine klasse Übung die man schrittweise richtig schön ausbauen kann, mach ich auf jeden Fall weiter :thumbup:

    Danke für den Tipp maike :)

    Heute am HP hat die Vereinsleiterin auch das Thema Physio in den Raum geworfen. Hat jemand von euch Erfahrung damit?

    wir haben mit Physio nur positive Erfahrungen und ich kann es nur empfehlen - egal ob es nur darum geht Verspannungen zu lösen die durch Fehlstellungen entstehen oder um gezielt Muskelgruppen zu stärken

    Lexy mag Physio ganz gerne :love:

    Es gibt auf Insta eine Züchterin, die (für mich wahrnehmbar zumindest) sehr aktiv aus ihrem Wurf und der Zucht berichtet und die einen Preis pro Welpe von ich glaub über 4000 € verlangt. Sie legt auch ausführlich dar warum und wie sie bei der Auswahl der Welpenkäufer vorgeht.

    Stellt sich für mich auch die Frage dahingehend, ob solche Preise nicht ehern dazu beitragen, dass die Leute beim Vermehrer und nicht beim Züchter kaufen? Ich denke der Preis ist nur dann ein Mittel zur Auswahl eines Käufers, wenn die Alternativen nicht vorhanden sind, oder?

    Ich denke, dass ein Umdenken in den Köpfen eines Großteils der potentiellen Hundebesitzer stattfinden müsste was die Bezugsquellen für Hunde angeht.

    Die Forderung nach Umdenken zur Herkunft für einen Hund gibt es ja schon sehr lange und trotzdem scheint sich daran nix zu ändern. Kann man also die Rahmenbedingungen für eine Anschaffung ändern, um da Einfluss zu nehmen?

    Ich nehme nicht jeden Hund zurück, nicht weil ich nicht mag sondern weil ich dafür ein Fenster habe, wenn sie noch jung und formbar sind. Wenn die Menschen sich jahrelang ausprobieren müssen bis das Kind dann so richtig im Brunnen ist, ja da möchte ich mir erstmal überlegen in wie fern ich mir das dann ins eigene Leben holen möchte und welche Chancen ich da überhaupt zur weitervermittlung habe.


    Ja ich weiss der Lösungsgedanke nach einer Rücknahmepflicht ist provokant und in vielen Fällen auch nicht umsetzbar. Und ja ich sehe Züchter auch nicht als Kindermädchen :)

    Ich weiss, das viele bei der Auswahl der Welpenkäufer wirklich so gut wie sie können Acht geben. Aber ich glaube die Anzahl derer die es nicht tun ist leider größer.

    Ich muss das Thema hier nochmal aufgreifen, weil es mich grad einerseits aufregt und andererseits denke ich darüber nach was wäre denn eine Lösung? Ich will auch keinen extra Faden aufmachen dazu, denke es passt thematisch aber gut hier rein.


    Also mein erster Aufreger waren mehrere Instagram Aufrufe nicht beim Züchter zu kaufen, sondern aus dem Ausland zu adoptieren. (pikayzoofficial)

    "Kauft nicht mehr beim Züchter weil das mehr als nur ein Leben kostet ..... noch mehr für Profit zu opfern ...." und " schaut doch mal über den Tellerrand"

    Hat mich echt getriggert. Weil ich solches arrogantes seine Meinung über die Anderer stellen "über den Tellerand schauen" kotzt mich echt an, zumal es spaltet und nicht im ganzen der Sache dient. Ich werd da bockig und die Art wie solche Tierschützer gegen andere Meinungen vorgehen finde ich einfach nicht gut.

    Dann gab es einen Post der Malinois Hilfe, dass allein seit 01.01.26 bis vorgestern 63 Malinois als Notfälle zur Vermittlung auf der Liste stehen. Hier hab ich nachgefragt, wieviele davon denn von einem Züchter aus einem Verband mit Papieren kommen. Ich hab keine Antwort bekommen :( Dabei interessiert mich das tatsächlich, weil es indirekt auch mit obigem Problem zusammenhängt.

    Dann hier im Forum der Beitrag "von der Gewürzwiese" - der mich hat aus Interesse mal auf die Webseite des "Züchters" schauen lassen hat und ich minderschwer erschrocken war wieviel Hündinnen da angegeben werden, die in der Zucht sind. Da würde ich dann schon erkennen wie man zu der Aussage kommt, dass Hundezucht Profitgier ist.


    Mein Eindruck ist einerseits, dass viele Hundeschulen davon Leben, dass Menschen überfordert mit Auslandshunden Dauergäste dort sind, das Tierheime nicht wegen deutschen Züchtern (also richtige Züchter) überfüllt sind und das es den ausländischen Hunden in der Tötungsstation mittel. bzw. langfristig nix bringt, wenn in D nicht mehr gezüchtet werden würde/dürfte.

    Ich sehe nicht, dass es zwingend so ist, wenn es in D keine Rassehunde mehr gibt, dass sich alle plötzlich wilde Mischungen von denen man nicht weiss was drin ist und welche sonst rassyetypischen Eigenschaften sie haben, aus dem Ausland aufnehmen. Sehe ich einfach nicht und ich sehe auch nicht, dass dann in den Ländern weniger Hunde in der Tötungsstation landen werden - ich bin sogar geneigt dazu zu sagen, dass dann der Anreiz gewisser Leute noch größer wird und der Preis steigt.


    Ich finde nicht, dass man über jedes Stöckchen springen muss, aber gibt es bei den Zuchtverbänden irgendwelche Maßnahmen/Kampagnen die den Unterschied "Vermehrer" / Züchter deutlicher werden lassen? Oder Maßnahmen bei der Zuchtkontrolle die Vermehrerhunde mit Papieren unterbindet?


    Wäre eine Lösung, dass man für Züchter im Verband eine Rücknahmepflicht von verkauften Welpen einführt, bei gleichzeitigem grundsätzlichem Verbot von Würfen ausserhalb eines Zuchtverbandes? Carmas Züchter würden ihre gezüchteten Hunde zurücknehmen und selbst wieder vermitteln, damit sie eben nicht im Tierheim landen.

    Ich bin mir relativ sicher, dass die 63 Malinois in der Notvermittlung alle keine Papiere haben und von Vermehrern verkauft wurden, weil so oft wie da steht "Überforderung" " kann dem Hund nicht gerecht werden " usw. deutet das auf keine gute Wahl der Welpenkäufer hin.

    Wenn man also Rassehunde nur noch über echte Züchter und mit dieser Auflage bekäme, dann würden solche Abgaben eventuell ja schonmal reduziert werden.


    Ich hab fast alle Varianten wie man an einen Hund kommt durch (nagut bis auf "aus einem deutschen Tierheim" und bis auf "geklaut" :P ) und jede Form der Übernahme eines Hundes hat seine Berechtigung egal ob vom Züchter oder aus dem Ausland. Aber mir tut jeder der 63 Malis z.B. leid, denn das hätte vll. durch eine andere Gesetzeslage was die Zucht angeht verhindert werden können?


    Wie seht ihr das?

    Ich habe mir gerade ein Video zu Mondioring angeschaut, World Cup 2021, das ist neu für mich.

    Das sieht für mich realistischer aus als zB. IGP aber ich denke bei beiden Sportarten ist es immer der selbe Ablauf also auswendig Lernen, keine überraschenden Situationen?

    nein, das Prüfungsbild variiert von Prüfung zu Prüfung

    Das finde ich macht es so interessant und Vielfältiger, weil man nur bedingt weiss was kommt und kein festes Schema abläuft.