Als alter weißer heterosexueller Mann bin ich persönlich sehr zufrieden mit der Dominanz des weiblichen Geschlechts auf den Plätzen. Ich mag starke Frauen, die ihre Hunde im Griff haben.
Ich kann mich nicht erinnern, in den letzten 20 Jahren mal mit einem Mann trainiert zu haben, der Anteil der Doppel-X-Chromosomler ist enorm stark gestiegen im Hundesport. Ich muss aber ehrlich sagen, dass einige der Damen schon zu einem Helikopterfrauchen tendieren und gerne ALLES kontrollieren wollen. Hier fehlt mir oft das Fingerspitzengefühl für die kleinen Freiheiten. Ein zweites "Problem" scheint mir, dass viele Frauen sich sehr intensiv mit den modernsten Methoden des Trainings beschäftigen und oft "zu viel" "zu schnell" wollen, auch von anderen Hundehaltern. Auf der anderen Seite staune ich immer wieder, was so manche 45kg-Maus mental für eine Kraft hat, um selbst triebige DSH zu bändigen. Ich bin's also zufrieden, würde es aber doch hin und wieder gerne mit einem Mann meiner Gewichtsklasse versuchen. ![]()
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12. Oktober 2026 um 15:50
Beiträge von Yorick
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Ja, so ist das im Leben: Ich wollte endlich wieder einen grauen oder schwarzen ostblütigen Stockhaar-DSH, aber meine Frau wollte diese Schönheitskönigin.

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Ja ne, klar.
Das war, als ich in irgendwelchen Fotoalben stöberte. Ich schaue noch mal. -
Ja, ich bin leider fototechnisch nicht so begabt wie ihr; ich staune immer wieder über die grandiosen Fotos von euch, die zu liken ich aber eine Berechtigung oder so bräuchte.
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Todo, den schönen Australian Shepherd, liebt Gamba abgöttisch und die Liebe ist gegenseitig. Die beiden aus dem Liebesspiel herauszuholen ist praktisch unmöglich. Daher üben wir das natürlich.
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Diesem mehrfarbigen Border Collie begegnen wir auf derselben Strecke seltener. Man verwechselt diese Variante immer mal mit dem Australian Shepherd.
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Diesem späten Nachfahren von Karl Friedrich Louis Dobermanns Bemühungen in seiner Heimatstadt Apolda begegnen wir oft in den frühen Morgenstunden, Stunden vor Sonnenaufgang, zuletzt immer noch im Nebel. Daher die Leuchtringe Silikon in rot und blau aus dem Fressnapf, gendergerecht vertauscht, weil auch Hundegeschlechter nur Konstrukte sind oder so. Ich hatte zig Fotos geschossen, alle sind durch den Bewegungsdrang der Protagonist*Innen unscharf, das hier ist noch das beste, als die Nachfahrin der Bemühungen des Max von Stephanitz noch einmal versucht, spielerisch ein paar Meter aus dem älteren Herrn herauszulocken.
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Dann müsste ich nicht mehr schrei′n, all das wär so klar
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Eisbär'n müssen nie weinen

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Es zeigt sich wirklich, dass Gamba meine Frau einfach nicht ernst nimmt. Die klassischen Unterordnungsübungen samt viel Bestechung zeigen schon Wirkung, aber das wird noch Zeit brauchen. Da das bei Babsi nicht nötig war, muss meine wesentlich bessere, schönere und schlankere Hälfte erstmals in ihrem Leben mit einem Hund arbeiten. Ich hätte ihr das gerne erspart, aber bei einem DSH ist Derartiges eigentlich nicht ungewöhnlich. Vielleicht gewinnt Gamba so ihr Herz ganz prinzipiell für Hunde, denn bislang war das ausschließlich meine Sphäre und sie hat meine Hundevernarrtheit lediglich geduldet mir zuliebe.
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Zumal mir meine Frau zu Weihnachten einen Kalender geschenkt hat mit Babsi-Fotos, dass ich zwischen Freude und Trauer Tränen in den Augen hatte:Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist. 



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Oder ich mißverstehe das total.
Das kann ich von hier aus schwer sagen, lieber Pepper. Du weißt ja selbst, dass in der Kynologie, Ethologie etc. viele Begriffe samt Inhalt unklar und umstritten sind, ich denke nur an Dominanz. Was bedeutet also Führung übernehmen? Ich kenne zur Genüge Hunde, die in einer Familie die Führungsrolle übernommen haben, meistens unfreiwillig, weil die Leaderposition offenkundig vakant war.
Das zeigt sich an banalen Sachen wie der Beanspruchung von Ressourcen, Sofaokkupation, Leinenziehen bis hin zum Knurren und Beißen. Das alles gibt es bei Gamba nicht, enpricht auch nicht ihrem Naturell: Sie war so leicht zu erziehen und ist prinzipiell so leicht zu händeln, dass ich mich manchmal schäme gegenüber Hundehaltern mit größeren Problemen.Bei Fuß laufen ohne Leine OHNE Übung, Grundkommandos, Abrufbarkeit selbst vom Spiel oder vom Jagen; Fressen aus Napf und dem Maul nehmen ohne jegliche Reaktion; hohe Intelligenz und Bereitschaft beim Lernen und so weiter. Sie lässt mich unterwegs die Sachen regeln, verhält sich sozial zu allen Menschen, Radfahrern, Joggern; Hunden aller Größen, Rassen und Geschlechter. Daheim hat sie weder mit der frühdementen Schwiegermutter (90) ein Problem, noch mit dem Sohn und seiner Freundin; wenn Handwerker kommen, werden die freundlich begrüßt und sie trägt ihnen das Werkzeug rein und raus.
NUR bei meiner Frau verhält sie sich anders. Sie lässt sich von ihr aus der Hand füttern, aber nicht streicheln. Meist macht sie einen Bogen um sie im Garten, aber im Haus liegt sie neben ihr. Wenn wir gemeinsam spazierengehen, kommt sie immer und stupst mich und sie an der Hand an. manchmal, wenn Frauchen nach Essen riecht, läuft sie ihr aber auch im Garten hinterher. Hin und wieder gibt es Spielaufforderungen, die mit Bellen verbunden sind. Und dann gibt es eben die Momente, wo sie ihren Bewegungsraum einschränken und kontrollieren will, wenn ich nicht da bin. Das macht sie mit niemandem sonst, draußen in der großen weiten Welt nicht und nicht daheim mit Familie, Bekannten, Freunden.
Ich glaube also nicht, dass Gamba die Führung übernommen hat. Das ist ein ganz spezifisches Problem mit einer Frau.
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Ich denke auch, wenngleich es bei Hunden sicher anders abläuft als bei uns, viel mit Ressourcen und Aufmerksamkeitsökonomie zu tun hat.

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Vielleicht wird sie läufig?
Vielleicht hat sich zwi. Deiner Frau und Dir wg. Gamba der Umgangston geändert?
Hunde sind unglaublich gute Beobachter und haben ganz feine Antennen.
Nicht mißverstehen, aber könnte Gamba Deine Frau als "Übeltäter" sehen und auf Verteidigung gehen?
Wenn Du und Deine Frau jetzt eine sehr ausgelassene, fröhliche Stimmung habt, was macht sie dann? Versucht sie dazwischen zu gehen (Eifersucht) oder macht sie mit (weil die Stimmung so gut ist)?
Einfach vielleicht mal ganz fein auf die Nuancen achten, wann sie komisch ist/wird.
Das ist wirklich sehr hilfreich, liebe Luna. Tatsächlich waren die letzten Wochen recht stressig: Zum einen die Feiertage mit viel Tamtam, dann viele Handwerker (Dachdecker, Heizungsbauer etc.), da war der Ton schonmal schärfer zwischen uns. Meine Schwiegermutter (90) driftet gerade in die Demenz und das bleibt alles an mir hängen, weil ich zu Hause bin, da streiten wir uns schon drüber. Überdies ist meine Frau sauer, weil sie seit einem halben Jahr nicht mehr mit mir ins Konzert konnte, da Gamba so einen Zerrtanz veranstaltet. Ich denke schon, dass Gamba das mitbekommt und "zu mir hält".

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Irgendeine Krise hat sie gerade.
Hat sich bei euch irgendetwas geändert?
Absolut, so seit drei Wochen. Ich habe keine Ahnung warum. Geändert hat sich nichts. Wäre sie ein Rüde, würde ich sagen, Pubertät und Samenstau.
