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Der Baumwanderer
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Beiträge von Der Baumwanderer

  • Der Baumwanderer

    • Der Baumwanderer
    • 9. Januar 2020 um 23:31

    Er klettert tatsächlich komplett selbst, das Höchste was ich mache, ist mal eine Hand oder ein Bein hinhalten,

    damit er zum Beispiel einen Anfang hat, oder um eine Entfernung zu überbrücken.

    Runter läuft es entweder genauso, oder er springt in meinen Arm.

    Manchmal hole ich ihn so runter, wenn ich dran komme.

    Das reicht dann auch für heute, aber ein paar Fotos, gibt es noch.

    Liebe Grüsse, vom Baumwanderer

    und seinem schmerzgeplagten Frauchen :S

    Bilder

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  • Der Baumwanderer

    • Der Baumwanderer
    • 9. Januar 2020 um 23:21

    Duut und das Klettern


    Da ich Duuts Selbstbewusstsein stärken wollte, fing ich mit ihm das Tricksen an.

    Dazu gehörte eben auch, auf Etwas draufzuspringen, oder zu klettern.

    Wie es sich herausstellte,hatte Duut großes Talent und liebte es.

    Je mehr er merkte, dass er Etwas von sich aus schaffte, desto toller fand er das Klettern.

    Er benutzt dabei seinen ganzen Körper und zieht sich teilweise auch mit Kopf und Hals hoch,

    als Unterstützung, zu seinen Pfoten. Er fand auch selbst heraus, wie er wieder runterkommt:

    In dem er sich vorsichtig umdreht, sich ganz flach macht und langsamn runter ``robbt``, oder geht,

    je nach Steigung. Es ist ganz oft so, dass sobald er auch nur ahnt, dass ich ihm das Kletterkomando geben will,

    er schon mal anfängt ^^

    Kleine Anekdote dazu:

    Ich war mit ihm in einem Waldstück, in dem es viele schiefe, oder umgestürzte Bäume gibt.

    Ich ließ ihn mit seinem Freilaufkommando frei und ging selbst auch los.

    Da ich keine Laufgeräusche hörte,drehte ich mich um und sah, dass der Herr noch am Eingang stand.

    Mit einem `Weiter`, drehte ich mich um und lief auch weiter.

    Nach ein paar Schritten, hörte ich immer noch nichts.... :/

    Drehte mich nochmal um und oh, Schreck, der Hund war weg! =O

    Ich ließ meinen Blick schweifen, von Seite zur Seite, doch sah ich nichts.

    Irgendwas trieb mich dazu, nach oben zu schauen ......

    Mein Hund stand in guten 2/3 Metern Höhe,auf einem Baum... 8|8|

    Also meine Kinnlade wanderte kurzzeitig nach China aus, gebe ich zu. :D

    Mein erster Gedanke war nur so ``What the...?!´´

    Und dann: ´´Ich muss ein Foto machen!`

    Nachdem das erledigt war(muss Dieses aber nochmal suchen),wollte ich mein Hundchen runterholen und gab ihm

    ein jeweiliges Kommando ´´Runter`` und ´´In den Arm´´.

    Tja, mein Wuffelchen wusste es aber natürlich besser und kletterte weiter, bis der Ast zu dünn wurde

    und zwar nicht brach, er aber einfach nicht drauf passte.

    Er landete weich in meinen Armen und guckte mich ganz erschrocken an..

    Knuddelte sich nachdem Motto an ´´Du bist tooooll,du hast mich gefangen!´´

    und mein einziger Kommentar dazu war: ´´Ich würde dir ja sagen,´Ich habe es dir gesagt`,

    aber....Ich habe es dir gesagt.´´

    Damit war das Nichthören auf Bäumen, erledigt....^^

    Es war das erste Mal, dass er von alleine, ohne mein geahntes Kommando, das gemacht hat.

    Besonders in der Höhe und während ich von ihm weggedreht, weiterlief...

    Ich habe leider wenige Fotos, wo man richtig sieht, dass er klettert, da zum Einen

    meine Kamera die oft eher unscharf macht und zum Anderen, ich besonders bei größeren Höhen,

    gerne freie Hände habe und 100% Konzentration, auf dem Hund.

    Bilder

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  • Der Baumwanderer

    • Der Baumwanderer
    • 9. Januar 2020 um 22:35

    Wenn ihr auf die Bilder drückt, dann werden sie im Übrigen grösser :)

    Nun aber zur bildgebenden Klärung, warum er von mir ``Der Baumwanderer`` genannt wird.

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  • Der Baumwanderer

    • Der Baumwanderer
    • 9. Januar 2020 um 22:24

    Noch ein paar Bildchen...

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  • Der Baumwanderer

    • Der Baumwanderer
    • 9. Januar 2020 um 22:14

    Lieben Dank, für die Blumen!

    Ich werde euch noch mehr erzählen, aber erstmal versuche ich mal Bilder hochzuladen,

    nachdem das am Handy nicht klappen will und ich jetzt gerade, eine Möglichkeit habe, dies am Laptop

    zu versuchen.

    Bilder

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  • Moin,moin aus Hamburg-Oder: Lasst die Hunde Zirkus spielen!

    • Der Baumwanderer
    • 9. Januar 2020 um 21:40

    Hallöchen!

    OT.:

    Entschuldigt das späte Antworten, mir ging es die letzten Tage miserabel,

    sodass ich im Endeffekt, in der Notaufnahme gelandet bin.

    Hatte unfassbar starke Bauchschmerzen,unten links und konnte mich nicht mehr richtig bewegen.

    Tja,bin am Ende nach Hause geschickt worden, mit ordentlich Schmerzmitteln und der Aussage des Arztes,

    dass er keine Ahnung hat was ich habe, es aber nicht als notwendig sieht,weitere Untersuchungen zu machen.

    Nichtmal einen Ultraschall haben sie gemacht.

    Wenn es aber schlechter wird, soll ich sofort wieder ins KH.

    Soviel, zur helfenden Hand.....

    Mir geht es soweit besser,zumindest unter Schmerzmitteln.

    Jetzt ,muss ich mir wohl einen Hausarzt suchen...

    Zitat von Ellionore

    liebe Grüße aus Stade, darf man fragen aus welchem der Hamburger Stadtteile du kommst. Habe lange in Hamburg gelebt und gearbeitet.

    Ich lebe derzeit in Billstedt, nur wenig entfernt, vom Öjendorfer Park :)


    Zitat von pannenpeter

    Auch aus der Westeifel herzlich willkommen.

    Auch ich bin gespannt über Info's zum Sheltie, da mein Sohn mit dem Gedanken spielt, sich einen zuzulegen.

    Falls konkrete Fragen da sind, stelle sie ruhig.

    Muss sagen, mein Exemplar ist keinen Ticken sheltietypisch :D

    Man muss bei ihnen sehr gut auf ordentliche Züchter achten,

    da sie oft etwas zu ängstlich/unsicher gezüchtet werden.

    Wobei man sagen muss, dass Shelties, wie auch Langhaarcollies, sehr feinfühlig sind,

    was oft ,mit Angst verwechselt wird.

    Feinfühlig heisst, sie sind sehr aufmerksam und sensibel, was ihr Gegenüber angeht und reagieren darauf.

    Ängstliche und unsichere Hunde reagieren meist sehr gut auf diese Art von Hund, weil ihr Unwohlsein, nicht einfach ignoriert wird

    und sie nicht einfach umgetrampelt werden.

    Shelties sind normalerweise auch sehr deeskalierend unterwegs und haben eher eine groooosse Toleranzgrenze.

    Manche haben einen angenehm ausgeprägten Wachtrieb, Andere überhaupt nicht.

    Shelties sind seltener Jäger, wenn, dann sehr gut kontrollierbar.

    Viel Energie, es sind Arbeitshunde, auch wenn sie nicht mehr als Solche verwendet werden.

    Manche neigen zur Hyperaktivität.

    Würde behaupten, nicht lauter und konversationsfreudiger, als ein Deutscher Schäfi ^^

    Die Meisten mögen am liebsten eher Rennspiele und können fremden Menschen, wie

    auch fremden Hunden gegenüber, sehr zurückhaltend sein, was auch oft als Unsicherheit/Angst,

    interpretiert wird.

    Sehr gut ausbildbar.

    Das Alles, mit der Voraussetzung, eines ordentlichen Züchters, Aufwachsens, Sozialisierung und Erziehung.

    So mal bisschen Grundsätzliches :)

    Ansonsten, vielen Dank, für das herzliche Willkommen! <3


    Derzeit etwas schmerzgeplagte Grüsse,

    aus dem Tor zur Welt :S

  • Der Baumwanderer

    • Der Baumwanderer
    • 4. Januar 2020 um 21:56

    Sooo,weiter geht's:

    Ich bekam eines meiner Worst-Case-Szenarien:

    Einen Hund, der mit überwiegend mir bis heute unerkannten Triggern, Panikattacken bekam.

    Steif stehen bleiben,nicht mehr ansprechbar sein, Todesangst in den Augen, samt völlig abwesendem Blick. Und dieses Schreien ?

    Er jaulte nicht,er bellte nicht, er schrie. Aber wie!

    Man könnte denken, dass ich einen Menschen häuten würde.

    Er hörte sich dabei wirklich nicht wie ein Hund an.

    Einkoten? Check.

    Einpinkeln? Check.

    Zwar nicht jedes Mal, aber doch schon oft.

    Auch mitten aus dem Nichts, sich auf den Rücken werfen, und dann Panik schieben,

    waren mit dabei.

    In den Anfängen, hielten die Panikattacken teils eine halbe

    Stunde an.

    Er hätte sich auch weiter reingesteigert,wenn man nicht eingegriffen hätte.

    Und das mehrmals am Tag!

    Er war tierärztlich untersucht worden,da war Alles top, es waren wirklich Panikattacken.

    Ich machte instinktiv, wohl das Richtige. Ich packte ihn bei Sowas und presste ihn ganz fest an mich.

    Nicht loslassen,das Kämpfen ignorieren und Mäulchen zuhalten(nicht doll,einfach nur etwas Druck ausüben).Dafür umso stärker festhalten.

    Nicht reden und selbst völlig ruhig sein.Einfach dasein.

    Da ich eine Mutter habe,

    die mit Angstörungen zu kämpfen hatte und ein paar Angsthunde ausgeführt habe, bis zu ihren Vermittlungen,

    kannte ich das Bild und konnte auch ruhig bleiben.

    Mit der Methode, konsequent, jedes Mal, wurde es schnell besser.

    Immer kürzer wurden die Panikattacken.Lange, blieben wir bei fünf Minuten, dann wurden sie kürzer und seltener.

    Jetzt hatte er seit ca. einem Jahr, keine Panikattacke mehr! ??????

    Aggressionen gegen Menschen, waren natürlich auch gleich mit von der Partie. Er hatte wohl gelernt,dass er damit durchkommt - Tja, nicht bei mir.

    Aus Angst oder Panik, hat er nie geschnappt.

    Aber durchaus als Maßregelung. Ich habe ihn drei Mal, mir aus'm Arm gepflückt....

    Aber auch hier, machten wir schnell Fortschritte.

    Von mir gab es ganz klare Ansagen, nach solchen Aktionen und das Auftrainieren von Alternativverhalten.

    Freunde und Mitbewohner hatten ganz klare Anweisungen von mir zum Umgang erhalten, woran sie sich bis heute auch halten(gut, Mitbewohner habe ich nicht mehr).

    Jegliches Misshören meiner Anweisungen, wurde von mir sehr deutlich unterbunden.

    Duut zeigte zwar Fremden gegenüber weniger Geschnappe, aber man muss es ja nicht herausfordern, nicht wahr?

    Er war da nicht immer ganz klar,

    in der Kommunikation.

    Entweder er wollte drauf, oder,

    er fiddelte sehr extrem und wer das nicht kapierte, hätte die Zähne zu spüren bekommen.

    Er hatte da auch keine bestimmten Kriterien, wo er wie reagierte.

    Natürlich, ließ ich es erst gar nicht soweit kommen und Hundchen trägt auch heute noch den Korb.

    Viele verstehen das Fiddeln aber nicht und denken, der Hund freut sich. Und da er ja so süss ist....

    Tja,auch für diese Deppen, falsche Adresse.

    Wer auch nur die Hand nach meinem Hund ausstreckt,hat Meine im Gesicht ?

    Ich schlage nicht, aber ich "streichel" auch mal so ungewollt rüber...

    DAS checken diese Vollpfosten dann plötzlich....


    Heute kann er das sogar geniessen. Freunden sagt er auf meine Erlaubnis hin, auch mal "Hallo" und du siehst dann auch mal echte Freude.

    Mag er nicht,geht er erst gar nicht hin, oder eben wieder weg.

    Ich zwinge ihn da auch nicht.

    Übersehe ich mal eine Hand, wird das von ihm geflissentlich ignoriert und höchstens ich mal angeschaut, nach dem Motto:

    "Ey,hast du den da gesehen? ???"


    Bei ungewollten Hundebegegnungen, bin ich genauso deutlich und wehre Alles ab. Mir egal, ob der "nix tut", ein Welpe ist, eine Hundeomi, oder tatsächlich ein unfreundlicher Geselle.

    Allerdings, gehe ich auch hier, nach Eskalationsstufen ?

    Den Menschen warne ich exakt 1 Mal und den Hund auch.

    So hatte ich mir meine alte Gegend erzogen zur Ordnung.

    Ich lasse meine Hunde aber auch NIE! ungebeten zu Anderen und frage selbst, bei Bekannten und Freunden- Schließlich kann es auch bei Denen mal sein,dass Kontakt unerwünscht ist.

    Das erste Mal,dass mein Rüde einen grösseren Hund gesehen hat,der aggressiv auf uns zu kam und der auf meine Bitte nicht angeleint/rangerufen wurde,hat

    er sich ohnmächtig geschrien und gewürgt.

    Der hatte so eine Panik,

    das glaubt man nicht. Ich habe den anderen Rüden knurrend davon abgehalten, näher zu kommen. Er stand da auch wie angewurzelt.

    Dann haben die Halter endlich geschaltet und ihn abgepfiffen.

    Man hat sich entschuldigt,mein Hund war auch nur kurz weg

    und wir machten ab,

    dass ich im Abstand hinter ihnen hergehe,damit mein Hund das nicht so mies abspeichert.

    Hat auch wunderbar geklappt.

    Beim nächsten Hund,konnte ich das angstbedingte Verhalten unterbrechen und habe den Mischling(war ein Anderer), abgewährt.

    Kurzzeitig,hatte mein Rüde später

    bei Hunden, mit Aggressionen reagieren wollen, das habe ich im Keim erstickt.

    Mit jedem abgewehrten Hund, hat mein Rüde sich immer mehr entspannt. Und schon bald, blieb er ungerührt stehen, selbst, als wir ein paar Mal ernsthafter angegriffen wurden, von Hunden.

    Jetzt nach 'm Umzug , muss ich mit ihm wieder an mehr Ruhe arbeiten.

    Er hat feste Kontakte,wo es passt.

    Hätte gerne noch ein paar Rüden als Kontakte, aber es ist schwer, Verträgliche zu finden.

    Er ist heute wirklich schon immer verträglicher(unabhägig vom Geschlecht),er hat einfach nur mal dieses Verhalten wieder rausgraben müssen.

  • Der Baumwanderer

    • Der Baumwanderer
    • 4. Januar 2020 um 20:57

    So,wie versprochen,die Vorstellung meines Hundes, aber mal von Anfang an:

    Name: Duutsen Duut

    Spitznamen: Duuti,Nyu,Mistelköterle

    Furz von Pimp,

    Wischmopp,

    Mrs. Hund(aufgrund seiner Anstellerfähigkeiten,das "Mrs.")

    Rasse: Shetland Sheepdog

    Alter: 4 Jahre

    Herkunft: Zum Teil unbekannt


    Vor Duut,habe ich einen Collierüden gehabt.

    Nachdem Dieser auf tragische Weise verstarb,war klar,dass ich wieder einen Hund haben möchte.

    Also fing die Suche an.

    Es war für mich auch klar,dass es ein Hund sein wird,

    der schon mal ein Zuhause hatte und jetzt wieder Eines sucht.

    Da ich in unseren Tierheimen Keinen sah,der passte und Auslandstierschutz für mich nicht in Frage kam(Ich bin eher dafür,den Hunden vor Ort zu helfen),

    blieb eben nur die Privatvermittlung.

    Ich überlegte also was ich bieten kann und was ich haben möchte-Sowie,mit was für einem Worst Case kann und will ich leben?

    Was geht gar nicht? Habe ich Rassevorlieben?

    Mit was für Charakteren komme ich am besten klar?

    Nach den Überlegungen,wusste ich was ich suche:

    Einen Rüden, der alleine bleiben kann und stubenrein ist.

    Er musste weder mit Artgenossen noch arg sehr mit Menschen auskommen.

    Aber auf einem trainierbaren Level,heißt,man kann ihm Ignoranz beibringen,oder er bringt sie schon mit.

    Ich habe in einer WG auf Zeit gewohnt, im Haus nur sechs Parteien, ausnahmslos Alle mit Hund(en), also sollten Probleme in diesen Bereichen, nicht zu ausgeprägt sein und nicht unbedingt zum Charakter gehören(Gegen Gene,kommt man eben nur schwer an).

    Keinesfalls rückgerichtete Aggressionen,oder Welche in Richtung Beschädigung, bzw. Tötung, egal,ob gegen Mensch oder Hund.

    Neben den unpassenden Lebensverhältnissen für so ein Tier,

    fehlt mir bei der Ausprägung, die Erfahrung.

    Angsthunde wollte ich auch nicht, ich kann zwar mit ihnen, sogar echt gut arbeiten, mag aber lieber selbstbewusste Hunde, denen du das nicht beibringen musst.

    Auch hier, wären die Lebensumstände nicht ganz ideal, je nach Ausprägung.

    Grösse war egal, ich bevorzuge zwar grosse Hunde, am liebsten um die 70 cm Schulterhöhe und eher schlank und fit gebaut.

    Etwas Kleineres, wäre aber bei passendem Charakter und Körberbau, auch super.

    Rassetechnisch, sollte es bloß kein Collie sein, die Wunden meines Verlustes, saßen zu tief.

    Ich habe hauptsächlich in schäferhündischer Richtung geschaut und am Ende blieben die drei Kandidaten:

    Ein zu dem Zeitpunkt 6 Monate alter Schäferhund aus Leistungslinien, dessen Abgabegrund, die Arbeitszeitenänderung und die Erkenntnis,dass so ein Schäfer doch 'n bisschen mehr Arbeit braucht, war.

    Ich lernte den Hund kennen und es machte direkt 'klick'-

    wir passten wie der Arsch auf den Eimer und zwar von beiden Seiten.

    Doch entschied ich mich schweren Herzens dagegen,

    ich habe zwar schon nur Teilzeit gearbeitet, allerdings im Krankenhaus, sollte noch 'ne Weile in der WG leben und war mir nicht sicher, ob ich auf Dauer 'nen Leistungslinienschäfi, bei meinen Lebensumständen, händeln kann.

    Ich hatte mir diese Gedanken zwar schon vor dem Kennenlernen gemacht, wollte aber unbedingt das Tier mal sehen,

    bin ich schließlich ein Fan von den Grauen.

    Ich hatte zwar auch nach dem Treffen ein gutes Gefühl,aber mein Verstand siegte.

    Besser vorher doch etwas Einfacheres und/oder besser Passendes und wenn die Zeit es bringt,kann ja immer noch ein Schäfi einziehen.


    Dann,ein Altdeutscher Hütehund,Schlag Tiger.

    Kam von arbeitenden Eltern, hatte aber keinerlei Interesse an den Schafen- war eher ihnen gegenüber leicht unsicher und eher gemütlich unterwegs.

    Das war auch der Abgabegrund.

    Etwas über 1 1/2 Jahre alt.

    Mit genauso einem Tierchen,bin ich aufgewachsen und er war einer meiner besten Hundefreunde, zudem,

    hatte ich schon mal 'nen Harzer Fuchs in Vermittlung und regelmässig eine Schafpudelhündin,zum Sitten.

    Mit Allen kam ich immer super zurecht, die Art von Hund passte und ich war schon den Altdeutschen verfallen.

    (Ich durfte schon mehrere Altdeutsche kennenlernen,

    meistens Harzer Füchse.

    Ich finde,dass die Schläge sich wirklich unterscheiden,

    neben dem Individuellen, auch, wenn Viele das anders sehen ??‍♀️)

    Leider antworteten die Halter nie auf meine Anfragen......


    Dann kam Duut.

    Shelties waren einer meiner heimlichen Träumchen

    (neben der ein oder anderen Rasse ?)

    und die Beschreibung passte zu dem,was ich suchte.

    Also angerufen, lange gesprochen, hat auch hier sich gut angefühlt und entsprechend, ein Treffen ausgemacht.

    Wir trafen uns in der Mitte, da ich in Hamburg lebend und die Halterin, auf Rügen.

    Passte auch hier,ich hatte zwar nicht das 'Klick' gespürt, aber auch nichts Negatives.

    Ich habe mich im Gegensatz zu dem was mir erzählt wurde, auf ein Worst Case eingestellt- Besonders bei Privatvermittlungen, sollte man vorsichtig sein.

    Wie ich es mir gedacht habe, war das Hundchen nicht erzogen,

    auch wenn es so gesagt worden ist, aber damit habe ich schon gerechnet.

    Nach circa 15 Minuten, hätte der Hund mir gehört.....

    Wenn ich nicht auf mehr Infos bestanden hätte.

    Den Spaziergang, hatte immerhin sie vorgeschlagen.

    Aber die Frau wollte schnell wieder los, ich merkte auch, dass sie schwankte, zwischen, den Hund einfach nur loswerden und noch länger bleiben und so gut es geht sicherstellen,dass es ihm gut geht.

    Da ich zwar ihr Verhalten mässig fand, aber jetzt nichts ganz Schlimmes witterte, nahm ich das Tierchen.

    Der Abgabegrund:

    Trennung und dadurch keine Zeit mehr für das Tier, er blieb teilweise täglich(!) 10-12 und mehr(!) Stunden alleine.

    Was ich bekam?

    Erzähle ich im nächsten Beitrag, der wird sonst zu lang ?

  • Moin,moin aus Hamburg-Oder: Lasst die Hunde Zirkus spielen!

    • Der Baumwanderer
    • 4. Januar 2020 um 18:53

    Hallöchen liebes Forum!

    Mein Name ist Paulina,ich bin 23 Jahre alt und lebe im wunderschönen Hamburg.

    Ich bin bisher eher den britischen Schäferhunden treu geblieben,so ist derzeit ein Sheltierüde an meiner Seite.

    Hoffe,dass das kein Ausschlusskriterium ist ^^

    Zur Überschrift: Ich bin eine leidenschaftliche Trickdoggerin

    und auch meine Gassihunde,sind davor nicht sicher :D

    Ich arbeite total gerne mit meinen (Gassi-)Hunden,auch gerne im Zughundesport,oder wie ich es nenne "Freeagility".

    Eine Art Mischung,aus Parcour und Agility.Ich wollte immer Agility machen mit meinem Vorhund,aber fand keinen Platz,also war ich eben kreativ :S


    Irgendwann soll mal ein Zweithund einziehen und wahrscheinlich,wird es etwas Schäferhündisches.

    Ob nun explizit ein Deutscher Schäfer,oder ein Anderer,wird die Zeit zeigen.

    Derzeit passt aber von meinen Wohnumständen,kein SO großer Hund hier rein ^^

    Ich sollte eigentlich Dauerpflegestelle für einen Borderrüden werden,den ich schon von Welpe an kenne,doch die privaten Umstände seiner Haltung,haben sich wohl geändert,so,dass meine Hilfe nicht mehr benötigt wird.Ist natürlich toll für den Hund,ich gebe aber zu,dass ich mich auf den Kerl sehr gefreut habe ^^

    Ich hege schon lange den Wunsch eines Zweithundes,noch als mein Erstling lebte.Leider kam immer was dazwischen-Aber irgendwann,wird es klappen.

    Wenn es passt eben.Ich überlege nämlich vor der Tieranschaffung.

    Es macht mich immer wieder so traurig und wütend,wie unüberlegt sich Hunde und andere Tiere angeschafft werden.


    Doch,warum habe ich mich hier angemeldet,obwohl ich nicht die Forumsrasse halte?

    Ganz einfach:

    Ihr habt mich überzeugt :):thumbup:

    Ich begleite das Forum schon seit einigen Jahren und bin über den Umgang miteinander begeistert.

    Die Freundlichkeit die hier den Meisten und von den Meisten rübergebracht wird,ist wirklich toll und leider nicht forumstypisch.

    Zumindest,wenn man sich viele andere Foren anschaut.

    Zusätzlich,finde ich es toll,wie viele Leute hier unterwegs sind,die meiner Meinung nach,wirklich Ahnung von Hunden haben.

    So habe ich mich entschieden,dass ich es toll fände,auch am Austausch teil zu haben und auch gerne mehr zu lernen.

    Meinen Rüden,sowie meine Gassigehbande,stelle ich euch im Bereich "Andere Rassen" vor.

    Da gibt es dann auch Bilder,wenn es klappt - ich liebe es nämlich,Bilder zu machen und zu teilen :thumbup:

    Liebe Grüsse,vom Baumwanderer und seinem Frauchen

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