Luna
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Beiträge von Luna

    Daniel, Ruebchen hat es schon super erklärt.

    Ich hatte schon den Verdacht, dass dein welpe aus der hz stammt. Das war bei meinem hz rüden in dem alter von deinem, auch so. Das war auch irgendwie so ein gewurschtel der Hinterbeine und sah kuhhessig aus. Es verwächst sich tatsächlich, allerdings hat uns unser Tierarzt damals die zugabe von canosan für die bänderschwäche geraten, das er dann auch bekommen hat.

    Ein Besuch bei der physio wäre sicherlich auch gut.

    Heute waren es zwei Hunde. Nicht zu fassen, wS man bewegen kann, wenn sich die innere Überzeugung geändert hat. Noch auf Sicherheitsabstand, aber ich bin guter Dinge.

    Ein hund davon war wieder die dogge von gestern. Auf sie bin ich mit sam wieder zugegangen und dann in die Wiese rein um den Sicherheitsabstand zu haben. Schade, dass mich dann die Dame blöd angemacht hat, warum ich ausgerechnet da gehen muss, wo doch überall soviel Platz ist. Die war echt sauer, obwohl sam keinen muckser von sich gegeben hat.

    Aber mei, da kann ich ihr jetzt auch nicht helfen, weil die welt für alle da ist :) und ihr hund auch nicht motzt. Dafür frauchen X/

    Ich werde gerne weiter berichten. Es sind manchmal nur kleine schritte, die dann zu grossen werden. Aber ich bin schon so mutig, dass ich aktiv andere hh mit ihren hunden suche und die als trainingsobjekt nehme. Die Dame gestern mit ihrer Dogge, die uns sonst weiträumig meidet, ist fast vom Glauben abgefallen, als ich mit sam auf sie zugegangen bin. Sicherheitsabstand waren ca 5 m und er hat sich von mir selbstverständlich mitnehmen lassen. So ganz kann ich es auch noch nicht glauben, aber ich verbiete mir selbst darüber das nachdenken. Ich mach jetzt einfach und das mit tiefster Überzeugung, dass sam einfach nichts anderes übrig bleibt, als mitzumachen.

    nette ich möchte mich nur hier noch keiner Diskussion stellen. Erst wenn die Umstellung wirklich gelungen ist und hauptsächlich ich das alles tatsächlich intus habe, kann man schreiben was man will, bei uns hat es geholfen. Es ist alles auf diesem Weg überzeugungssache und da darf ich nicht wankelmütig werden oder zweifel bekommen. Wenn man vom autor die Rezessionen liest, gibt es nicht nur Befürworter, sondern auch einige Kritiker. Letztere meinen, dass viel mit leckerlis zu bewerkstelligen ist, was der Autor bei problemhunden o problemmenschen bestreitet. Auch hier bin ich mit ihm einer Meinung, weil leckerlis in solchen Fällen unangebracht sind. Leckerli ist lob oder ablenkung, bringt aber erziehungstechnisch bei solchen Fällen nichts.

    Ich mag es noch etwas für mich behalten. Wer aber auch meint, einen "problemhund" zu haben, dem schreibe ich den Namen des buches gerne über PN.

    Ich hatte auch mit dem Autor kontakt aufgenommen und nachdem jetzt alles noch im versuchsstadium ist, fahre ich erst einmal nicht zu ihm. Bis april/Mai möchte ich entschieden haben, ob ich die 8 Std Fahrt auf mich nehme. Aber bis jetzt geht es voran und klar, altgewohntes muss erst einmal abgelöst werden und ich muss so überzeugend sein, dass sam mir auch glaubt.

    Langsam traue ich mich darüber zu schreiben, dass die Umstellung die ich mit sam seit Weihnachten mache, Früchte trägt.

    Heute der 6. Hund wo keine Reaktion mehr von ihm kam, bei hundebegegnungen und auch sonst hat sich vieles sehr zum positiven gewandelt. So habe ich viel an mir selbst gearbeitet und musste "nur" noch sam davon überzeugen, dass es von diesem Weg keinerlei Abweichungen mehr gibt.

    Es freut mich jetzt immer mehr, dass wir auf diese Weise nun zum echten Team zusammengewachsen sind.


    Ausschlaggebend für die Umstellung war ein Buch über problemhunde. Von Anfang an war es eine Wellenlänge mit dem Autor. Wie schuppen fiel es mir von den Augen, was verkehrt gelaufen war.

    Wir arbeiten seit Weihnachten sehr an der Erziehung. Erziehung und Ausbildung hatte ich nicht kombiniert, was ein riesenfehler war. Mein Augenmerk lag immer auf sam seine Ausbildung und das sind aber komplett verschiedene Paar Stiefel zwischen Erziehung und Ausbildung.

    Aber man kennt ja die eigenen Väter und deswegen wir man sich das normalerweise gründlich überlegen bzw abschätzen können, ob man einen welpen nachhause bringen kann/darf.

    Im Falle von barley und garantiert bei vielen anderen auch, macht man halt mal einfach und der welpi hat dann das seelenweh.

    Es gibt ein altes sprichwort: wer zahlt, schafft an. Da sind wir wieder bei der Autorität.

    Ohne Absprache, hätte mein Vater nicht ja gesagt. Darum hätte ich mich das gar nicht erst getraut.

    Traurig was die kleine Hundeseele von Barley damals für Ängste schon durchstehen hat müssen. So etwas tut mir in der Seele weh.

    Warum können sich Leute nicht in ihrer Familie richtig absprechen, bevor ein Welpe ins Haus zieht. Da muss dann erst darüber diskutiert werden, wenn er schon da ist und dann bringt man ihn zurück, wie eine falsch eingekaufte Ware. Über so etwas charakterloses muss ich mich echt ärgern.


    Von dem allem wird man aber heute bei Barley nichts mehr merken, oder?


    Es freut mich sehr, dass Du/ihr für Barley und seiner Situation soviel Verständnis hattet und ihm auf diese Art und Weise einen tollen Weg wieder ins Vertrauen geebnet habt und er bei euch ein entgültiges tolles Zuhause hat.