Jeannine
  • Mitglied seit 28. Februar 2021
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Beiträge von Jeannine

    Aus meiner Erfahrung kann ein dritter Hund dann richtig in Stress ausarten. Ich denke gern an die schöne Zeit mit meinen Dreien zurück. Aber ich werde auch heute oft noch gefragt, wie ich das alles geschafft habe. Wenn alles glatt läuft, ist das alles ganz easy. Aber wir haben alles mitgenommen, was irgendwie möglich war. Im Endeffekt hatte ich drei Hunde, mit denen ich einzeln Aktivitäten unternahm.

    Die Bernhardinerjunghündin hatte eine OP nach der anderen. Das war Dank OP- Versicherung kein finanzieller Ruin. Aber wegen der Hundekontaktbeschränkungen nach 2 Kreuzbandrissen in der sensiblen Junghundphase ein "soziales" Problem. Daher bekam sie eine ältere Bernhardinerhündin als Sozialpartner. Das war für beide gut. Mit der Jungen konnte ich vorsichtig longieren gehen, die ältere liebte ausgedehnte Schnuppertouren durch die Kleinstadt. Mit dem 3. Hund kam endlich der "Arbeitshund". Der Doggenrüde war von Welpe an völlig durchgeknallt. Er hat alles in den Schatten gestellt, was ich je erlebt habe. Mit ihm war also intensives Training angesagt. Drei so unterschiedliche Hunde zu managen und allen dreien auch gerecht zu werden war wirklich nicht einfach! Zu guter Letzt hatten sich dann die Hündinnen dermaßen in der Wolle, dass ich sie dauerhaft räumlich trennen musste. Ich frage mich heute noch, wie ich das hinbekommen habe.


    Und auf um die Ausgangsfrage zurück zu kommen: Ein dritter Hund ja, wenn ihr finanziell und zeitlich drei Einzelhunde versorgen könntet, wenn es zum Ernstfall kommen sollte.