Ein Thema war in letzter Zeit schon ein paar Mal aufgekommen in verschiedenen Fäden, nämlich, ob es einen Unterschied gibt, zwischen dem Aufbau einer Übung für den Freizeitgebrauch und dem Aufbau einer Übung für den Hundesport.
Meiner Meinung nach gibt es da schon Unterschiede und zwar weil des Ergebnis anders aussehen darf/muss.
Als Beispiel nehme ich jetzt mal das Fuß gehen. Auf dem HP achte ich auf Körperspannung, 100% Aufmerksamkeit von Hund, absolute Positionstreue, Ausstrahlung vom Hund und und und.
Beim Freizeit - Fuß benötige ich das alles nicht, hier möchte ich einen Hund der zwar auf mich achtet, aber nicht das gleiche Fuß zeigt. Sprich ich werde nicht mit dem Bällchen unter der Achsel oder mit Magnet am Arm befestigtem Ball zur Pipi-wiese gehen.
Aus diesem Grund benutzen ja viele unterschiedliche Kommandos.
Hinzu kommt dann die Frage, was hat der Hund verstanden?
Das ist tatsächlich immer eine gute Frage.
Und gehört für mich, zu einem guten Training dazu, das auch zu hinterfragt.
Zum Thema Verar***en...
(Ja, auf mich trifft fast alle oben genannten Klischees zu. "Alter" Hundler, ehemalige Ausbilderin...
trotzdem lernfähig und froh nicht mehr nach "alter Schule" zu arbeiten )
Und ja, ich bin trotzdem der Meinung, dass Hunde ihre Besitzer verar***en können. Für mich bedeutet das aber, der Hund ist einfach ungehorsam. Sprich, er hat eine Übung/Kommando eindeutig verstanden. Hat nur jetzt grad keine Lust zu machen was von ihm verlangt wird.