Hipira
  • Mitglied seit 10. Januar 2026

Beiträge von Hipira

    Ich habe mir tatsächlich auch mein Bein verletzt und muss mir jetzt etwas für die nächsten 2 Monate einfallen lassen.


    Die Kommandos, die ich hier gefunden habe sind also: Langsam, gehen, steh & sitz.

    Nehmt ihr dann "trab" fürs Laufen und welches Kommando nehmt ihr für den Richtungswechsel?


    Ich kenne überhaupt niemanden, der longiert. Also vielen Dank für den Tipp - besonders mit dem Hinweis, dass dies eine tolle Sache ist, während der HF mal nicht voll einsetzbar ist. :love:


    Eine Frage noch: Ihr scheint alle nicht auf dem Hundeplatz zu trainieren. Hat sich das bei euch einfach so ergeben, oder wollt ihr das vorsätzlich nicht mischen?

    Vielen Dank für deine Ideen, Axman.


    Für mich ist das Verschieben in den Fährtenfaden total ok - Ich weiß aber nicht, wie das geht. Kannst du das als Admin?


    Izzy verschiebt die Pfoten erst, wenn sie schon liegt und tatsächlich berühren die Pfoten den Gegenstand gar nicht, sondern sie probiert eher ein bischen nach vorne, dann wieder nach hinten, dann verbreitert oder verkleinert sie den Abstand bis zum Gegenstand. Hinten liegt sie total fest und ruhig - es sind also wirklich nur die Vorderläufe.


    In der Ablage habe ich gar kein Problem. Das macht sie nur mit dem Gegenstand. Ich glaube, sie hat einfach noch nicht verstanden, welche Position die von mir gewünschte ist. Sie hat auch eine sehr große Grundschnelligkeit. Wenn's also unruhig wird, verlagert sie die Position so schnell, dass es nahezu unmöglich ist, die perfekte Position zu markern. Ich glaube, dass das auch der Grund für diese Unklarheit ist.


    Dazu kommt, dass sie Gegenstände einfach LIEBT! Auf der Fährte bedeutet das, dass sie immer alle findet. Einmal ist der Gegenstand total mit Sand verdeckt gewesen und sie hat trotzdem verwiesen. Das möchte ich mir natürlich nicht kaputt machen. Ja, ja, der berühmte schmale Grad, den wir finden müssen... ;)


    Mit dem Podest: Das ist ja eine interessante Idee. Und bezüglich "zurück zu den Basics": Da stimme ich dir zu. Das hatte mir mein Bauchgefühl auch schon gesagt. :)

    Ich habe bei meiner jungen Hündin ein schönes Fallbeispiel für euch und zwar mit den Gegenständen.


    Mit meinen Hunde fange ich das Verweisen im Wohnzimmer an: Platz und bei richtiger Position und Blickkontakt auf den Gegenstand hat es dann von oben "Leckerlies geregnet". Meine Izzy fand das ganz toll und hat von sich aus angefangen die richtige Position auszuprobieren, leider immer viel zu schnell. Sie hat schon die Vorderpfoten bewegt, bevor ich überhaupt neben sie treten konnte.


    Mein Denkansatz war, eben gleich bei ihr zu sein, zu bestätigen und dann den Zeitraum bis zur Bestätigung langsam zu verlängern. Fährten gehe ich meistens zusammen mit einer Freundin. Die ist dann knapp hinter Izzy hergegangen und hat die Bestätigung übernommen. Es ging also schnell und so hat das dann auch ganz gut geklappt. Langsam haben wir verlängert, aber die Tendenz ist geblieben und zwischenduch immer wieder durchgekommen.


    Im November haben wir unsere IGP1 gemacht und zack: Die Dauer, bis ich die 5 m gegangen bin und neben ihr war, haben gereicht, dass ihr "Shaping-Verhalten" wieder durchkam. Vielleicht war die Leckerchen-Erwartungshaltung auch etwas höher, weil ja auf der Prüfungsfährte bis zum Gegenstand nichts zu finden war. ;)


    War jetzt kein krasser Punkteverlust (ich denke, so ca. 3-4 Punkte) aber es hat mir schon mein V gekostet und bei der IGP2 sind es dann ja schon 10m. Und auch aus ausbilderischer Sicht finde ich es schon eine interessante Herausforderung. Ich habe das so bei einem anderen Hund noch nicht erlebt und habe Izzy auch nicht wirklich übers Shaping ausgebildet. Während der Suche ist sie konzentriert (Ohren zur Seite gefloppt), an den Gegenständen wirkt sie aber dann wie ein übermotiviertes Kind (sie ist 26 Monate alt). Ist schon sehr niedlich! :)


    Hat einer von euch eine Idee?

    Wow. Wie traurig.


    2025 waren unsere IGP-LG-Quali und die Bundes-FH (fand in unserer LG statt) soweit ich das mitbekommen habe, die einzigen größeren Artikel, die in der Umgebung in Zeitungen veröffentlicht wurden.


    Na dann drücken wir uns mal die Daumen, dass sich die Zeiten auch nochmal in die andere Richtung ändern werden.

    Auf Facebook ist im Dezember 2025 von SV ein Video von einem weiteren Team veröffentlicht worden.


    Ich finde es schade, dass es heutzutage so wenig Artikel über unseren IGP-Sport in der Presse gibt. Als ich in den 90er-Jahren als Jugendliche aktiv war, erschien zu jeder unserer OG-Prüfungen ein Presseartikel. Heute findet man in unseren lokalen Zeitungen nur noch sehr, sehr wenig zu Gebrauchshunde-Veranstaltungen, besonders wenn Schutzdienst dabei ist.


    Privat haben wir geistig behinderte Kinder und Jugendliche in unserem engeren Kreis und meine Hunde sind immer mit dabei. Sie sind ausgelastet und die Impulskontrolle ist gut ausgeprägt. Ich kann meine 4-Beiner durch das gemeinsame Training sehr gut lesen und die Situationen sicher einschätzen. Kann es also bessere Grundvoraussetzungen für Schul- und Therapiehunde geben, als einen sportlich geführten Schäferhund? :) Aus vollem Herzen kann ich sagen, dass meine Hunde in unserem Umfeld für diese Kinder eine echte Bereicherung darstellen.


    Daher hoffe ich, dass dieses Konzept in öffentlichen Einrichtungen weiter wächst und der Erfolg in der Presse auch entsprechend geteilt wird, um die Zusammenhänge darzustellen.

    Ich bin über euer Forum gestolpert und hier werden ja wirklich interessante Themen diskutiert! :)


    Kurz zu uns: Mit meinen 2 Schäferhündinnen bin ich im IGP-Bereich unterwegs. Lyra ist jetzt 8 Jahre und Izzy ist jetzt 2. Der Sport macht uns allen sehr viel Spaß und ich finde es faszinierend, wie sehr die Ausbildungsmethoden für die beiden aufgrund ihres Charakters angepasst werden müssen. Es bleibt also spannend!


    Die beiden wilden Hilden sind immer dabei. Sie wohnen bei uns zusammen mit unserer Katze im Haus und kommen auch mit in den Urlaub.


    Ich freue mich auf den regen Austausch mit euch allen!

    Meine ältere Hündin kann bei anderen Hunden auch aufdrehen. Eine passende Trainingsgruppe hatte ich damals nicht gefunden. Hier ein Paar Ideen, die wir im Laufe der Zeit umgesetzt haben:


    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dieses Verhalten in meiner Nachbarschaft ausgeprägter ist, als in ungewohnter Umgebung (nicht ihr Revier), wo wir dann grade im Junghundalter mehr unterwegs waren.


    Wenn es absehbar ist, dass ein Hund auf engerer Distanz an uns vorbei gehen muss, gebe ich meiner Hündin ihren knautschbaren Lieblingsball. Sie baut Stress ab und kann nicht bellen. Sie ist so zwar noch angespannt, fährt aber nicht mehr so hoch. Sie liebt auch Tannenzapfen. Wenn ich 2-3 davon in der Tasche habe, kann man sie super ablenken, mit etwas mehr Abstand geht das auch mit Leckerchen.


    Im Junghundalter hatte ich eine Plastik-Wasserflasche mit einem kleinen Loch im Deckel. Sobald sie einen anderen Hund anfixiert hat, habe ich ihr einen kleinen Wasserstrahl ins Gesicht gespritzt. Wenn das Timing passte (bevor sie ins Bellen verfallen ist), hat das damals sehr gut funktioniert.


    Was ihr auch sehr geholfen hat, sich an andere Hunde zu gewöhnen, waren gemeinsame Spaziergänge mit sicher sozialverträglichen Hunden unterschiedlicher Rassen von Freunden. Dabei sind wir erst auf Abstand gegangen und nach etwas Zeit konnten die Hunde dann immer neutral nebeneinander her gehen, abgesichert per Flex-Leine.


    Auf dem Hundeplatz habe ich sie tatsächlich nie mit anderen Hunden spielen lassen und da ihr Spieltrieb sehr ausgeprägt war, ging es recht schnell, bis ich interessanter war als die andereren Hunde. So hat sie das ungewünschte Verhalten nicht auf den Übungsplatz übertragen.


    Heute kommen wir mit den meisten Hundebegegnungen gut klar, wenn auch leider nicht immer. Dann wird der Gehorsam eingefordert.


    Ich hoffe, ich konnte euch etwas weiter helfen. Viel Erfolg bei eurem Training. :)