Alles anzeigenZum ersten hört es sich sehr gut an, wie strukturiert ihr vorgeht und was sie schon alles kann.
Mein Enzo war in einer ganz tollen Welpengruppe wo zwischen Spiel und kleinen Gehorsamsübungen gewechselt wurde, es waren fast immer die gleichen Welpen anwesend. Bei Quinto wechselten häufig die Teilnehmer, für ihn war das nicht so gut, er drehte eher auf. Gerade für Neuhundehalter finde ich Welpengruppen gut, man lernt viel nebenbei, wenn sie gut ist.
Im Haus finde ich Intelligenzspiele super, das strengt das kleine Hirn an und dreht den Hund nicht auf. Oder das Futter in einem Futterball erarbeiten lassen. Damit habe ich gute Erfahrung gemacht. Aber wirklich immer nur kleine Einheiten und dann heißt es so schön, Langeweile muss gelernt werden
Mit beißen in Leine und Beine reichte bei meinen Hunden immer ein ruhiges wegdrücken, schätze das kommt wirklich auf den Hund an. Aber dein alternatives Sitz finde ich auch gut.
Bei Quinto hatte ich auch von Anfang an die Probleme, dass er so unglaublich auf Bewegungsreize reagiert hat. Ich bin extra viel an Radwegen etc. gelaufen, tatsächlich hat er das Bellen und in die Leine springen irgendwann gelassen. Aber mit 4 Jahren reagiert er heute noch auf alles was sich bewegt, nur halt nicht mehr so massiv. Da er bereits mein 5er Hund ist weiß ich echt nicht was da so falsch gelaufen ist
Ja, die Welpengruppe verunsichert mich tatsächlich sehr. Vom Rahmen her hatten wir zunächst ein richtig gutes Gefühl: Es sind nur drei Welpen, immer die gleichen Teilnehmer, also eigentlich sehr überschaubar.
Allerdings sind es komplett unterschiedliche Charaktere mit ganz verschiedenen Themen. Dabei ist ein zwei Wochen jüngerer Golden Retriever, eher der ruhige „Schlaftabletten-Typ“, ein 6 Monate alter Mischling aus der Tierrettung, der noch kaum etwas kennengelernt hat und schnell Angst hat – und dann unser kleines Energiebündel, das vor allem durch lautes Bellen auffällt.
Jeder dieser Hunde braucht eigentlich etwas völlig anderes, und genau das macht es für mich schwierig einzuschätzen, wie sinnvoll das Format für Kida gerade ist. Ich habe das Gefühl, dass sie dort mehr Stress als Lernerfolg mitnimmt. Naja wir waren ja erst einmal dort also geben wir dem vielleicht noch einmal eine Chance.
Was die mentale Auslastung angeht, sind wir grundsätzlich gut aufgestellt: Intelligenzspielzeug finden wir super und nutzen regelmäßig Schnüffelteppich, Kong oder Spielzeuge, bei denen Futter durch Bewegung herausfällt. Das tut ihr sichtbar gut und hilft, sie geistig zu beschäftigen, ohne sie körperlich weiter hochzufahren.