Lena
  • Mitglied seit 20. Januar 2026
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Beiträge von Lena

    Ja, die Welpengruppe verunsichert mich tatsächlich sehr. Vom Rahmen her hatten wir zunächst ein richtig gutes Gefühl: Es sind nur drei Welpen, immer die gleichen Teilnehmer, also eigentlich sehr überschaubar.

    Allerdings sind es komplett unterschiedliche Charaktere mit ganz verschiedenen Themen. Dabei ist ein zwei Wochen jüngerer Golden Retriever, eher der ruhige „Schlaftabletten-Typ“, ein 6 Monate alter Mischling aus der Tierrettung, der noch kaum etwas kennengelernt hat und schnell Angst hat – und dann unser kleines Energiebündel, das vor allem durch lautes Bellen auffällt.


    Jeder dieser Hunde braucht eigentlich etwas völlig anderes, und genau das macht es für mich schwierig einzuschätzen, wie sinnvoll das Format für Kida gerade ist. Ich habe das Gefühl, dass sie dort mehr Stress als Lernerfolg mitnimmt. Naja wir waren ja erst einmal dort also geben wir dem vielleicht noch einmal eine Chance.


    Was die mentale Auslastung angeht, sind wir grundsätzlich gut aufgestellt: Intelligenzspielzeug finden wir super und nutzen regelmäßig Schnüffelteppich, Kong oder Spielzeuge, bei denen Futter durch Bewegung herausfällt. Das tut ihr sichtbar gut und hilft, sie geistig zu beschäftigen, ohne sie körperlich weiter hochzufahren.

    hat der Welpe denn auch Freilauf?

    Es ist sicher nicht ideal, so einen Hund in der Stadtwohnung zu halten.

    Meine Welpen haben im Leben nie 18 h geschlafen, sondern höchstens so 12-14. Meiner Meinung nach sind Welpen, wenn man sie vernünftig in den Alltag einbindet und sie auch ihre Bewegungslust ausleben lässt, von alleine müde und schlafen auch ohne Box. Wir sind dem Trubel und Alltags/ Verkehrsgeräuschen nie ausgewichen, das ist reine Gewöhnungssache.

    Mit dem Beissen muss man in dem Alter teilweise leben, einzig, wenn sie zu grob sind, stelle ich das ab, genauso wie das Leinenbeissen.

    Was hat euer Hund für Kahlstellen rund ums Auge? Oder täuscht das Foto?

    Wir ermöglichen ihr Freilauf gesichert an der Schleppleine so oft es geht, meist auf der kleinen Wiese direkt vor dem Haus, wenn es ruhig ist und niemand kommt. Dort spielt sie auch regelmäßig mit einem Nachbarshund. Den Schnee fand sie ebenfalls großartig, da hat sie richtig getobt und ist viel geflitzt.


    Natürlich gäbe es bessere Rahmenbedingungen als eine Stadtwohnung, aber wir sind überzeugt, dass neben der Umgebung vor allem die passende Auslastung, ein strukturierter Alltag und eine stabile Beziehung zu ihren Menschen entscheidend sind – und in diesen Bereichen geben wir wirklich Alles.


    Alltags- und Verkehrsgeräuschen können wir hier kaum aus dem Weg gehen, sie kennt diese Reize also sehr gut. Unsere Herausforderung ist eher der Punkt, an dem wir sagen müssen: jetzt reicht es, und sie trotz der Reize in ihrem Welpenbereich wieder runterfahren soll. In der Box ist das überhaupt kein Problem.


    Die Flecken in den Augenbrauen hat sie übrigens schon, seit sie ganz klein ist, und sie wachsen einfach mit. Wir – und auch der Tierarzt – finden das bisher nicht bedenklich.

    Danke, wir haben tatsächlich schon zwei verschiedene ausprobiert.


    Das zweite hat zumindest eine leichte Verbesserung gezeigt. Ich benutze es bisher aber eher zu inkonsequent und werde jetzt mal testen, Leine und Hosenbeine täglich damit einzusprühen. 🙂

    Danke für die Antwort!

    Beim Thema „viel Ruhe verlangen“ bin ich ehrlich gesagt noch unsicher. Es heißt ja oft, Welpen sollen 18–20 Stunden am Tag schlafen, und das war bei uns am Anfang wirklich schwierig. Durch konsequente Boxengewöhnung und das Tracken der Ruhezeiten haben wir es aber geschafft, dass sie inzwischen ausreichend Pausen bekommt.


    Das funktioniert bei uns allerdings nur dann gut, wenn sie möglichst wenig Reize in ihrer Umgebung hat. In ihrem Welpenbereich im Wohnzimmer darf sie toben und spielen, wie sie möchte – das Problem ist nur, dass sie von alleine kein Ende findet. Wenn ich mich in ihre Nähe setze und z. B. ein Buch lese, um sie bewusst nicht zu beachten, wird gebellt oder versucht, das Gitter auseinanderzunehmen. Ohne Gitter sind früher oder später leider meine Füße das Opfer ihrer überschüssigen Energie.


    In der Stadt ist es außerdem nicht so einfach, sie einfach „laufen zu lassen“. An der Schleppleine kann sie zwar flitzen, aber das fährt ihre Erregung eher weiter hoch. Dinge wie das Warten an Türen oder vor dem Losgehen hat ihr tatsächlich sehr geholfen, nicht schon mit maximaler Erregung das Haus zu verlassen.


    Uns ist bewusst, dass man Fehlverhalten sehr schnell festigen kann, und genau deshalb fragen wir hier so gezielt nach Rat. Ich mache mir Sorgen, dass sich das in die Wade beißen bei ihr zu sehr einschleift. Wir versuchen aktuell, mit Alternativen zu arbeiten: umlenken, sie über ein Kommando (z. B. Sitz) aus der Situation zu holen, loben und die Situation positiv zu beenden.


    Vielleicht hat aber jemand noch bessere oder bewährte Ideen, wie man die Beine schützt, den Hund nicht weiter hochfährt und sie trotzdem einfach Welpe sein lassen kann, ohne sie zu überfordern.

    Hallo zusammen,

    unsere kleine Kida wurde im Vorstellungsbereich bereits vorgestellt. Sie ist eine 15 Wochen alte schwarze Schäferhündin und seit etwa 6 Wochen ein ziemlicher Wirbelwind in unserem Leben.


    Viele Dinge klappen inzwischen schon richtig gut, und wir haben spürbare Fortschritte gemacht. Kida kann Sitz und Platz, geht über Platzzuweisung in ihre Welpenbereiche und in die Box, wartet, bis der Futternapf am Boden steht und frisst auf „Nimm“, sitzt an Türen ruhig ab und geht erst bei „Los“ hinaus. Außerdem ist sie stubenrein. Natürlich funktioniert das nicht immer perfekt, aber wir arbeiten konsequent daran und sie hört grundsätzlich sehr gut.


    Unsere großen Endgegner sind aktuell Ruhe, Frustrationstoleranz und Impulskontrolle.

    Seit sie positiv an die Box im Schlafzimmer gewöhnt wurde, schläft sie dort sehr gut und kommt auch im Alltag zuverlässig zur Ruhe. Sobald sie diese Box allerdings verlässt, ist Action angesagt – dann wird die komplette Wohnung zum Spielplatz.

    Damit wir uns auch in anderen Räumen aufhalten können, hat Kida im Wohnzimmer einen abgetrennten Welpenbereich mit einer zweiten Box. Dort geht sie gerne hinein und verschleppt auch ihre „Beute“ dorthin. Zur Ruhe kommen oder schlafen ist dort allerdings kaum möglich. Solange sie kaut, ist alles entspannt – ist der Kauartikel beendet, wird gebellt und am Gitter geknabbert.


    Uns ist bewusst, dass unser Alltag für sie eine große Reizüberflutung. Wir leben in der Stadt, in einer Wohnung mit Fahrstuhl und einer kleinen Wiese direkt vor der Tür, die sie super als Löseplatz angenommen hat. Trotzdem sind andere Hunde, Menschen, Autos, Fahrräder, E-Scooter, Lieferdienste usw. täglich präsent.


    Wir würden uns sehr über Erfahrungsberichte und Tipps freuen, wie wir mehr Ruhe in ihr Leben bringen können oder was bei euch geholfen hat.

    Das „Fuß auf die Leine stellen“ probieren wir ebenfalls immer wieder, allerdings ist bereits die erste Leine durchgekaut. Wenn wir sie vom Kauen oder Hochdrehen abhalten, wird leider auch gerne mal in Fuß oder Wade gebissen.


    Wir waren einmal in einer Welpengruppe in der Hundeschule, wo uns gezeigt wurde, wie wir sie korrigieren können indem wir sie festhalten und fixieren, wenn anstupsen und nein sagen nichts bringt. Das führt bei Kida jedoch zu noch mehr Stress, Abwehrverhalten und verstärktem Beißen. Und die kleinen Welpenzähne sind bekanntlich sehr spitz. Das haben wir also nach 2 Tagen abgebrochen und probieren jetzt über Alternative anbieten. Vielleicht kann jemand berichten wie man in der Situation umgehen kann oder wie man am besten auf Bellen reagiert um es nicht zu verstärken.


    Vielen Dank schon einmal!