Online
Lena
  • Mitglied seit 20. Januar 2026

Beiträge von Lena

    Danke, wir haben tatsächlich schon zwei verschiedene ausprobiert.


    Das zweite hat zumindest eine leichte Verbesserung gezeigt. Ich benutze es bisher aber eher zu inkonsequent und werde jetzt mal testen, Leine und Hosenbeine täglich damit einzusprühen. 🙂

    Danke für die Antwort!

    Beim Thema „viel Ruhe verlangen“ bin ich ehrlich gesagt noch unsicher. Es heißt ja oft, Welpen sollen 18–20 Stunden am Tag schlafen, und das war bei uns am Anfang wirklich schwierig. Durch konsequente Boxengewöhnung und das Tracken der Ruhezeiten haben wir es aber geschafft, dass sie inzwischen ausreichend Pausen bekommt.


    Das funktioniert bei uns allerdings nur dann gut, wenn sie möglichst wenig Reize in ihrer Umgebung hat. In ihrem Welpenbereich im Wohnzimmer darf sie toben und spielen, wie sie möchte – das Problem ist nur, dass sie von alleine kein Ende findet. Wenn ich mich in ihre Nähe setze und z. B. ein Buch lese, um sie bewusst nicht zu beachten, wird gebellt oder versucht, das Gitter auseinanderzunehmen. Ohne Gitter sind früher oder später leider meine Füße das Opfer ihrer überschüssigen Energie.


    In der Stadt ist es außerdem nicht so einfach, sie einfach „laufen zu lassen“. An der Schleppleine kann sie zwar flitzen, aber das fährt ihre Erregung eher weiter hoch. Dinge wie das Warten an Türen oder vor dem Losgehen hat ihr tatsächlich sehr geholfen, nicht schon mit maximaler Erregung das Haus zu verlassen.


    Uns ist bewusst, dass man Fehlverhalten sehr schnell festigen kann, und genau deshalb fragen wir hier so gezielt nach Rat. Ich mache mir Sorgen, dass sich das in die Wade beißen bei ihr zu sehr einschleift. Wir versuchen aktuell, mit Alternativen zu arbeiten: umlenken, sie über ein Kommando (z. B. Sitz) aus der Situation zu holen, loben und die Situation positiv zu beenden.


    Vielleicht hat aber jemand noch bessere oder bewährte Ideen, wie man die Beine schützt, den Hund nicht weiter hochfährt und sie trotzdem einfach Welpe sein lassen kann, ohne sie zu überfordern.

    Hallo zusammen,

    unsere kleine Kida wurde im Vorstellungsbereich bereits vorgestellt. Sie ist eine 15 Wochen alte schwarze Schäferhündin und seit etwa 6 Wochen ein ziemlicher Wirbelwind in unserem Leben.


    Viele Dinge klappen inzwischen schon richtig gut, und wir haben spürbare Fortschritte gemacht. Kida kann Sitz und Platz, geht über Platzzuweisung in ihre Welpenbereiche und in die Box, wartet, bis der Futternapf am Boden steht und frisst auf „Nimm“, sitzt an Türen ruhig ab und geht erst bei „Los“ hinaus. Außerdem ist sie stubenrein. Natürlich funktioniert das nicht immer perfekt, aber wir arbeiten konsequent daran und sie hört grundsätzlich sehr gut.


    Unsere großen Endgegner sind aktuell Ruhe, Frustrationstoleranz und Impulskontrolle.

    Seit sie positiv an die Box im Schlafzimmer gewöhnt wurde, schläft sie dort sehr gut und kommt auch im Alltag zuverlässig zur Ruhe. Sobald sie diese Box allerdings verlässt, ist Action angesagt – dann wird die komplette Wohnung zum Spielplatz.

    Damit wir uns auch in anderen Räumen aufhalten können, hat Kida im Wohnzimmer einen abgetrennten Welpenbereich mit einer zweiten Box. Dort geht sie gerne hinein und verschleppt auch ihre „Beute“ dorthin. Zur Ruhe kommen oder schlafen ist dort allerdings kaum möglich. Solange sie kaut, ist alles entspannt – ist der Kauartikel beendet, wird gebellt und am Gitter geknabbert.


    Uns ist bewusst, dass unser Alltag für sie eine große Reizüberflutung. Wir leben in der Stadt, in einer Wohnung mit Fahrstuhl und einer kleinen Wiese direkt vor der Tür, die sie super als Löseplatz angenommen hat. Trotzdem sind andere Hunde, Menschen, Autos, Fahrräder, E-Scooter, Lieferdienste usw. täglich präsent.


    Wir würden uns sehr über Erfahrungsberichte und Tipps freuen, wie wir mehr Ruhe in ihr Leben bringen können oder was bei euch geholfen hat.

    Das „Fuß auf die Leine stellen“ probieren wir ebenfalls immer wieder, allerdings ist bereits die erste Leine durchgekaut. Wenn wir sie vom Kauen oder Hochdrehen abhalten, wird leider auch gerne mal in Fuß oder Wade gebissen.


    Wir waren einmal in einer Welpengruppe in der Hundeschule, wo uns gezeigt wurde, wie wir sie korrigieren können indem wir sie festhalten und fixieren, wenn anstupsen und nein sagen nichts bringt. Das führt bei Kida jedoch zu noch mehr Stress, Abwehrverhalten und verstärktem Beißen. Und die kleinen Welpenzähne sind bekanntlich sehr spitz. Das haben wir also nach 2 Tagen abgebrochen und probieren jetzt über Alternative anbieten. Vielleicht kann jemand berichten wie man in der Situation umgehen kann oder wie man am besten auf Bellen reagiert um es nicht zu verstärken.


    Vielen Dank schon einmal!