Mal als Beispiel, ich habe mal ne leistungsorientiert gezogene Hündin als Welpe an privat verkauft,
scheinbar nette Leute die viel vor hatten mit der Hündin. Als sie ca 10 Monate alt war riefen die mich an
der Hund habe HD und könnte kaum noch aufstehen. Habe die Hündin zurückgenommen und schau an,
das Tierchen wog fast fünfzig Kilo jammerte beim Aufstehen konnte nicht alleine ins Auto ganz grausam,
ich war entsetzt. Ich musste dann feststellen daß dieser Hund nichts, aber gar nichts von der Welt kannte.
Sie hat sich an unserem Misthaufen ne starke Amoniakvergiftung geholt weil sie alles in sich reingestopft
hat was essbar schien und ist dadurch in kürzester Zeit extrem abgemagert. Wir haben sie wieder aufgepäppelt und Cosma hat ihr beigebracht mit anderen zu spielen. Als sie wieder auf dem Damm war hatte sich das Gangbild schon deutlich verbessert, habe sie dann bei uns im Ort verschenkt und sie hat ein glückliches Leben geführt mit Radfahren langen Spaziergängen Schwimmen usw. Keine Probleme mit dem Laufen oder Aufstehen oder irgendwas.
Will damit sagen daß jeder Hund auf angemessene Haltung und Bewegung angewiesen ist, man kann
jeden Hund durch falsche Haltung ruinieren und da ist nicht zwangsläufig das Gebäude dran schuld.
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20. August 2018 um 17:00
Beiträge von feuerteufel
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Wie alt ist sie denn? Bei jüngeren sollte man immer ne Panostitis im Hinterkopf haben wenn sie
scheinbar grundlos von jetzt auf gleich lahm gehen... -
Also ein Hase ist für einen Hund viel zu groß, Tiere mit Federn finden unsere doof, haben mal einen
Fasan erwischt und waren nur am Spucken mit den Federn.
Ihre Karnickel teilen die immer, jeder packt rein und dann reißen sie das zu dritt oder viert auseinander
und jeder hat dann irgendwas. Ich finde das total ekelig und grausam und gehe weg wenn sie eins
packen nach 10 Min ist alles vorbei. wie gesagt sie dürften das nicht wenn ichs verhindern könnte. -
Mir ist Barfen zu teuer und zu kompliziert außerdem wäre es nur natürlich wenn man ganze Tiere
verfüttert, ein Raubtier fängt ja auch nicht nur bestimmte Sachen, sodern frißt komplett mit
Haut und Haar. Das machen unsere ab und an wenn die Karnickel nicht schnell genug sind bei
uns auf dem Grundstück. Das ist dann Natur pur aber überhaupt nicht meins, die Karnickel lassen
sich aber nicht aussperren:frown: und retten kann man die auch nicht wenn sie eins erwischen...
Vertragen tun unsere das alle gut:unsure: -
Also ich glaube auch nicht daß die eine oder andere Richtung gesünder ist, unabhängig davon
was man gerne leiden mag, gesunde Hunde will ja wohl jeder!
Was mir auffällt ist wenn sie alt werden, also deutlich über 10, dann bekommen die stärker gewinkelten
größere Probleme mit der Hinterhand weil sie mehr Kraft brauchen als ein Hund der auf"geraden" Beinen
steht. Das gleich sieht man im jungen Alter, die geraden und leichter gebauten können sich früher
trittsicher wendig und schnell bewegen, dafür müssen die stark gewinkelten und meist auch schwereren
länger "Trainieren"... -
Wir hatten auch schon mehrere mit HD und haben sie behalten weil ich mich obwohl ich auch
Züchter bin nicht von meinen Wauzis trennen kann. Solange die symptomfrei sind werden die ganz
normal belastet und gearbeitet, auch IPO. Sie haben aber mehr Freiheiten bei der Ausbildung, wenn
die zB mal die Hürde streifen ist mir das egal und sobald sie andeuten daß das Springen schwerer fällt
laß ich das weg und mach nur noch was sie gerne und gut können. Ich habe mal eine Hündin von einer
Freundin ein paar mal auf IPO 3 geführt, die hatte gar keine Hüfte, keine Pfanne nur rudimentäre
Köpfe, sie ist mit fast zwölf an Krebs gestorben hatte nie Probleme mit der Hüfte.
Meine Romie ist vorne gehbehindert von Geburt an und hat hinten HD mittel die hat im Herbst die letzte Prüfung gemacht und ist jetzt in Rente noch ohne Medikamente. Cosma wird 9 Rente aber noch ohne Medikamente Fenja starb mit 9 an Krebs, auch mittlere HD und ohne Medikamente gelaufen.
Also wenn man nicht züchten will und nicht unbedingt im Sport gehobene Ansprüche hat, kann
man meistens gut damit leben ist meine Erfahrung. Trotzdem habe ich immer Rotz und Wasser
geheult wenn ich die Diagnose bekam...
Alles Gute euch! -
Ich wurde in Ludwigshafen bei der BSP beim Bummeln an den Ständen mit meinen damaligen beiden Rüden rechts dicht neben mir von einm Blindenhund(!!) links ins Bein gebissen so das durch
Lederhose ein Loch in meinem Oberschenkel war. Und der Witz ist daß mich die anderen Leute voll angemault haben wieso ich nicht aufpasse:frown:
Unsere ehemaligen haben sich einige Male heftig gebissen, da hatte ich auch mal ein Bein oder eine Hand zur falschen Zeit an der falschen Stelle aber kein Vergleich zu dem wie die Damen sich zugerichtet haben,
ist aber bei allen Beteiligten immer wieder in Ordnung gekommen und die jetzigen sind deutlich weniger
rauflustig .
Einmal hatte ich die Ketten nicht ab, da ist einer bei dem anderen mit dem Unterkiefer in die Kette(beim Toben) und hat sich einmal rumgedreht. Beim Trennen hat die gewürgte Hündin mir einen Finger zu einem
drittel durchgebissen, DAS war Krass, ging aber auch gut aus letztendlich... -
Hat er vermutlich ja nie gelernt und wenn er erst einen Tag bei Dir ist wird er Dir noch nicht blind
vertrauen. Ich zuerst hoch üben(es sei denn die Treppe ist offen, dann besser erst runter) einfach
tragen zwei drei Stufen vor dem Ende absetzten und mit Hund so halb im Arm auf die Stufen setzen
bis er sich beruhigt(kann dauern). Aus der Ruhe wird er nach einiger Zeit von selbst versuchen nach oben zu kommen,
bzw sich mit Leckerchen locken lassen
dann gehen lassen und loben. Nach unten dann später genauso, Hauptsache er vertraut Dir dann
wird er seine Skepsis überwinden, dauert halt ein paar Tage:) -
In der Hundeschule wo ich war wurden die Hunde in drei Gruppen geteilt damit sie Größen-
und Altersmäßig zueinander passten. Eigentlich gut gemacht, aber es war kein Hund dabei der
mit unserem zurecht kam.
In dem Verein wo wir jetzt sind lassen wir die Kleinen auf dem Vorplatz Kontakt zu den
Großen machen mit denen das geht. Da haben wir ne gute Auswahl, allerdings nur
Schäferhunde und ein Airdale, das geht auch.
Schutzdienst setzen wir immer auf ein Beutefundament dann kommt es bei einem
normalen einigermaßen selbstsicheren Hund nicht zu den oben beschriebenen Problemen.
Gerade am Anfang würde ich nicht an der Beute vorbei arbeiten, ich habe ja keine Diensthunde
sondern Sportler, da seid ihr dann wohl im falschen Verein gelandet... -
Hallo,
also grundsätzlich würde ich einen einzeln gehaltenen Rüden nicht kastrieren lassen.
Wir haben immer nur dann kastrieren lassen, wenn es für den Hund von Vorteil war,
der erste Rüde war schon 10, aber der hatte so einen Drang daß er nur mit Elektrozaun von
der läufigen Hündin fernzuhalten war sonst hätte er sich die Zähne abgebrochen oder sich sonstwie verletzt
weil der schier alles zerlegt hat um zu der Hündin zu kommen, nach der OP hatte er seine Ruhe.
Bei Cimba war es ähnlich, der war erst 4 und Merlin fing so mit 8 an Blut zu pinkeln wenn die
Mädels heiß wurden, das wollte ich ihm auch nicht zumuten. Balko arbeitet zwar nicht gut an "den Tagen" aber das reicht mir nicht als Grund. -
Unsere machen auch alle VPG bzw haben gemacht und ich denke das der Sport mit dem Verhalten gegen
andere Hunde oder Menschen überhaupt gar nichts zu tun hat, Balko zB ist zuhause der sozialste Hund den wir haben aber fremde Hunde egal ob männlich oder weiblich hasst er wie die Pest. Er ist aus der
Welpenspielstunde geflogen weil er alles nieder machen wollte, bei uns zieht er mittlerweile die Würfe mit auf und die Kleinen behandelt er wie rohe Eier und sie dürfen sich bei ihm alles erlauben.
Mit Menschen ist
er extrem freundlich, er liebt alles und jeden, man könnte ihn im Kindergarten laufen lassen. Da kann
mir doch niemand erzählen daß er ohne VPG anders wäre, das bringt er doch gar nicht in Zusammenhang. Bei den Mädels kann ich jeden Rüden einbauen mit ein bischen Zeit, an fremden Hunden gehen sie neutral vorbei mit anderen Hunden spielen wollen die gar nicht das machen sie
Zuhause mit "ihren" Rudelmitgliedern. Menschen gegenüber sind sie von introvertiert bis aufdringlich
freundlich alle verschieden. Also ich mach das jetzt über 20 Jahre und kann beim besten Willen keinen Zusammenhang zwischen (sportlicher) VPG Ausbildung und dem Verhalten beim Spazierengehen erkennen. Allenfalls ist ein Agrohund über die Arbeit in den hohen Trieblagen im SD besser zu
kontrollieren, weil er den Gehorsam gelernt hat, wenn er sich mal aufregen will. -
Hallo,
wir haben eine homepage www vom-kleinen-feuerteufel-de
Da sind aber nur die Würfe fotografiert, über die einzelnen Hunde haben
wir da nicht so viel drauf, mein Ding ist das computern nicht so:(
Alle Hunde sind bei working dog zu finden, da auch mit Bildern usw... -
Hallo,
wir haben auch acht Hunde und züchten, aber nur einen Wurf im Jahr. Wer sich bei uns für
einen Welpen interessiert darf gerne vorher die großen Hunde kennenlernen, sie zeigen ein relativ
breites Spektrum des DSH(leistungsorientiert) da sie aus ganz unterschiedlichen Blutlinien kommen.
Alle großen sind an der Aufzucht der Welpen beteiligt, je nach Vorsichtigkeit bzw Freude an den Welpen
mehr oder weniger. Die ca letzten drei Wochen in der Aufzucht nehme ich mir Urlaub um viel Zeit
für die Kleinen zu haben. Besuch der neuen Hundebesitzer ist immer erwünscht, gerade weil
die Welpen dann möglichst viele verschiedene Menschen kennenlernen und auch dann sind die großen
dabei wenn es gewünscht wird(manchen ist das dann zuviel)
Ich denke man sollte den Welpeninteressenten einen echten Einblick in die Aufzucht geben und
alle Fragen ehrlich beantworten.
Wobei ich auch zugeben muß mehrere Hunde von einem Großzüchter gekauft zu haben und die
waren auch ausnahmslos sehr gut aufgezogen und haben keinerlei Probleme mit irgendwas gehabt.
Es entspricht nur eben nicht meiner Auffassung von Hundehaltung wenn die Tiere die meiste Zeit im
Zwinger verbringen. Unsere sind in zwei Gruppen geteilt weil sich nicht alle vertragen aber trotzdem
mit im Haus damit sie Anschluß haben. -
Ich habe erst relativ lange gebraucht um den Zusammenhang zu erkennen(bei Rika) weil das Problem
ja erst viel viel später kam. Bei Rika wird das von ihrem Gebäude kommen, sie ist extrem kurz und breit,
auch der Hals ist sehr kurz, ein normales Geschirr funktioniert bei ihr ja auch nicht, es geht nur ein ganz
bestimmtes speziell für Schutzdienst entwickeltes Hetzgeschirr. Da es mit Stachel keine Probleme gibt ist
das für mich einfacher zumal sie ja im Geschirr genauso zerren würde und ich einfach keine Lust habe ihr alle zehn Meter klarzumachen daß sie das lassen soll, mit meinen anderen Hunden habe ich in dem Punkt
keine Schwierigkeiten.
Bei Donna war das gestern im Prinzip so eine Art Unfall, die sollte ja nicht zweimal um den Pflock und dann an der 10 m Leine ziehen bis sie wieder frei ist, ich war nur zu weit weg um sie zu stoppen.
Ich wollte eigentlich nur wissen ob man was machen kann wenn sie sich dann so quälen, das hat gestern
fast zwei Stunden gedauert und hinterher war sie fix und fertig... -
Hallo,
Meine Rika hatte schon immer mal das Problem daß sie so eine Art Kehlkopfschluckauf bekommt, das dauert
dann recht lange, manchmal ne halbe Nacht. Wir haben den Verdacht das es bei ihr vom Ziehen am Halsband
kommt. Sie hat von klein auf sinnlos an der Leine gezerrt und das ist ihr auch nicht auszureden. Beim Spazieren
gehen läuft sie frei bzw wenn das nicht geht hat sie ein Stachel dran, dann lässt sie das planlose Zerren sein. Im
Schutzdienst ging nur ein ganz bestimmtes Brustblattgeschirr, wenn ich sie in der Kette halte und sie sich zu sehr reinhängt haben wir nachts wieder das Problem. Bei ihr habe ich das mittlerweile ziemlich im Griff, sie ist ja auch schon 7 Jahre. Heute abend hat meine kleine Donna diesen komischen Schluckdiwürg das erste mal
gehabt. Hatte sie heute mit langer Leine "Voraus"geschickt und sie hat den Ball nicht sofort gefunden und ist oben um einen Pfahl gelaufen hat dann den Ball gefunden und ist zu mir zurück gekommen, hat die Leine stramm gezogen ohne anzuhalten ,hat ihr scheinbar nichts ausgemacht, aber abends dann bestimmt eine Stunde Kehlkopf hüpfen, den Boden abgeleckt und ziemlich von der Rolle. Kennt das jemand? Kann man irgendwas machen um den Hunden zu helfen wenn es auftritt? Vom TA habe ich bei Rika nur gesagt bekommen das macht nichts und vergeht wieder, in die Sprechstunde habe ich es nie geschafft, weil es immer
nur abends oder nachts auftritt und morgens ist nichts mehr zu sehen.