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Miss Shepherd
  • aus The promised land
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Beiträge von Miss Shepherd

  • Odin allein zuhaus

    • Miss Shepherd
    • 11. November 2014 um 13:39

    @denada so falsch ist das nicht, aber mit der Selbstdarstellung muss ich dir widersprechen. Ich würde es als etwas übertrieben wehrhaft bezeichnen.
    Da es in diesem Fred inzwischen nicht mehr um die Problemlösung geht, sondern eine Diskussion um Odins Prägung entbrannt ist, diskutiere ich natürlich im Zuge feurigen Eifers und habe die Gewehre geladen.

    Auch im RL ist Selbstdarstellung nicht mein Ding, sonst hätte ich mir einen Hund zugelegt, der mir optisch gefällt und würde mich mit ihm immer und überall präsentieren. Jedoch verlasse ich überwiegend bei Dunkelheit mit ihm das Haus.
    Inzwischen habe ich eine Planänderung geplant bez. seinem allein bleiben und beim nächsten Gehalt gibt's eine neue Anschaffung für ihn.

    Ich spreche fast täglich mit sehr vielen Menschen, darunter Trainer, Züchter, sehr erfahrene und Otto-Normal-HH. Ja, ich lerne Menschen mit langjähriger Hundeerfahrung im Internet kennen, lade sie zu mir ein und bekomme auch Hilfestellung. Diese Menschen kommen schon mal ein paar 100 km mit dem Auto zu mir gefahren, um sich unser Zusammenleben anzusehen und mir mit Odin zu helfen, was zu helfen ist. Manches ist nicht so mein Ding, aber wenn ich sehe dass es uns gut tut und den Alltag erleichtert, setze ich es sofort um.

    Was ich an Geld, Zeit, Arbeit und Nerven investiere, um diesem Hund den Weg in ein stressfreies, zufriedenes Leben zu ermöglichen, hätte ich mir trotz Drittbesitzer-Seins zuvor nicht vorstellen können.
    Selbst meine Familie stand anfangs nicht hinter mir ob der Tatsache, dass er nicht allein bleiben kann und vor allen Dingen nachdem sie sah was er beim allein bleiben anrichtet, lebe ich doch in meinem Eigentum und muss für alles selbst aufkommen.
    Es wäre so viel einfacher, mal eben 40 € zu zahlen und ihn dafür ans örtliche Tierheim loszuwerden, auf dass ich mir einen "bequemeren" Hund oder gar einen Welpen zulegen kann. Wie sehr er mir am Herzen liegt, sehen leider die wenigsten.

    Zitat von von-carrara

    @ Miss Shepherd
    Nein langsam versteh ich wirklich nicht mehr um was es dir geht.
    Vielleicht wäre es ja sinnvoll gewesen sich mit Furbos/Odins Züchter zu treffen und alles aus erster Hand zu erfahren oder zu bequatschen?


    Das wäre das Beste und das habe ich auch vor, das ist bereits ausgemacht, nur müssen wir Zeit finden für diesen Ausflug, immerhin werde ich mit Odin nicht allein hinfahren.

  • Odin allein zuhaus

    • Miss Shepherd
    • 11. November 2014 um 13:11
    Zitat von von-carrara

    Auch Sporthunde müssen sozialisiert sein. Und das werden sie bei vielen Züchtern auch. Was danach passiert liegt nicht in Züchters Hand.

    Nur eins noch: Furbo/Odin verstand sich mit unseren Hunden super und ohne Probleme. Er war Gassi mit unserem Rudel inkl. Welpen.
    Auch bei Walter lebte er ohne Probleme mit anderen Hunden zusammen.

    Sehen so unsozialisierte Hunde aus?


    Entweder du verstehst, worum es geht und übergehst es einfach indem du Werbung machst für eure Zucht oder du verstehst es nicht, dann verstehe ich diesen Beitrag.
    Von Problemen mit Kindern und Hunden in seiner Größe war nie die Rede. Natürlich muss er mit Menschen sozialisiert sein, immerhin muss er sich auf Ausstellungen begrapschen lassen. Wie auch immer, das sind keine Zwinger die ihre Hunde gut prägen.

  • Odin allein zuhaus

    • Miss Shepherd
    • 11. November 2014 um 12:52

    Da die Lesebereitschaft sich offensichtlich in Grenzen hält, zitiere ich aus einem meiner Beiträge, der sich ebenfalls auf dieser Seite befindet:

    Zitat von Miss Shepherd

    Mit einer dominanten Hündin des Schäferrudels haben wir ihn auch mal allein gelassen, der Besitzer blieb aber auf dem Grundstück. Als ich zurückkam war er ganz aufgewühlt, denn er hatte die Hunde trennen müssen, da Odin aus lauter Panik der Hündin ins Gesicht gebissen hatte. Zudem schrie er die ganze Zeit nach mir.

    Dies war in einem Außengehege, mit viel Fantasie ein "Zwinger".

    Zitat von Wolfskralle

    kann eben schlussendlich damit unsozialisiert reagieren...


    Übrigens ist das leider nicht das Einzige, womit er unsozialisiert reagiert. Ich bin heilfroh um meine Erfahrung im Umgang mit unsozialisierten Hunden unterwegs, sonst wäre bereits weiß der Teufel was passiert, u.a. läge er jetzt auf jeden Fall unterm Auto, wäre ich ein unfähiger HF. Durch meine souveräne Führung lernt er zum Glück relativ schnell, was alles normal ist.

  • Odin allein zuhaus

    • Miss Shepherd
    • 11. November 2014 um 12:34
    Zitat von von-carrara

    Ach ja Walter kann ihn mit "alleinbleiben in der Wohnung" nicht versaut haben......... Odin/ Furbo war da nämlich nie längere Zeit, schon gar net allein ;)


    Nach all diesen Erleuchtungskeulen weiß ich nun, von welchen 2 Zwingern man die Finger lassen muss.
    Der Hund ist kaum geprägt und das, worauf er geprägt ist, ist scheiße (man muss mal die Dinge beim Namen nennen!).
    Offensichtlich wurde er für ein Leben, das aus Zwinger und Ausstellungen besteht, geprägt, was wohl an der Hochzucht liegt. Hauptsache schwarz-gelb, Porscheheck und kann sich optisch präsentieren.
    In welchem Alter fing er eigentlich an, am Fahrrad zu laufen? Rührt es vielleicht daher, dass ihm der ED-Stempel fehlt? Das kommt ja nicht von ungefähr (wissen auch Züchter zu berichten).
    Inzwischen verstehe ich die LZ-ler besser.
    Zudem kann ein junger Hund nicht in 1 1/2 Monaten den Körperbau eines 13-jährigen bekommen, da muss schon zuvor einiges vernachlässigt worden sein.

    Zitat von Wolfskralle

    Darin könnte letztlich der Fehler liegen. Ein Hund der nie gelernt hat, in einer Wohnung zu leben...kann eben schlussendlich damit unsozialisiert reagieren...

    Zwingerhunde haben eben nicht nur Vorteile :poop:


    Hallelujah! Danke, dass du mitdenkst. :)

    Nochmal: Das Alleinbleiben ist eigentlich nicht das Problem, sondern dass er nicht ohne mich sein kann! Sonst könnte ich einen Dogsitter nehmen, Leute hätte ich genug dafür.

  • Odin allein zuhaus

    • Miss Shepherd
    • 11. November 2014 um 10:20
    Zitat von von-carrara

    Na das hört sich ja net gut an....sehr stressig vor allem.
    Schade dass du keinen Zwinger zur Verfügung hast, da is er nämlich immer ruhig und cool gewesen. Ob bei uns ( Urlaub) oder bei seinem Erstbesitzer. Im Auto on seiner Box sowieso. Mehrfach erlebt.


    Na klar, ein Zwinger! Also dass ich da nicht selbst drauf kam, spricht nicht gerade für einen überbordenden Intellekt bei mir!
    Mann, Kerstin...

    Zitat von von-carrara

    Da sieht man wie schnell sich ein Hund Macken angwöhnt und seine Leute im Griff hat ;)


    Contenance, bitte. Oder warst du dabei, als der Vorbesitzer ihn hatte und weißt, wie er ihn versaut hat? ;)
    Woher weiß ich, dass ihn nicht Walter selbst versaut hat? Auch da war ich nicht dabei. Ich weiß einfach, dass ich nichts weiß.
    Hattest du schon mal einen versauten Hund, den du wieder gerade biegen musstest? Ich glaube nicht.

    Ich hatte nie eine Chance, er konnte von vornherein keine Sekunde allein bleiben und wenn nach 6 Monaten täglichem Training immer noch nichts passiert ist, muss man eben andere Maßnahmen ergreifen. Ich weiß nur eines: So einen Fehler werde ich nie wieder machen.

  • Schaf im Hundepelz?

    • Miss Shepherd
    • 11. November 2014 um 10:09

    Und ich für die Einführung der virtuellen Gesichtszerfleischung.

  • Schaf im Hundepelz?

    • Miss Shepherd
    • 10. November 2014 um 19:53
    Zitat von Shari

    Hallo
    was hast du mit deinem Hund den für Probleme?


    Wunderschönen guten Abend, werte Shari!
    Überhaupt keine abgesehen von seiner Verlustangst, ich drücke mich nur immer so unglücklich aus.

    Zitat von Shari

    Das Bild ist ja furchtbar!


    Ihr habt keinen Geschmack! :p

    Zitat von Maeuschen90

    Die frage ist was verstehst du unter richtigen Schäferhund?


    Ich habe mich leider unglücklich ausgedrückt! Ich habe nur typische Schäferhundeigenschaften vermisst, aber jetzt kommen sie ja raus!
    Er ist ein richtiger Schäferhund. :thumbup:

  • Schaf im Hundepelz?

    • Miss Shepherd
    • 10. November 2014 um 10:29
    Zitat von chriing

    Was hart er gemacht? Was habt ihr gemacht?


    Wo es keine Hilfe gibt, gibt es keine Antworten.

    Zitat von chriing

    Dein anderes Profilfoto war ?schöner ;)


    Ansichtssache. Das jetzige ist passender.

  • Hundevereine / Hundeschulen

    • Miss Shepherd
    • 8. November 2014 um 13:36

    @Elli da hast du recht, aber wenn jemand 20 Jahre oder länger im Hundesport aktiv ist, womöglich noch als Trainer, hat er eben seine Erfahrungen gemacht, vor allem mit Anfängern nicht nur gute und das prägt einfach den Menschen. Irgendwann ist halt Schluss und man sortiert die eigenen Prioritäten um, orientiert sich zudem auch an denen des Vereins, hat damit Erfolg und so kann man einem solchen Hundesportler keinen Vorwurf machen. Ich habe selbst schon viele Erfahrungen gemacht und in manchen Dingen bin ich nicht mehr bereit, mich vom Gegenteil überzeugen zu lassen, da mir meine Erfahrung sagt es wird sowieso nach hinten losgehen mit dieser Personengruppe o.ä.

    Es gibt allerdings Anfänger, die beim selbstständigen Training keinen Murks machen. Da bin ich die Einzige die ich kenne, aber es gibt mich! :roflmao: Wenn z.B. der Trainer sagt: "Das klappt aber gut!" und ich sage: "Ha-haaa! Ich habe dieses Mal privat trainiert!", dann ist er immer stolz auf mich. :biggrin: Also es geht immer besser und wenn ich mal selbstständig trainiert habe, merke ich bei der nächsten Trainingseinheit gleich einen positiven Unterschied.

    @ostholstein hör auf @E&C , sie weiß wovon sie da spricht.
    Wenn ein Hund laufen soll wie ein Dressurpferd - immerhin trägt er den Kopf oben, tänzelt und zusammen mit dem HF legt er eine einstudierte Choreografie hin - ist das bestimmt kein Alltagstraining.
    Da hat @BirgitF recht, der Gehorsam im Alltag ist Voraussetzung für den Sport.
    Hundesportler verstehen aber nie, warum mir der Gehorsam im Alltag wichtiger ist als der auf dem Platz. Wir sind schließlich sehr viel häufiger im Alltag beisammen als im Training, das ist ja logisch. Im Training strenge ich mich aber sehr an, keine Frage. Warum begreifen sie es nicht? :laugh:

    Nun möchte ich aber noch was loswerden: Was für Wartezeiten??? Das kenne ich nur aus dem SD, da einer nach dem anderen drankommt, aber selbst da sind das für mich keine "Wartezeiten", da man isst, trinkt, sich unterhält, den SD anschaut usw., also beste Unterhaltung hat. :o o:

  • Bei Unsicherheit knurren?

    • Miss Shepherd
    • 8. November 2014 um 12:42
    Zitat von chriing

    jaja Odin der Kampfhund ;) dir auch alles Gute


    In der Schweiz wird er als solcher geführt. :cool:
    Dankeschön! :)

  • Odin allein zuhaus

    • Miss Shepherd
    • 8. November 2014 um 12:28
    Zitat von Roopa

    nach dem lesen deiner Beiträge und meinem Vorstellen der Situation, kommt mir immer wieder der Gedanke/Frage, wer von euch beiden ein Problem hat ? dies ist jetzt niicht bös gemeint, aber seit dem ersten Text frag ich mich, was ist das für eine Frau (weniger, was für ein Hund) man muß immer beide Teile ansehen. Ich tu mir sehr schwer, mir dich vorzustellen und dies geht bestimmt auch nicht über diese virtuelle Form.

    Sich anhand meiner Beiträge ein Bild von mir zu machen, ist eine der schlechtesten Ideen die man bez. meiner Person haben kann. Allerdings haben die User hier nichts anderes von mir, das sie greifen können und bilden sich daher automatisch ihre Meinung.
    Meine anfänglichen Beiträge sind durch die Bank weg hysterisch und soziopathisch geschrieben. :roflmao: Im RL ist alles halb so wild (außer Odins allein bleiben) und ich achte nun auch darauf, nicht mehr den Tauchsieder zu spielen. ;)

    Zitat von Roopa

    sicherlich hat dein Odin eine verkorkste Vergangenheit, die wieder gerade zu biegen, braucht viel Energie, Wissen und es kann eben nicht jeder Mensch bzw. dieser kann sehr schnell an seine Grenzen kommen.

    Jap, der erste Hund der dieses Problem hat und ich kam schon oft an meine Grenzen. Aber bisher hat alles funktioniert, nicht zuletzt dieses verstörte, verkümmerte Häufchen Elend selbstbewusster, auch im Umgang mit mir, zu bekommen und ein Aufbautraining zu vollziehen. Bald wäre er bestimmt auch bereit zur AD.
    Ich gebe ihn nicht mehr her, denn er hat sich total auf mich eingeschossen und auch wenn wir nicht reibungslos durch den Alltag kommen, besteht eine immer stärker werdende Bindung und es würde uns beiden sehr weh tun, würde er gehen (wohin auch immer).

    Zitat von Roopa

    Höhle/Hütte in der Wohnung find ich gut und mach ich auch. (Hundebox nur, wenn er sie auch vom Auto kennt und sie mag und dort Geborgenheit findet (Türe zumachen halte ich wieder für fragwürdig)

    "Fragwürdig", ach Quatsch! Er liebt seine Box! Er geht mehrmals täglich von allein rein, ob die Tür dann offen oder zu ist, ist egal. Die ist auch mal ein paar Stunden zu, während ich in einem anderen Raum bin und nachts ist er sowieso drin eingesperrt. Ich alter Tierquäler. :p Er kommt super damit zurecht.

    Zitat von Roopa

    dann wird der Zeitraum vom verlassen immer mehr verlängert, von Sekunden zu Stunden. (ich weis noch gut, wie Roopa schon geheult hat, wenn ich nur in einen anderen Raum gegegangen bin....
    Übrigens merkt der Hund, wenn du im Treppenhaus bist und es hat vielleicht die falsche Wirkung.
    Auch das wieder in die Wohnung kommen, sollte kein freudiges Ereignis sein, sonder was ganz stink normales: Hund wird nicht beachtet, man macht irgend was und wenn der Hund dann irgendwann von alleine auf seiner Decke liegt, kann er begrüßt werden: kein Grund zur Aufruhr wenn du gehst, Weg bist, Wiederkommst. üben, üben - der Welpe braucht dafür 1 Monat - der ausgewachsene Hund vielleicht 1 Jahr (oder länger ??? - je nach eurer Beziehung)

    Er hat's schon geschafft in meiner Abwesenheit ca. 40 min komplett die Klappe zu halten, also ist da nix mit Sekunden o.ä. Ich bin ja froh, dass er inzwischen ab und zu mal einen guten Tag hat, aber anfangs hatte er den grundsätzlich nicht und wenn er den jetzt schon mal hat, kann das nur öfter werden.
    Es ist nicht mal wirklich das Alleinsein, das ihm Schwierigkeiten bereitet, sondern allein meine Abwesenheit. Gestern waren wir bei meiner Mutter zuhause und ich ging mit einem anderen Familienmitglied kurz nach draußen, da kratzte er schon von innen an der Tür. Meine Mutter war die ganze Zeit bei ihm und er liebt sie total. Es war Glück, dass er mich riechen und reden hören konnte, ansonsten hätte sie wohl einen Exorzisten gerufen.
    Habe ich Besuch, verlasse das Haus und Odin ist mit diesem allein, interessiert ihn der Mensch nicht mehr, sondern er versucht alles zusammenzuschlagen und schreit ohne Ende.
    Mit einer dominanten Hündin des Schäferrudels haben wir ihn auch mal allein gelassen, der Besitzer blieb aber auf dem Grundstück. Als ich zurückkam war er ganz aufgewühlt, denn er hatte die Hunde trennen müssen, da Odin aus lauter Panik der Hündin ins Gesicht gebissen hatte. Zudem schrie er die ganze Zeit nach mir.

    Das ist mein einzig "richtiges" Problem mit ihm, ansonsten ist er ein super Hund, er entwickelt sich auch schön bei mir wenn auch sehr langsam, er ist ja nun kein Welpe mehr.
    Es muss endlich was passieren und wenn es keine andere Möglichkeit gibt, ergreife ich eben andere Maßnahmen. Es ist nämlich nicht so, dass meine Nachbarn sich am caniden Klangteppich erfreuen und beruflich bin ich auch stark eingeschränkt. Er ist einer Fußfessel nicht unähnlich. Ich bin froh dass das 6 Monate gut ging, aber es wird nicht viel länger gut gehen. :cautious:

  • Odin allein zuhaus

    • Miss Shepherd
    • 8. November 2014 um 00:26

    Monate später... :roflmao: Aber ich halte mein Wort: es hat nichts gebracht. Er ist wirklich harter Tobak. Ich muss ihn in eine Kiste zum Dämonen bannen einschließen, die mich mehrere hundert Geld gekostet hat. Er hat mal eine Boxentür nach 20 min aufgebrochen und ist raus, diese aber beweist Qualität. Leider ist es immer noch ein schreckliches Geschrei und Gerumpel, wenn er versucht die Kiste zu zerreißen. :cry:
    Jeden einzelnen Tag außer Sonntag verlasse ich das Haus und gehe erst wieder rein, wenn er eine Weile die Klappe hält. 6 Monate und effektiv kein Fortschritt, außer er hat mal einen guten Tag. 1x monatlich.
    Was soll ich nur mit diesem armen, geisteskranken Geschöpf tun? Ich habe im Internet ein Halsband gefunden, das auf Knopfdruck einen Duft absondert, der den Hund angeblich zum schweigen bringt. Die Scheiße kostet 100 €!!!
    Ich bin verzweifelt...

  • Bei Unsicherheit knurren?

    • Miss Shepherd
    • 7. November 2014 um 23:57

    Da gibt es kein "angewöhnen". Er kommuniziert mit euch durch Lautsprache, da er unsere Sprache nicht spricht und dazu gehört knurren genauso wie bellen und winseln.
    Ein Hund tut Unsicherheit durch bellen oder knurren kund, das er in einer anderen Tonlage von sich gibt als freudiges bellen, aggressives bellen und aggressives knurren.
    Was du mit angewöhnen meinst, erreichst du wenn du ihn dafür lobst.
    Sowas machen aber nur Irre wie ich. :roflmao:
    Macht ihr wie wir es dir empfohlen haben und wenn sie wieder ganz bei Kräften ist, wird alles wieder gut.
    Ich wünsche ihr rasche Genesung und dass es schnell wieder klappt mit ihrem plüschigen Freund! :x3:

    Wir haben heute Mama besucht und als sie die Tür öffnete, stand ich wieder da mit der Schutzdienstleine an deren Ende ein aufgedrehter Odin rotierte. Zitat Mama: "Du stehst da wie mit einem gefährlichen Kampfhund!" :roflmao:

  • Hundevereine / Hundeschulen

    • Miss Shepherd
    • 7. November 2014 um 13:42
    Zitat von Alphi

    Oft werde ich neidisch gefragt oder bewundert, warum meine Hunde so brav sind - sie sind halt erzogen und ausgelastet.

    Hier dasselbe, nur ohne Fragen. "Oh, ist der brav!", "Schön!", "Toll!" und "So ein großer Hund muss horchen!" Die kleinen müssen natürlich nicht horchen, die sind ja so süß. :rolleyes:

    Zitat von Alphi

    Leider kommt dann aber genauso oft die Reaktion "Nein, DAS möchten wir nicht!!!" - wenn ich sage, dass wir SchuDi machen.....
    Dann lieber jahrelang viel Geld in Hundeschulen getragen und stolz gesagt, dass man was anständiges mit seinem Hund macht.

    Natürlich will das der gemeine Pöbel nicht, der ist der festen Überzeugung der Hund würde dadurch scharf und folglich alles zerfleischen: Kinder, Omas, Pferde, Autos usw.
    Ich schlug mal jemandem den Hundeplatz inkl. SD vor. Antwort: "Nein, ich will meinen Hund nicht versauen! Der ist so toll." Sogar so toll, dass er nicht gehorcht und sein Frauchen anknurrt. :roflmao:
    Aber was ist denn was "anständiges"? Diese Menschen setzen nicht mal das, was sie in der HS lernen, im Alltag um! :(

  • Bei Unsicherheit knurren?

    • Miss Shepherd
    • 7. November 2014 um 13:30

    Ich muss @denada recht geben! Allerdings vermute ich noch etwas: da sie so schwach ist, bewegt sie sich anders als sonst und ihr Verhalten ist vermutlich auch etwas anders als vorher, da sie es einfach nicht mehr so kann. Wird ja bestimmt wieder kommen.
    Aber es ist nur verständlich, dass der Hund dann verunsichert ist. Man sollte aber aufpassen, es ist nicht selten dass ein Hund aus Unsicherheit/Angst schnappt. So erst am Dienstag mit einem total zahmen Hovawart passiert beim vermessen für Schau.
    Ein Beispiel aus meinem Leben: Meine Mutter ist nicht so stark und standfest wie ich und es wäre schon fast passiert, dass sie umfällt als Odin sie ansprang. Leider kann man nicht alles von vornherein bedenken und beachten, aber danach ist man schlauer: wenn sie kommt, leine ich ihn an mit der gummierten 2 m-Leine für den SD. So kann er begrüßen wie er will, aber ich kann ihn dabei kontrollieren. An dieser Leine kann ich ihn auch nach unten ziehen, wenn er zu wild springt. Noch wichtiger, wenn er die Omi seines Herzens trifft.
    Wenn meine Mutter allerdings die Hände voll hat, kommt Odin in seine Box, sie legt alles ab, setzt sich auf einen Stuhl und auf ihr Kommando wird er rausgelassen und kann sie nach Herzenslust begrüßen, denn der Stuhl sichert sie ja vorm Gleichgewichtsverlust.
    Ich hoffe, ich konnte helfen. :)

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