Bei Joschi funktioniert die Nr mit der Größe/Masse tatsächlich relativ gut.Oder er ist einfach nur nicht Lebensmüde...
Ist aber definitiv nicht bei allen Hunden so.Eine seiner aller,aller liebsten Freundinnen ist eine 45cm /15kg Bretonische Vorstehhündin.Ganz zarte Püppy. Allerdings aufgewachsen mit einem Langstockhaar DSH und nebenher mit Joschi.Die findet definitiv das man das zwei Schäferhunde gleichzeitig ohne Probleme "beherrschen" kann.Wir haben schon häufiger gemutmaßt ob eine Kakalake in ihrer Ahnenreihe steckt,weil es wirkt als würde sie mit einem "Plopp" geräusch wieder ihre Ursprungsform annehmen nachdem sie zwischen oder unter 2x 40kg Schäferhund geraten ist ![]()
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Philo
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27. Februar 2018 um 18:33
Beiträge von Philo
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@Lolu
Solche Augenblicke sind doch grauenvoll oder?Joschi hat es gleich auf seinem ersten langen Ausflug geschafft sich zu verlaufen und dann anstatt über die Felder, über die er entschwunden war, von der Straßenseite aus wieder zu kommen.Morgens um 7.15,genau die Zeit wenn sich hier eine ganze Blechlawiene Richtung Hamburg bewegt...Besonders schön wurde es in seinem Fall dadurch das er zu dem Zeitpunkt eine offene ,entzündete Kastrationswunde untern Bauch hatte...Ich hatte ihn nur abgeleint weil er "online" keine Stelle zum Ka.... fand...Passte wirklich alles super...Eine Freundin erzählte mir kürzlich auch so ne Gruselgeschichte von ihrem Schäfertier,das ein Reh über ein Feld Richtung Strasse verfolgte,auf der sich ein Tanklaster näherte.
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Sicher zeigt sich der Jagdtrieb erst später.Selbst bei Jagdhunden "erwacht" der Jagdtrieb erst mit 9 Monaten oder so.
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Ich finde nach wie vor ihr sollte euch bzw ihm nicht solchen Stress machen.Wenn er mit der Schlepp gut oder besser mitgeht is doch super!Warum sollte das einen negativen Einfluss auf die spätere Leinenführigkeit haben?Die Schleppleine ist doch eher gesicherter Freilauf,kann doch also die Leinenführigkeit nicht versauen.Würdet ihr irgendwo im Nirgendwo leben würdet ihr ihn sicher einfach frei mitlaufen lassen...hätte das einen Einfluss darauf wie er später mit Leine geht?Jedes Kind ,auch ein Hundekind,lernt die Dinge in seinem eigenen Rhythmus.Lasst ihm Zeit seit geduldig und freut euch an der Welpenzeit.
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@Lolu
Ich will Dir keine Angst machen,aber Joschi war bei seinem ersten Jagdausflug 18 Monate,also als er das erste mal "weg" sprich außer Sichtweite war.
Ich gebe Dir vollkommen recht ,die gefühlte Zeit ist ewig wenn man nicht weiß wo der Hund ist.Das Längste was Joschi jemals gebracht hat war 10min.Ich bin fast durchgedreht und um Jahre gealtert.Wenn man bedenkt welche Geschwindigkeiten die drauf kriegen wenn sie full speed rennen,dann kann ich hier nirgendwo spazieren gehen wo er nicht binnen 10 Minuten die nächste ,viel befahrene ,Strasse erreichen kann.Ich kriege sofort Horrorvisionen von meinem toten Hund am Strassenrand.
Der Durchschnittsausflug war allerdings eher so 2 Minuten.Genug um an einem Herzinfarkt zu sterben
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Joschi ist in Ludwigs Alter mal auf einen übermotivierten 80cm Ridgeback getroffen ...War eine ganz neue Erfahrung das es auch Hunde gibt an denen man "abprallen" kann wenn man dagegen springt
Wir haben Tränen gelacht ...die beiden spielen bis heute wenn sie sich treffen.Als er klein war ist er mal spielmotiviert auf einen Irish Wolfshund zu gelaufen.Beim Näherkommen wurde das Teil optisch immer grösser und auf eine Distanz von 20m legte mein kleiner Hund den Rückwärtsgang ein und flüchtete...War eindeutig mehr Hund als er erwartet hatte...
Rottweiler haben bis heute eine "heilende" Wirkung auf sein Verhalten:
Mein Trainer brachte mal 4 Rottis mit als wir an Joschis Leinenpöbelei arbeiten wollten...aber...nix da... bei Anblick von 55kg Mskulatur im Rottweilermantel sagte er keinen Ton.Als der Rotti auf seiner Höhe stehen blieb legte Joschi sich hin,demonstrativ mit dem Po zum Rotti und mimte glaubhaft den Schlafenden


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Genau das ist das Problem... Meiner hat nicht immer soviel Phlegma wie dein Hund...Unglücklicherweise kann ich ihn trotzdem nicht auf den Arm nehmen.Erzieherisch finde ich das auch schwer zu bearbeiten,weil wie????Ich kann (und mach es auch) trainieren das er sich von anderen fern hält,bzw mich agieren lässt ,nur was hätte das gebracht in der von dir beschriebenen Situation?Andere Hunde toll zu finden ,also ein "Tutnix" zu sein ist ,denke ich, nicht trainierbar.Ich kann einem Kind auch nur klar machen das Zimmer aufräumen sein muss,nicht klar machen kann ich einem Kind dabei Spass zu empfinden,oder?
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Mit dem Vorgänger von Joschi kannte ich diese Probleme auch nicht.Er war später immer und überall ohne Leine und es gab nie Ärger.Allerdings hatten die Leute noch nicht so sehr das "Feindbild Schäferhund" im Kopf und der Wunsch das der eigene Hund jeden Begrüssen muss war auch noch nicht so verbreitet.Ob ich Joschi je so frei laufen lassen kann wie es mit seinem Vorgänger möglich war,das steht noch in den Sternen.Allerdings liegt es nicht so sehr nur an der Umgebung sondern auch am Charakter von Joschi.Er hat einfach definitiv mehr "eigene Ideen".Jeder "Jeck"is halt anders...
Es war aber definitiv hier vor 10-15 Jahren noch eher so das man mehrheitlich Gebrauchshunde (DSH,Rottweiler,Hovis,Boxer oder Jagdhunde)getroffen hat und deutlich weniger Fusshupen.Die dazugehörigen Menschen waren entsprechend auch anders. -
@Terrortöle
Auch ich gönne es Dir von Herzen
Ich hatte vorher immer Glück zum Thema jagender DSH.Chiro ,Joschis Vorgänger, war die Krönung...der ist als Junghund mal von nem Reh umgerannt worden (vollkommen unverschuldet,in einem Wohngebiet in dem li und re immer mal wieder Felder zwischen den Häusern sind,rannte es blindlings über die Strasse,direkt über meinen armen Hund)Danach hatte Chiro zeitlebens Angst vor solch angriffslustigen Tieren
Sah er Wild stand er sofort hinter mir...@Elli
bei Wolf und Wildschwein macht Joschi ausnahmen.Wölfe kann er scheinbar nicht einordnen und vor Wildschweinen hat er Angst.Er hat mal an einem Wildschein geschnüffelt das wirklich direkt am Wegesrand geschlafen hat.Es hat extrem humorlos auf Joschis Annäherung reagiert und Herr Hund rannte wie ein Hase
Hier bei uns ist Wild aber auch echt ein Problem geworden .Die Wildschweine kommen Nachts bis in die Gärten und die Rehe sind nicht besser...Entsprechend viele trifft man in Wald und Feld.
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Bei und IM Ort gibt es tatsächlich keine Leinenpflicht,nur die Pflicht das der Hund jederzeit kontrollierbar ist und nicht weiter als 15m entfernt.Kontrollierbar ist offenbar ein sehr dehnbarer Begriff.
Allerdings bin ich neulich auch mal in einem Gebiet mit absoluter Leinenpflicht angezickt worden als ich darauf bestand das die Leute ihren Fiffi ran nehmen.Wenn mein Hund unverträglich im Freilauf wäre sollte ich dort nicht spazieren gehen,teilte man mir mit.Ich antwortete: Ach so ...ich soll lieber nicht mit meinem Hund ,der nicht frei mit anderen laufen kann ,in ein Gebiet mit Leinenzwang gehen... Können sie mir mal genau erklären warum nicht???Leider bekam ich keine Antwort... -
@Michael Kliess
was hat denn das Ordnungsamt zu Dir gesagt was dann kommt?
Solche Drohungen helfen hier nicht.Ich weiß nicht ob es den Leuten unklar ist was passieren kann oder ihre Hunde sind Ihnen egal...ich weiß es nicht.Vielleicht verlassen die sich auch einfach nur blind darauf das sie Recht bekommen wenn was passiert. -
@Keframa
Ich habe keine wirklich guten Tipp für Dich,aber,vollstes Verständnis
Joschi ist keinen Deut besser.Das Alter macht es sicher bei Deinem nicht besser ,weil mit 15 Monaten die Ohren ja ohnehin eher schlecht funktionieren,aber mach Dir nix vor,wer mit 15 Monaten jagd wird das nicht plötzlich lassen nur weil er erwachsen wird...
Das Dumme am jagen ist halt das es immer selbstbelohnend ist,auch ohne Beute.Jeder Ausflug zum hetzen von Wild zieht quasi den nächsten schon nach sich.Schütteldose hat bei meinem nix gebracht.
Gerade im Winter ,bei Frost halten sich die Spuren im Wald irre lange und das Wild selbst ist deutlich sichtbarer weil es Futter sucht und der Wald ohne Blätter weniger Sichtschutz bietet.
Mein Kerlchen hängt derzeit an der Schleppleine.Wir habe uns mit viel Mühe auf ne Länge von 15m hochgearbeitet und üben jetzt den Abruf mit "doppeltem Boden".Allerdings mache ich mir nix vor,mein Hund ist nicht doof,er weiß genau wann er an der Schlepp ist und wann nicht
.Weil ein bisschen Training nicht hilft ist er derzeit immer an der Schlepp.Wir gehen absichtlich dahin wo wir am warscheinlichsten Wild treffen werden damit er möglichst viele Situationen hat in denen er sich beherrschen muss.Es klappt insofern das er nicht mehr generell "Schnappatmung" bekommt wenn wir in wildreichen Ecken sind.Außerdem entspannt mich der Gedanke sehr seinen Ausflügen nicht gänzlich machtlos gegenüber zu stehen.
Mach ,falls Du mit Schleppleine arbeiten möchtest ,nicht den Fehler Dir gleich ein möglichst langes Exemplar zu holen, die kriegst einen DSH Jungspund der 10-15 m Anlauf hatte und auf "Wilddroge" ist niemals ohne viel Vorarbeit gehalten, zumal die Schlepp ja an einem Geschirr hängen muss...Wir haben uns von 3m auf 5m auf 8m und dann erst auf 15m vorgearbeitet.Jetzt schaft er es immerhin zu bremsen wenn die Leine alle ist ,an guten Tagen auch schon deutlich eher.
Was wir außerdem grad angefangen haben ist : Zeig mir das Wild an... Quasi Vorstehen für Schäferhunde...Ziel dieses Spiels ist es das er seine Sinne nutzen darf aber ohne selbstständig zu agieren/hetzen zu gehen.Wenn er mir Wild anzeigt und minimal verharrt belohne ich mit Klicker und ein sehr hochwertiges Leckerli fliegt in die Gegenrichtung.Dann soll das Verharren weiter ausgebaut werden.Die Idee habe ich von unserem Jagdpächter bekommen.Er meinte das es leichter ist das der Jagerei Regeln zu verpassen als sie zu unterdrücken weil der Hund so belohnt wird für den Einsatz seiner Sinne statt nach einer Lücke suchen zu müssen wie er sich selbst belohnen kann... -
Ich wohne auch auf dem Land und bezüglich der Landbevölkerung stimme ich zu.Wir habe allerdings die Großstadt Hamburg nur wenige Kilometer entfernt dh hierher kommen die Großstädter mit Kleinhund zum gassigehen
.Hierher kommen auch die Städter die soooo lustig finden wenn ihre Hunde so niedlich hinter den Rehen herspringen oder die die lachend am Rand der Schafkoppel stehen und sich freuen das der Border Collie sich so schön artgerecht beschäftigt und bafferstaunt sind das sich der Eigentümer der Schäfe nur sehr wenig freut das seine Mutterschafe nie wieder ein Lamm ernähren können weil das Euter zerbissen ist (gestern hier so geschehen) -
Genau das meine ich ja!
Das ist echt mega anstrengend.Die Gesetzeslage sagt klar das man seinen Hund so führen muss das er einen Schaden anrichten kann.Das gilt leider auch wenn der "Tutnix" zu meinem Hund ,der Angeleint ist, hingeht und ihn angreift.Beißt meiner dann zu,um sich zu verteidigen,dann ist er beim Amt ratz/fatz ein gefährlicher Hund.Selbst in Gegenden im denen Leinenzwang herrscht ist man nicht sicher vor "Tutnixen".
Schön ist auch immer wenn man Leuten mit angeleinten Kleinsthunden begegnet und diese an der Leine geifern bis zur Atemnot.Gibt der Schäferhund als Kommentar nur ein einzigen "Wuff" von sich,dann schütteln die Leute (die Besitzer und auch Passanten) den Kopf über den grossen und der böse zu dem süssen Kleinen ist.
Kleine Hunde klingen offenbar selbst dann noch süß wenn sie ihrem Gegenüber "Mord und Todschlag" androhen... -
Joschi war verträglich mit Allem und Jedem bis exakt zu dem Tag als seine Herzensfreundin Kim läufig wurde...Das war im Januar 2015.Im September 2014 ist Joschi 1 Jahr alt geworden.Also mit 1,25 Jahren.
Das die Kleinhundbesitzer immer recht bekommen ist besonders deshalb ein Problem weil das genau die Leute sind die zum Amt rennen und Anzeigen wegen Nichtigkeiten wie Lolu sie erlebt hat.
Ich gebe mir immer grösste Mühe für solche Leute gleich mit zu denken und es generell nie mehr darauf an kommen zu lassen.In unübersichtlichem Gelände bleibt mein Hund bei mir,sind Hunde in der Nähe kommt er an die Leine. Fremdhundekontakt gibt es gar nicht mehr.Der Schäferhund ist sogar schuld wenn er sich verteidigt