Hallo Simchen,
schön, dass du dir vor der Anschaffung eines Hundes so viele Gedanken machst. Und wie steht dein Mann dazu? Bei uns war es ein Familienbschluss.
Und dann haben wir uns nach einem passenden Hund umgesehen. Auch im Tierheim waren wir. Vor nunmehr fast acht Monaten haben wir uns dann auf einem Bauernhof einen Schäferhundwlpen gekauft. Und er war der erste Welpe, den wir uns angeschafft haben. Somit sind wir auch Neulinge auf diesem Gebiet gewesen.
Ich kann den anderen nur zupflichten, gerade am Anfang ist es sehr wichtig, dass ihr eurem Hund Sicherheit gebt. Ständig mit euch zusammen zu sein, zu lernen, dass Verlass auf euch ist. Dann kann er auch bald
mal für eine Weile (auch in der Wohnung) alleine bleiben. Also, wenn du dir für die ersten Wochen Urlaub nehmen könntest, wäre das nicht das Schlechteste.
Und dann in den ersten Wochen und Monaten soviel Neues mit ihm machen wie möglich: die Kinder diverse Fahrzeuge etc. zum Spaziergang mitnehmen lassen (Roller, Inliner, Longboards, Fahrräder etc.), auf den
Wochenmarkt gehen, Bus/Straßenbahn fahren, ins Einkaufscenter, zum Essengehen usw. Allerdings muss ich hier auch Lulo zustimmen, eine Hilfe können die Kleinen bei der Erziehung des Hundes nicht sein.
Unser Hund wiegt mittlerweile mit knapp einem Jahr fast 50 kg. Wenn er unvermutet los sprintet (weil er vielelicht einem Radfahrer hinterher will) und dabei an der Leine ist, kann ihn selbst mein ältester Sohn (18 Jahre alt)
und auch mein Mann nicht halten (von mir will ich da gar nicht erst reden).
So einen großen Garten, toll. Das wäre für unseren Hund bestimmt ein Paradies. Wir haben nur einen winzigen Garten und der Hund lebt im Haus. Aber ich merke, dass er sich draußen sehr wohl fühlt und es genießt, wenn er in unserem Minigarten nicht nur Pipimachen darf sondern einfach mal länger draußen rumstöbern kann.
Auch das mit dem Krankwerden von dir ist gar nicht so von der Hand zu weisen und kann schneller kommen wie man denkt. Ich kann da nur aus eigener Erfahrung berichten: ich bin die Hauptperson für unseren Hund, was Unterricht in der Hundeschule, Spaziergänge usw. angeht. Und nun habe ich mir vor knapp vier Wochen den Fuß gebrochen (bei einem Spaziergang mit dem Hund). Wir haben unseren Hund dann für knapp zwei Wochen in eine Tierpension gegeben.
Noch bin ich nicht wieder ganz hergestellt, daher müssen mein Ältester und mein Mann jetzt mehr mit ran.
Und auch das mit der Pupertät ist eine beachtliche Sache. Dinge, die bis dahin schon gut geklappt haben (Rückruf z. B.) funktionieren dann auf einmal gar nicht mehr. Da darf man die Geduld nicht verlieren. Ich hatte auch schon eine nervenaufreibende
Phase hinter mir, wo ich überlegt habe, ob wir den Hund nicht besser wieder weggeben. Aber da muss wohl jeder Welpenbesitzer durch.