Beiträge von Pinguetta

    oder hier in perfektion:

    das ist aber keine Rally Obedience. Die machen da irgendeine Prüfung, denke ich. Dieses unnatürliche Laufen des Hundes mag ich auch nicht so.

    So wie ich das Rally Obedience nun kennen gelernt habe, läuft man einen Parcours nach Schildern ab. Auf den Schildern steht quasi, was zu tun ist (Kehrtwende, um die Pylonen gehen, o.ä.) und die Schilder geben auch den Ablauf vor, also wo als nächstes hingegangen werden muss.

    Ich kenne es so, dass es gar nichts kostet, wenn der Mensch mal zuschaut. Und auch eine Probestunde kostet erst einmal nichts. Inklusive eines Gespräches, ob das überhaupt das passende ist. Für weitere Stunden gibt es dann auch die Möglichkeit eine Art Probeabo zu machen. So wie z.B. in dem Hundesportverein: Probemitgliedschaft für drei Monate 90 Euro. Und die werden dann auch noch als Aufnahmegebühr angerechnet, wenn man dann tatsächlich in den Verein eintritt.

    Die von Kimba2001 genannten Kaufpreise und dass man Dina auch beschulen möchte, klingen auch für mich unseriös und nach Geldscheffellei.:(

    Ich möchte das “nur“ just for fun machen. Harras wird nie so unnatürlich laufen. Und das möchte ich auch gar nicht. Aber seine Aufmerksamkeit soll bei mir sein. Und ich möchte regelmäßig etwas mit ihm machen. Ich möchte auch keine Turniere bestreiten.

    Durch die Mitgliedschaft und das es etwas Geld kostet, bin ich dann hoffentlich auch in der Lage meinen inneren Schweinehund zu überwältigen und regelmäßig dorthin zu gehen.

    Gestern waren Harras und ich dann zum Probetraining Ralley Obedience. Tochter war leider nicht zu motivieren :(.


    Für Harras war es schwer, dass die anderen Hunde NICHT zum Spielen da waren. Die, die gerade nicht den Parcours abgelaufen sind, waren alle angebunden, also bis auf einen alle. Insgesamt waren zwei Hunde von der Trainerin da, die hat sie dann aber auf die Nachbarswiese gebracht, zwei Hunde von ihrer Schwiegertochter und der Boarder Collie, den wir schon vom Setterplatz kennen.


    Ich muss sehr an der Fußarbeit arbeiten und nächstes Mal wieder bessere Leckerlie dabei haben. Harras war sehr abgelenkt von allem drum herum. Aber insgesamt bin ich einmal etwas zur Probe einiges am Parcour mit ihm abgelaufen und dann noch einmal den ganzen Paracours. Wenn Harras wieder im Kopf hat, dass Training angesagt ist (und ich bessere Leckerlie dabei habe), dann kann das etwas mit uns werden. Mir hat es jedenfalls Spaß gemacht. Und ich finde es auch gut, dass Harras da mal lernen muss, dass eben auf einer Wiese nicht immer die anderen Hunde da sind, um mit ihnen herumzutoben. Bin gespannt, wie lange er damit braucht, bis er es kapiert und verinnerlicht hat.?(

    Da snd die Konditionen in dem Hundesportverein, den wir uns gerade angeguckt haben, ja himmlisch. Aber o.k., da wird davon ausgegangen, dass der Hund bereits erzogen ist und mindestens die Grundkomandos kann.

    Da soll ja gemeinsam dann Sport gemacht werden. Somit kostet das für den Menschen pro Monat 20 Ero zuzüglich 10 Arbeitsstunden im Jahr. Wenn zwei Menschen einer Familie da mitmachen kostet es das Doppelte. Trainert werden kann dann an vier bis fünf Tagen in der Woche. Im Sommer draußen, im Winter in einer Halle.

    Weitere Kurse, z.B. BH, müssen aber dann auch extra bezahlt werden.


    Das Begleithundtraining in der Hundeschule hat mich fürs halbe Jahr damals 220,00 Euro gekostet. I.d.R. einmal wöchtenlich Trainning.

    Ach Argjira12.1 , ich habe genau wie schwedenfan reagiert, mich erst sehr über deine schönen Bilder gefreut und dann beim Lesen deines Textes geweint. Aber es ist schön zu wissen, dass Koda so reagiert hat. Und danke, dass du uns daran hast teilhaben lassen.


    Ich merke bei Harras immer, dass er anhänglicher, schmusiger ist, wenn es mir selbst nicht so gut geht. Tiere haben m.E. ein viel klareres, noch instinktiver Mitgefühl als wir Menschen. Sie spüren alles.

    vor allem habe ich gedacht er ist stubenrein, war ein Irrtum

    Vielleicht musst du noch lernen, auf die kleinen Zeichen/Reaktionen von Loki zu achten und zu reagieren. Wenn Harras andere Laute von sich gibt wie sonst normal, dann ist auch etwas im Busch.

    Wenn er z. B. mal Durchfall hat und dringend muss, dann zeigt er das. Bisher hat es immer gut geklappt und ich habe ihn verstanden und schnell in den Garten gelassen.

    Mal etwas Neues von uns:


    Wir (meine Tochter, Harras und ich) waren Montag nun endlich bei dem Hundesportverein, wo ich schon seit über einem Jahr hinwollte (aber irgendwie kamen mir zwei Hüften dazwischen ;)).

    Einfach mal schauen, ob uns Obedience zusagt. Wegen eines kleinen Mißverständnisses waren wir 1/2 Stunde zu spät. Wir haben dann Harras erst einmal im Auto gelassen und Platz, Menschen und Tiere in Augenschein genommen. Es waren sechs Hunde-Halter-Teams am Üben. Und bei fünfen klappte alles so lala :), also würden wir noch ganz gut dazu passen ;). Eine Teilnehmerin kannte ich schon vom Setterplatz (mit Australian Shepard).


    Wir haben Harras dann dazu geholt. Er war allerdings sehr aufgeregt, was ich aber verständlich finde, denn für ihn und seine Nase war ja alles neu.

    Meine Tochter hat dann das Training noch ca. eine viertel Stunde mitgemacht.


    Nachdem das Training vorbei war und alle Teilnehmer gegangen sind, hat sich die Trainerin dann noch intensiv mit uns dreien befasst. Wir Menschen haben erst noch so einiges besprochen und Harras durfte alleine den ganzen Platz inspizieren, was er auch ausgiebig getan hatte. Dann hat die Trainerin erst einmal meiner Tochter mit Hund so einiges erklärt. Es wäre nämlich toll, wenn meine Tochter das Training machen könnte. So würde sie endlich mal wieder etwas tun (für sich und auch mit dem Hund). Und Harras hätte auch endlich mal jemand anderen aus der Familie, mit dem er etwas machen würde.


    Am Anfang wollte Harras aber immer wieder zu mir. Ich habe ihn aber immer wieder zu meiner Tochter geschickt. Das hat er dann aber auch kapiert und soweit ganz gut mit meiner Tochter zusammen gearbeitet.

    Allerdings ist meine Tochter sehr unsicher mit ihm. Die Trainerin hat ihr dann so einiges erklärt und auch das Halti abgemacht und an sich genommen. Sie hat klipp und klar gesagt, dass wir den Hund dazu bekommen müssen, dass er uns akzeptiert und gerne mit uns zusammenarbeitet. Dann bräuchten wir auch das Halti nicht mehr. Nur das muss erst einmal in meinem Kopf so richtig ankommen und gefestigt sein. Also übe ich nun auch wieder verstärkt das Bei-Fuß-Gehen ohne Halti. Das "Übliche" halt: sofort Richtungswechsel, wenn Harras vorausgeht und/oder an der Leine zieht.


    Dennoch habe ich Dienstag Abend die Firma wieder alleine verlassen und Harras im Vorraum warten lassen, um mein Auto rüberzuholen. Und das war auch gut. Denn in der Nähe meines Autos stand die Übernachbarin mir ihrem Hund und der tobte sofort rum als er mich sah. :huh: Wäre ich so unvorbereitet mit Harras aus dem Haus gekommen, und dann noch ohne das bisher gewohnte Halti, er wäre garantiert zu dem Pöbler geschossen:(.

    Aber so habe ich mit der Frau noch ein paar Worte gewechselt, sie hat sich für ihren "unmöglichen Hund" bei mir entschuldigt und ist mit ihm hinterm Gebäude verschwunden. Ich habe dann mein Auto geholt und Harras ist dann ohne Terror eingestiegen. Und das werde ich auch weiterhin zu machen, denn ich habe keine Lust mehr auf irgend einen weitern Ärger hier.


    Heute wollen wir dann noch einmal zu dem Hundesportverein und uns das Rally Obedience angucken. Die Trainerin meinte, dass das für meine Tochter und Harras sehr gut geeignet wäre.


    Ach ja, und die Bekannte vom Setterplatz sprach mich dann auch noch auf das Ereignis beim letzten Training auf dem Setterplatz an, als Harras den einen Setter angegangen ist. Sie meinte, dass aus ihrer Sicht der Fehler darin lag, dass Harras nicht wie gewohnt vorher etwas über den anderen Platz stromern konnte. Hatte ich ja auch so gesehn und vermutet. Tut dann aber ganz gut, wenn man das von jemand Außenstehenden noch einmal bestätigt bekommt.

    manchmal bin ich beim gehen auch zu langsam für Dina

    Das Problem haben wir auch, denn ich gehe eher und Harras läuft lieber schneller. Ich komme leider meist nicht mit bei dem Tempo ;).

    Und das Vorgehen vom Hund und wenn ich stehen bleibe, dass er dann zurücktrippelt, kenne ich auch zu gut. :(

    Tolles Wetter heute und alke müssen sich wohl im Hafen aufhalten. Also habe ich mal wieder ein anderes Stück Erde aufgesucht:

    IMG_20190908_173341.jpg

    Einmal ums ganze Gelände ist schon ein ordentlicher Fußmarsch. Und wir waren fast ganz alleine. Nur am linken Rand irgendwo war jemand mit einer kleinen Drohne am fliegen. Zuerst wollte Harras zu dem Ding hin. Aber er ist dann doch brav in meiner Nähe geblieben.