Pinguetta Moderator
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Beiträge von Pinguetta

    Interessante Diskussion, in die ich mich gerne mal mit einbringe.


    Ich habe Harras bisher anderen Hunden gegenüber immer als interessiert erlebt. Und wenn das Gegenüber seine, ich sage mal "Schäferhundregeln" einhalten kann, läuft es auch gut. Damit meine ich: nicht einfach auf Harras los stürmen, sondern sich mit Abstand begegnen, ruhig hinten beschnuppern und beschnuppern lassen. Und dann kann hund miteinander auch mal rennen und über die Wiese flitzen.


    Am Hundestrand an der Nordsee in Sahlenburg bei Cuxhaven klappt das auch bis heute nach wie vor sehr gut.


    Aber oft waren bzw. sind die Halter der anderen Hunde, zumindest wenn sie Harras noch nicht kannten, von vornherein in Hab-acht-Stellung und somit mit Vorbehalten gegen diesen "großen, dunklen" Schäferhund. Ich konnte einige davon überzeugen, dass Harras eigentlich nur ein Schaf im Wolfspelz ist.


    Wenn da aber so ein unterwürfiger Welpe ankam und sich Harras gleich auf dem Rücken liegend vor die Füße schmeißt, dann hat mein Harras geknurrt, sich umgedreht und ist gegangen. Herrchen oder Frauchen ist aber in dem Moment bereits das Herz in die Hose gesackt. Mit dem Erfolg, beim nächsten Treffen waren die bereits darauf "programmiert": da kommt der böse Schäferhund. Obwohl nichts passiert ist. Das Erlebnis hatte ich mehrfach auf dem Hundeplatz unserer ehemaligen Hundeschule. Selbst die anwesenden Trainer konnten sich oft einen Kommentar nicht verkneifen, d.h. Harras wurde in dem Moment wo er knurrte verbal von der Trainerin zurecht gewiesen. M.M.n. zu unrecht, denn er hat ja nur klar gesagt: "Lass mich in Ruhe" und ist weg gegangen.


    Auf demselben Hundeplatz war auch meistens einer großer Hütehund. Dieser Hund und Harras haben ein einziges Mal sehr laut und nur verbal klar gemacht, dass eigentlich beide meinten, der Platz gehöre ihnen. Das war damit tatsächlich ausdiskutiert. Die beiden sind danach damit klar gekommen, dass sie beide auf dem Platz sein konnten. Sie sind sich aus dem Weg gegangen. Wenn sie tatsächlich mal aus Versehen aufeinander zu liefen, gerieten die Trainerinnen schon immer in Panik. Dabei sind die beiden dann immer nur einfach aneinander vorbei gelaufen. Dennoch kamen von den Trainerinnen irgendwelche Zurechtweisungen für Harras oder den anderen Hund.


    Ich bin bewusst immer etwas später zu diesen Spielstunden erschienen und dann auch bewusst meistens als eine der ersten wieder mit Harras gegangen. Ich bin der Meinung, dass ich damit für Harras klar gemacht habe, dass ist DIE Spielwiese und der Treffpunkt mit anderen Hunden, aber es ist nicht DEINE Wiese. Dennoch habe ich auch immer seitens der Trainerinnen (die leider ja nicht immer dieselben waren) Vorbehalte gegen Harras gespürt. Daher gehe ich dort mittlerweile nicht mehr hin.


    Harras hat somit keinen Hundekontakt mehr. Aus dem Auto heraus bellt er gerne andere Hunde an. Ich meine, dass ist nur ein "Hei, hallo, du Hund, hier bin ich." Ich meide aber mittlerweile auch Begegnungen mit anderen Hunden, weil ich weiß, dass ich mittlerweile das Problem bin. Ich kann mein Kopfkino nicht abschalten, ich kann fremde Hunde (und vor allem ihre Besitzer) nicht einschätzen. Sobald mein Kopfkino sein Programm abspielt, bin ich definitiv nicht mehr entspannt und das spürt Harras. Und eines weiß ich mit Sicherheit: seine wichtigste Aufgabe ist es aus seiner Sicht, mich zu beschützen. Ich versuche immer wieder, ihm klar zu machen, dass ich alles regle, aber ich befürchte, ich bin nicht zu 100% überzeugend.

    So, bis gestern mit Betaisadonasalbe behandelt, abends meinen Rollkragenpulli angezogen und heute mit Schachtelhalmtee betupft. Jetzt sieht die Stelle so aus:

    Bauchgefühl sollte man nie unterschätzen!


    So wie du das schilderst, würde ich das SD-Training im 1. Verein sein lassen. Nutze das dort für anderes, wenn du im Verein bleiben möchtest.


    Und noch besser: sprich dort an, was dir nicht gefällt und wie du es machen möchtest. Du kennst dich und Queenie besser. Wenn die dort nicht auf euch wie gewünscht eingehen können / wollen, höre dort auf.

    Mein Harras ist "nur" ein Schäferhund ohne Papiere von einem Bauernhof. Seine tägliche Auslastung besteht darin, mich i.d.R. 24 Stunden täglich zu begleiten, auf der Arbeit und zuhause. Wir gehen unsere Gassirunden und ich mache kleine Tricks mit ihm. Er ist nun 8 1/2 Jahre alt und ich glaube, er ist zufrieden.

    Ich verstehe folgendes ganz und gar nicht: wenn hier die Forenmitglieder alle so nett betitelt werden

    ihr hirnis :thumbdown:

    und wenn das ganze Schäferhundforum von guten und hilfreichen Beiträgen vieler Mitglieder in langer Zeit angefüllt worden ist, wie dann folgendes zustande kommt:

    diese behauptungen immer. und dann ohne genau hinzugucken wird sich ein urteil gebildet, negatuv netuerlich, engstornig, kleingeistig. leute wenn irh schon so vile meint interpretieren zu muessen relativiert wenigstens eure aussagen.


    (von der Rechtschreibung mal abgesehen...)


    Und ich verstehe auch nicht, wenn du, anne25011 , dich hier so unverstanden oder mißverstanden fühlst, warum du dann doch immer wieder hier auftauchst und dich uns mitteilst. An einem sachlichen Austausch scheint dir nicht gelegen zu sein.


    Daher kann ich nur folgendes wiederholen:

    Rein Interessehalber: hast du dich mal wissenschaftlich mit narzisstischen Persönlichkeitsstörungen auseinandergesetzt?

    Wenn also von deiner Seite die Sachlichkeit weiterhin zu wünschen übrig lässt, dann weise ich dir gerne die Forentür.

    Gute Besserung an Harras.

    Sein kleines Double Basko sagt, er soll das kratzen lassen.


    Kann es sein das daß Halsband an der Stelle scheuert?

    Nein, das Halsband sitzt höher, habe ich schon geguckt. Aber trotzdem danke.

    Also, Schachtelhalm hat der Apotheker mir bestellt. Gemahlene Blutwurz-Wurzel muss ich anderweitig organisieren.


    Ich versuche es daher erst einmal mit dem Teeaufguss.


    Dank Betaisadonasalbe, Tuch und Shirt ist die Wunde nun aber trocken. Ich muss nur aufpassen, dass Harras sich da nicht kratzt. Ein Trichter nutzt auch nichts, da die Stelle hinter dem Trichterkragen liegt und Harras dennoch kratzen könnte.

    Schön, dass du dich mal wieder meldest. Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung und alles Gute fürs neue Zuhause und für die neue Anstellung.

    Vielen dank :) Ja ,mir gefällt es sehr gut zur zeit...einzigster nachteil das ich bissl weiter zum HuPl fahren muss ...

    Es ist leider oft so, dass man nicht alles zu 100% passend hinbekommt.

    Aber wenn das mit dem Hundeplatz das einzige Manko ist, hast du wohl alles richtig gemacht 👍

    Das Halsband kommt da nicht dran. Vorsorglich habe ich Harras aber vor der Gassirunde eben ein Dreieckstuch aus dem Verbandskasten umgebunden und dann erst das Halsband.


    Da Harras leider mit den Hinterpfoten doch an der Stelle kratzen kann, habe ich erst Betaisadonasalbe drauf gemacht und ihm dann einen dünnen Baumwollrolli von mir übergezogen. Nun liegt er friedlich schnarchend neben mir.


    Morgen werde ich dann mal schauen, was die Apotheke so im Angebot hat.

    Danke Flummi, und ja es ist Zufall, das der Kunststoffring auf dem Foto da ist. Ich habe auch schon geguckt, ob das Halsband irgendwie damit zu tun haben kann. Aber es kommt nicht an die Stelle ran.

    Das einzige was ich mir denken kann ist, dass Harras sich manchmal morgens beim Gassigehen auf der einen Fläche wälzt. Vielleicht war da irgendetwas im oder auf dem Boden, wodran er sich verletzt hat.

    Danke für eure Antworten. Dran rumnagen oder so kann Harras zum Glück nicht, weil er da nicht ran kommt.

    Dann frage ich morgen mal in der Apotheke, ob die gemahlene Blutwurz-Wurzel haben.

    Oder woher bekommst du das, Waschbär?

    Ich habe diesen Beitrag mal wieder rausgesucht, er scheint bei 35 Seiten "Gesundheit von Hunden" der passendste zu sein.


    Beim morgendlichen Kuscheln mit Harras habe ich heute rechts über der rechten Schulter eine verkrustete Stelle bemerkt. Erst dachte ich, er hätte da wieder Kletten im Fell und musste dann feststellen, dass es eine Wunde, vermutlich ein 5-Markstück großer Hotspot ist.


    Ich habe alles erst vorsichtig mit einem warmfeuchten Waschlappen angelöst und mit Schere und Schermaschine die Haare weggemacht. Sieht für mein Dafürhalten übel aus.


    Leider habe ich kein Schachtelhalmtee mehr. Den werde ich mir morgen gleich wieder kaufen.


    Ich habe etwas von der Salbe drauf gemach, die mir der Tierarzt letzte Woche für eine andere Stelle am linken Hinterlauf verschrieben hatte. Die ist mit Kortison.


    Jetzt nach der Gassirunde sieht es so aus:


    Ich habe eben noch mehr Fell weggeschnitten, damit Luft rankommt


    Hat jemand weitere Ideen?