Mantrailing

  • Mantrailen heißt grob übersetzt Menschensuche.
    Hunde bekommen anhand einer Geruchsprobe (Individualgeruch des Vermissten) die Aufgabe diesen Menschen zu finden.
    Man setzt den Hund auf die letzte bekannte Spur (Trail) an.

    Nun eine Erklärung wie ein Training bei uns abläuft.

    1. Der Hund wird für den Trail vorbereitet und startklar gemacht. Zu Beginn wird der Hund umgezogen, das Zeichen für ihn, das es los geht. Dabei wird ein anderes Geschirr umgelegt, ein Halstuch umgebunden oder ein Glöckchen an das Geschirr befestigt
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    2. Ist das zu suchende Opfer am Versteck angekommen, darf der Hund am hinterlegten Geruchsartikel schnüffeln. Hierbei wird darauf geachtet, das der Hund intensiv am GA riecht.
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    3. Der Trail beginnt. Die Schleppleine sollte die gesamte Zeit straff in der Hand des Hundeführers liegen um unnötiges Ausbremsen des Hundes zu vermeiden. Ebenso sollte ein gleichmäßiger Schritt gehalten werden, denn wer möchte schon 1 km lang rennen
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    4. Der Hund hat nun die richtige Spur in der Nase und wird den Vermissten in seinem Versteck anzeigen. Am einfachsten ist es mit Vorsitzen, einige Hunde können das auffinden auch mit Bellen anzeigen. Nun darf der Hund sich sein besonderes Leckerchen abholen
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Kommentare 1

  • Das Mantrailing bedeutet nichts anderes als die Einzelsuche einer Person. Der Hund darf nur einer Individualspur folgen, auf die er vorher mittels einer Geruchsprobe angesetzt wurde. Im Gegensatz zur Fährtenarbeit sind Bodenverletzungen nicht wichtig, da der Hund sich nur nach dem Geruch der zu verfolgenden Spur richtet. Ihr Training ist hochkomplex und zeitaufwendig. Neben Bloodhounds und Gebirgsschweisshunden kommen auch Labrador Retriever sowie Golden Retriever zum Einsatz.

    Der deutsche Schäferhund eignet sich für diesen Bereich aufgrund seiner Charaktereigenschaften und seiner rassespezifischen Triebe nicht so sehr ................