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Parvovirose veränderter Erreger??

  • Capri
  • 25. Dezember 2013 um 22:14
  • Capri
    Gast
    • 25. Dezember 2013 um 22:14
    • #1

    Ich hatte Heute im Park ein Gespräch mit bekommen von Hunde Besitzern. ( Noch habe ich keinen neuen) Ich weiß man lauscht nicht aber man unterhielt sich jetzt wegen dem Impfen. So nun war die eine total dagegen nur Grundimunisierung dann wäre schluß. Ich habe mich da eingeklickt und gefragt was Sie denn machen würde wenn Ihr Hund parvovirose bekommen würde?? Das sollte man doch Jährlich impfen lassen. Sie sagte dieser Virus wäre schon längst Mutiert und über Impfung gar nicht aufzuhalten. Also Hunde könnten trotzdem Erkranken und daran sterben. Ich habe mich damit noch nie auseinander gesetzt , habe immer meine Hunde Impfen lassen.
    Sind die Viren so Mutiert oder falsche Einstellung???

    Inge

  • Waschbär
    Moderator
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    1
    • 26. Dezember 2013 um 01:04
    • #2

    Empfehle als Lektüre: "Hunde impfen - Der kritische Ratgeber" von Monika Peichl.

    Die einzigste Impfung, die meine Hunde regelmässig erhalten, ist die Tollwut-Impfung (= alle 3 Jahre). Alles andere was ich impfen lasse (= Parvo/Staupe/Hepatitis) gibt es nur im 1. Lebensjahr.

    Wie oft lässt Du Dich eigentlich z.B. gegen Masern/Mumps/Windpocken impfen? In jährlichen Intervallen? In dreijährigen?

  • Race
    Gast
    • 26. Dezember 2013 um 09:13
    • #3

    bei meiner Bekannten ist der Hund an parvo trotz Impfung gestorben
    so viel nur dazu

  • Waschbär
    Moderator
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    1
    • 26. Dezember 2013 um 10:30
    • #4

    Es gibt Individuen, die nicht in der Lage sind Antikörper aufzubauen, die nennt man Nonresponder. Die kann man impfen so oft man will, da tut sich nix bezüglich Impfschutz. Dann können entsprechende Umstände den Aufbau eines wirkungsvollen Impfschutzes verhindern. Z.B. wenn die maternalen Antikörper, die der Welpe direkt nach der Geburt mit der Kolostralmilch aufnimmt, noch nicht ausreichend abgebaut sind und diese Antikörper die Impfviren vernichten. Oder wenn der Organismus durch Stress oder Krankheit geschwächt ist und das Immunsysterm gerade an anderen Baustellen arbeitet.

    Und natürlich verändern Viren ihre Oberfläche. Deswegen gibt es ja alljährlich neue humane Grippeimpfstoffe. Kein Arzt verimpft Grippeimpfstoffe, die vor 3 oder 4 Jahren auf den Markt gebracht worden sind.

    Im VetBereich gibt es Impfstoffe, die seit 10 Jahren und länger unverändert auf dem Markt sind. Die können noch zu den Wildviren passen oder aber auch nicht. Und dann gibt es auch Impfungen, die gar nicht wirklich nützen (wie z.B. die Lepto-Impfung) weil sie nur gegen wenige Erregerstämme von vielen wirken, und diesbezüglich dann im Falle einer Infektion auch nur die Symptome abmildern.

  • barackundfiona
    Gast
    • 26. Dezember 2013 um 11:04
    • #5

    Also ich hab jetzt schon ein paar Mal erlebt, dass ne Impfung Symptome mitnichten abmildert.

    Hier wird auch nur noch alle 3 Jahre TW geimpft.

  • Capri
    Gast
    • 26. Dezember 2013 um 11:24
    • #6
    Zitat von Waschbär

    Wie oft lässt Du Dich eigentlich z.B. gegen Masern/Mumps/Windpocken impfen? In jährlichen Intervallen? In dreijährigen?


    Ich habe keine Kinder wo man das machen lässt, und ich weiß nur das diese 10jahre halten. Und ich hatte die Kinderkrankheiten. Aber danke Waschbär für den Buchtipp. Denn wenn ich nächstes Jahr wieder einen Hund bekomme, wenn ich was finde was mir gefällt, dann will ich diese Buch gelesen haben.
    Wie gesagt ich hatte mir bis dato nie einen Kopf darum gemacht und das auch in meiner Hundesport Pause nicht. Für mich gehörte das Jährliche Impfen dazu. Und ich hatte nie einen Krankenhund. Ja gut den sich stetig veränderten Zwingerhusten den hatte der ein oder andere Hund gehabt troz der Impfung. Das ist der einzigste Virus wovon ich weiß das die Impfung nur den Krankheitsverlauf lindert aber nicht schützt.

  • Princess
    Gast
    • 26. Dezember 2013 um 12:13
    • #7

    Also ich impfe meine beiden jährlich gegen alles...wir betreiben hundesport und dort wird nun mal ein aktueller Impfstatus gefordert...

  • Shari
    Gast
    • 26. Dezember 2013 um 12:47
    • #8

    bei uns wird auch regelmäßig geimpft
    und das die Erreger sich verändern ist normal

    grüße shari

  • Shari
    Gast
    • 26. Dezember 2013 um 12:55
    • #9

    wegen diesen impfmuffeln tauchen viele Krankheiten wieder auf
    wenn ich das Patenkind aus dem kiga abhole stehen da manchmal Krankheiten gegen die wurde ich geimpft wurde
    aber heute braucht man das ja nicht mehr :sleeping:;)
    grüße

  • barackundfiona
    Gast
    • 26. Dezember 2013 um 13:33
    • #10
    Zitat von Princess

    wir betreiben hundesport und dort wird nun mal ein aktueller Impfstatus gefordert...

    Ja, TW alle 3 Jahre... ;) mehr wird nicht verlangt. Einzelne Verein vielleicht. Aber ne gesetzliche Grundlage hat das nicht. Einzig TW.

    Meine Hündin starb übrigens 12jährig (jährlich geimpft) an Zwingerhusten...

    der Hund einer Bekannten nach der Staupeimpfung an Staupe...

    Und von gar nicht impfen redet hier keiner ;) Nur vom vernünftigen Impfen. Jährliches Impfen ist, wenn man sich mal mit dem Immunsystem beschäftigt völliger Blödsinn.

  • Simone Krüger
    Gast
    • 26. Dezember 2013 um 14:24
    • #11
    Zitat von barackundfiona

    Ja, TW alle 3 Jahre... ;) mehr wird nicht verlangt. Einzelne Verein vielleicht. Aber ne gesetzliche Grundlage hat das nicht. Einzig TW.

    Meine Hündin starb übrigens 12jährig (jährlich geimpft) an Zwingerhusten...

    der Hund einer Bekannten nach der Staupeimpfung an Staupe...

    Und von gar nicht impfen redet hier keiner ;) Nur vom vernünftigen Impfen. Jährliches Impfen ist, wenn man sich mal mit dem Immunsystem beschäftigt völliger Blödsinn.


    Genau!

  • E&C
    Gast
    • 26. Dezember 2013 um 14:53
    • #12
    Zitat von Princess

    Also ich impfe meine beiden jährlich gegen alles...wir betreiben hundesport und dort wird nun mal ein aktueller Impfstatus gefordert...

    Welchen Sport betreibt ihr`?
    Ich war in In- und Ausland auf Agi und VPG Turnieren und Wettkämpfen und mehr als gültige Tollwut wurde nirgendwo verlangt.

    Meine bekommen alle drei Jahre Tollwut und als Junghunde gab es einmal eine SHP Impfung, das war's und bislang wurde nie mehr verlangt

  • Waschbär
    Moderator
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    • 26. Dezember 2013 um 15:40
    • #13
    Zitat von Shari

    wegen diesen impfmuffeln tauchen viele Krankheiten wieder auf

    Das, was "Impfmuffel" wie ich machen, ist wissenschaftlich längst abgesegnet. Während es keinerlei wissenschaftliche Studien gibt, die belegen dass man gegen Virenerkrankungen in 1- oder 3-jährigen Abständen nachimpfen lassen muss. Selbst die Herstellerstudien belegen einen mind. 7-jährigen Impfschutz nach nur einer Impfung für Erkrankungen wie Staupe, Parvo und Hepatitis. Länger wurden diese Studien nicht fortgeführt, d.h. sie besagen nicht dass der Impfschutz nach 7 Jahren nachlässt.

    Hier mal die aktuellen Impfrichtlinien des Weltverbandes der Kleintierärzte (WSAVA) :

    http://www.wsava.org/sites/default/…ay%202013_0.pdf


    ... und in einer ihrer vielen deutschen Übersetzungen...

    http://lobitoazul.wordpress.com/2013/05/17/neu…-welpenimpfung/

    Fazit dieser Impfrichtlinien: Durch eine letzte Impfung im Alter von 14 bis 16 Wochen sind 98% der Hunde jahrelang, wenn nicht lebenslang immun. Die restlichen 2% (unter denen sich auch die Nonresponder befinden, die keinen Impfschutz aufbauen können egal wie oft und in welchen Abständen man sie impft) lassen sich mittels Titerbestimmung einfach ermitteln.

    Ich orientiere mich lieber an wissenschaftlichen Studien und Empfehlungen, nicht an den Empfehlungen der Personenkreise, die durch viel Impfen viel verdienen (= Impfstoffindustrie und Tierärzte). Und z.B. die Aussagen von Prof. Dr. Marian C. Horzinek (Universität Utrecht), einem bekannten Kleintier-Virologen, oder die von Prof. Dr. Ron Schultz (Universität Wisconsin), einem der führenden amerikanischen Veterinär-Immunologen, sind diesbezüglich sehr aufschlussreich. Z.B. impft Prof. Schultz seine eigenen Hunde seit fast 40 Jahren nur ein- bis zweimal im Welpenalter. Danach erfolgen nur noch Tollwutimpfungen in 3-jährigem Abstand, um den gesetzlich anerkannten Tollwutschutz aufrecht zu erhalten. Ich denke nicht dass er so verfahren würde wenn es wissenschaftliche Studien gäbe die belegen dass Nachimpfungen besser schützen.

    Ich habe in über 30 Jahren übrigens auch noch nie etwas anderes benötigt als einen gültigen Tollwutimpfschutz für meine Hunde. Egal ob auf Prüfungen, Schauen oder sonst wo.

  • Waschbär
    Moderator
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    • 26. Dezember 2013 um 15:52
    • #14
    Zitat von Capri


    Ich habe keine Kinder wo man das machen lässt, und ich weiß nur das diese 10jahre halten.

    Gegen Masern/Mups/Röteln impft man nur im Kindesalter, und nicht alle 10 Jahre. Und das obwohl diese Kinderkrankheiten bei Kindern i.d.R. einen milden Verlauf nehmen, bei Erwachsenen aber häufig sehr gefährlich werden können.

    Es ist nachzuvollziehen dass Hundehalter, die sich mit dem Thema Impfungen nicht beschäftigt haben, gerne ihren Tierärzten vertrauen. Und wenn man einen erwischt der glaubwürdig rüber bringt dass der Hund tot um fällt wenn er nicht regelmässig nachgeimpft wird, dann glaubt man das halt einfach. Wenn man aber mal in Bezug auf Impfungen schlechte Erfahrungen gemacht hat, dann ändert man seinen Blickwinkel und schaut nach anderweitigen Informationsquellen. Impfreaktionen, auch schwere, sind häufiger als man denkt. Das bekommt man aber meist nur mit wenn das eigene Tier betroffen ist oder eines im näheren persönlichen Umfeld. Erst dann beginnt man darüber nachzudenken ob das viele Quecksilber, Aluminium & Co., das in den Impfstoffen enthalten ist, wirklich immer so gut weggesteckt wird vom Organismus, und ob das viele Impfen wirklich notwendig ist, man mit weniger Impfen nicht den selben Schutzeffekt erzielen kann.

  • Princess
    Gast
    • 26. Dezember 2013 um 18:02
    • #15

    Also bei uns wird ein regelmäßiges impfen gefordert, wie das in anderen Vereinen ist, weiß ich nicht...

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