Alles anzeigenHallo Lupus
Du hattest geschrieben........
,,Aber bei Gott ich werde mich nicht dieser Erniedrigung aussetzen die Hinterlassenschaften meines Hundes mitzutrage ,,
( sich (zu etwas) erniedrigen oft pej; etwas tun, obwohl man denkt, dass man dabei seine persönliche Würde verliert
Ich verliere nicht meine Würde ? wenn ich mich bücken, trotz Behinderung,und den Kot meines Hundes aufzuheben !!! Und wenn kein Mülleimer da ist ,mitzunehmen und in die Restmülltonne zu werfen .Wird dann alles verbrannt .
Bei solchen Argumentationen finde ich es gut das man 60 € Strafe zahlen muss . Eigentlich noch zu wenig .
Einen schönen Abend
Hi,
das hatte ich zitiert, nicht geschrieben. Meinerseits ists weniger das Würdegefühl als die Tatsache, dass ichs (aus Bequemlichkeit) einfach nicht einsehe, länger als irgend nötig Hundekot mit mir rumzuschleppen, solange sich die Gemeinden nicht bequemen, für eine ihren Anforderungen gerecht werdende Versorgung mit entsprechenden Mülleimern zu sorgen. Der Umweltaspekt kommt hinzu. Und schließlich achte ich ja drauf, wo Gaius macht und nehme zur Not dann halt den Beutel.
Verbrennen ändert nicht viel an den Folgen für Klima und Ressourcenverbrauch. Ist zwar besser als die Beutel in der Natur zu "entsorgen" (in " ", da wir ja die Sorgen eben nicht los werden dadurch), aber dennoch weit umweltschädlicher als jeder Haufen, der da liegen bleibt, wo er liegt. Auch die heute erhältlichen "Biobeutel" sind Augenwischerei, sowohl, was die Wiederverwertbarkeit angeht, als auch was die "Renaturierung" betrifft.
Stell dir vor, was wir nachfolgenden Generationen sagen: "Erdöl? Hatten wir, ja. Den Rest, der noch da war, haben wir als Treibstoff verbrannt oder wir haben Plastik draus gemacht. Mit dem Plastik haben wir dann, Stück für Stück, die Ausscheidungen unserer Hunde entsorgt und beides zusammen dann auch verbrannt!".....
Würde man diese Ausscheidungen sammeln (Katzenausscheidungen inklusive, die ja nicht minder problematisch sind, wo aber keine Steuern fällig werden und sich einfach niemand zuständig fühlt), könnte man sie sogar sinnvoll nutzen. Aber das kann eben nur eine Gemeinde, nicht der Einzelne.
Und Strafen sind immer der falsche Weg. Entweder sie sind so gering, dass sie nicht wirken oder so hoch, dass die Verhältnismäßigkeit nicht gewahrt bleibt. Mal ganz abgesehen davon, dass Abschreckung ohnehin nicht wirklich funktioniert. Und wollen wir das? Wegen Hundekacke?
Wir sollten lieber nach vernünftigen Lösungen suchen. Aber ich wiederhole mich![]()
Liebe Grüße
Lupus
P.S. Bitte nicht als Angriff auf HH verstehen, die Beutel nutzen. Manche müssen das, allein wegen ihrer Wohnsituation, mehr, andere weniger. Will nur darauf hinweisen, dass Plastikbeutel so oder so nicht die Lösung sind. Und ich weiß, dass es sinnvolle Alternativen kaum gibt.