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Leinenpflicht

  • Argos
  • 13. April 2018 um 21:29
  • Lupus
    Gast
    • 16. April 2018 um 19:19
    • #31
    Zitat von Benny Puuh

    Hallo Lupus


    Du hattest geschrieben........

    ,,Aber bei Gott ich werde mich nicht dieser Erniedrigung aussetzen die Hinterlassenschaften meines Hundes mitzutrage ,,

    ( sich (zu etwas) erniedrigen oft pej; etwas tun, obwohl man denkt, dass man dabei seine persönliche Würde verliert

    Ich verliere nicht meine Würde ? wenn ich mich bücken, trotz Behinderung,und den Kot meines Hundes aufzuheben !!! Und wenn kein Mülleimer da ist ,mitzunehmen und in die Restmülltonne zu werfen .Wird dann alles verbrannt .

    Bei solchen Argumentationen finde ich es gut das man 60 € Strafe zahlen muss . Eigentlich noch zu wenig .

    Einen schönen Abend

    Alles anzeigen

    Hi,

    das hatte ich zitiert, nicht geschrieben. Meinerseits ists weniger das Würdegefühl als die Tatsache, dass ichs (aus Bequemlichkeit) einfach nicht einsehe, länger als irgend nötig Hundekot mit mir rumzuschleppen, solange sich die Gemeinden nicht bequemen, für eine ihren Anforderungen gerecht werdende Versorgung mit entsprechenden Mülleimern zu sorgen. Der Umweltaspekt kommt hinzu. Und schließlich achte ich ja drauf, wo Gaius macht und nehme zur Not dann halt den Beutel.

    Verbrennen ändert nicht viel an den Folgen für Klima und Ressourcenverbrauch. Ist zwar besser als die Beutel in der Natur zu "entsorgen" (in " ", da wir ja die Sorgen eben nicht los werden dadurch), aber dennoch weit umweltschädlicher als jeder Haufen, der da liegen bleibt, wo er liegt. Auch die heute erhältlichen "Biobeutel" sind Augenwischerei, sowohl, was die Wiederverwertbarkeit angeht, als auch was die "Renaturierung" betrifft.

    Stell dir vor, was wir nachfolgenden Generationen sagen: "Erdöl? Hatten wir, ja. Den Rest, der noch da war, haben wir als Treibstoff verbrannt oder wir haben Plastik draus gemacht. Mit dem Plastik haben wir dann, Stück für Stück, die Ausscheidungen unserer Hunde entsorgt und beides zusammen dann auch verbrannt!".....

    Würde man diese Ausscheidungen sammeln (Katzenausscheidungen inklusive, die ja nicht minder problematisch sind, wo aber keine Steuern fällig werden und sich einfach niemand zuständig fühlt), könnte man sie sogar sinnvoll nutzen. Aber das kann eben nur eine Gemeinde, nicht der Einzelne.

    Und Strafen sind immer der falsche Weg. Entweder sie sind so gering, dass sie nicht wirken oder so hoch, dass die Verhältnismäßigkeit nicht gewahrt bleibt. Mal ganz abgesehen davon, dass Abschreckung ohnehin nicht wirklich funktioniert. Und wollen wir das? Wegen Hundekacke?


    Wir sollten lieber nach vernünftigen Lösungen suchen. Aber ich wiederhole mich:)

    Liebe Grüße

    Lupus

    P.S. Bitte nicht als Angriff auf HH verstehen, die Beutel nutzen. Manche müssen das, allein wegen ihrer Wohnsituation, mehr, andere weniger. Will nur darauf hinweisen, dass Plastikbeutel so oder so nicht die Lösung sind. Und ich weiß, dass es sinnvolle Alternativen kaum gibt.

    Einmal editiert, zuletzt von Lupus (16. April 2018 um 19:25)

  • Azir
    Beiträge
    251
    • 17. April 2018 um 18:10
    • #32

    Bei uns herrscht allgemein Leinen- oder Maulkorbpflicht.
    Bei gekennzeichneten Gebieten strikte Leinenpflicht.

    Bei uns halten sich 80% daran. Von den 20% , die ihren Hund auch frei laufen lassen, gibt es nochmals 5%, welche die Hinterlassenschaffen ihrer Vierbeiner nicht wegräumen - soweit habe ich das beobachten können.

    Ich lebe wohl wirklich in einer netten Gegend, denn die Hundehalter haben zurzeit ihre Vierbeiner ganz gut unter Kontrolle und diejenigen, die es nicht haben, haben tatsächlich Hunde dabei, die nichts böses wollen.

    Erst heute wieder in einer Leinepflichtzone:
    Mein Hund am Geschäft erledigen, eine Bullihündin kommt und sagt "Hallo".
    Bevor ich mich aufrege , dass da ein freilaufender Hund uns besucht, ignoriere ich die Hündin, hebe den Haufen auf und geh meine Wege. Sie rannte uns weder nach, noch sonst etwas. War schlicht und ergreifend ein freundlicher Hund, der mal schnuppern kommen wollte.

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