Meine haben stets gelernt, ohne meine Intervention wird still gehalten.
Das ist natürlich eine tolle Erziehung und ein 1-A-Gehorsam. Ich weiß aber noch, wie Mario Jessat in seinem Buch über die Wanderung mit Ost-Schäferhunden schrieb, dass er nur ungern seine aufmerksamen Hündinnen immer in den Gehorsam nehmen wollte bei brenzligen Situationen, Anzeigen und Drohen sollten sie schon dürfen.
Im Endeffekt müssen wir in der heutigen Zeit mit dem Phänomen leben. Da stell ich mich lieber drauf ein
Absolut richtig! Diese Entwicklung ist nicht umkehrbar und wird sich noch ärger äußern. Selbst als Hundenarr sehe ich mit Sorge, wie viele Hunde mittlerweile in den Urlaubsorten und selbst den Großstädten unterwegs sind. Der Weg zum Hund als Sozialpartner ist irreversibel und der "normale" Hund von früher mit durchaus wehrhaften Anlagen wird aus der Öffentlichkeit verdrängt.
Heutzutage wird der Schäferhund täglich von Mops und Co angekeift, irgendwann reicht es ihm und er packt zu. Dann geht es aber Rund: Tierarzt, Ordnungsamt, Überprüfung durch Vet-Amt, Leinenzwang, Maulkorbpflicht etc.
So ist das leider. Für mich ist das Problem, dass ich persönlich keinen Hund möchte; der niemandem auf den Zeiger geht, wenn es nötig ist oder sich alles gefallen lässt. Der öffentliche Raum ist damit beschränkt.