Hallo zusammen,
eventuell hat von euch jemand eine Idee dazu:
Ich habe einen ca. 4-jährigen Schäferhund-Mix Rüden, kastriert, aus dem Tierschutz seit etwa 1 Jahr. Im Tierheim hatte er es mal, dass er am hinteren Oberschenkel-Muskel (beidseitig) mit Abwehrverhalten reagierte. Es wurde vermutet, weil er immer am Gitter hochsprang, wäre das aufgrund von Überlastung.
Etwa 4 Wochen nach der Adoption zeigten sich Sensibilitätsprobleme in beiden Hinterbeinen (Fußballen weniger empfindlich, manchmal auch Knabbern an den Füßen) aber kein Krallenschleifen, Lahmheit, etc.
Beim Tierarzt wurden durch Abtasten Schmerzen im Lendenwirbel-Bereich vermutet, weil er dort reagierte. Es gab Metacam vorübergehend, und 2 Monate später, und danach nochmal 8 Monate später kam dieselbe Symptomatik wieder. Eine Hundephysiotherapeutin stellte "Verspannungen im hinteren Rücken" fest, konnte aber nicht mehr dazu sagen.
Er bekam dann ein Ganzkörper-CT um auch die Gelenke anzuschauen, da er auch vom Bewegungsablauf hinten nicht so ganz rund lief im Trab. Es sah aus, als würde er eher etwas schwammig/eierig laufen mit den Hinterbeinen. Beim CT wurde nichts festgestellt.
Daraufhin wurde er auf ein Medikament gegen Nervenschmerzen eingestellt (Gabapentin) wodurch es etwa 6 Monate gut blieb, aber sich nun wieder verschlechtert hat:
Wenn man ihm im Bereich des Lendenwirbels anfasst, scheint er Sensibilitätsprobleme zu haben. Er knabbert dann z.B. an der Schwanzwurzel und scheint es auch unangenehm zu finden. Eine Schmerzreaktion zeigt er aktuell nicht. Er hat jetzt ein MRT vom Kopf bekommen (ohne Befund) und eine Nervenwasser-Untersuchung, wo der Befund noch aussteht.
Gibt es mögliche Erkrankungen, die man eventuell auf einem CT nicht erkennt, welche man noch abklären könnte? Eventuell die Symptomatik bei einem Orthopäde vortragen?
LG Flowers.