Axman
  • aus Spanien
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Beiträge von Axman

    Ich stimme ja zu, ich stimme prinzipiell ja zu! Das ist auch meine Meinung aber dann wären wir bei den Extremfällen aber ich habe nicht den Eindruck, dass es hier bei Beginn dieser Diskussion um Extremfälle geht.


    Und ich gehe auch nicht davon aus, dass wenn eine Person problematische, oder nicht einfache, oder unangenehme Situationen mit dem Hund punktuell durchlebt, dass ich der Person sage "entweder du kriegst es auf die Reihe oder du gibst den Hund ab", das ist einfach nicht in Ordnung sowas auch nur annähernd vorzuschlagen, schon gar nicht in einem Forum, wo wir in Wirklichkeit NICHTS wissen über wie es eigentlich läuft, bei den Leuten mit ihrem Hund!!! NICHTS!


    Wir alle haben jeweils andere Vorstellungen vom Zusammenleben mit unseren Hunden. Ich wage nicht zu beurteilen, was im Einzelfall bei einem von euch oder jedem anderen hier im Forum "in Ordnung", "erträglich", "tolerierbar", "geht gar nicht", "lass ich nicht zu", "macht mir nichts aus" "finde ich total stressig", bedeutet und wie jeder möchte, dass sein Hund sich in den verschiedenen Situationen des Alltag zeigt.


    Vielleicht ist es für den einen schon stressig, wenn der eigene Hund den Kamm aufstellt bei Sichtung anderer Hunde und deshalb Situationen schon als unangenehm empfindet, während jemand anderes vielleicht sagen würde "och, macht er halt so" und der Situation keine Bedeutung gibt.


    Und nur mal so am Rande. Ich habe schon Leute mit ehemals reaktiven, "schwierigen" Hunden auf der Strasse gehen sehen, da hat der Hund sich "brav benommen". Körpersprache des Hundes war keineswegs die eines glücklichen Hundes aber an der Leine mit einer bestimmten Person war Ruhe.

    Und Aussagen wie "wenn ich als Besitzer das nicht HINKRIEGE...... find ich echt nicht nett.

    Ja, aber das (wirkliche) Leben ist nun einmal nicht immer nett ....

    Und sieh es doch auch mal aus Hundesicht: Da werden Hunde (meist sicher unabsichtlich) in Positionen genötigt (Einer muß schließlich führen) für die die Wenigsten auch geeignet sind. Was sollen Die denn sagen?

    Hundehaltung ist schlußendlich keine Demokratie, sondern eine Diktatur.

    Oh, aber da sind wir ja jetzt wieder beim Hund, oder? Wenn jemand diktatorisch ist, wirkt er in einer Art auf den Hund ein, die dem Hund unmissverständlich klar macht, wie er sich in einer bestimmten Situation zu verhalten hat. Da waren wir auch schon. Hatte ich weiter oben vorgeschlagen, als eine mögliche Option. Man konzentriere sich auf den Hund und sein Verhalten, vermittle ihm das und korrigiere unerwünschtes Verhalten.

    Es geht darum, das er in die Lage versetzt wird, sein Können so präsentieren zu können, das die Qualität seiner Darbietung nicht darunter leidet.

    Ja, wir sind da einer Meinung, was diesen Teil des Problems angeht, nur, Lösungen sind da keine! Ideen dazu habe ich weiter oben ja bereits geschrieben.


    Es hilft eben nicht, jemandem, der Angst vor Mäusen hat, zu sagen "du musst an deiner inneren Einstellung arbeiten" oder "du musst einen Plan haben" oder "Mäuse sind nicht gefährlich, wenn du selbstbewusster bist, laufen sie weg", sondern, man muss jemandem Strategien in Einzelheiten darlegen und der Person dabei helfen sich Schritt für Schritt an die problemauslösende Situation heranzuarbeiten.


    Gestern Abend hat mir eine Freundin, die Psychologie als "Minor" (in den USA) studiert hat, total erfreut bestätigt, dass die Idee, alles aufzuschreiben und Situationen und Strategien schriftlich darzulegen und zu durchdenken eine gängige Therapieform für Probleme solcher Art ist! Sie hat ebenfalls bestätigt, das das ständige Aufzählen und vorhalten von


    Wenn ich das Besitzer nicht hinbekomme und mein Hund das merkt, wird er darauf doch entsprechend reagieren und sich u.U. so verhalten, wie ich es nicht möchte (mich gegen jeden und alles beschützen z.B).

    Wir sagen hier ja so oft "mein Hund spiegelt mich".
    Die innere Haltung ist ja nur ein Teil unserer gesamten Persönlichkeit.

    Es nützt nix, wenn sie das dauernd gesagt kriegen! Sie wissen es selber!!!!!

    Und Aussagen wie "wenn ich als Besitzer das nicht HINKRIEGE...... find ich echt nicht nett. Wie gesagt, mindestens die Person(en) hier im Forum kennen die abgedroschenen Phrasen schon lange, haben eben nur evtl. nie einen Schritt für Schritt Plan bekommen bisher, wie sie die Sache am besten angehen können. Weil sie eben immer nur wieder die Darstellung der Problematik kriegen, aber keine Lösungsvorschläge!


    "Du musst an deiner inneren Einstellung arbeiten weil der Hund spiegelt dich" ist kein Lösungsvorschlag!!!


    Wichtig ist deshalb vor allem das man autentisch ist. Ein richtiger (Hunde-)Führer eben.

    Wenn ich aber grundsätzlich unsicher bin, bin ich (vielleicht) nicht unbedingt der richtige Hundehalter. Von daher würde ich sagen: Wenn es nicht richtig funktioniert weniger am Hund arbeiten als an der inneren Einstellung.

    Sorry, aber der Vorschlag ist im Prinzip, dass jemand der das "nicht hinkriegt" doch am besten den Hund abgeben sollte oder gar keinen haben, oder wie? Na wenn das nicht hilfreich ist......


    Ich schiebe das jetzt einfach mal dahin, dass ihr Männer seid. Ich solltet daran arbeiten, mehr Empathie und Einfühlungsvermögen zu haben ;)

    Tilli Ja, genau!! Das hast du wundervoll mehr im Detail beschrieben!! Auch das mit den unterschiedlichen Punkten auf der Zeitlinie! :)


    Palinka74 Warum meinst du, dass du an deiner inneren Haltung arbeiten musst? An einer inneren Haltung im Sinne von Psychologie, muss man oft ein Leben lang arbeiten oder jedenfalls sehr sehr lange. Vielleicht reicht ein Hundeleben womöglich nicht aus um jemals in den Genuss einer "besseren" inneren Haltung des Frauchens/Herrchens zu kommen? Vielleicht weiss du ja schon was du NICHT willst? Kannst du bei einer anderen Person, sehen und beurteilen, wie diese besser in einer Situation reagieren sollte?


    Hilft es vielleicht, wenn du verschiedene Szenarien aufschreibst? Schon erlebte und fiktive, wie sie in etwa vorkommen könnten. Bei den schon erlebten könntest du dann schriftlich festhalten wie du deiner Meinung nach effektiver hättest reagieren können, bei den fiktiven schreibst du wie du im Bereich deiner Möglichkeiten gerne reagieren würdest. Schriftlich festhalten im Sinne eines Aktionsplanes. Erstens.....zweitens.....drittens..... Notfallplan. Kannst du eventuell mit Hilfe deiner Kinder oder Freunde als Statisten verschiedene Szenarien durchspielen?

    Gestern bin ich gleich wieder los, in die Berge, um in der Routine zu bleiben und vor allem, die derzeit günstigen Bedingungen auszunutzen, solange es geht. Sobald es regnet ist alles futsch und stürmischer Wind ist hier auch Alltag um die Jahreszeit.


    Hier meine Formel:

    70 - GS - 10 - WR - 30 - GS - 10 - WR - 30 - GS - 20 - GS - 10 ^^

    = 180 Schritte, 4 GS, 2 Winkel rechts


    Die Fährte wurde von mir gelegt. Axel hat die gleiche Intensität gezeigt wie vorgestern aber ich hatte den Eindruck, dass die grössere Schrittlänge meines Mannes ihm besser gelegen hat. Ich weiss nicht, ich kann es nicht genau beschreiben, irgendwie war vorgestern der Rythmus geschmeidiger. Gestern ist mir dieses schnellere von Schritt zu Schritt suchen aufgefallen, also der Unterschied. Obwohl das Tempo super war.


    Ich habe immer wieder Futterstückchen in den Boden hineingetreten (halbe Frolic bzw Minifrolic), wo es ging.


    Diesmal, im Gegensatz zur Fährte meines Mannes, habe ich wieder vor und nach den GS und Winkeln kein Futter gelegt. Axel hat alle GS verwiesen und ist die Winkel ohne Abweichung gegangen wie ein Zug auf Schienen.


    Das Verweisen hätte wieder etwas zackiger sein können und er hat bei 2 GS mit den Pfoten angestossen. Ich habe dieses Verweisen gelobt und belohnt aber bei den anderen beiden GS, wo er nicht berührt hat, habe ich gefeiert, mich begeistert gezeigt und reichhaltiger belohnt. Mal sehen ob es einen Unterschied macht. Er hat eigentlich "früher" nicht mit den Pfoten drangestossen :/


    Ach, was ich noch erwähnen wollte: Als ich mit Axel anfing mit der Fährtenarbeit, ganz am Anfang, habe ich lange Zeit nur Holzstücke des gleichen Holzes als GS genommen, einfach weil ich die da hatte. Erst Monate später habe ich andere Materialien dazugenommen. Weil ich aber die GS-Anzeigen "Trockenarbeit" auch nur auf die Holzstückchen gemacht hatte, war Axels Verweisen sehr auf diese konditioniert. Daher habe ich fortan immer 1 Holzstückchen mit einem GS anderen Materials kombiniert. Da wollte ich einfach den guten alten Pavlov arbeiten lassen ^^


    Im Moment lege ich immer noch 2 Kombi GS aus, aber das werde ich demnächst abschaffen und dann erzähle ich euch, ob Pavlov es hingekriegt hat :D


    Alles in Allem bin ich wieder zufrieden mit Axel, wir sind "back on track" :)

    Ja, das Melden habe ich schon immer mitgeübt, als wir bis Mitte letzten Jahres regelmässiger geübt haben, aber er scheint sich speziell an diesen Teil nicht "zu erinnern" :D :D Wie ich. Das unangenehme wird am schnellsten verdrängt. 8o


    Ich stimme zu, Fahrradfahren ist ganz bestimmt eine andere Art von Kondition als Fährtensuche, obwohl, am Anfang, nach so langer Pause ist es vielleicht nicht gerade ideal, wenn er vor der Fährte schon einige km getrabt ist.


    Meine gestrige Fährte schreibe ich jetzt wieder in den Hauptfaden Nasenarbeit / Fährte & Co /Praxisarbeit

    :) :thumbup:

    Ich mag sie eigentlich schon, obwohl ich nicht so viele Videos von ihr geschaut habe, aber sie scheint eine vernünftige Sicht der Dinge im Hundetraining zu haben.


    Mir gefällt, dass sie das Thema verallgemeinert und unabhängig von, in diesem Falle Schutzhundesport, vorschlägt, doch mal wieder wegzukommen von diesem heute so modernen, sektenhaftem Denken, über den Tellerrand zu gucken, offen und neugierig zu sein, anderen ihre Freude an etwas zu gönnen auch wenn es nicht das eigene Interesse repräsentiert.


    Ein Satz, der mir besonders hängenblieb, denn das war genau was mir auch in den Kopf kam:

    "Wie ein Politiker, der immer nur das sagt, wovon er ausgeht, dass das die meisten seiner Wähler hören wollen"


    Ich glaube übrigens, dass das schon lange kein Aufmerksamkeitsgewinn nur für MR mehr ist, sondern ein Aufmerksamkeitsgewinn für den Hundesport. Es hat dazu beigetragen, dass der Hundesport mehr ans Licht der Öffentlichkeit gerückt ist und dass Ahnungslose auch andere Seiten des Themas beleuchtet bekommen haben durch Stellungnahme von anderen und dem, sich auseinandersetzen mit dem Thema. Gibt es die Stumpfnudeln, die in ihrer festgefahrenen Meinung steckenbleiben, ja, aber andere haben vielleicht doch auch andere Ansichten interessant gefunden.

    Vielleicht könnte man den Fokus auch auf das Spieli lenken, indem man ganz wenig Leberwurst an den Teil schmiert, in den der Hund beissen darf?

    Ich glaube, das ist bei einem prinzipiell beissfreudigen, zergelspielfreudigem Hund nicht nötig. Ich würde auch an einer Beisswurst nicht unbedingt was essbares dran haben wollen, einfach damit der Hund nicht auf die Idee kommt an der Beisswurst rumkauen zu wollen. <3

    Ich bin ein bisschen spät dran und habe bisschen schnell überflogen aber ich hatte eine Freundin mit Border Collie und wir hatten nach der gleichen Methode das Spielen mit zwei identischen Spielzeugen etc aufgebaut.


    Als sie Corona hatte, hatte ich ihren Hund für 10 Tage bei mir. Habe ihn also aus der Box geholt und wollte mit ihm spielen, nach der gleichen Methode wie mit Axel.


    Hoppla war mein Erstaunen gross, als ich herausfand, dass sie ihren Hund darauf konditioniert hatte, bei TACK in die Hand zu beissen! Habe etliche Versuche durchgeführt, TACK, jedesmal in die Hand. Glasklar.


    Daraufhin habe ich mit dem Hund geübt, in die Beisswurst zu beissen, indem ich die Beisswurst mit beiden Händen links und rechts umfasst habe, so dass nur in der Mitte ein gut Maulbreites freies Feld blieb. So habe ich dem Hund das angeboten.


    TACK! In die Hand gebissen, NEIN!, und am Halsband gepackt und festgehalten bis Hund ruhig war (soll schon bisschen unangenehm sein!). Gleiche Prozedur von vorne. Es hat ein paar Durchgänge Handbeissen gebraucht aber dann bei Biss in den Beisswurstteil habe ich gelobt und zerren gespielt. Am zweiten Tag schon hat er mich nicht mehr in die Hand gebissen. Border Collie halt.


    Als meine Freundin wieder fit war, wollte ich der Sache auf den Grund gehen und schaute ihr beim Spielen genauer zu. Siehe da, sie konnte so geschickt die Hand kurz vorher wegziehen, oder keine Ahnung wie, sodass der Hund bei ihr nicht in die Hand biss. Aber als ich ihr sagte, halte doch mal die Hand still und sage TACK, jep tatsächlich, Biss in die Hand, auch bei ihr. Jedes Mal!


    Es kann mal vorkommen, dass man den Hund unbewusst auf etwas konditioniert was eigentlich gar nicht die Absicht war und man stellt es selber nicht fest, weil man sich an einen gewissen Ablauf mit dem Hund gewöhnt hat.


    In deinem Fall hast du es zwar gemerkt, aber offenbar zu lange toleriert und damit immer wieder bestätigt.


    Jetzt braucht es einen glasklaren Aufbau von JA und NEIN. NEIN könnte ignorieren und Abbruch jeglicher Interaktion sein aber das müsste man sehen, ob es klappt. Je nach Hund. Man muss halt sicher sein, dass andere Verstärker auch ausgeschlossen sind bzw der Entzug der Interaktion (Spielen, Spass mit dir) stark genug gewichtet ist so dass sie es als Negative Strafe auffasst. Ich tendiere hier mehr zu einer Methode, wie ich dir weiter oben beschrieben habe, da hat man etwas mehr Kontrolle über die Faktoren.

    Ja, du hast vollkommen Recht, Pepper , was ich erreichen wollte, als ich das schrieb, ist, dass die Leute sich nicht so sehr auf sich selbst konzentrieren, weil es dann sehr sehr schwierig ist, unbefangen zu sein, geschweige denn innerliche Stärke zu zeigen.


    Meistens hilft es den Leuten, von der Fixierung auf "ICH bin das Problem, der arme Hund kann ja nix dafür", wegzukommen, wenn sie sich trauen entschlossener zu agieren, den Hund korrigieren und kontrollieren, was ja im Umkehrschluss auch das Übernehmen der Führung darstellt. Und der Trick hierbei ist "agieren" nicht "reagieren". Vorher schon entscheiden "diese Situation lösen wir so und Punkt", nicht so sehr drüber nachdenken "uch, was für einen Eindruck mache ich auf den Hund?" "ICH muss so.. oder so... auftreten, wie mach ich das?"


    Alle diese Selbstzweifel und Selbsthinterfragung sind extrem kontraproduktiv und das schürt man in einer Person noch an, indem man das jemandem predigt. Meiner Meinung nach. :)

    Ooooh, ja, das kann ich mir vorstellen, Cinja !


    Ich habe gestern endlich mal wieder eine vernünftige Fährte mit Axel arbeiten können. Hach, das war ein tolles Gefühl. Ich meine, es war natürlich eine sehr einfache Fährte, weil ich wollte, dass Axel wieder gut reinkommt.


    Umgepflügter und geeggter Lehmboden, zwischen pulverig und brockig, staubtrocken aber weich, Spuren sichtbar. Mein Mann hat die Fährte gelegt, fast alle Tritte ein Futterstückchen. Ich habe es einfach gehalten, 25 Schritte dann GS, 25 Schritte dann Winkel links, wieder 25 Schritte GS, 25 Schritte WL dann 50 Schritte und GS am Ende.


    Axel hat sehr intensiv gesucht, mit der Nase sehr schön tief in die Spuren, das Tempo war 1A juhuu, hat die ersten 2 GS suverän verwiesen, etwas langsam abgelegt für seine Verhältnisse, aber ich nehmes es. Lieber langsam und flüssig ^^ .


    Die Winkel hat er leicht überlaufen, Winkel 1 habe ich nach 1m begrenzt mit der Leine und er hat direkt zurückgefunden. Winkel 2 habe ich nicht mit der Leine eingewirkt und bin auch nicht stehengeblieben und er hat selbstständig nach knapp 1m korrigiert und zurückgefunden! Das hat mich richtig gefreut!


    Den letzten GS hat er ebenfalls fehlerfrei verwiesen, allerdings hat er nicht darauf fokussiert. Er kam mir tatsächlich etwas schlapp vor, obwohl die Fährte ja nicht lang war. :/ Aus der Übung? Es war "warm" und wir waren mit dem Fahrrad dorthin gefahren, bergauf ca. 4km. Naja, soviel ist das nicht. Er hat intensiv und konzentriert gearbeitet, vielleicht war es das.


    Wie ich vorhatte, habe ich die GS weniger als sonst belohnt, er hat insgesamt eine grosse Belohnungshistorie auf den GS in jedwelcher Situation.


    Das schwierigste an dieser Fährte war, dass ich meinen Mann als Richterdouble genommen habe und vor Suchbeginn im FUSS vor ihn getreten bin, mich "gemeldet" habe, Axel in Grundposition, im FUSS zum Fährtenansatz etc. Aaaaalso, das muss ich wirklich üben, Axel hat überhaupt keine Geduld für diesen Firlefanz vor Suchbeginn :D

    Ja, Probleme die mit Angst einhergehen müssen lebenslang behandelt/trainiert werden und es gibt eine grosse Wahrscheinlichkeit, dass der Hund nie 100% gut in den auslösenden Situationen sein wird. Sie lernen besser damit umzugehen, der Halter lernt besser damit umzugehen.


    Flooding, also sich mitten hineinsetzen in eine extrem auslösende Situation und abwarten, dass der Hund "sich daran gewöhnt" ist erwiesenermassen keine empfehlenswerte Methode wenn die Angst so gross ist, dass der Hund nicht frisst, nicht spielt und nicht ansprechbar ist.


    Wenn der Hund dann nicht mehr mit "Flight" reagieren kann weil er festgehalten wird, reagiert er meist mit "Fight". Genau, das ist dann das was du meinst mit "Distanz aufbauen" verschafft Erleichterung.