Ich denke auch, dass Hunde, die Problemlösungen finden und anwenden, ein Geschenk sind.
Was möchten man mit einem Hund, der nicht weiter denkt als das, was ihm irgendwann mal gezeigt worden ist? Mir fehlt dann die Entwicklung.
Auf der eigenständigen Problemlösung baut sich doch auch das Training auf. Ruebchen hat ja schon die Fährte genannt. Da ist es besonders wichtig, dass ein Hund, wenn er ein Problem erkennt, eigenständig nach der Lösung sucht.
Ich habe schon Hunde gesehen, die dann da standen, nicht weiter wussten und sich nur noch am Hundeführer orientiert haben und auf seine Hilfe gewartet haben.
Oder wenn ein Hund bei einer schon erlernten Übung diese fehlerhaft ausführt, die Bestätigung ausbleibt und der Hund dann anfängt, darüber nachzudenken, wie er an seine Belohnung kommt und dann das richtige Verhalten zeigt.
Gerade beim Erlernen neuer Übungen kann man das ja oft beobachten. Dann wird vielleicht auch mehr gezeigt, als erwartet worden ist.
Problematisch kann die eigenständige Problemlösung werden, wenn der Hund den Nachbarsdackel tackern möchte und sich dann selbst die Tür aufmacht
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