Alles anzeigenIch muss noch so viel an mir arbeiten, so arg viel und ich komm nicht klar. Ehrlich gesagt muss ich immer wieder gestehen, dass es und er mich belastet. Aber er kann nichts dafür, wir haben uns ja für ihn entschieden, ich kann ihn nicht wieder irgendwo abgeben. Das wäre nicht fair. Er ist so bemüht, alles richtig zu machen, damit er mir gefällt und ich ihn mag.
Er lernt so gern und schnell, er hört schon auf mich auch, so ist das nicht. Er kennt seine Kommandos, seinen Rückruf usw.
Ohne Leine darf er aber nach wie vor nicht, nur auf dem Übungsplatz, weil da ein Zaun ist. Damit er auch mal spielen kann mit den anderen. Das gefällt ihm nämlich sehr. Er mag auch die Leute dort, er kennt sie nun, fasst Vertrauen und die mögen ihn, das merkt er. Bei Sport und beim Üben hat er Freude und Spaß.
Nun, ich halte euch auf dem Laufenden.
melli
Alles anzeigenNein, nein, so dumm ist er nicht. So ernst war das nicht gemeint.
Was der gute Kerl in den 1,5 Jahren gelernt hat ist enorm. Er gibt sich so viel Mühe, will uns gefallen, mir vor
Ich habe mir vieles anders vorgestellt, ich wusste auch vorher nicht, dass mir ein Leben mit Hund nicht so gefällt. Das kann man auch erst merken, wenn man es ausprobiert.
Und er merkt das immer, wenn es um ihn geht und wir über ihn reden, dann schnauft er schwer und stöhnt manchmal. So nach dem Motto "oh nö, nicht schon wieder.... es geht wieder um mich...." Ist ja fast irgendwie lustig.
Doch, ich glaube schon, er vertraut uns sehr. Wir dürfen auch sehr viel mit ihm machen, er lässt sich viel gefallen wie man so sagt.
Man tut sich halt immer sehr schwer, wenn man zu Anfang einer Hundebeziehung soviel unterschiedliche Sachen hört. Die einen sagen dies, die anderen das, dritte wieder ganz was anderes.
Aber wir haben gelernt, auf unsern Hund zu hören, ihn zu lesen, besser wahrzunehmen, nicht nebenbei laufen lassen (so hatten wir uns das nämlich vorgestellt, ein Nebenbeihund, aber das gibt´s ja gar nicht....sehe ich aber mittlerweile oft), er will Anweisungen. Er steht manchmal einfach so vor der Couch und schaut fragend.
Wir sagen ihm dann, er soll auf seinen Platz gehen. Das ist eine einfache Anweisung, die er befolgt. Er ist so unsicher oftmals, wir geben ihm dann einfach eine Aufgabe. Und sei es nur ein "Sitz" und dann ein "Hallo" - dann gibt er Pfote.
Darum kann ich immer nicht glauben, dass er dominieren will.... in der Wohnung nicht.
Draußen schon denke ich. Da läuft er mit mir ganz anders als wenn mein Mann ihn führt. Er läuft stolz, erhaben über den Dingen, aufmerksam (aber nicht auf mich) und mich beschützend vorangehend. Er würde töten für mich glaub ich.Auch wenn er gepinkelt hat, er scharrt dann oft.... ob das auch stimmt, dass dies auch Dominanzverhalten wäre? Sagte man mir halt auch. Er pinkelt aber wie ein Mädchen. Hebt fast nie das Bein und auch nie wirklich hoch. Nicht so hoch, dass man meint, er fällt um dabei. Nur so hoch, dass er gut pinkeln kann.
Der Pinscher von Freunden hatte mal ein Gipsbeinchen, beim Heben (und er hebt hoch, immer schon sehr hoch) ist er leider umgefallen
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es war wohl zu schwer.
Naja, ich schweife vom Thema Dominanz und Begrenzung ab. Sorry.
Ich bin aber sehr froh, dass wir soviel Trainer hatten, auch wenn jeder was anderes wusste, aber im gesamten haben wir viel erfahren, gelernt und vor allem aber gelernt, unseren Hund zu lesen und seine Zeichen zu deuten.
Kann es sein, das Du eigentlich gar keinen Hund willst?
Das wäre ja nicht schlimm, aber würde Dir den Zugang erheblich erschweren.
Solange Du nicht mit vollem Herzen dabei bist, wird sich nicht wirklich was ändern.
Mein Bruder hat sich nach dem Tod von Varko (seinem Seelenhund) lange nicht erlaubt Irko komplett in sein Herz zulassen und dadurch nicht so eine innige Bindung zu ihm aufgebaut.
Das hat sich erst geändert, als er sich und Irko eine Chance gab