Den Vortrag am Donnerstag zur Impulskontrolle fand ich leider ziemlich lahm und ich hätte mir an der Stelle viel mehr Input für reaktive Hunde gewünscht Aber vll. hab ichs auch einfach nicht verstanden.
Ausserdem war mir das zu sehr auf Hunde ausgelegt, die eh nur zu Hause mitlaufen und an die man keinen "mitmach anspruch" stellt - zumindest ist das immer mein Eindruck. Und das Beispiel mit dem Hund soll im Körbchen bleiben finde ich jetzt leider an der Stelle viel zu einfach gewählt - da hätte ich mir ein schwierigeres Beispielthema gewünscht.
Für mich stellt sich nämlich die Frage, wie manage ich das richtig wenn ich einerseits den ganzen Tag das Energielevel meines Hundes niedrig halten will und andererseits aber trotzdem eine gewisse Aufmerksamkeit brauche. Also eine Art Impulskontrolle auf einem hohen Energielevel. Ich hab ja einen arbeitswilligen Hund mit dem ich was tun will und Action haben will .. da mag ich keinen Hund neben mir haben, der nix mehr tun soll weil das seinem Energiedingens nicht gut tut.
Das Thema ist ja bei mir ein ziemlich kontroverses, denn einerseits empfinde ich z.B. Lexy für Mali/DSH als wesentlich ruhiger als ich es erwartet habe und die Energie die wir im Training haben könnte echt besser sein. Andererseits hab ich teilweise von Trainern schon die Rückmeldung bekommen, die ist viel zu hibbelig und aufgeladen. ![]()
Aber ich wüsste echt nicht wie ich mit noch weniger Energie ihrerseits selbst noch Spass am Training und teilweise auch im Alltag haben söllte. Bei uns gilt ganz klar: Gehorsamkeit frisst Schnelligkeit und Arbeitswille.
Wenn ich also den ganzen Tag an der Impulskontrolle arbeite, hab ich im Ergebnis das Lexy mit hängendem Kopf neben mir hertrottelt und brav ist, aber dann auch alle Übungen und Aufgaben so erledigt ![]()
Dann ein Thema was ich nicht richtig einschätzen kann und was in dem Vortrag überhaupt nicht vorkam, das Thema Impulskontrolle und Selbstbeherrschung ist ein begrenztes Gut. Eine Trainerin bei der ich zeitweise war, die sagt, dass ein Hund nur ein Gewisses Kontingent ans Selbstbeherrschung am Tag zur Verfügung hat und das man also dosieren muss, wenn man daran arbeiten will.
Ich selbst stelle das manchmal auch fest, dass es manchmal so zu sein scheint, aber so richtig durchdrungen hab ich das Thema für mich noch nicht. Vor allem im Bezug auf Alltag vs. Training.
Den Vortrag zur Angst gestern Abend hab ich mir noch nicht angeschaut, dass klingt für mich jetzt erstmal nicht so interessant.
Den Vortrag zum Jagdverhalten schau ich mir heute im Laufe des Tages an. Da bin ich gespannt drauf.