Hey ihr Lieben,
also, ich hab mich mit meiner Mutter einmal zusammengesetzt und wir sind die Beiträge durchgegangen. Wir möchten wirklich alles daran setzen, dass es besser wird und Sonjas Erziehung klappt. Wie gesagt kommt eine Abgabe nicht in Frage, wir werden also definitiv bis zum bitteren Ende mitmachen! xD
1.) Was haltet ihr von der Methode mit dem Schütteln einer Flasche mit Münzen, bzw. einer Pastillendose mit Münzen? Momentan klappt es sehr gut, auch, um kurz Sonjas Aufmerksamkeit zu erregen (durch "leises" Schütteln in der Tasche). Sie wird ausgiebig gelobt, wenn sie ruhig ist und geschüttelt wird, wenn sie knurrt.
Wenn ich das richtig verstehe, lag unser größter Fehler darin, viel zu viele Methoden in kurzer Zeit ausprobiert zu haben. Der Grund dafür war, dass jede Methode für einige Wochen erfolgreich war, dann aber quasi ein "Abnutzungseffekt" eintrat und es ging gar nicht. Hätten wir an dieser Stelle stur über Monate weitermachen sollen? Unsere Trainerin jedenfalls hat weitere Methoden vorgeschlagen und wir sind, glaube ich, durch alles durch.
Müssen wir uns also für eine Methode entscheiden und diese ab jetzt sozusagen konsequent und stur jeden Tag, über Monate durchziehen? Wir sind natürlich bereit, das zu machen, aber wir sind unsicher, ob das das richtige ist. Unsere größte Angst ist es, in 1-2 Jahren auf die Zeit zurückzublicken, ohne Fortschritte gemacht zu haben und festzustellen, dass alles umsonst war und die Zeit weg ist. ![]()
2.) Was machen wir an Tagen (die teilweise aneinandergereiht so kommen), an denen die Methode nicht mehr klappt? Wenn Sonja AKTIV dagegen vorgeht und ignoriert? Was wir bisher gemacht haben, war, an solchen Dingen irgendwann wortlos kehrt zu machen, sie zu ignorieren und nach Hause zu marschieren. Ist das richtig?
3.) Eine andere Sache ist, dass wir die Begleithundeausbildung in diesem Jagdverband machen wollten. Wenn die Arbeit auf dem Hundeplatz noch nicht das richtige ist, bzw. wir grundlegend an der Erziehung arbeiten müssen, wie lange wird das dauern, bis wir mit ihr auf dem Hundeplatz arbeiten können? Wird das überhaupt irgendwann gehen, bzw. wird es nötig sein?
Was wir auch machen wollten, ist eine Fährtenausbildung. Zur Beschäftigung und zum Vertrauensaufbau (speziell zu meiner Mama als Bezugsperson).
4.) Was wir weiterhin gefunden haben, ist ein Angebot eines ANDEREN Schäfervereins, welcher einen fünfwöchigen "Ausbildungskurs" für alle Rassen anbietet. Der Lehrgang bietet "Grundlagen des Gehorsams, Gewöhnungsübungen in der Gruppe sowie weitere Schritte in der Unterordnung". Bei mir persönlich klingen da die Alarmglocken, aber vielleicht ist das gar nicht so falsch? Sollten die da wieder mit Mist wie Würgehalsbändern, Anschreien, etc. ankommen, sind wir da natürlich sofort weg. Könnte uns so etwas helfen?
Die Sache mit dem Trainer ist, dass es in unserer Gegend kaum einen gibt. Unsere derzeitige Trainerin besucht uns zwar zuhause, aber führt Sonja nie an der Leine und berät uns eher. Billig ist das auch nicht.
LG