@GeierWally
Hätte ich mir VOR der Anschaffung meines Hundes so viele Gedanken gemacht, dann hätte ich ihn wahrscheinlich nicht. Also nicht falsch verstehen ... ich finde das SUPER, wie sehr Du Dich um alles sorgst und Dich informierst.
Aber bei uns lief das so: Unser alter Hund (SchäfiRotti-Mix) musste im Nov. 2019 eingeschläfert werden. Nachdem ich wochenlang nur geheult habe, war für mich klar: Es gibt keinen Hund mehr. Da hatte ich die Rechnung aber ohne die Kids gemacht (und ohne meinen Chef) ... die haben mich so lange bearbeitet (und natürlich hat mir ein Hund gefehlt), bis ich wieder angefangen habe zu schauen. Ich hätte einen Rotti gewollt (ging nicht, da in Hessen auf der Liste); die Kinder wollten einen Schäferhund. Und die Schwarzen haben mir schon immer gefallen. Also habe ich - nenne es Zufall - bei Ebay Kleinanzeigen (oh gott oh gott) einen Züchter gefunden, der noch Welpen hatte. Mir war wichtig, dass er "familientauglich" ist, Kinder kennt und mag und eher ein "ruhiger Vertreter" seiner Art ist. Ok - so ein kleines bisschen Schäfi-Erfahrung hatte ich schon ... meine Eltern hatten 3 hintereinander (aber auch eher wenig Ahnung von irgendwas).
Damals wusste ich nicht mal, dass es sowas wie HZ und LZ gibt. Meine Tochter wollte ursprünglich mal AGI machen und heute bin ich mitten drin und voll dabei im IGP Sport; habe einen tollen LZ Schäferhund, der mich oft Nerven kostet, aber prinzipiell ein toller Hund ist. Dass ein Hund allgemein ARBEIT bedeutet und ganz viel Zeit, das wusste ich wohl ... aber die Anforderungen spezieller Rassen, die habe ich erst später gelernt.
Man wächst an und mit seinen Aufgaben ![]()